Selbst eingefleischten Canon-Fans fällt es derzeit schwer, die verschiedenen IXUS-Modelle auseinanderzuhalten. Die 100 IS und 120 IS beispielsweise gleichen einander wie ein Ei dem anderen. Nach den beiden brachte der Hersteller die 110 IS auf den Markt, die mit ihrem etwas in die Länge gezogenen Gehäuse scheinbar auch auf die Ixus 200 IS abfärbt. Gehen den Designern des japanischen Konzerns langsam die Ideen aus?

Design

Wenn wir nur aufs Äußere schauen, sieht es beinahe so aus. Auf der Oberseite der Ixus 200 IS finden sich dieselben Bedienelemente wie auf der 110 IS: Ein/Aus-Schalter, Auslöser mit Zoom-Ring sowie Modusschieber zum Wechseln zwischen Videofunktion und Programm- sowie Automatikmodus.

Auf der Rückseite befindet sich ein 3 Zoll großes, berührungsempfindliches Display. Zu unserer Verwunderung gibt es hier auch eine Reihe von Tasten. Eine Touchscreen-Kamera mit haufenweise Knöpfen? Neben dem Bildschirm befinden sich ein Wiedergabe- und ein Menü-Button sowie ein Vier-Wege-Pad mit Scrollrädchen. Das Drehelement ist frei rotierbar und fühlt sich ein ganzes Stück besser an als das früherer Ixus-Kameras.


Die Oberfläche sieht sehr ansprechend aus. Rechts neben dem Display bringt die Ixus 200 IS für eine Touchscreenkamera erstaunlich viele Tasten mit.

Wie alle Ixus-Modelle kommt die 200 IS in einem soliden Gehäuse aus gebürstetem Metall. Die meisten Bedienelemente sind gut platziert und lassen sich einfach erreichen. Eines haben wir allerdings zu bemängeln: Es gibt keine ergonomische Position für den Daumen. Beim einhändigen Fotografieren ist es nicht ganz einfach, die Kamera zu halten, ohne versehentlich eine Taste zu erwischen. Beim Einsatz beider Hände dagegen verdeckt man den Blitz leicht mit den Fingern. Davor warnt übrigens auch das Handbuch.

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