DVB-T-Antennen im Eigenbau: bester Empfang dank Reflektor

Das digitale Antennenfernsehen DVB-T sorgt für gute Bildqualität – vorausgesetzt, der Empfang stimmt. Denn in der Praxis liefern Kaufantennen häufig zu geringe Signalstärken. Wir haben bereits drei DVB-T-Antennen selbst gebaut, die für deutlich bessere Ergebnisse sorgen. Nun haben wir ein weiteres Modell gefertig, das alle anderen Lösungen in den Schatten stellt. Zudem beantworten wir Fragen, die sich seit unserem ersten Eigenbau ergeben haben.

Die mit DVB-T-Empfängern mitgelieferten Antennen bieten häufig keinen Empfang. Wer dann im Elektronikladen an der Ecke viel Geld für eine aktive Lösung ausgibt, ist nach den ersten Tests oft ebenfalls enttäuscht: Ein paar Programme funktionieren zwar mit leichten Aussetzern, andere kommen aber überhaupt nicht herein. Der Grund dafür sind die unterschiedlichen, von der Region abhängigen Sendefrequenzen von DVB-T. Ist die gekaufte Antenne nicht zufällig auf die passenden Frequenzen abgestimmt, bleibt der Fernsehschirm schwarz. Die Lösung sind selbst gebaute Antennen mit passend berechneten Längen. Wir haben bereits drei davon gebaut.

Unsere Eigenbau-Antennen

Unsere erste Antenne zum Nachbauen ist eine einfache Dipol-Lösung. Sie besteht aus einem alten Antennenkabel, von dem wir lediglich ein Teil der Isolation entfernt haben. Bereits kurz nach der Veröffentlichung unserer Bauanleitung im Internet, erhielten wir eine große Resonanz von unseren Lesern. Der Grund: Die Antenne funktioniert trotz minimalem Bastelaufwand und minimaler Verstärkungsleistung bereits besser als die meisten im Handel erhältlichen Lösungen. Das liegt an der idealen Anpassung für die jeweilige Region: Je nach Standort und der dortigen Sendefrequenzen ist sie länger oder kürzer.


Die einfach Dipol-Antenne ist sehr simpel anzufertigen.

Wir haben weiter experimentiert, und mit der Doppelquad-Antenne einen noch besseren Empfänger gebaut. Die Doppelquad-Eigenbauantenne besteht aus vier schräg übereinander angeordneten Halbwellendipolen aus Kupferdraht. Ihre Form gleicht zwei um 45 Grad gedrehten und übereinander angeordneten Quadraten – also fast dem bayerischen Wappen. In der Mitte ist das Antennenkabel angelötet. Das Ergebnis ist eine Antenne mit rund 8 dB Verstärkungsleistung.


Die Doppelquad-Antenne bietet ausgezeichneten Empfang.

Um noch besseren Empfang zu ermöglichen, haben wir die einfache Doppelquad-Antenne zu einem Multi-Doppelquad-Empfänger weiterentwickelt. Dieser besteht aus vielen Doppelquads, wobei nicht nur die ganze Antenne auf den Durchschnitt aller in der Region verfügbaren Frequenz, sondern jeder Doppelquad auf einen ganz bestimmten Kanal abgestimmt ist.


Für Regionen mit sehr weit voneinander entfernten Sendefrequenzen eignet sich die Multi-Doppelquad-Antenne.

Neueste Kommentare 

441 Kommentare zu DVB-T-Antennen im Eigenbau: bester Empfang dank Reflektor

  • Am 26. September 2009 um 14:30 von Alois

    Antennenverstärker Kondensator
    Hallo,

    muss der Kondensator beim Einsatz eines Antennenverstärkers parallel oder in Reihe mit dem Innenleiter geschaltet werden?

    • Am 13. Januar 2013 um 13:48 von Jürgen

      Es funktioniert! Bin begeistert!

      Im hügeligen Hegau westlich des Bodensees nahe der schweizer Grenze kann meine Selbstbau-Antenne mit Reflektor alle Programme recht gut empfangen, die von Sendern im Umkreis von geschätzten 30 km kommen. Das sind die Sender Donaueschingen und Raichsberg mit je 50 kW Sendeleistung, die ungefähr in der gleichen Richtung liegen. Als Reflektor musste das Seitenblech eines alte PC-Gehäuses herhalten. Es ist ein bisschen größer als die angegebene Mindestgröße und ich habe es an der Außenwand am Balkon angebracht, die ungefähr in Richtung der Sender liegt.

      Ohne Reflektor kam zunächst nur der naheliegendste Sender rein (3 km entfernt), der aber nur 5 schweizer Programme sendet, zwei davon obendrein in Fremdsprachen. Allerdings hatte ich dabei ncoh die Ausrichtung falsch gewählt: Bei horizontaler Polarisation sollte der Doppel-Quad anscheinend vertikal wie eine 8 zum Sender stehen, nicht etwa horizontal liegend wie ein unendlich-Zeichen.

      Die Signalqualität gemäß im Fernseher verbautem Tuner liegt jetzt für alle empfangbaren Kanäle bei 60-99%. Die Qualität schwankt anscheinend, liegt aber meistens über 90% und fällt kurzzeitig auch mal unter 70%, was aber nur selten merkliche Störungen bringt.

      Ein Problem habe ich trotzdem noch:

      Der Empfänger hat nur eine gemeinsame Antennenbuchse für Analogfernsehen, Digitalfernsehen und Kabelfernsehen. Wenn ich also direkt am Empfänger ein T-Stück einstecke und das Antennenkabel als einziges am T-Stück angeschlossen ist, dann kommt nur noch der schweizer DVB-T-Sender in direkter Nachbarschaft durch, aber mit etwas verminderter Signalqualität. Am T-Stück wollte zusätzlich noch Kabelfernsehen einspeisen, aber wenn ich das auch noch einstecke, gibt’s gar keinen DVB-T-Empfang mehr.

      Daher 2 Fragen:

      1. Liegt der schwache Empfang über T-Stück nur daran, dass ich die Antenne ohne Kondensator gebaut habe?

      2. Falls ein Kondensator das Problem nicht lösen kann: Wie kann man die beiden Signalquellen korrekt anschließen, damit sowohl Kablefernsehen als auch DVB-T-Emfpang ungehindert möglich ist?

      Danke und Gruß,
      Jürgen

  • Am 28. September 2009 um 10:53 von Pascal Poschenrieder

    Re: Antennenverstärker Kondensator
    Hallo Alois,

    der Kondensator muss in Reihe geschaltet werden. Er soll die Leitung elektrisch trennen um einen Kurzschluss zu verhindern.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 6. Oktober 2009 um 12:15 von Ralf

    Ausrichtung
    Liebes CNET.de-Team,

    ich hätte eine Frage zur Ausrichtung der Antenne. im Artikel steht: "Die Antenne sollte immer in Richtung des Senders zeigen", wie ist das gemeint?
    Soll die "Fläche" der zwei Quadrate oder eine Spitze oder die Seite (zwei Spitzen) in Richtung des Sendemasten zeigen?
    In meinem Fall steht bei der Ausrichtung der Antenne (lt. http://www.dvb-t.at/) noch "Horizontal", worauf muss ich da achten?

  • Am 7. Oktober 2009 um 10:54 von Pascal Poschenrieder

    Re: Ausrichtung
    Hallo Ralf,

    in diesem Fall sollte der Sender die Antenne folgendermaßen sehen:

    Sie sollte also liegend mit der Fläche der Quadrate zum Sender hin montiert werden.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 10. Oktober 2009 um 14:58 von Ringie

    ohne löten
    hi,
    da ich keinen lötkolben habe, hab ichs einfach ohne gemacht. Habe also die Drähte verwickelt. Habe nun auf den meistens frequenzen 80-100% und die anderen kann ich auch noch fehlerfrei gucken außer WDR :) Dabei habe ich die antenne unterm Tisch versteckt.

  • Am 10. Oktober 2009 um 20:44 von wolfgang

    Kondensator
    liebes Cnet.de Team,

    mein LCD Fernseher hat schon einen integrierten dvb-t Empfänger. Brauche ich den Kondensator in der Antenne ?

    Grüße, Wolfgang

  • Am 12. Oktober 2009 um 07:15 von Peter

    Reflektorgröße
    Moin Pascal,

    bin begeistert. Hatte mich mit Antennentechnik noch nicht weiter beschäftigt.
    Kann ich die Quads denn auch übereinander positionieren, um die Größe des Reflektors zu verkleinern? Ich bin dabei eine Multiquad zu bauen. In Dresden wird allerdings nur öffentl.-rechtl. gesendet, da wollte ich versuchen Berlin zu empfangen. Das ist ca. 170 km Luftlinie, allerdings manche Frequenzen nur mit 20 kw Leistung.

    PS: vielleicht könnte man die Bauanleitung noch verfeinern, Beispielbilder für die Positionierung (vert.-horiz.), die Montage des Kondensators. Habe bei anderen Kommentaren bemerkt, dass da viele Probleme haben.

    Wenn ich fertig bin (kann aber etwas dauern) melde ich mich wieder ob es funktioniert hat, bei Bedarf kann ich ja noch Bilder schicken.

    Danke für die gute Anleitung (und eine Antwort).

    Viele Grüße Peter
    (09629)

  • Am 12. Oktober 2009 um 10:46 von Pascal Poschenrieder

    Re: Kondensator
    Hallo Wolfgang,

    das hängt davon ab, ob der Fernseher einen integrierten Antennenverstärker besitzt. Ich würde sicherheitshalber einen Kondensator einbauen. Er schadet nicht und schützt die Elektronik des TVs.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

    • Am 14. Oktober 2010 um 23:27 von mgbd397

      AW: Re: Kondensator
      Hallo,

      ist das mit den 500 V bei dem Kondensator richtig oder ein Schreibfehler?
      Im örtlichen Laden in Karlsruhe bekomme ich nur welche mit 50 V Spannungsfestigkeit (oder mit 3 kV).
      Nun frage ich mich, wozu braucht man 500 V?

      Viele Grüße
      und vielen Dank
      Günther

      • Am 17. Oktober 2010 um 22:19 von Pascal Poschenrieder

        AW: AW: Re: Kondensator
        Hallo,

        die 500 Volt beim Kondensator sind kein Schreibfehler. Der Wert ist frequenzabhängig und für DVB-T optimiert. Im Internet bekommt man derartige Kondensatoren problemlos.

        Mit freundlichen Grüßen,
        Pascal Poschenrieder, CNET.de

    • Am 27. Mai 2012 um 15:43 von Andis

      AW: Re: Kondensator: zum Schutz der Antennenspeisespannung
      Hallo!
      Ich sehe denn Sinn einer Gleichspannungsentkopplung dann, wenn auch Gleichspannung auf der Leitung ist.
      Das ist bei manchen DVB-T immer der Fall, bei manchen kann man es abschalten.
      Es dient der Speisung von aktiven Antennen, also der Übertragung der Netzversorgung der Antenne gleich über das Antennenkabel. Macht auch Sinn, die Antenne, die uns ein netter Freund geschenkt hat, hat das nicht, sondern ein Netzteil, das gut und gerne 10W schluckt, 20€/Jahr.
      Wenn nun die Antennenleitung einen Kurzschluss erfährt, ist das nicht so gut, auch wenn die Speisespannung in der Regel kurzschlussfest ausgeführt sein sollte (Strombegrenzung), man weiß nie.

      Gruß!

      Andi

  • Am 12. Oktober 2009 um 10:49 von Pascal Poschenrieder

    Re: Reflektorgröße
    Hallo Peter,

    es ist möglich, die Quads übereinander zu positionieren. Allerdings muss bei jedem Quad der Abstand zum Reflektor exakt stimmen.

    Wir planen bereits eine weitere Anleitung zum Bau eines Antennenverstärkers. Dort werden wir näher auf Dinge wie den Kondensator und die Ausrichtung eingehen.

    Über Bilder ihres Baus würden wir uns sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 12. Oktober 2009 um 11:35 von Peter

    Kondensator
    Hallo Wolfgang,

    ich habe ebenfalls den Empfänger integriert (Samsung LE 40A 789). Konnte nirgends nachlesen ob der Receiver / Tuner ein aktiver ist. Also habe ich ein Antennenkabel am Fernseher eingesteckt und am anderen Ende mit einem Messgerät die Spannung gemessen. Die war Null, also ist das ein Passiver. Ich denke, dass die Spannung 5 V sein müsste. Die sollte es dann doch anzeigen.

