IFA 2009: JVC zeigt sieben Millimeter flachen 32-Zoll-LCD-Fernseher LT-32WX50

JVC LT-32WX50Smartphones mit AMOLED-Display sind inzwischen nichts außergewöhnliches mehr, und auch auf der einen oder anderen Digicam finden sich schon organische Bildschirme. Bloß sind die Anzeigen allesamt winzig klein. Wo sind die 40-Zoll-Fernseher mit perfektem Konstrast und unbegrenzten Blickwinkeln? Wann kann ich meine Wände mit dem Zeug tapezieren? Prototypen gabs zwar schon zuhauf auf CES & Co. zu sehen, aber im Media Markt stehen die Geräte bislang nicht. Höchstens der Sony XEL-1, der mit einer geradezu lächerlichen Bilddiagonale von 11 Zoll satte 4300 Euro kostet.

Für das Geld nehme ich dann doch lieber zwei LT-32WX50 von JVC. Der 32 Zoll große 100-Hz-Fernseher misst an der dünnsten Stelle lediglich 7,8 Millimeter – das entspricht ungefähr vier Ein-Euro-Münzen übereinander. Die maximale Tiefe beträgt 2,2 Zentimeter, soviel wie die Dicke einer Zigarettenschachtel. Muss es da eigentlich noch so viel schlanker sein?

JVC gibt den dynamischen Kontrast mit 4000:1 an. Zudem sollen zahlreiche Farbeinstellungen eine Anpassung an den persönlichen Geschmack des Besitzers ermöglichen. Das japanische Unternehmen hat außerdem DSLR-Besitzer im Blick, die ihre Fotos auf dem Fernseher betrachten möchten. Das Gerät stellt 90 Prozent des Adobe-RGB-Farbraums und 100 Prozent des sRGB-Farbraums dar.

Neben zwei HDMI-Eingängen bietet der LT-32WX50 einen VGA-Port. S-Video oder gar SCART sucht man hier vergebens. Dafür gibt es eine abnehmbare Soundbar unterhalb des Displays, die für einen ordentlichen Klang sorgen soll. Der darf dann aber auch wirklich ausgezeichnet sein, bei voraussichtlichen Anschaffungskosten von 2500 Euro. Ab Oktober 2009 steht der JVC-Fernseher in den Regalen. (Bild: JVC)

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu IFA 2009: JVC zeigt sieben Millimeter flachen 32-Zoll-LCD-Fernseher LT-32WX50

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *