Günstiges AMOLED-Handy für Musiker: Samsung M7600 Beat DJ

Auf den ersten Blick ist das Beat DJ von Samsung ein absolutes Schulhofhandy und der Albtraum aller Berufspendler, die sich ihr Abteil in S- und U-Bahn mit den Schülern teilen müssen: Das Handy erlaubt das Mixen von Musik, das Einbauen von Effekten – und natürlich das Wiedergeben der aufgenommenen Sounds in voller Lautstärke. Wir haben getestet, wie gut das funktioniert und was das Beat DJ noch kann.

Handyhersteller haben es schwer. An allen Ecken und Enden hagelt es förmlich Touchscreen-Geräte in unterschiedlichen Preisklassen in den Markt. Wie also kann man ein Alleinstellungsmerkmal finden, das Käufer an ein bestimmtes Modell bindet?

Scheinbar haben sich die Entwickler von Samsung genau diese Frage gestellt. Dabei herausgekommen ist das M7600 Beat DJ – ein Touchscreen-Handy ohne Business-Funktionalitäten, dafür aber mit einem wirklich einzigartigen Extra: einem Mischpult. Das soll das Mixen und Scratchen von Musik ermöglichen. Klingt nach einem Muss für echte Musiker. Aber auch ansonsten dürfte das Samsung seine Fans finden: Sein Design ist abgefahren, das OLED-Display in dieser Preisklasse ein Alleinstellungsmerkmal, und nicht zuletzt wartet das User-Interface mit ein paar spannenden Neuerungen auf.

Rundes Design-Highlight

In puncto Optik trumpft das M7600 locker auf. Es ist ein Designstück, oben und unten komplett rund, ohne eine einzige Ecke im Gehäuse. Wer von oben auf das Gerät blickt, sieht einen silbern glänzenden Rahmen aus Metall, der stolz eingraviert die Namen Samsung und Bang & Olufsen trägt. Alles andere, was aus dieser Perspektive zu sehen ist, ist schlicht schwarz. Wer genau hinsieht, erkennt das mittig eingebaute Display auch im ausgeschalteten Zustand.

Oberhalb der berührungsempfindlichen Anzeige gibt es einen ebenfalls runden Ausschnitt im Gehäuse, unter dem sich der Lautsprecher für Telefonate befindet. Unterhalb der Anzeige sitzen drei mechanische Tasten – Rufannahme, Zurück und Auflegen. Die drei Knöpfe sind ebenfalls halbrund gehalten und zumindest optisch nicht voneinander getrennt.

Musik? Nett.

Im Inneren des Beat DJs verbirgt sich Audio-Technik von Bang & Olufsen. Das klingt ja schon mal hervorragend – aber wir vertrauen lieber auf unser Gehör als auf Labels und Marken. Zu Recht, wie sich an diesem Beispiel zeigt. Die Soundqualität entspricht nicht dem, was der Name verspricht. Im Vergleich mit einem SanDisk Sansa Fuze und anständigen Kopfhörern von Sennheiser (CX300-II) fällt auf, dass dem integrierten MP3-Player die Tiefe und Vollkommenheit des Klangs fehlt. Der virtuelle 5.1-Sound, den das Beat DJ zu bieten hat, wirkt bei elektronischer Musik recht ordentlich. Instrumentale Stücke und Gesang leiden aber etwas unter der Technik. Unterm Strich ist der MP3-Player aber keine Katastrophe. Er klingt gut – aber eben nicht so gut, wie wir es von einem Musik-Handy mit Bang-&-Olufsen-Aufdruck erwarten.

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