    Ohne Gewähr,

    Grüße Peter

  • Am 13. Oktober 2009 um 10:50 von Thomas Ott

    Reflektormaterial
    Ist es auch möglich die günstigere Alufolie als Reflektor zu nehmen

    Gruß
    Tom

  • Am 13. Oktober 2009 um 14:31 von Pascal Poschenrieder

    Re: Reflektormaterial
    Hallo Thomas,

    das ist auch möglich. Allerdings wird die Konstruktion so schnell instabil.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 13. Oktober 2009 um 21:56 von Cord

    Welcher Sender
    Hallo, VIELEN DANK für diese Anleitung!
    Ich möchte mir gern eine Doppelquad mit Reflektor bauen, da in Aachen kein privater Sender zu empfangen ist. Sollte ich den etwas näheren Sender in Köln mit 20kW anpeilen oder besser Düsseldorf, der 10-20 km weiter ist, dafür aber stärker sendet mit 50kW?
    Vielen Dank für die Antwort
    Gruß
    Cord

  • Am 14. Oktober 2009 um 10:41 von Pascal Poschenrieder

    Re: Welcher Sender
    Hallo Cord,

    das ist eine schwierige Frage. Es hängt stark davon ab, ob Häuser, Berge oder ähnliche Hindernisse zwischen Ihrem Empfangsort und dem Sender liegen. Wenn die Sicht auf Düsseldorf frei ist, würde ich diesen stärkeren Sender anpeilen. Beide sind ja in etwa gleich weit von Ihrem Standort entfernt.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 14. Oktober 2009 um 10:48 von Erich

    Kondensator
    Hallo Herr Poschenrieder,
    habe handwerklich kein Problem, bin aber kein Elektroniker. Wäre eine Skizze möglich wie der Kondensator angelötet werden muß?
    habe an meiner alten Dachantenne 4 Fernseher angeschlossen. Kann ich beim Eingang meiner alten Antenne die selbst gebaute Antenne vor dem Verstärker anschließen?
    Besten Dank und Gruß
    Erich Lotz

  • Am 14. Oktober 2009 um 15:19 von Cord

    Nochmal Vielen Dank! ;)
    So, meine Frage hat sich erübrigt, denn ich war zu gespannt auf das Ergebnis und einfach mal drauflosgebaut. Antenne hängt am Dach mit 25 Meter Kabel und ich bekomme nun 80 Sender statt der zehn zuvor.
    Nochmals herzlichen Dank für diese super Anleitung!

    Grüße

    Cord

  • Am 15. Oktober 2009 um 14:51 von Thomas

    Kondensator + Blech
    Hallo,

    erstmal vielen Dank für die bisherigen Anleitungen!

    Nachdem ich nun jede Version der Antenne gebaut habe wollte ich mich heute auch mal an die Über-Version der Antenne begeben. Da bei uns in der nähe keine Alubleche in solch kleinen Maßen zu bekommen sind, wollte ich nachfragen, ob es explizit Alu sein muss oder ob auch ein anderes Blech (bspw. aus einem PC-Gehäuse) mit der geforderten Dicke sein kann? Ferner würde mich interessieren, ob es ein Keramikkondensator oder auch eine Alternative (einfache Folienkondensator, etc.) sein kann?

    Vielen Dank,
    Thomas

  • Am 15. Oktober 2009 um 20:37 von Horst LOTTERHOß

    Antenne für Funkmikrofone
    Hallo,

    kann ich die Antenne auch für einen Funkmikrofonempfänger zB Sennheiser ew 100
    im D-Band 786000 – 822000 MHz verwenden?

    Grüße

  • Am 16. Oktober 2009 um 11:04 von Pascal Poschenrieder

    Re: Antenne für Funkmikrofone
    Hallo Horst,

    sie können die Antenne verwenden, müssen sie allerdings auf die Frequenzen des Sennheiser EW100 anpassen. Diese liegen übrigens nicht im D-Band (110–170 GHz), sondern im UHF-Band. Der Bereich Ihres Geräts liegt nicht zwischen 786000 und 822000 MHz, sondern zwischen 786000 und 822000 Hz, also 768 und 822 MHz (siehe http://www.sennheiser.com/sennheiser/products.nsf/resources/9C122DF77D45AB58C125743300459E15/$File/Info_freq_D.pdf). Geben Sie diese Frequenzen einfach in das Rechentool ein, und Sie erhalten die Daten für ihre Antenne.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 16. Oktober 2009 um 11:09 von Pascal Poschenrieder

    Re: Kondensator + Blech
    Hallo Thomas,

    Sie können auch ein anderes Blech verwenden. Falls die Antenne dann aus irgend einem Grund nicht so gut funktionieren sollte, können Sie es ja immer noch austauschen. Der Kondensator muss ein Keramikkondensator sein, dass dieser im Gegensatz zu Folienkondensatoren (Elkos) keine Polung besitzt. Somit ist dann auch ein Verpolen nicht möglich.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

    • Am 5. Juli 2010 um 12:42 von pupi

      AW: Re: Kondensator + Blech
      das ist leider keine antwort

      aberne frage welche bvb-t fryquenz ist in lauchhammer

      • Am 5. Juli 2010 um 16:33 von Pascal Poschenrieder

        AW: AW: Re: Kondensator + Blech
        Hallo,

        habe ich etwa einen Aspekt vergessen? Ich würde mich um Klärung freuen.
        Die DVB-T-Frequenzen finden Sie in der Frequenzlist von ueberallfernsehen.de: http://ueberallfernsehen.de/data/senderliste.pdf

        Mit freundlichen Grüßen,
        Pascal Poschenrieder, CNET.de

        • Am 26. April 2012 um 21:14 von Peter Sepp

          Kondensator + Blech Sendefrequenzen Schweiz
          Hallo Herr Poschenrieder
          Finde Ihre Anleitung und Kommentare präzise. Respekt! Können Sie mir helfen? Ich wohne nördlich Lörrach, will DVB-T Schweiz (SF1+2) empfangen, finde aber nur eine Sendefrequenzangabe (554MHz, Chrischona). Kennen Sie die max/min-Werte? Vielen Dank……. P.Sepp

    • Am 30. Januar 2012 um 10:19 von Gerd Walter

      AW: Re: Kondensator + Blech
      Es nicht richtig, dass Folienkondensatoren immer ElKos sind. Folienkondensatoren sind aber immer gewickelt und diese Wicklung stellt eine (serielle) Induktivität dar, die bei hohen Frequenzen vermieden werden muss. Deshalb sind keramische Kondensatoren zu empfehlen.

      Gruß Gerd Walter

  • Am 18. Oktober 2009 um 02:32 von Moritz S.

    mehrere Antennen/Solarzellen
    Ich habe gleich 2 Fragen.

    1. Ist es möglich 2 oder mehr Antennen gleichzeitig zu verwenden und auf verschiedene Sendemasten auszurichten? Wenn ja wie müssten diese dann untereinander verkabelt werden?

    2. Ich habe Photovoltaikplatten auf dem Dach. Wenn ich die Antenne auf dem Dachstuhl montiere ist dann ein Empfang durch diese Platten möglich?

  • Am 18. Oktober 2009 um 15:00 von Lutz Hellmich

    Frequenzen
    Hallo Pascal,

    Bin sehr begeistert von der Möglichkeit, solche Antennen sebst bauen zu können.
    Möchte aber keinen Fehler machen. Vor allem was die Frequenzen betrifft, habe ich leider für meinen Ort keine ausreichend eingegrenzten Informationen.
    Ist es möglich die Frequenzen für die PLZ 91220 zu erfahren.

    Mit freundlichen Grüßen
    Lutz Hellmich

  • Am 19. Oktober 2009 um 10:39 von Pascal Poschenrieder

    Re: mehrere Antennen/Solarzellen
    Hallo Moritz,

    es ist möglich, die Antennen mittels eines T-Stücks aus dem Elektronikhandel miteinander zu verbinden. Allerdings kann es dabei unter Umständen zu Verlusten kommen.

    Die Solarzellen haben vermutlich eine negative Auswirkung auf den Empfang. Da sie viele metallische Elemente besitzen, schirmen sie das Signal ab.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 19. Oktober 2009 um 10:44 von Pascal Poschenrieder

    Re: Frequenzen
    Hallo Lutz,

    der nächstgelegene Sendeturm lässt sich mittels Google Maps (http://maps.google.de) und der Frequenzliste von ueberallfernsehen.de (http://www.ueberallfernsehen.de/data/senderliste.pdf) ermitteln. Alternativ können Sie die Seite http://dvbt-deutschland.map-server.de nutzen. Dort sind nach der Eingabe der Postleitzahl die nahegelegenen Sendetürme zu sehen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 19. Oktober 2009 um 15:02 von Erich

    Kondensator
    Hallo Herr Poschenrieder,
    habe handwerklich kein Problem, bin aber kein Elektroniker. Wäre eine Skizze möglich wie der Kondensator angelötet werden muß?
    habe an meiner alten Dachantenne 4 Fernseher angeschlossen. Kann ich beim Eingang meiner alten Antenne die selbst gebaute Antenne vor dem Verstärker anschließen?
    Besten Dank und Gruß
    Erich

  • Am 19. Oktober 2009 um 17:50 von Moritz S.

    2 Antennen
    Das mit den Verlusten ist mir durchaus bewusst, aber ich wohne Nahe der Österreichischen Grenze und hoffe mittels einer zweiten Antenne das dortige Fernsehprogramm empfangen zu können.
    Allerdings gibt es einen Sendemasten der um einiges Näher an meinem Standort liegt.

  • Am 19. Oktober 2009 um 22:22 von tschaka81

    Antenne
    Hallo

    Macht es ggf Sinn die Antenne 2x aufzubauen und Senkrecht aufeinanderzulegen? Dann würde das ganze System unabhängig von der Polarisation sein!? Ist dem so? Hat da jemand Erfahrungen mit gemacht?

  • Am 20. Oktober 2009 um 10:43 von Pascal Poschenrieder

    Re: Antenne
    Hallo tschaka81,

    es wäre theoretisch schon möglich, allerdings müssten die Verluste deutlich größer sein als der Gewinn. Die Doppelquad-Antenne ist ohnehin nicht sonderlich anfällig gegen eine falsche Polarisation.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 20. Oktober 2009 um 15:24 von forellenfranz

    klasse artikel
    Hallo Pascal,

    echt mal ein Kompliment – ich bin ein Riesenfan von deinen dvbt-artikeln – weiter so!

    Grüße, der Franz

  • Am 3. November 2009 um 17:00 von onko

    was mach ich…
    welche größen nehme ich wohl, wenn ich in 48149 münster wohne (wo es keine privaten im dvbt gibt) und eine selbstbauantenne passend zum empfang des dortmunder signals bauen möchte?

    • Am 3. November 2009 um 19:51 von Daniel Schraeder

      AW: was mach ich…
      Hallo,

      auf Seite 2 in diesem Artikel ist die Liste aller DVB-T-Sendestationen mit ihren Frequenzen verlinkt. Direkt darunter haben wir ein Tool gebaut, dass aus den ermittelten Frequenzen die Seitenlängen ermittelt.

      Beste Grüße
      Daniel Schraeder, CNET.de

      • Am 17. Juli 2012 um 11:54 von Carsten

        Berechnungstool
        Bei mir ist die untere Frequenz 506 MHz und die obere 778 MHz. Leider zeigt das Tool dafür keine Werte an. Kann ich eine Berechnung dafür bekommen?

  • Am 3. November 2009 um 20:28 von onko

    ja,…
    ja, das hab ich schon gesehen. bedeutet das nun aber, dass ich, obwohl ich in münster lebe, den frequenzbereich von dortmund nehme?

