Apple iPod Nano 5G: die fünfte Generation mit Videokamera im Test

Der fünfte iPod Nano bringt Features mit, von denen wir vor einiger Zeit nie erwartet hätten, sie jemals in einem Apple-Player zu sehen – etwa ein UKW-Radio und eine Videokamera. Unser Test verrät, wie sich der vielfältigste Nano aller Zeiten in der Praxis schlägt.

Den neuesten Nano gibt es in insgesamt 18 Varianten: Für die beiden Speicherkapazitäten 8 und 16 GByte stehen jeweils neun knallige Farben zur Auswahl. Die „kleine“ Ausführung kostet 139 Euro, die 16-GByte-Version wechselt für 169 Euro den Besitzer.

Hardware-Turbo

Mit einer Dicke von gerade einmal sechs Millimetern gehört der Nano nach wie vor zu den flachsten Geräten auf dem Markt. Angesichts dieser nach wie vor schlanken Bauform ist es erstaunlich, dass der Hersteller auch noch eine Videokamera ins Gehäuse gequetscht hat. Zudem ist der LCD-Bildschirm auf 2,2 Zoll gewachsen. Mit 376 mal 240 Pixeln stellt er das größte und hochauflösendste Display dar, das jemals in einem iPod Nano verbaut wurde.

Dennoch, im direkten Vergleich zu den OLED-Displays, die beispielsweise Sony, Samsung und Cowon in ihren aktuellen Playern einsetzen, hat die Anzeige keine Chance. Allerdings kosten die Geräte dann auch dementsprechend mehr.

Apple macht kein Geheimnis daraus, dass die Hosentaschen-Camcorder von Flip Video als Inspiration für die integrierte Videokamera hergehalten haben. Allerdings ist die Positionierung der Linse mehr als gewöhnungsbedürftig. Sie befindet sich auf der anderen Seite des Click Wheels – also dort, wo die Hände die meiste Zeit verbringen. So verschmiert sie schnell, und wir brauchen etliche Eingewöhnungszeit, bis auf den Clips nicht mehr ständig unsere Finger zu sehen sind.


Für die Linse der integrierten Videokamera gibt es keinen ungünstigeren Platz.

Vermutlich war diese Stelle der einzige Ort im Gehäuse, wo die Entwickler einen Hauch von Platz entbehren konnten. Am besten funktioniert das Filmen, wenn wir den Nano im Querformat halten, mit dem Click Wheel auf der linken und dem Bildschirm auf der rechten Seite. So sitzt die Linse links unten und läuft am wenigsten Gefahr, von den Fingern verdeckt zu werden. Während der Videoaufnahme ist es übrigens nicht möglich, Musik zu hören. Schade.

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