IFA 2009: Die Highlights der Internationalen Funkausstellung

Von Wirtschaftskrise ist auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin nichts zu spüren. Im Gegenteil, die Messe breitet sich 2009 auf rund 200.000 Quadratmetern aus und erreicht damit das Rekordniveau von 2008. Genug Platz also, um neue Produkte und Innovationen vorzustellen. Wir zeigen, bei welchen Highlights sich das Hinschauen besonders lohnt.

Nach wie vor sind HD-Fernseher eines der zentralen Themen auf der IFA. Mittlerweile darf die Full-HD-Auflösung bei keiner Flachbild-TV-Reihe mehr fehlen, und Bildwiederholraten von 200 Hz sind bei den Neuheiten eher Regel als Ausnahme. Die Hersteller setzen bei ihren neuen Modellen außerdem verstärkt auf optimierte Bildqualität sowie Umweltverträglichkeit und statten ihre Geräte immer häufiger mit Netzwerk-Features aus. Letztere sind selbst bei Einsteiger- und Mittelklasse-Fernsehen oft schon integriert.

Das Internet auf den Fernseher

Fernsehen, Surfstation und Unterhaltungszentrale in einem zugleich – im Idealfall soll der Fernseher all diese Disziplinen beherrschen und auch die Brücke zum Internet-TV schlagen. WLAN und DLNA sind dabei allerdings Schnee von gestern. Und statt das Fernsehen wie 2008 per IPTV ins Internet zu übertragen, gehen Hersteller dieses Jahr den umgekehrten Weg und holen das Internet auf den Fernseher.

Beispielsweise stattet Philips seine Modelle der 8000er- und 9000er-Serien sowie den Cinema 21:9 mit Net TV aus. Das liefert webbasierte Unterhaltungs- und Informationsangebote statt Fernsehsignale auf die Mattscheibe. Laut Herstellerangaben umfasst Net TV derzeit Anbieter wie Bild.de, tagesschau.de, eBay.de und YouTube, die ihre Webseiten entsprechend auf das Philips-Format angepasst haben. Per On-Screen-Tastatur können sich Couch-Potatoes zudem auch herkömmliche Webseiten auf dem Philips-Display anzeigen lassen.


Viele LCD-Fernseher von Philips, darunter der Cinema 21:9, holen Webinhalte per Net TV auf die Mattscheibe.


Konkurrent Samsung schläft indes nicht und bringt mit Medi@2.0 ein ähnlich gemünztes Format. Über Widgets holen die Fernseher Inhalte von Yahoo, Flickr, YouTube und anderen Anbietern und lassen sich laut Hersteller künftig mit weiteren maßgeschneiderten Mini-Anwendungen erweitern. Darüber hinaus können Digicams oder Camcorder Medi@2.0-Inhalte drahtlos auf den Fernseher übertragen. In den Genuss dieser Technik kommen derzeit die LED-TV-Serien Samsung 7000 und 8000, die LCD-Reihen 6 und 7 sowie die Plasma-Geräte der Serien 8 und 6.


Internet-Glotze: Samsung-Displays wie der UE40B8090 stellen Webinhalte mittels Widgets dar.


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