  • Am 3. November 2009 um 20:40 von ExtremeFreak

    Silber anstatt Kupfer
    Hallo Pascal, Daniel und Freunde,

    Eure Artikel über Selbsbau-Antennen sind hervorragend. Ich möchte demnächst die Version mit dem Reflektor nachbauen.
    Mein Vorhaben:
    1.) DVB-T Empfang aus Heerlen, NL (Sender: de Beitel, ERP 40 kW);
    2.) DVB-T und analoges Fernsehen aus Liege, B, empfangen (Sender: Bol d’Air, ERP: 20 kW für DVB-T und 500 kW für analoges Fernsehen)
    3.) DVB-T Empfang aus Genk, B (ERP 20 kW)

    Mein Standort: 50321 Brühl, Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen.

    Mit einer billigen Zimmerantenne empfange ich alle Sender aus NRW mit 100% Signalstärke und -qualität. Sogar die Sender aus RP bekomme ich, allerdings mit weit geringerer Signalstärke und -qualität.
    Da ich nicht sparen möchte, würde ich Silberdraht 935 nehmen (Kostenpunkt ca. 30) EUR. Silber hat eine noch bessere Leitungfähigkeit als Kupfer und sollte sich daher besser eignen. Liege ich da richtig oder wäre das unnötig verpulvertes Geld?
    Was könnte ich noch teurer/beser machen? Reuer ist allerdings nicht immer besser.

    Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe.

    Ich werde von meinen Erfahrungen später ausführlich berichten.

    Übrigens, für Fußballfans: in Nederland 3 läuft gleich AC Milan – Real Madrid.

  • Am 4. November 2009 um 10:15 von Pascal Poschenrieder

    Re: ja,…
    Hallo onko,

    in diesem Fall sollten Sie die Frequenzen von Dortmund nutzen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 4. November 2009 um 10:20 von Pascal Poschenrieder

    Re: Silber anstatt Kupfer
    Hallo ExtremeFreak,

    über das Thema Silberdraht wurde bereits in den Kommentaren diskutiert. Nach einigen Test von uns und unseren Lesern hat sich herausgestellt, dass sich der Empfang trotz Einberechnung der besseren Leitfähigkeit in die Antennengröße eher verschlechtert als verbessert. Kupfer ist ideal geeignet, da es genau die richtige Impedanz, also den notwendigen Wechselspannungswiederstand aufweist. Sie könnten allerdings in einen Verstärker investieren.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 4. November 2009 um 21:00 von Kelby

    Störungen bei Verbindung mit UKW-Antenne
    Hallo Herr Poschenrieder,

    auch von mir ersteinmal vielen Dank für die sehr gute Beschreibung. Habe am Wochenende die Antenne mit Reflektor für die Region Hamburg-Lübeck gebastelt und bekomme auch alle Sender einwandfrei rein.

    Allerdings wollte ich die Antenne gern im Dachboden (nicht Alu-isoliert) anbringen und über die normale Antennenverkabelung im Haus weiterleiten. Daher habe ich an der DVB-Antenne noch ein zweites Antennenkabel mit Buchse angelötet, um das Signal für den UKW-Empfang durchzuschleifen (ist keine reine UKW-Antenne, sondern kommt vom LNB der bisherigen Sat-Schüssel – hatte für normalen Radioempfang gereicht).

    DVB-T und Sat funktioneren dann über die Antennenbuchse im Wz. auch einwandfrei. Der Rundfunkempfang (auch an der Antennenbuchse) enthält dann aber mit einmal ein hochtönendes, unangenehmes Pfeifen, so dass sich die Signale zu stören scheinen.

    Kann man die Störung irgendwie verhindern (irgendwelche Dämpfungsmöglichkeiten)? Bin nur Hobbybastler und ist mein erstes Antennenprojekt…).

    Gruß und Danke im Voraus.

  • Am 5. November 2009 um 02:28 von Peter R

    Alureflektor
    hallo Pascal,habe eine frage zu dem Alu Reflektor,sollte er geerdet werden oder nicht?
    Hätte es Konseqenzen auf die Leistung der Antenne?
    Freue mich auf eine Antwort.
    MfG Peter R

  • Am 5. November 2009 um 10:47 von Pascal Poschenrieder

    Re: Störungen bei Verbindung mit UKW-Antenne
    Hallo Kelby,

    teilten sich Sat- und Radio-Antenne auch vorher schon das gleiche Kabel?

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 5. November 2009 um 10:49 von Pascal Poschenrieder

    Re: Alureflektor
    Hallo Peter,

    der Reflektor sollte möglichst nicht geerdet sein. Andernfalls verschlechtert sich der Empfang.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 5. November 2009 um 22:21 von Kelby

    Re: Störungen bei Verbindung mit UKW-Antenne
    Hallo Herr Poschenrieder,

    ja, auch bisher schon nur ein Kabel.

    Ich hatte irgendwann einfach mal versuchsweise das Antennenkabel des Radio-Receivers angeschlossen. Zwar kein Vergleich zu Kabel-Empfang (anderes Haus, hatten wir vorher), aber besser als nichts. Ferner überlege ich, auf Sicht ggf. neben DVB-T doch mit neuem LNB auf Digital-Sat zu erweitern und dann gleich ein LNB mit terristrischer UKW-Antenne zu nehmen (in der Hoffnung eines dann besseren UKW-Empfanges)

    Gruß

  • Am 6. November 2009 um 11:00 von Pascal Poschenrieder

    Re: Störungen bei Verbindung mit UKW-Antenne
    Hallo Kelby,

    die Störung kommt vermutlich daher, dass der Sat-Receiver eine Speisungsspannung für das LNB über das Kabel schickt. Diese wird von der DVB-T-Antenne kurzgeschlossen, was ein Brummen im analogen Radiosignal zur Folge hat.

    Um das zu verhindern, sollten Sie einen Keramikkondensator wie im Artikel beschrieben zwischen den Innenleiter des Kabels und dessen Anschluss am Doppelquad löten. Dieser verhindert den Kurzschluss.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 7. November 2009 um 12:24 von Björn

    besser als Multi-Quad?
    Erstmal besten dank für die tollen Antennen-Anleitungen. Bin schon sehr gespannt, wie das hier in Berlin funktioniert.
    Kann schon jemand beurteilen, ob bei 177,5 MHZ bis 658 MHZ (Rest der Sender uninteressant) die Multiquad oder die hier beschriebene Reflektorantenne besser ist? Wohne in einer Mietswohnung und Außenmontage scheidet leider aus. Mit der Kathrein BZ 30 hab ich zwar Empfang, aber bei vielen Sendern Probleme.

    Besten Dank

    der Björn

  • Am 8. November 2009 um 19:31 von Vitali

    Empfang von Österreichischen Sendern.
    Hallo Pascal, wollte mich auch nochmal bedanken und sagen das Sie hier eine super Arbeit leisten. Mein Problem ist folgendes, ich wohne in Mamming PLZ: 94437 und will eine Multi-Doppelquad Antenne bauen um hauptsächlich Österreichische Sender empfangen zu können. 1 Welchen Senderturm sollte ich von mir aus am besten anpeilen. 2 wo kriege ich die Frequenzen für Österreichische Sender um Antenne bauen zu können.3 Können Sie vielleicht eine Skizze reinstellen wo es detailliert gezeigt wird wo und wie Keramikkondensator angelötet wird. Im voraus vielen vielen Dank , warte mit Spannung auf Ihre Antwort.

    Gruß. Vitali

  • Am 10. November 2009 um 11:50 von Pascal Poschenrieder

    Re: besser als Multi-Quad?
    Hallo Björn,

    in diesem Fall sollte eigentlich die Multi-Doppelquad-Antenne besseren Empfang bieten. Um diesen noch zu optimieren, könnten sie jedes Doppelquad mit einem eigenen Reflektor versehen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

    • Am 17. Juli 2012 um 22:27 von Max

      AW: Re: besser als Multi-Quad?
      Bei mir ist die niedrigste Frequenz 482MHz, die höchste 738MHz, ich vermute mal, die einfache Doppelquadantenne mit Reflektor ist hier die bessere Wahl, dennoch wollte ich kurz fragen, bevor ich mir eine Antenne baue, ob die Multidoppelquadantenne oder die einfach Doppelquadantenne die bessere Wahl ist.

  • Am 10. November 2009 um 12:16 von Pascal Poschenrieder

    Re: Empfang von Österreichischen Sendern.
    Hallo Vitali,

    Die Österreichischen Sender finden sich auf folgender Website: http://www.ukwtv.de/sender-tabelle/index.html
    Den passenden Sendeturm finden Sie mittels Google Maps.
    Der Kondensator hat zwei Beine. Das eine Bein kommt an das Doppelquad, dort wo normalerweise der Innenleiter angelötet wird. Das andere kommt an den Innenleiter des Kabels.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 11. November 2009 um 18:34 von volkmar

    Doppelquadantenne mit Reflektor
    Ich bin begeißtert von der Doppelquadantenne mit Reflektor. Habe erst nur einen Doppelquad gebaut und war schon erstaund, das ich die 12 Sender empfangen konnte.Habe vorher eine Aktivantenn für außen mit 20db verstärkung vor dem Fenster gehabt. War aber damit überhaupt nicht zufrieden, da es nur ein gehacke mit den Fernsehbildern gab. Dies war auch noch mit der einfachen Doppelquad so ähnlich, aber nicht mehr so extrem. Dann habe ich die Doppelquad mit Alublech als Reflektor gebaut, genau nach Maß und hatte schon einen optimalen Empfang. Es gab aber immer noch Stöhrungen auf einer Frequens Kanal 34. Die habe ich nun auch noch ausgebügelt, in dem ich viermal geschirmtes Koaxkabel, statt dem normal geschirmten Kabel verwendet habe. Statt der Holzabstände für das Doppelquad, habe ich Fensterdübelhülsen aus Plaste verwendet. Das ist bei Nässe viel besser.
    Frage???
    Wird das Vor & Rückverhältniss der Antenne geschwächt, wenn man statt dem vollem Alublech ein Gitter oder Siebblech aus Alu nimmt?
    In unserem Emfangsgebiet, das ist vom Brocken strahlen schräg von hinten die Frerquenzen von Halle rein. Wir wohnen zwar mehr in der Nähe von Halle, aber vom Brocken ist die emfangene Sendeleistung viel besser.

  • Am 11. November 2009 um 19:36 von siggi

    Antennenanlage
    Hallo Pascal danke für die Antwort
    Hätte da noch einige Frage: Wo soll ich den Kondensator reinschalten bei der einfachen Bipol Antenne? Wo macht sie einen Kurzschluß da sie nirgends miteinander verbunden ist? Brauch ich in diesem Falle einen Kondensator?

    Gruß Siggi

  • Am 11. November 2009 um 20:35 von Pascal Poschenrieder

    Re: Doppelquadantenne mit Reflektor
    Hallo Volkmar,

    der Reflektor reflektiert Signale so lange zu 100 Prozent, bis die Wellenlänge der zu empfangenden Frequenzen größer ist als die Löcher im Reflektor (bei einem Gitter). Ab dem Punkt, an dem die Löcher größer sind, reflektiert der Reflektor fast überhaupt nicht mehr.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 11. November 2009 um 20:38 von Pascal Poschenrieder

    Re: Antennenanlage
    Hallo Siggi,

    bei einer einfachen Dipol-Antenne ist kein Kondensator notwendig. Allerdings bietet sie ohnehin einen deutlich schwächeren Empfang als ein Doppelquad mit Reflektor. Der Empfang ist vermutlich zu schwach, um die gesamte Anlage im Haus zu speisen. Ich würde ein Doppelquad mit Reflektor und Kondensator bauen und es erneut versuchen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 12. November 2009 um 19:05 von Vitali

    Doppelquad-Antenne mit Reflektor, ORF??
    Hallo Pascal, habe mir eine Doppelquad-Antenne mit Reflektor gebaut für 640Mhz, kriege locker alle 12 deutsche Sender rein die in unsere Gegend (PLZ.94437 Richtung Süden ausgerichtet) zu empfangen sind aber keine Österreichische Sender. Kollegen von der Arbeit sagen, dass es bei den geht. Liegt es vielleicht auch an meine DVB-T karte die ich in meinem Laptop verwende, es ist eine: HP ExpressCard DVB-T TV Tuner, braucht man da bestimmten DVB-T Receiver? Danke

    Gruß. Vitali

  • Am 13. November 2009 um 10:55 von Pascal Poschenrieder

    Re: Doppelquad-Antenne mit Reflektor, ORF??
    Hallo Vitali,

    einen bestimmten Receiver benötigt man nicht. Allerdings macht es viel aus, ob ein Hügel, ein Haus oder ein anderes Hindernis im Weg ist.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 14. November 2009 um 11:18 von Vitali

    CDs statt Alufolie
    Hallo Pascal, ich habe für Reflektor statt Alufolie alte CDs genommen, ich hoffe es macht keinen großen Unterschied.

