High-End-Navis: edle Designs und coole Funktionen

Bluetooth-Freisprecheinrichtung? Touchscreen? TMC? Was Käufer von portablen Navigationssystemen vor kurzem noch begeistert hat, lockt heute keinen müden Hund mehr hinterm Ofen hervor – all das ist zum Standard geworden. Wir haben einen Blick auf die echten Highlights im Markt geworfen.

Es ist doch immer wieder eine Herausforderung, einen komplett in seine Einzelteile zerlegten Falk-Plan wieder in seine ursprüngliche Form zurückzuversetzen. Doch dieses Erlebnis wird seltener. Vielfahrer nutzen ohnehin kaum noch einen Stadtplan aus Papier und selbst Gelegenheitsautofahrer haben häufig ein tragbares Navigationssystem im Handschuhfach.

In den letzten neun Jahren haben die Geräte gigantische Entwicklungssprünge hingelegt. Erst seit 2000 nämlich ist das Positionssignal der amerikanischen GPS-Satelliten nicht mehr künstlich auf eine Genauigkeit von ca. 100 Metern verschlechtert – die Grundvoraussetzung für das Funktionieren günstiger Navis. Ansonsten sind nämlich komplexe Zusatzkomponenten möglich, um auch in der Stadt die aktuelle Position zu ermitteln: Radsensoren, Kompass, Beschleunigungsmesser und so weiter. All das lässt sich kaum in der Handtasche oder im Handschuhfach verstauen – und vor allem nicht „mal eben“ in einem Auto anbringen.

Der Inbegriff der portablen Navis war die Einführung der TomTom-Go-Reihe im Jahr 2004. Richtig – das ist erst fünf Jahre her, und trotzdem hat diese Geräteklasse gigantische Schritte nach vorne gemacht. Die Grundfunktion – das Führen des Fahrers von A nach B – beherrschen inzwischen alle Geräte, die teils schon für unter 100 Euro zu haben sind. Zumindest bei allen namhaften Herstellern wie Blaupunkt, TomTom, Navigon oder Garmin ist auch die Bedienung intuitiv. Wer tiefer in die Tasche greift, bekommt spannende Zusatzfunktionen – auf die wir hier einen intensiven Blick werfen.

Verkehrssituation

Eine der ersten wirklich sinnvollen Funktionen nach der Einführung der reinen Navigation war TMC – die Unterstützung des Traffic Message Channels. Dabei verfügen die PNDs (Personal Navigation Devices) über einen zusätzlichen Radio-Empfänger, der aus dem RDS-Signal Stau- und Verkehrsmeldungen dekodiert.


TomToms Navigationsgeräte mit HD Traffic empfangen Verkehrsinformationen nicht per TMC, sondern via Handynetz.

Die Funktion ist inzwischen selbst bei günstigeren Geräten Standard, aber nicht mehr das Beste vom Besten: Die Übertragung der Meldungen funktioniert langsam, nicht sehr genau und nicht Fälschungssicher. Der letzte Punkt ist dabei zwar mehr ein theoretisches Problem – aber wer auch kleinere Straßen in Innenstädten umfahren will, braucht eine andere Lösung.

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