IFA 2009: Leoworx zeigt mit iNanny Sports ein Kindermädchen für Herumtreiber

Leoworx iNanny SportsDie Augen öffnen sich nur mühsam, die ersten einfallenden Eindrücke brennen eine ordentliche Portion Verwunderung auf die extrem lichtempfindliche Netzhaut. Eine rosafarbene Decke? Seit wann ist mein Schlafzimmer rosa gestrichen? Oh je. Was hab‘ nur die letzte Nacht gemacht? Die offensichtlich irgendwann am Vorabend aufgegabelten Gastgeber haben leider auch nur wenig nützliche Fetzen parat. Der restlos leere Geldbeutel hilft ebenso wenig weiter wie das verlorene Handy. Nicht schon wieder. Auch wenn Betrunkene einen Schutzengel haben, eines fehlt ihnen: ein Kindermädchen, dessen Part eigentlich das Verantwortungsbewusstsein übernehmen sollte, aber einfach nicht tut. Eine Nanny, die vor genau diesem Cocktail warnt, der schließlich den Leichtsinn über die Ratio erhebt. Die einen nötigt, mit den vernünftigeren Kumpels heimzufahren, bevor der Abend wieder einmal in einer Katastrophe endet.

Genau dieses Kindermädchen zeigt Leoworx auf der IFA 2009 in Berlin: Sie nennt sich iNanny Sports und ernährt sich auch Samstagnachts nicht von Cuba Libre, sondern von einem 900 mAh starken Lithium-Ionen-Akku – bis zu vier Tage lang. Zudem weiß die elektronische Aufpasserin dank integriertem GPS-Receiver stets, wo sie sich befindet, und merkt sich sogar die zurückgelegte Route. Für Notfälle speichert das lediglich 7,7 mal 5,1 mal 1,7 Zentimeter große Gadget bis zu vier Telefonnummern. Mittels Panik-Button lassen sich diese bei Bedarf benachrichtigen.

Nicht nur auf Kommando, sondern auch automatisch funktioniert der Hilferuf. Etwa, wenn das Gerät samt Besitzer eine vorher definierte Zone verlässt. Der nächtliche und sehr teure Gang ins Spielkasino lässt sich damit beispielsweise vermeiden. Natürlich eignet sich iNanny Sports auch für – wie der Name schon verrät – Bergsteiger, Trekking-Fans, Segler und Jogger, die ihre zurückgelegten Routen später nachvollziehen wollen. Und im Notfall einen Hilferuf mit Aufenthaltsort aussenden können möchten. iNanny Sports kostet 249 Euro inklusive einem Jahr unbegrentem Zugang auf die Positionsdaten per Webbrowser. Interessierte finden den Hersteller auf der IFA in Halle 7.2C an Stand 101 als Partner von Hama. (Bild: Leoworx)

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2 Kommentare zu IFA 2009: Leoworx zeigt mit iNanny Sports ein Kindermädchen für Herumtreiber

  • Am 5. September 2009 um 00:17 von tanja Kiehne

    firmenname falsch geschrieben
    Hallo,
    ihr habt den Firmennamen falsch geschrieben: Leoworx ist korrekt! Bitte ändern, danke, mfG Tanja Kiehne

    • Am 5. September 2009 um 10:48 von Daniel Schraeder

      AW: firmenname falsch geschrieben
      Hallo Tanja,

      völlig richtig, vielen Dank für den Hinweis. Ich habe den Beitrag entsprechend korrigiert.

      Beste Grüße
      Daniel Schraeder, CNET.de

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