  • Am 14. November 2009 um 11:57 von Jan

    DVB-T-Antennen im Eigenbau
    Hallo Pascal,
    Verwende seit einige Zeit auch eine Selbstbauantenne von 2 (Metall-)Blecher von 0,33ltr. Der arbeitet ausgezeichnet. Für ein Bild siehe http://www.prikbord.eu unter ‘Blikken-antenne’. Empfange Belgien, Deutschland und die Niederlande mit dieser Antenne.
    Mfg Jan

  • Am 15. November 2009 um 10:55 von Kelby

    Störungen bei Verbindung mit UKW-Antenne bzw. LNB
    Hallo Herr Poschenrieder,
    habe jetzt gestern den Keramikkondensator (500 V / 220 Pikofarad) in Reihe dazwischen-gelötet. Radioempfang ist nunmehr auch wieder einwandfrei und auch DVB-T läuft über die hauseigene Verkabelung.

    Dafür zeigt allerdings der Satelliten-Receiver nur noch einen blauen Screen mit schwarz-weißem Schnee. Ich würde schon gern beides nutzen (DVB-T und Sat), da man so am Fernseher z.B. bei Werbung in einem zweiten Fenster ein anderes Programm schauen kann.

    Wie läßt sich das lösen? Fehlt dem LNB ggf. nur die vom SAT-Receiver gelieferte (und nun vom Kondensator aufgehaltene) Spannung? Wie könnte man die anderweitig einspeisen? Oder liegt das Problem doch woanders?

    Gruß und vielen Dank im Voraus.

  • Am 15. November 2009 um 14:11 von Kelby

    Störungen bei Verbindung mit UKW-Antenne bzw. LNB
    Hallo Herr Poschenrieder,

    ich habe jetzt gestern den Keramikkondensator (500V 220 Pikofarad) in Reihe dazwischengelötet. Radioempfang geht auch wieder und auch DVB-T funktioniert über die hauseigene Verkabelung.

    Allerdings zeigt der SAT-Receiver jetzt nur noch einen blauen Bildschirm mit schwarz/weißem Schnee. Ich würde allerdings gern weiter SAT neben DVB-T nutzen können, da man so z.B. in Werbungspausen in einem zweiten Fenster ein anderes Progamm ansehen kann.

    Wie läßt sich das lösen? Liegt es daran, dass der Kondensator eine Speisungsspannung des SAT-Receivers für den LNB aufhält? Wie kann man das ersetzen / umgehen / bzw. anderweitig einspeisen?

    Oder würde es helfen, ein zweites Antennenkabel parallel zur DVB-T-Antenne anzulöten (wiederum direkte Verbindung) oder gibt das dann wieder einen Kurzschluss?

    Gruß und vielen Dank im Voraus

  • Am 16. November 2009 um 10:55 von Pascal Poschenrieder

    Re: CDs statt Alufolie
    Hallo Vitali,

    CDs sollten ebenfalls funktionieren. Wir freuen uns über einen Erfahrungsbericht.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 16. November 2009 um 10:56 von Pascal Poschenrieder

    Re: DVB-T-Antennen im Eigenbau
    Hallo Jan,

    vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 16. November 2009 um 10:58 von Pascal Poschenrieder

    Re: Störungen bei Verbindung mit UKW-Antenne bzw. LNB
    Hallo Kelby,

    wie haben Sie die Antennen genau verschaltet? Sind sie in Reihe oder parallel verkabelt?

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 16. November 2009 um 18:10 von Chris

    Frage wegen Empfang
    Hallo, ich habe mir die Testberichte zu den Antennen durchgelesen und möchte mir die Woche auch eine Doppelquadantenne mit Reflektorblech bauen. In den Angaben zur Reichweite werden einige hundert Kilometer angegeben (also zwischen 100-200 km Entfernung je nach Wiederstand (Hügel, Haus etc.) nehm ich an. In meiner Gegend sind nur die 0815 Sender empfangbar (keine Privatsender wie Pro7 etc… ). Also kann ich mit der Antenne Sender aus Städten empfangen in denen regulär pro7 usw empfangbar ist, vorrausgesetzt die Städte sind 100-200 km entfernt? ich hab mir den "TerraTec Cinergy T USB XXS" Dvb-t empfänger geholt, funktioniert die Antenne mit dem empfänger ? Danke.

  • Am 16. November 2009 um 20:04 von Andreas Hazy

    CD’s
    Hallo !

    CD’s it eine gute Idee. Aber meine PLatte ist 26,2 cm hoch und 42,3 breit, das sind viele CD’s. WQie hast Du das gelöst ?

  • Am 17. November 2009 um 11:37 von Pascal Poschenrieder

    Re: Frage wegen Empfang
    Hallo Chris,

    die Antenne sollte mit dem Receiver funktionieren. Allerdings kann die hohe Reichweite nicht garantiert werden. Sie hängt stark von der Umgebung ab. Prinzipiell sollte es aber funktionieren. Ich würde es einfach ausprobieren.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 17. November 2009 um 12:36 von Axel

    Fragen zum Reflektor
    Hallo Pascal,
    zunächst vielen Dank an Sie und Ihr Team für das gelungene Anennenprojekt und die vielen Informationen aus geduldig beantworteten Fragen.
    Dennoch habe ich auch noch 3:
    1.Vom Dachdecker habe ich günstig ein Stück Kupferblech ergattert. Ist das als Reflektor geeignet?
    2.Ist es sinnvoll die Abschirmung mit dem Reflektor zu verbinden?
    3.Ich habe einen Hinweis auf die Bestimmung des Abstandes Antenne/Reflektor gesehen, kann aber die Berechnungsformel nicht finden. Können Sie helfen?
    Im voraus danke. Mit freundlichem Gruß.

  • Am 17. November 2009 um 15:54 von Pascal Poschenrieder

    Re: Fragen zum Reflektor
    Hallo Alex,

    vielen Dank für das Lob.
    Nun zu den Fragen:
    1. Kupferblech ist optimal als Reflektor geeignet.
    2. Die Abschirmung mit dem Reflektor zu verbinden, stört den Empfang.
    3. Der Artikel enthält ein kleines Tool zum Berechnen des Abstandes. Es findet sich auf Seite 2 und gibt den Abstand nach Eingabe der Frequenzen in Zentimetern aus.

    Mit freundlichen Grüßen,
    viel Spaß beim Basteln,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 17. November 2009 um 19:16 von Axel

    Re – Fragen zum Reflektor
    Hallo Pascal,
    danke für die nette und schnelle Antwort. Werde gelegentlich berichten.
    Mit freundlichem Gruß, Axel

  • Am 19. November 2009 um 10:24 von Vitali

    CDs als Reflektor
    Hallo Pascal, kann man auch alte CDs als Reflektor verwenden?

  • Am 19. November 2009 um 10:54 von Pascal Poschenrieder

    Re: CDs als Reflektor
    Hallo Vitali,

    CDs eignen sich als Reflektor.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 20. November 2009 um 09:34 von Kelby

    Störungen bei Verbindung mit UKW-Antenne bzw. LNB
    Hallo Herr Poschenrieder,

    Verschaltung der Antennen war bisher in Reihe, also LNB -> DVB-T -> Kondensator -> Hausverteilung. Ich hatte jetzt inzwischen auch schon überlegt, einfach ein T-Antennenstück zu kaufen und von dort aus parallel zu den beiden Antennen zu gehen, also:
    a) LNB – T-Stück
    b) DVB-T – Kondensator – T-Stück
    und dann T-Stück -> Hausverteilung

    Würde das besser funktionieren?

    Gruß

  • Am 20. November 2009 um 11:26 von Pascal Poschenrieder

    Re: Störungen bei Verbindung mit UKW-Antenne bzw. LNB
    Hallo Kelby,

    das sollte definitiv deutlich besser funktionieren. So stören sich die Antennen nicht gegenseitig und auch das Problem der Speisung sollte behoben sein.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 21. November 2009 um 22:15 von Chris

    Problem mit Empfang von Sendern
    Hi, ich bin jetzt fertig mit meiner dualquadband antenne mit reflektorblech. Vorweg ich Wohne in Pforzheim, quasi liegt das im vergleich zu Karlsruhe eher geografisch in einer Mulde. Ich hatte beim zusammenbau probleme mit dem kupferdracht an sich da der wellig war, was ziemlich genervt hat beim abmessen. Die 90 grad kannten hab ich nicht so eckig wie im bsp von euch hinbekommen, also leicht rundlich aber trotzdem 90 grad. Beim zusammenlöten der 2 kupferenden bin ich halber durchgedreht da der lötzin einfach nicht haften wollte, in endeffekt hab ichs doch noch einiger massen mit paar lötpunkten hinbekommen das die kupferenden zusammenhalten. Ich hab mich an die Angaben von euch gehalten 2,5 mm² (durchmesser) kupferdraht, 0,5mm alublech (dicke), rundholzstiele 2mal (3 cm durchmesser, 5,5cm länge jeweils(aus der berechnung des tools entnommen). Hab jetzt den suchlauf laufen lassen (1.versuch)aber nur scheisse reinbekommen( antenne lag auf dem bett ^^ bei geöffneten fenster). (2.versuch) geöffnetes fenster am fensterbrett leicht diagonal positioniert, auch keine aussicht auf …7 und co.Kann mir einer helfen, hab ich was falsch gemacht? theoretisch könnt ich privatsender aus nürnberg oder frankfurt empfangen, also stuttgart müsste locker gehen (100%) sind ca 50 km Entfernung. Was mach ich falsch bitte um hilfe.

  • Am 22. November 2009 um 23:27 von Chris

    Problem mit Empfang von Sendern
    Hi, ich hab die antenne jetzt fertig gebaut allerdings bekomm ich keine Privatsender wie pro7 etc. rein. Ich hab 90 grad kannten im kupferdraht allerdings nicht spitzkanntig. Der Kupferdraht ist leicht wellig und hat 5,5cm abstand zur aluplatte. Wohne in Pforzheim (geografisch eher einer mulde ähnelnd). Muss ich die antenne noch richtig ausrichten ? Waagrecht senkrecht? Danke.

  • Am 23. November 2009 um 12:52 von Pascal Poschenrieder

    Re: Problem mit Empfang von Sendern
    Hallo Chris,

    benutzen Sie einen aktiven Receiver, den die Antenne kurzschließt? Sind eventuell kalte Lötstellen vorhanden? Gibt es irgendwo einen Kurzschluss zwischen Schirm und Innenleiter? Ist die Antenne richtig ausgerichtet? Beim Ausrichten hat sich übrigens herausgestellt, dass die Antennen schief aufgehängt oft den besten Empfang haben. Es ist also Ausprobieren angesagt.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 23. November 2009 um 18:17 von Thomas

    Zusammenschaltung
    Hallo ihr Bastler

    Wir haben 2 Quads nach genauen Maßen angefertigt 1 x Kanal 33 und 1 x Kanal 58.
    Einzeln funktionieren die Antennen (mit Reflektor) spitze. Schalte bzw "tütele" ich sie wie in eurer Montageanweisung zusammen kommt K 33 nicht mehr. Kann es sein das durch die unterschiedlichen Kabellängen die Kanäle sich "beißen"?? Geht auch ein großer Reflektor für beide Antennen gleichzeitig?

    Vieleicht kann jemand helfen – Danke

  • Am 23. November 2009 um 18:28 von Chris

    Antenne
    Also ich benutze den "TerraTec Cinergy T USB XXS" tv stick. Beim löten hat ich auch probleme da der lötzin einfach nicht richtig haften wollte. Des Kabel ist ok. Nehmen wir mal an ich richte die antenne schief aus, in welche richtung muss sie zeigen (Nord,ost,…). Also Stuttgart z.b ist östlich und ca.57 km enfernt, dort bekommt man auch rtl rein. Heißt des dann ich muss die antenne per kompas ausrichten oder wie?

