Samsung-NX-Serie: kompakte Kampfansage ans Micro-Four-Thirds-Format

Samsung NX-SerieKlein wie eine Kompaktkamera, aber die Bildqualität einer DSLR – so bewerben Panasonic und Olympus ihre handlichen Micro-Four-Thirds-Kameras. Doch mit diesem Ziel sind die beiden japanischen Konzerne nicht allein auf weiter Flur. Es ist Konkurrenz aus Südkorea im Anmarsch: Samsung zeigt auf der IFA 2009 einen Prototypen seiner NX-Serie.

Wie die Micro-Four-Thirds-Kameras bietet das Samsung-Modell einen großen Bildsensor, verzichtet zugunsten von Größe und Gewicht aber auf den Spiegelkasten und somit auf einen optischen Sucher. Stattdessen kommt das elektronische Pendant zum Einsatz. Details zum eingesetzten Sensor, zur Auflösung sowie zu Erscheinungsdatum und Preis gibt der Hersteller bislang nicht bekannt.

Dafür gab es auf der IFA drei verschiedene Linsen zu sehen: zwei Zoomoptiken mit Brennweitenbereichen von 18 bis 55 beziehungsweise 50 bis 200 Millimetern sowie ein Pancake-Objektiv mit einer Festbrennweite von 30 Millimetern. Diese Brennweiten lassen auf einen Formatfaktor schließen, der sich etwa im Bereich der APS-C- beziehungsweise DX-Sensoren bewegen dürfte. Damit böte die NX-Serie einen größeren lichtempfindlichen Chip als die Micro-Four-Thirds-Konkurrenten Olympus E-P1 sowie DMC-GH1 und DMC-GF1.

An Aufnahmeeinstellungen befinden sich auf dem Auswahlrädchen auf der Oberseite die üblichen PASM-Modi sowie eine Videofunktion. Intelligente Automatik sowie diverse Szenenprogramme sind ebenfalls vorhanden. (Bild: Samsung)

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