Nach dem eher schwachen Start von Sony in der Sparte der Flachbildfernseher ernten die aktuellen Baureihen W5500 und V5500 großen Respekt für ihre ausgezeichnete Leistung. So sind auch die Hoffnungen in das Einsteigermodell KDL-37S5500 mit 37 Zoll großem LC-Display und 1080p-Auflösung hoch. Besonders, da das Gerät mit einem Kaufpreis von rund 610 Euro einer der günstigsten Full-HD-TVs von Sony ist, den es jemals gab.

Design

Die Optik des KDL-37S5500 ist bei weitem nicht so ein Blickfang wie sein niedriger Preis. Das schwarze Gehäuse ist sehr schlicht und gradlinig gehalten. Designexperimente finden Käufer nicht. Dafür wirkt der Fernseher für seinen Preis überraschend robust.


Das Gehäuse des Bravia KDL-37S5500 sieht zwar etwas langweilig aus, macht dafür aber einen robusten Eindruck.

Ausstattung

Die Anschlüsse sind für ein 600-Euro-Modell erstaunlich reichhaltig. Die Highlights sind drei HDMI-Ports, ein VGA-Eingang zum Anschließen eines Computers und ein USB-Port. Von letzterem gibt der Fernseher JPEG-Fotos und MP3-Musik wieder. Allerdings findet sich kein Ethernetanschluss. Dadurch verwehrt Sony Käufern den Zugriff auf sein AppliCast-Onlinesystem. Da es allerdings derzeit ohnehin nur wenige Inhalte bietet, weinen wir dem fehlenden Ethernet-Port keine Tränen hinterher.

Viel enttäuschender ist es, dass der KDL-37S5500 noch mit Sonys alter Bravia Engine 2 ausgestattet ist, anstatt mit der dritten, deutlich verbesserten Version des Bildprozessors. Zwar gehörte Sonys zweites System bei seinem Erscheinen vor etwa einem Jahr zu den besten auf dem Markt, mittlerweile gibt es aber deutlich leistungsstärkere Lösungen. So bietet der KDL-37S5500 beispielsweise keine 100-Hz-Bildverarbeitung zum Verbessern der Bewegungsdarstellung.

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