  • Am 24. November 2009 um 10:32 von Pascal Poschenrieder

    Re: Zusammenschaltung
    Hallo Thomas,

    eigentlich sollte es beim Zusammenführen keine Probleme geben. Ich würde einmal versuchen, die beiden Antennen mittels eines normalen Antennenkabel-T-Stückes miteinander zu verbinden.
    Ein Reflektor für beide Antennen funktioniert. Allerdings müssen die Abstände der Antennen zum Reflektor stimmen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 24. November 2009 um 10:38 von Pascal Poschenrieder

    Re: Antenne
    Hallo Chris,

    haben Sie bleifreien Lötzinn benutzt? Dieser ist mit normaler Ausrüstung fast nicht lötbar. Ich würde es mit bleihaltigem Lötzinn und Löthonig versuchen. Dann sollten die Lötstellen ideal halten und das Signal störungsfrei übertragen.
    Bei der Ausrichtung ist einfach Ausprobieren angesagt. Das Signal wird von allen Möglichen Gegenständen reflektiert und abgeschirmt. Daher kommt es häufig vor, dass es aus einer ganz anderen Richtung kommt als vermutet.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 24. November 2009 um 16:31 von Dieter Schulze

    Doppelquat mit Reflektor und Kondensator
    Hallo und guten Tag,
    meine nach Ihrer Anleitung gebaute Doppelquat mit Refletor und Kondensator hat bisher bestens funktioniert. Seit ich einen neuen digitalen SAT-Empfänger habe, sagt der Fernseher (Samsung LE 40 B650) bei der Quellenwahl für TV immmer: kein oder schlechtes Signal. Alle Kabel-, Stecker- und Kondensator-Prüfungen haben nichts ergeben. Ich wohne ca. 30 km Luftlinie vom Bungsberg entfernt an der Ostsee und die Antenne hatte bislang sowohl direkt neben dem FS (als Test) und später auch auf dem Boden mit etwa 25 m Koax-Zuleitung alle Sender gut geliefert.
    Ist nicht so schlimm weil der SAT-Empfang tadellos klappt, aber ich ärgere mich.
    Haben Sie vielleicht einen Tipp?
    Danke, und
    mit freundlichem Gruß

    Dieter Schulze

  • Am 24. November 2009 um 23:25 von Dieter Schulze

    Quat-Antenne mit Reflektor
    Hallo Herr Poschenrieder,
    meine Frage von vorhin wegen des nicht mehr funktionierenden Empfangs seit Anschluss eines digitalen SAT-Receivers hat sich erledigt. Offenbar hat es einen Aufhänger bei der Software des TV’s gegeben. Als ich heute Abend bei dem "grieselnden" Bildschirm den Kanalwähler auf der Fernbedienung gedrückt habe, hat wohl der Fernseher "geschaltet" und seit dem funktioniert es wieder. An der Antenne und den Kabeln war nichts defekt. Einige Stunden Prüfarbeit umsonst.
    Fazit: Die nach Ihrem Muster gebaute Doppelquat mit Reflektor arbeitet hervorragend! Danke noch einmal.

    Mit freundlichem Gruß

    Dieter Schulze

  • Am 25. November 2009 um 16:42 von Pascal Poschenrieder

    Re: Doppelquat mit Reflektor und Kondensator
    Hallo Dieter,

    wie haben Sie den Receiver und die DVB-T-Antenne genau mit dem Fernseher verschaltet? Teilen sich beide ein Antennenkabel?

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 26. November 2009 um 09:33 von klaus

    Multi-Doppelquad-Unzulänglichkeiten
    Hallo Ihr Lieben. ZITAT: "Lediglich einige wenige hatten mit der Multi-Doppelquad-Lösung besseren Empfang. Das liegt daran, dass beim Verbinden der einzelnen Elemente der Multiquad-Lösung Störungen entstehen."ZITAT Ende. STIMMT, schade um die Mühe! Selbst bei Verwendung von kaskadierten T-Verbindern an der Verbindungsstelle der Einzelkabel gäbe es drastische Impedanzsprünge und jede Menge Reflektionen, viel mehr noch beim provisorischen Zusammenwickeln. Das Kabel vom Doppelquad zur Verbindungsstelle ist weder an die Impedanz des Doppelquads noch an die des Hauptkabels angepasst – ein HF-Albtraum. Gut wäre ein Antennenverstärker mit n Eingängen, wobei n der Anzahl der erforderlichen Doppelquads entspricht. Falls nicht oder zu teuer, würde ich versuchen, die höchsten und niedrigsten Frequenzen für 2 Doppelquads zu mitteln und einen handelsüblichen Verteiler oder Antennenverstärker nachzuschalten.
    Andere Kompromiss: 2 frequenzgemittelte Doppelquads übereinander auf einen Reflektor montieren und bei minimaler Kabellänge zusammenführen, evtl. mit einem T-Stück zwecks sicherer Abschirmung. Soll ich das versuchen, oder macht Ihr das? Ansonsten meine Hochachtung für Euer wertvolles Engagement. Euer Klaus (was sagt denn der Antennenpabst Rothammel dazu?)

  • Am 26. November 2009 um 12:04 von Pascal Poschenrieder

    Re: Multi-Doppelquad-Unzulänglichkeiten
    Hallo Klaus,

    vielen Dank für den wertvollen Kommentar. Es würde uns sehr freuen, wenn Sie einen Versuch starten könnten und die Ergebnisse hier berichten.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 26. November 2009 um 22:48 von Dieter Schulze

    Doppelquat mit Reflektor und Kondensator
    Hallo Pascal,
    wie schon vorher erwähnt, ist das Problem gelöst.
    Die Verkabelung war kein Problem: der TV hat einen eingebauten DVB-T-Empfänger, sodass es für den Antennen-Anschluss nur eine Buchse für den Stecker des Koaxkabels gibt.
    Danke für freundliches Interesse
    und schöne Grüße von der Ostsee,

    Dieter

  • Am 2. Dezember 2009 um 15:37 von Rudolphono

    Blech und Drahtstärke
    Hallo.

    Bringt der Reflektor nur was wenn ich die Antenne am Balkon direkt richtung Sender ausrichten kann, oder auch wenn ich die Antenne im Wohnzimmer ohne direkten “Sichtkontakt” richtung Sender betreibe?
    Es ist die rede von einem 0,5 oder 0,8mm Alublech die Rede.
    Wäre ein 2mm Alublech von Nachteil?

    Kupferdraht unter 2,5mm² soll zu instabil sein und dicker wirkt sich negativ auf den empfang aus.
    Wäre ein dünnerer Draht denn besser, wenn es die konstruktiven Möglichkeiten zulassen?

    Danke schonmal für die Hilfe

    Gruß Ralle

  • Am 2. Dezember 2009 um 17:05 von Pascal Poschenrieder

    Re: Blech und Drahtstärke
    Hallo Rudolphono,

    das Alu-Blech kann ruhig dicker sein. Es bringt auch etwas, wenn kein direkter Sichtkontakt vorhanden ist.
    Der Draht kann auch dünner sein. Allerdings verschlechtert sich der Empfang bei Dicken von weniger 1,5mm² in unseren Test.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 2. Dezember 2009 um 21:26 von Jürgen

    Einfach genial!
    Hallo,

    ich kann diese Bauanleitung nur jedem empfehlen, der eine preiswerte und absolut gute Lösung für den Empfang über DVB-T sucht. Für die Beschaffung, Fertigung und Montage unter dem Dach habe ich zwei Abende benötigt und kann nur sagen dass die Zeit bestens investiert war. Danke an die Redaktion!

    Gruss aus Köln,

    Jürgen

  • Am 3. Dezember 2009 um 19:26 von Andreas Schröter

    welliger Draht
    Hallo zusammen,

    einfach genial, Eure Beiträge. Hier vielleicht eine kleine Hilfe mit dem krummen Draht. Man fixiere den Draht an einem Ende im Schraubstock o. ä. Das andere Ende kommt in die Bohrmaschine. Nun zieht man das Ganze stramm und läßt die Bohrmaschine ein paar Sekunden drehen. Schon ist der Draht schnurgerade und stabil. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen. Viel Spaß und nun werde ich mir auch eine Antenne basteln.

    Danke an alle und Grüße aus Dollbergen

    Andreas Schröter

  • Am 9. Dezember 2009 um 06:12 von Andreas Schröter

    Doppelquad
    So, habe fertig und bin lang hingeschlagen. Noch ohne Reflektor, einfach über dem Fernseher hinters Bild gehängt und 27 Programme empfangen. Die gekaufte Antenne ist vor Neid geschmolzen.

    Noch mal Grüße aus Dollbergen und tausend Dank.

    Andreas Schröter

  • Am 13. Dezember 2009 um 21:32 von Patrick

    Frequenzen
    Hallo, erstmal muss ich sagen das ich es klasse finde das ihr euch so mühe gegeben habt eine so gut Anleitung zu gestalten!!! Aber nun meine Frage und zwar will ich mir so eine Antenne jetzt bauen. Das Problem ist das ich irgendwie die Frequenzen nicht finde. Ich wohne am Bodensee ( Friedrichshafen) und würde halt gerne die ganzen Österreichischen und Schweizer Sender reinbekommen. Könnt ihr mir viel. sagen wie da die niedrigsten und höchsten Frequenzen sind von z.b. ORF 1,2 ATV Puls4 SF1&2 ????

    Mit freundlichen Grüßen

  • Am 14. Dezember 2009 um 11:27 von Pascal Poschenrieder

    Re:
    Hallo Patrick,

    die österreichischen Frequenzen finden Sie hier: http://www.ukwtv.de/sender-tabelle/index.html
    die schweizer Frequenzen sind hier zu finden: http://www.bakom.admin.ch/themen/frequenzen/00652/00655/index.html?lang=de

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 14. Dezember 2009 um 17:51 von Patrick

    Danke
    Erstmal vielen Dank für die Antwort !!! :) Aber irgendiwe bekomm ich da die Daten nicht ausgelesen da steht zwar : (Kanal Standort Pol. ERP(W) gepl. Anmerkung) aber ich finde nirgends die Senderfrequenz. Ich kenn mich in dem Bereich der Elektronik auch noch nicht so aus :) Vielleicht wären Sie so nett, wenn es ihnen keine Umstände macht, mir die niedrigste und höchste Frequenz zu sagen von folgenden Sendern ??

    ATV
    ORF1&2
    PULS4

    Mit freundlichen Grüßen

  • Am 14. Dezember 2009 um 19:28 von UWeko

    Kondensator und anderes
    Hallo Pascal,

    wenn ich es richtig verstanden habe, ist der Kondensator fast Pflicht, wenn man sich nicht sicher ist, wie der eigene Empfänger funktioniert?!
    Wie wichtig ist denn dabei die Spannungsfestigkeit des Kondensators? Der Radio- und Fernsehhändler meiner Wahl hat nämlich nur Teile bis 100 Volt vorrätig.

    Hast du ansonsten einen Tipp, woher man ein 500 Volt-Teil her bekommt? Leider gibt es bei uns in der Nähe keinen Elektronikshop, der so etwas führen könnte.

    Und noch ‘ne duselige Frage: Die hölzernen Distanzhalter werden doch per Spaxschrauben auf dem Blech befestigt. Da die Schauben auch leitend sind, verkürzt man damit nicht den theoretischen Abstand zwischen Reflektor und Antenne?

