Das TravelMate Timeline 8371 von Acer ist genau richtig für jeden, der unterwegs arbeiten möchte oder muss. Es ist nicht so groß, dass es einem beim Tragen das Kreuz brechen würde und nicht so klein, dass man die Finger eines Vierjährigen bräuchte, um es zu bedienen. Es passt einfach. Das Notebook gibt es in drei Ausstattungsvarianten. Wir testen das mittlere Modell mit der genauen Produktbezeichnung TM8371-944G32 N.

Design? Nicht gewagt, aber attraktiv

Bauchfrei, Minirock, Leggins – all das kann gut aussehen. Verdammt gut sogar, aber es kann auch so richtig in die Hose gehen. Wer stattdessen lieber bei Jeans und Top (beziehungsweise T-Shirt) bleibt, macht sicherlich nichts falsch. So etwas in der Art scheinen sich die Designer bei Acer gedacht zu haben. Während die meisten Consumer-Notebooks glänzen, spiegeln und glitzern, mit Leuchteffekten aufwarten oder in verschiedenen Farben zu haben sind, ist das 8371 einfach mattschwarz. Der eine oder andere mag sicherlich der Meinung sein, das wäre langweilig – aber wir denken anders. Das Design fällt in die Kategorie Understatement und ist eine attraktive Alternative für jeden, der nicht auf das verspielte Look-and-Feel von Standard-Notebooks steht. Dass sich Käufer des Acers darüber hinaus noch das permanente Polieren sparen, um Fingerabdrücke zu entfernen, steht auf einem anderen Blatt.

Nach dem Öffnen des Deckels geht es ebenso wenig verspielt weiter. Das große Tastenfeld sticht ins Auge. Es tippt sich hervorragend – dank angemessen dimensionierter Tasten mit angenehmen Abstand dazwischen. Die klare Optik wird nur leicht unterbrochen von dem grauen Touchpad inmitten des mattschwarzen Kunststoffs. Zeitgemäß unterstützt es Multitouchgesten, etwa das Zoomen mit zwei Fingern.

Auch bei den Anschlüssen hält das TravelMate Timeline keine Überraschungen bereit – es gibt weder besonders viele noch besonders ausgefallene Ports. Auf der linken Seite findet sich der D-Sub-Ausgang zum Anschluss eines Monitors, darüber hinaus gibt es einen USB-Port sowie zwei 3,5-Millimeter-Klinkenbuchsen für Mikrofon und Kopfhörer. Gegenüber sitzen ein paar weitere USB-Anschlüsse, eine Netzwerkbuchse sowie ein Verbinder zu einem Portreplikator, den Acer EasyPort IV nennt. Wer einen DVI-Ausgang oder weitere USB-Ports benötigt, steckt hier einen Verbinder an. Doch das ist eine etwas klobige und fummelige Lösung – wer sie nicht unbedingt braucht, sollte besser drauf verzichten.

Besonderes Merkmal: neue CPU

Im Inneren der gediegenen Hülle sitzt modernste High-Tech. Zum Einsatz kommt der Intel-Core-2-Duo-Prozessor SU9400 aus der Serie der Consumer Ultra-Low-Voltage. Wie der Name schon sagt, war den Entwicklern eine möglichst geringe Energieaufnahme wichtiger als hohe Leistung. Dennoch ist der Prozessor zusammen mit den 4 GByte Arbeitsspeicher mehr als schnell genug, um alle üblichen Anwendungen zu befeuern.

Spätestens beim Blick auf den verwendeten Grafikchip wird klar, dass das 8371 primär für den Arbeitseinsatz gedacht ist. Intel-Chips sind an dieser Stelle ja ohnehin nicht gerade bekannt für ihre hervorragende Grafikleistung, aber der Name GMA4500MHD ist fast schon frech. GMA steht für Graphics Media Accelerator – aber die einzige Grafik, die dieser Chip beschleunigt, ist die von Spielen auf dem Niveau von Solitär und Minesweeper. Wer auf der Suche nach mehr Power ist, bekommt das TravelMate Timeline aber auch mit ATI Mobility Radeon HD4330.

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