Eines vorweg: Bei der Vorgängerin IXUS 110 IS haben wir einiges am Design auszusetzen. Die Bedienung gestaltet sich als ziemlich hakelig. Zudem nervt das 2,8-Zoll-Display mit seinem 16:9-Format, denn die Kamera schießt Fotos in 4:3. Dadurch kommt es zu schwarzen Rändern an den Seiten, wodurch die effektive Bildschirmgröße auf 2,3 Zoll schrumpft. Nun hatte Canon ein halbes Jahr Zeit, nachzubessern.

Design

Trotz des kleinen und leichten Gehäuses fühlt sich die IXUS 120 IS extrem solide an. Lediglich um Kratzer im schicken Gehäuse und im Display muss man sich sorgen. Wer die Kamera häufig lose im Rucksack oder in der Handtasche transportiert, sollte sich eine Schutzhülle zulegen. Die Canon ist in den Farben Silber, Blau, Schwarz und Braun erhältlich. Eine Besonderheit: Die ausfahrbare Optik ist ebenfalls lackiert.

Obwohl sie mit 8,9 mal 5,5 mal 2,0 Zentimetern weniger Platz in der Hosentasche beansprucht als eine Zigarettenschachtel, liegt die IXUS 120 gut in der Hand. Alle Tasten schließen bündig mit dem Gehäuse ab. Damit sieht die Kompakte sehr stimmig aus.


Selbst Auslöser, Zoomring und Ein/Aus-Schalter schließen bündig mit dem Gehäuse ab.

Allerdings ist das Vier-Wege-Pad für unseren Geschmack etwas zu klein geraten. Im Test erwischen wir öfters die mittige Ok-Taste, wenn wir mit den Richtungstasten beispielsweise Belichtung, Fokus, Blitz oder Selbstauslöser anpassen wollen.

Die IXUS 120 IS bringt ein überarbeitetes Menü mit, das Einsteiger mit Tipps zu den jeweiligen Einstellungen versorgt. Zum Servo-Autofokus beispielsweise gibt die Kamera im unteren Bildschirmbereich den Hinweis, dass dieser Modus den Fokus weiterhin anpasst, auch wenn der Auslöser bereits halb gedrückt ist. Canon hat den eingeschränkten Platz, der auf dem 2,7-Zoll-Display zur Verfügung steht, gut genutzt.

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