  • Am 15. Dezember 2009 um 10:40 von Pascal Poschenrieder

    Re: Danke
    Hallo Patrick,

    Sie haben recht. Auf der Seite finden sich tatsächlich keine Frequenzen.
    Ich habe noch etwas gesucht und bin nun auf eine Website mit allen notwendigen Angaben gestoßen: http://www.ors.at/view08/ors.php?mid=94

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 15. Dezember 2009 um 10:52 von Pascal Poschenrieder

    Re: Kondensator und anderes
    Hallo UWeko,

    der Kondensator ist in der Tat plicht, wenn man nicht weiß, ob der Receiver eine Speisung besitzt. Ein Kondensator mit 100 Volt sollte es auch tun. Die 500-Volt-Variante finden sie beispielsweise hier: http://at.rs-online.com/mobile/search/searchBrowseAction.html?method=getProduct&R=4057684

    Zu den Schraube: Von oben gesehen ist die Schraubenfläche derart gering, dass sie fast nichts vom Signal reflektiert. Dadurch kann man den an diesen Stellen geringeren Abstand getrost vernachlässigen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 15. Dezember 2009 um 15:48 von Peter Kling

    Multi Doppelquad mit Reflektor
    Hallo Herr Poschenrieder,
    Habe ein Multi Doppelquad mit den Mittelfrequenzen 570-698-786 MHz und einem
    Reflektor aus verz. Stahlblech mit dem Abstand 5,3 bis 7,1 cm gebaut. Standort im Keller.
    Ohne Reflektor zufriedenstellender Empfang. Mit Reflektor bei 786 MHz gut und zu 570 MHz hin schlechter bis gar kein Emgfang.Wird der Reflektor von Hand in einem erweiternden Abstand von ca 30 cm gehalten, wird die Sendeleistung bei 570 MHz besser als ohne Reflektor.
    Was ist zu tun, um die Sendeleistung ohne Reflektor zu verbessern, bringen einzel aufgehängte Blechstreifen eine Verbesserung.
    Nochmals danke für die Bauanleitung, hatte vorhermit einer gekauften Antenne (+20dB) nur auf einer Mittelfrequenz Empfang.
    Gruß
    P. Kling

  • Am 16. Dezember 2009 um 10:39 von Pascal Poschenrieder

    Re: Multi Doppelquad mit Reflektor
    Hallo Peter,

    da die Frequenzen derart nahe aneinanderliegen, würde ich keine Multi-Doppelquad-Antenne empfehlen. Durch die Kopplung der drei Antennen kommt es zu Störungen, die vermutlich auch für die Probleme mit dem Reflektor verantwortlich sind. An Ihrer Stelle würde ich eine einfache Doppelquad-Antenne mit Reflektor für die Mittelfrequenz bauen. Sie sollte mit Abstand den besten Empfang bieten.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 17. Dezember 2009 um 13:50 von Andre

    ORF in München Nord
    Hallo Allerseits,
    wie ich gesehen habe, empfangen hier einige die ORF Sender in München. Irgendwie steige ich da aber nicht so ganz durch:
    – Habt Ihr eine Kombiantenne für München/Österreich oder 2 Antennen?
    – Auf welchen Österreichischen Turm richtet man sich am besten aus? Welche Frequenzen sendet der?

    Vielen Dank,
    Andre

  • Am 18. Dezember 2009 um 18:29 von Franz

    Abstand Reflektor zu Antenne
    Hallo und frohe Feiertage,

    für die bevorstehenden freien Tage will ich versuchen eine Antenne mit Reflektor zu basteln.

    Jetzt stelle ich mir die Frage, wie sich der Abstand von Antenne zu Reflektor verändert, wenn ich eine Antenne mit größeren Abmessungen baue.
    Gibt´s eine allgemeingültige Formel dafür, damit man den Abstand aus der Wellenlänge berechnen kann?

    Vielen Dank für eine Antwort im voraus

  • Am 18. Dezember 2009 um 19:08 von Franz

    Abstand Reflektor zu Antenne II
    Hallo, ich muss meine Frage präziser stellen:

    ich glaube, der Abstand wird hier so berechnet :
    299,792458*25/(fmax+fmin)

    Aber: Gilt das auch für andere Antennenabmessungen als bei den hier beschriebenen Halbwellendipolen und wenn nein, wie berechnet sich der Abstand dann?

    VG

  • Am 20. Dezember 2009 um 23:59 von Wolfram

    Verbindung zum Reflektor
    Hallo Pascal,

    in zwei Antworten teilst Du mit, der Reflektor solle nicht mit Masse (Außenleiter) verbunden werden. Wenn man http://de.wikipedia.org/wiki/Quadantenne glaubt, ist dies aber zur Vermeidung von Mantelwellen nötig.

    Grüße,
    Wolfram

  • Am 21. Dezember 2009 um 17:33 von Franz

    Abstand Refelektor zu Antenne
    Vielen Dank erst nochmal für die super Anleitung.

    Ist der Abstand von Reflektor zu Antenne nur von der Sendefrequenz abhängig oder ist der Abstand zu verändern, wenn man eine größere Antenne baut?

    Vielen Dank für eine Antwort im voraus

  • Am 21. Dezember 2009 um 17:47 von Pascal Poschenrieder

    Re: Abstand Reflektor zu Antenne
    Hallo Franz,

    der Abstand zum Reflektor bleibt gleich, da er lediglich von der Frequenz abhängt. Zudem hat die Praxis gezeigt, dass Antennen mit größeren Abmessungen meist schlechter funktionieren.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 21. Dezember 2009 um 18:04 von Franz

    Danke nochmal @Andre
    Vielen Dank für die prompte Antwort, Herr Poschenrieder.
    Aus irgendeinem Grund konnte ich meine ersten beiden Anfragen nicht sehen.
    Jetzt bin ich erstmal beschäftigt.
    @Andre
    Ich habe in München bei einem Freund im Münchner Südosten ORF gesehen.
    Frequenz war 562 Mhz, Sender Gaisberg (Salzburg).

    Ob das auch im Norden oder sonstwo so ist, kann ich nicht sagen.

  • Am 21. Dezember 2009 um 18:19 von Pascal Poschenrieder

    Re: Verbindung zum Reflektor
    Hallo,

    wir haben die Antenne sowohl mit als auch ohne mit Masse verbundenem Reflektor getestet. Dabei hat sich herausgestellt, dass sie ohne die Masseverbindung besser funktioniert. Allerdings muss das nicht immer so sein. Wir würden uns über einen Erfahrungsbericht freuen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 27. Dezember 2009 um 15:31 von n8wandler

    Empfang miserabel
    Hallo

    haber mir diese Antenne gebaut, Empfangsqualität in Frankfurt total miserabel. Tonaussetzter, Bildaussetzer – schade für die Zeit – nicht zu empfehlen, ist Zeitverschwendunga

    • Am 28. Dezember 2009 um 11:49 von Pascal Poschenrieder

      AW: Empfang miserabel
      Hallo n8wandler,

      das wundert mich. Alle anderen Leser haben mit der Antenne sehr guten Empfang. Haben Sie vielleicht die falsche Frequenz erwischt?

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 27. Dezember 2009 um 15:45 von Richard Gilson

    Keramikkondensator
    Hallo,
    Herr Poschenrieder ist der Wert des Keramikkondensators absolut einzuhalten,oder funktioniert die Antenne auch mit einem anderem Wert?
    Ich möchte die Antenne im Keller installieren,wird es da störungen geben wegen den Betondecken?

    Vielen Dank für die Super Anleitung ,Ich habe sie fast fertig;
    Mit freundlichen Grüssen,
    Richard.

    • Am 28. Dezember 2009 um 11:52 von Pascal Poschenrieder

      AW: Keramikkondensator
      Hallo Richard,

      Sie können auch einen Kondensator mit etwas anderen Werten nutzen. Allerdings sollte es unbedingt ein Keramikkondensator sein. Im Keller würde ich die Antenne nicht installieren. Sie können es zwar versuchen, allerdings würde ich die Antenne lieber so weit oben wie möglich installieren.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 28. Dezember 2009 um 14:59 von Richard Gilson

    Wintertauglichkeit
    Hallo,
    Herr Poschenrieder glauben sie die Antenne wäre auch Wintertauglich dann kann ich sie draussen und etwas höher installieren.Nimmt die Leistung bei längerem Kabel ab(10m)?
    Sind die Strahlen eigentlich Schädlich für den Menschen?.
    Vielen Dank für die vorherige Antwort,

    Mfg,Richard.

    • Am 29. Dezember 2009 um 10:45 von Pascal Poschenrieder

      AW: Wintertauglichkeit
      Hallo Richard,

      die Antenne ist Wintertauglich, wenn Sie die Stelle, an der das Kabel angelötet ist, abdecken und vor Feuchtigkeit schützen. Je länger das Kabel ist, desto schlechter ist der Empfang. Zehn Meter sollten allerdings kein Problem sein.
      Die Strahlung schadet Menschen nicht. Zudem handelt es sich bei der Antenne nur um einen Empfänger und nicht um einen Sender. Die Strahlungsbelastung erhöht sich also nicht. Sie bekommen nur die Strahlung vom Sendemast ab, die immer vorhanden ist.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 1. Januar 2010 um 12:22 von Martin

    Kondensator
    Hallo,

    erstmal Danke für die Superanleitungen und Ideen rund um DVB-T, nun zum Kondensator – beim Reichelt gibt es einen DC-Blocker (axing SZU 14-00) für 1,72€, den müsste man eigentlilch auch verwenden können, erspart man sich die Löterei. Dann hatte der Andre eine Frage zum ORF-Empfang im Münchner Norden – generell im Großraum München dürfte die Österreicher am besten von der Zugspitze empfangen werden (Kanal 29 – Puls4, ORF Sport+, 3SAT und Kanal 32 -ORF1, ORF2S, ORF2OÖ, ATV), leider senden die nur mit 5KW aber mit einer Doppelquad für die beiden Kanäle mit Reflektor und ggfs. Verstärker sollte es kein Problem sein (Ausrichtung genau Richtung Zugspitze – evtl. Polarisation beachten) – die anderen, deutschen Programme müssten mit der gleichen Antenne auch mitempfangbar sein, da in München mit 100KW gesendet wird und deshalb die Ausrichtung der Antenne ziemlich egal sein sollte.

    • Am 4. Januar 2010 um 11:36 von Pascal Poschenrieder

      AW: Kondensator
      Hallo Martin,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie haben vollkommen Recht. Den DC-Blocker sollte man verwenden können. Auch Ihre Aussage bezüglich des Empfangs der österreichischen Sender hat Hand und Fuß.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 1. Januar 2010 um 19:20 von Joe

    mehrere Geräte anschließen?
    erstmal Gratulation zu dieser Spitzenbauanleitung. Ich kann mit der Doppelquadantenne im Raum Eggenfelden – noch dazu in einer Tallage, alle österreichischen Sender aus Salzburg (ca. 100 km Entfernung) störungsfrei empfangen. Mein örtlicher Elektriker schafft das mit seiner Dachantenne nicht.
    Interessieren würde mich noch, ob es sinnvoller ist, für einen zweiten Fernseher eine zweite Antenne zu bauen, oder ob man das Signal auch teilen kann.

    Gruß Joe

    • Am 4. Januar 2010 um 11:46 von Pascal Poschenrieder

      AW: mehrere Geräte anschließen?
      Hallo Joe,

      es ist möglich, das Signal zu teilen. Allerdings wird es dabei deutlich schwächer. Ich würde Ihnen empfehlen, einfach einen zweite Antenne zu bauen. Dadurch ersparen Sie sich viele Probleme.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 2. Januar 2010 um 15:39 von Frank Kohorst

    läuft super
    Besten Dank für die tolle Anleitung zum Eigenbau einer DVB-T-Antenne mit Reflektor!

    Ich habe die Antenne genau nach Anleitung von Euch gebaut, auf die Fensterbank im
    Zimmer meines Sohnes (im ersten Stock) in Richtung Sendemast aufgestellt und auf anhieb alle zur Verfügung stehenden Sender (öffentlich Rechtliche) "auch ohne Verstärker" in bester Qualität empfangen. Ich wohne im Bissendorf-Wissingen was zum Landkreis Osnabrück gehöhrt und habe den Sendemast in Richtung Wallenhorst-Engter angepeilt.
    Es hat ein riesen Spaß gemacht, danke euch nochmals an Euch
    Gruß Frank

  • Am 6. Januar 2010 um 12:02 von Helmi

    Material für Reflektor
    Hallo Leute,

    ich möchte mich an den Bau der Antenne mit Reflektor wagen und hätte folgende Frage:
    Der Reflektor soll nach Anleitung aus Aluminium mit 0,5 – 0,8 mm dicke sein. Eignet sich auch eine dickere Platte (1,5 – 2 mm) und könnte der Reflektor auch aus Edelstahl (V4A) sein? Ist der Empfang dann besser oder schlechter oder ergibt sich keine Änderung?

    Vielen Dank für die Antwort im Voraus
    Grüße Helmi

    • Am 7. Januar 2010 um 10:56 von Pascal Poschenrieder

      AW: Material für Reflektor
      Hallo Helmi,

      Sie können ruhig eine dickere Platte verwenden, auch eine aus Edelstahl. Dadurch verschlechtert sich der Empfang nicht. Die Antenne wird lediglich etwas schwerer und unhandlicher.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 10. Januar 2010 um 17:17 von Gerhard Rueß

    Antenne für Kanal 34 (Schweiz)
    Hallo, folgende Konstellation: Habe eine alte Breitbandantenne zur Zugspitze ausgerichtet, empfange auf Kanal 49 ORF1 und 2 und ATV. Ich möchte versuchen mit der Quad-Antenne Kanal 34 vom Säntis (Schweiz) zu empfangen. Zwischen vorhandener Antenne und Receiver ist ein Verstärker geschaltet. Wie verbinde ich die beiden Antennen am sinnvollsten?
    Zur topographischen Lage: Ich wohne 15 km südlich von Ulm auf 530 m Höhe. Habe ich überhaupot eine Chance, die Signale vom Säntis zu empfangen?

    Danke für Eure Antwort!

    • Am 11. Januar 2010 um 12:46 von Pascal Poschenrieder

      AW: Antenne für Kanal 34 (Schweiz)
      Hallo Gerhard,

      es besteht durchaus die Möglichkeit, dass Sie ein Signal empfangen. Am besten koppeln Sie die beiden Antennen mittels einer Teilbereichsweiche. Solche Geräte gibt es hier: http://www.polytron.de/

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 11. Januar 2010 um 21:14 von MasterE

    Reflektor bei H und V?
    Zunächst Respekt für die Anleitungen.
    Unsere halbe Abteilung in der Arbeit tüfftelt inzwischen an den Antennen rum und wir haben sie etwa der Bauanleitungen entsprechend, nit dezenten Veränderungen gebaut.
    Der Empfang ist auf jeden Fall Spitze.
    Getestet haben wir bisher im Raum STA und FFB aber mit den österreichischen Programmen hatten wir LEIDER noch keinen Erfolg. Zur Zugspitze steht nur ein einziges Haus dazwischen. Sollte das so stark abschirmen? Hatte hier im Raum STA und FFB schon jemand Erfolg und wenn, mit welcher Antenne?
    Doch jetzt zur eigentlichen Frage.
    Wenn die Antenne horizontal ausgerichtet ist, liegt dann der Reflektor ebenfalls horizontal oder wird die Antenne dann anders auf dem Reflektor montiert? Mir erschließt sich das gerade nicht. Vielleicht kann mir da jemand auf die Sprünge helfen?

    Vielen Dank!
    Und weiter so…

    • Am 12. Januar 2010 um 10:47 von Pascal Poschenrieder

      AW: Reflektor bei H und V?
      Haller MasterE,

      eigentlich sollte der Empfang der österreichischen Sender trotz des einen Hauses möglich sein. Haben Sie schon einmal versucht, einen anderen Sendemast anzupeilen? Die österreichischen Masten senden mit sehr unterschiedlichen Signalstärken. Ich kann mich erinnern, dass die Zugspitze nicht sehr stark sendet.
      Vielleicht haben sie mit der Antenne in Kombination mit unserem Antennenverstärker zum selberbauen Erfolg (http://www.cnet.de/praxis/wochenend/41524218/dvb_t_antennenverstaerker+im+eigenbau+fuer+perfekten+tv_empfang.htm).
      Die Ausrichtung des Reflektors spielt keine Rolle. Er sollte lediglich an allen Seiten etwas über die Antenne hinausragen. Das einzige, was sonst noch wichtig ist, ist der korrekte Abstand zwischen Reflektor und Antenne.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 12. Januar 2010 um 22:29 von MasterE

    AW:AW: Reflektor bei H und V?
    Hallo Pascal,
    vielen Dank für Deine zügige Antwort.
    Was den Verstärker angeht, da muss ich noch auf die Bauanleitung mit der 5V-Fremdspannungsspeisung warten, da mein TV keine 5V am Ausgang liefert.
    Hab heute noch einmal, explizit mit einer Antenne + Reflektor für Kanal 49 (für die Zugspitze) experimentiert. Die Empfangsstärkeanzeige und die Empfangsqualitätsanzeige springen ganz kurz auf 100% und gehen dann sofort auf 0% zurück. Das wundert mich schon etwas, bei wie gesagt, fast freier Sicht auf die Zugspitze, wenn andere in Ulm uns sonst wo Erfolg haben.
    Da hilft wohl nur weiter zu experimentieren und ggf. auf den Verstärker zu warten.

    Grüße!

  • Am 14. Januar 2010 um 19:37 von Joe

    Erfahrungen
    Hallo zusammen,

    ich habe mittlerweile schon einige Versuche mit der Doppelquadantenne mit Reflektor gemacht und möchte darauf hinweisen, dass auch das Antennenkabel eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt.
    Wie schon weiter oben geschrieben hat meine erste Antenne mit Reflektor gleich super funktioniert. Die Antenne habe ich übrigens auf dem Dachboden montiert. Ich hab dann für meinen zweiten Fernseher eine neue Antenne gebaut und gleich eine Entäuschung erlebt. Der Empfang war mehr als mäßig. Jedoch hat sich herausgestellt, dass das am Kabel lag, denn auch mit meiner ersten Antenne war der empfang bei diesem Fernseher nicht besser. Ich hab für den Anschluss ein schon vorhandenes bereits verlegtes Kabel, dass schon 2mal mit Verbindern gestückelt war, genutzt. Nachdem ich die 2 Teilstücke durch eines ersetzt habe, war der Empfang schon besser, aber immer noch nicht wie gewünscht. Ich hab dann ein neues Kabel eingezogen und der Empfang wurde wieder besser. Doch völlig störungsfrei wurde der Empfang erst, als ich das Kabel direkt an die Doppelquadantenne gelötet und auch noch die Anschlussdose in der Wand weg gelassen habe, d.h. mein Kabel besitzt nur noch einen Stecker für den Anschluss am Fernseher. Damit habe ich alle möglichen Dämpfungsquellen vermieden. Evtl. gibt es aber auch Unterschiede in der Empfangsqualität der Receiver ?!

    Allen noch fröhliches Antennenbauen

    Gruß Joe

    • Am 15. Januar 2010 um 11:29 von Pascal Poschenrieder

      AW: Erfahrungen
      Hallo Joe,

      vielen Dank für Ihren Beitrag.
      Es ist vollkommen richtig, dass das Kabel eine große Rolle spielt. Je länger es ist, und je mehr Zwischenstücke es besitzt, desto schlechter ist aufgrund der Dämpfung der Empfang.
      Die Empfänger der unterschiedlichen Receiver sind verschieden gut. Manche empfangen besser, andere schlechter.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 16. Januar 2010 um 16:34 von sgra1208

    Doppelquadantenne
    Hallo allerseits,

    ich würde diese offenbar hervorragende Antenne gerne in einer wetterfesten Version bauen. Und zwar dachte ich, zur Stabilisierung den Antennendraht nicht mit Abstandshaltern auf dem Reflektorblech zu montieren, sondern einen Styroporblock zu verwenden, auf den rückseitig das Reflektorblech und vorderseitig der Antenndraht sowie ggf. die Elektronikbautele aufgeklebt bzw. in Schlitze eingelassen werden. In diesen Block könnte dann ggf. sogar der Antennenverstärker fest integriert werden. Das ganze soll dann in ein Kunststoffghäuse eingesetzt werden. (Man könnte die Antenne so auch "wohnzimmertauglich" mit Stoff oder Dekorfolie beziehen). Wäre eine solche Konstruktion unter Empfangsgesichtspunkten auch tauglich? Oder würden Styropor und Kunststoffgehäuse den Empfang zu stark dämpfen?
    Danke vorab und Mit freundlichem Gruß!

    • Am 18. Januar 2010 um 14:16 von Pascal Poschenrieder

      AW: Doppelquadantenne
      Hallo sgra1208,

      der Bau einer solchen Konstruktion ist möglich. Der Empfang wird wenn nur minimal gedämpft. In der Praxis sollte er keine Auswirkungen auf die Signalstärke haben.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 18. Januar 2010 um 18:40 von Ralf

    DVBT Frequenzen
    Hallo,

    kann mir bitte jemand die Frequenzbreite für Korbach (Nordhessen), Sender in Kassel nennen, kann sie nirgends finden.

    Vielen Dank

    • Am 19. Januar 2010 um 11:31 von Pascal Poschenrieder

      AW: DVBT Frequenzen
      Hallo Ralf,

      direkt in Kassel scheint es keinen Sender zu geben – zumindest laut Rundfunkanstalt. Allerdings gibt es im Osten und im Westen von Kasse zwei nahegelegene Sender, nämlich Habichtswald (Westen) und Hoher Meißner (Osten). Eine Liste mit den notwendigen Frequenzen finden Sie hier: http://www.lpr-hessen.de/files/dvbt_hessen.pdf

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 18. Januar 2010 um 21:32 von Peter

    Empfang
    Besten Dank für die tolle Anleitung zum Eigenbau einer DVB-T-Antenne mit Reflektor!
    Zuerst habe ich eine Dipol Antenne gebaut. Habe einen Super Empfang, allerdings nur 12 die typischen Sender keine Privaten. Danach habe ich die Reflektor Antenne gebaut und auf einen anderen Sendemast ca. 120 km weiter abgestimmt. Leider empfange ich auch hier nur die gleichen 12 Sender! Habe ich etwas falsch gemacht?
    Danke für die Hilfe

    • Am 19. Januar 2010 um 11:32 von Pascal Poschenrieder

      AW: Empfang
      Hallo Peter,

      welchen Sendemast peilen Sie an?

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 19. Januar 2010 um 22:35 von Peter

    Empfang
    Hallo Pascal,

    ich wohne in Donaueschingen und peile mit der Reflektor Antenne Stuttgart an. Seltsamerweise empfange ich auch keine Radiosender!

    Danke
    Peter

    • Am 20. Januar 2010 um 15:44 von Pascal Poschenrieder

      AW: Empfang
      Hallo Peter,

      die Privatsender werden in Stuttgart im Gegensatz zu den öffentlich rechtlichen Sendern nicht im MPEG-2-, sondern im MPEG-4-Format ausgestrahlt. Vermutlich unterstützt Ihr Receiver dieses nicht.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 21. Januar 2010 um 10:02 von Peter

    Empfang
    Hallo Pascal,

    danke für Ihre Nachricht.
    Sie haben Recht, nach Prüfung meines LCD unterstützt er nur MPEG-2. Eigentlich ärgerlich da dieser Fernseher gerade mal 4 Wochen alt ist und DVB-T integriert ist.
    1. Gibt es eine kostengünstige Möglichkeit auf MPEG-4 umzurüsten?
    2. Macht es Sinn München anzupeilen (ca. 300 Km).

    Danke für Ihre Unterstützung

    Peter

  • Am 22. Januar 2010 um 09:52 von Peter

    Empfang
    Hallo Pascal,

    vielen Dank für deine Auskunft.
    Eine Frage hätte ich noch. Könnte ich auch einen Antennenverstärker einsetzen den ich beriets für die Hausantenne habe und der bereits Frequenzen bis 900 berbeitet?

    Danke

    • Am 22. Januar 2010 um 11:55 von Pascal Poschenrieder

      AW: Empfang
      Hallo Peter,

      dieser Verstärker sollte problemlos funktionieren.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 25. Januar 2010 um 14:58 von Peter

    Empfang
    Hallo Pascal,

    ich wollte über meine Erfahrung am Wochenende Ihnen mal berichten.
    Nachdem ich die Reflektor-Antenne mit den Frequenzen von München gebaut habe und am Verstärker angeschlossen hatte, habe ich sofort einen Senderdurchlauf gestartet.
    Ergebnis: Ich empfange wieder nur die 12 öffentlichen Sender.
    Nach Prüfung ist mir aufgefallen das die Kanäle, wo er die Sender findet von unserem Sendemast in der Umgebung stammen und nicht die von München.
    Wie kann das sein? Ich habe mich genau nach Bauanleitung gehalten und die Antenne auf München ausgerichtet.
    Das Einzige was ich verwendet habe, ist eine etwas größeres Alu blech 30×47 cm.
    Empfange ich wegen dem, immer den Sendemast in meiner Region?
    Danke für Ihre Antwort

    Peter

    • Am 25. Januar 2010 um 15:49 von Pascal Poschenrieder

      AW: Empfang
      Hallo Peter,

      der größere Reflektor ist sicher nicht schuld. Hier ist es nur wichtig, dass er über die Antenne hinausragt. Wie groß er genau ist, ist egal.
      Vermutlich überstrahlt ihr lokaler Sender die Münchner Frequenzen. Sie könnten höchsten versuchen, den Reflektor an den Kanten etwas nach Innen zu biegen und die Strahlrichtung so noch weiter einzuschränken.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 29. Januar 2010 um 18:25 von Patrick

    Frequenz
    Hallo, ich habe eine frage und zwar hab ich jetzt z.b. die mittelfrequenz von ORF1 wo über den Pfänder ausgestrahlt wird. Dies sind 474 mhz. Jetzt wollte ich fragen ob ich bei dem Berechnungstool auf Seite 1 da an niedrigster und höchster Frequenz beides mal 474 mhz eintragen soll weil ich ja schon die Mittelfrequenz habe ??

    MFG Patrick

  • Am 29. Januar 2010 um 18:30 von Patrick

    Frequenz
    Oder müsste ich um die Programme vom Pfänder zu empfangen diese werte hier eintragen ? :

    Fernsehen
    Programm Kanal Frequenz ERP Pol.
    DVB-T MUX-A K24 498,00 MHz 70 kW H*
    DVB-T MUX-B K21 474,00 MHz 70 kW H

    • Am 29. Januar 2010 um 19:43 von Pascal Poschenrieder

      AW: Frequenz
      Hallo Patrick,

      wenn sie nur den Kanal 21 empfangen möchten (Frequenz 474 MHz), tragen Sie einfach beide Male 474 MHz ein. Wenn sie auch den Kanal 24 mit 498 MHz empfangen möchten, tragen Sie als unteren Wert 474 MHz und als oberen 498 MHz ein.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 1. Februar 2010 um 17:24 von Manfredo

    Selbstbauverstärker für dvbt Doppelquad
    Hallo, erstmal danke für die super Bauanleitungen!
    Ist es möglich den Selbstbauverstärker mittels eines kleinen Netzteiles mit eigener Spannungsversorgung auszurüsten? Wenn ja, Welche Netzteilleistung wird benötigt und wie wird es angeschlossen?
    Viele Grüße.

    • Am 3. Februar 2010 um 14:28 von Pascal Poschenrieder

      AW: Selbstbauverstärker für dvbt Doppelquad
      Hallo Manfredo,

      wir arbeiten gerade an einem Artikel, der dieses Thema behandelt und stellen ihn voraussichtlich nächste Woche Freitag online.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 8. Februar 2010 um 07:06 von Joe Herrmann

    Reflketor DVB-T Antenne
    Hallo Herr Poschenrieder,

    ist es möglich die Aluplatte durch ein mit Alufolie beklebte/beschichte Plastikplatte zu ersetzen ? Das würde das Gewicht niedrig halten.

    Oder ist es mögliche eine gelochte Aluplatte zu benutzen, wenn die Löcher deutlcih kleiner als Lamba/4 sind ?

    Gruss, Joe

    • Am 8. Februar 2010 um 12:29 von Pascal Poschenrieder

      AW: Reflketor DVB-T Antenne
      Hallo Joe,

      beides ist ohne weiteres möglich.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 9. Februar 2010 um 16:14 von M.Potschuweit

    Doppelquad-Antenne
    Hallo Herr Poschenrieder,
    ich habe gestern eine D.-quad gebaut und bin begeistert. Mit welch einfachen Mitteln man doch den Anbieter (Unitym.) außen vor lassen kann.
    In unserem Haus haben wir 13 Antennendosen. Besteht die Möglichkeit mit solch einer Antenne alle zu versorgen? Ich würde die Antenne unterm Dach montieren und von da aus in den Keller an die Verteiler anschließen.
    Wäre Spitze, wenn es so einfach wäre :-))
    mit freundlichem Gruß
    M.Potschuweit

    • Am 10. Februar 2010 um 10:10 von Pascal Poschenrieder

      AW: Doppelquad-Antenne
      Hallo,

      gegen eine Einspeisung spricht nichts. Allerdings wird das Signal mit jedem Meter Kabel und mit jeder Abzweigung schwächer. Daher empfehle ich die Verwendung eines Verstärkers mit mehreren Ausgängen, um jeden Strang einzeln zu speisen.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 10. Februar 2010 um 22:34 von Jürgen

    Doppelquad mit Reflektor
    Hallo-liebe Bastelfreunde,ich könnte vor Freude im Kreis hüpfen.Habe mir sehr sorgfältig diese Antenne gebaut.Das bedeutet,durch die Verwendung von kupfergemanteltem Schweissdraht(2,5mm) hat sie die notwendige Steife,alle Winkel sind exakt 90Grad.Habe sie auf Bandmitte(Kanal44)=11cm Kantenlänge berechnet.
    Habe in der Mitte ein drittes Rundholz gesetzt-dieses hält die nötigen Abstände an der engsten Stelle und stützt auch sehr gut das Kabel.
    Zum Abschluss habe ich alle 3Köpfe der Rundhölzer nach Einlegen des Drahtes schön dick mit Heisskleber überzogen und auch noch das Kabel am Reflektorrand
    damit befestigt,das Ganze ist auf einem 50x25cm 0,5mm Alublech befestigt-damit
    sehr leicht und trotzdem ungemein stabil.
    Die Antenne hängt waagerecht,also in 50cm Reflektorbreite seitlich am Apothekerschrank in der Küche und dient zur Speisung eines 7Zoll DVB-T Fernsehers-also eines viel laufenden "Nebenbei-Gerätes"
    Ein einziger Suchlauf genügte,um aus ca.45-50km Entfernung alle 6 Braunschweiger Multiplexe(K23-60) mit insgesamt 28 Sendern(auch allen Privaten)
    mit Traumwerten für dieses schwache Signal(zwischen 5und 10KW) zu bekommen
    ein einziger Multiplex vom Brocken("um die Ecke") mit50KW kam nicht wesentlich stärker rein.
    Also im Schnitt liegt die Signalqualität bei 70-80% und die Stärke bei 40-50%,habe allerdings einen kleinen Nachverstärker(8dB)zu laufen.
    Sie toppt alles,was ich vorher an Stabantennen aktiv und passiv getestet habe,
    keine Aussetzer und Artefakte mehr egal bei welchem Wetter und durch die Optimierung auf Kanalmitte so gut wie gleichbleibende Werte von K23 bis K60-habe übrigens keinen Kondensator gesetzt,da der Empfänger im Gerät verbaut ist.
    Also nochmals vielen Dank an alle für die vielen Tipps

  • Am 10. Februar 2010 um 22:51 von Jürgen

    Doppelquad mit Reflektor
    Kurzer Nachsatz zu"Die Antenne hängt waagerecht…"-der Dipol ist natürlich senkrecht,also die Antenne liegt nicht,sondern hängt im Breitformat ganz oben am
    Schrank-einfach ein kleines Loch in Reflektormitte und dann einen Nagel oben in
    die Kranzbefestigung geschlagen.Dieser einzige Empfangspunkt in der Küche musste natürlich erstmal ziemlich afwändig gesucht werden.

    Viele Grüsse

    • Am 11. Februar 2010 um 11:01 von Pascal Poschenrieder

      AW: Doppelquad mit Reflektor
      Hallo Jürgen,

      vielen Dank für Ihren Bericht. Es freut uns, dass sie mit Ihrem Eigenbau Erfolg haben.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 12. Februar 2010 um 08:20 von Manfred Hölscher

    Doppelquad mit Reflektor
    Das Projekt Doppelquad mit Reflektor wurde erfolgreich nachgebaut. Da wo die mitgelieferte Antenne lediglich 10% Empfangsleistung brachte habe ich jetzt 100%!!!!!!!!!!!!!!!!!! Zwischen mir und dem Bielefelder Sender liegen zwei Höhenzüge, die eigentlich den Empfang unmöglich machen müssten. Nach der Karte über die Empfangbarkeit von DVB-T ist bei mir nur Empfang mit einer Dachantenne möglich.
    Meinen Respekt und Anerkennung für dieses Projekt, welches in hervorragender Weise auf dieser Website betreut wird.
    Für alle Nachbauwilligen: Nur Mut, der Nachbau lohnt sich auf jeden Fall und ist leicht und preiswert zu bewerkstelligen.

    MfG

    Manfred Hölscher

  • Am 13. Februar 2010 um 00:29 von wildworms

    einfacher Kabel-Dipol
    Jungs, mein größtes Kompliment! Seit gestern Abend studiere ich eure Antennenbau-Ideen. Im Mittag hat es mich dann gepackt und ich habe mich für die einfachste Variante als Testlauf entschieden, also das abisolierte Antennenkabel als einfachen Dipol.

    Hier im Münsterland ist es nahezu unmöglich Privatsender zu empfangen. Wesel ist der nächste Sender und immer noch 60 km von mir entfernt (Coesfeld). Die mitgelieferte Stabantenne meines Elgato USB-Sticks (Mac) brachte mit etwas Glück und peinlich genauer Positionierung am Fenster mal vier Programme. Nichts sehenswertes. Die nach 10 Minuten fertig gestellte Dipol-Variante einfach mal mit Tesafilm ans Fenster geklebt brachte direkt 13 Sender! Unfassbar. Sogar einige Private sind dabei, wohl über Wesel.

    Dann oackte mich doch die Neugier und ich wollte beim Dipol einen Reflektor ausprobieren. Alufolie musste herhalten. Am Signal konnte ich sehen, dass es eine gewisse Wirkung hat. Dann habe ich eure Tools genutzt um neben der für das Münsterland besten Antennenlänge auch gleich den passenden Abstand zum Reflektor ermittelt (eigentlich ja eher für die Quad-Antenne gedacht): rund um 6 cm. Wie es der Zufall will fand ich nach etwas Bastelei mit Alufolie auf dem Deckel einer Pizza-Verpackung heraus, dass die zweite Pizza-Schachtel sich genau 5,6 cm breit machte. Ich habe – absolut stümperhaft mit etwas Tesafilm (jeder Kindergarten hätte das wohl sauberer hin bekommen) – den "Alufolien-Pizzadeckel-Reflektor einfach auf die eine Seite der leeren zweiten Pizza-Schachtel geklebt, die Laschen dieser nach außen umgelegt und mit der Schere "Führungslöcher" für meinen Kabel-Dipol hinein gestanzt.

    Das Ganze wieder mit tesafilm gesichert, so dass die Stabantenne nun ziemlich genau einen Abstand von 6 cm zum provisorischen Alu-Folien-Reflektor hält. Das Gebilde sieht aus wie es klingt: eine Ansammlung von Haushaltsmüll. Auf der anderen Seite meiner Wohnung (in Richtung Ruhrgebiet und Wesel) habe ich mit etwas ruhiger Hand und Fingerspitzengefühl eine Position für diese Pizza-Schachtel-Richt-Dipol-Antenne" (ich habe sie die "Wagner-Variante" getauft…:-) gefunden. Ein Suchlauf erbrachte sagenhafte 27 Sender!! Münster (öffentlich Rechtliche) und ich nehme an Wesel mit den höheren Frequenzen und den Privaten Sendern. Signal bei genauer Ausrichtung: 100% bei 474 MHz und 772 MHz. Erstaunlicher Weise sind die mittleren Frequenzen, in meinem Fall 666 MHz, mit nur gut 40% abgedeckt und schwächeln ein wenig.

    Wohlgemerkt: mit einem Stück passend abisoliert umgekrempelten Antennenkabel und einer leeren mit Alu-Folie als Reflektor bestückten Wagner-Pizza Schachtel aus dem Altpapier! Ich bin restlos beeindruckt vom Ergebnis dieses spaßigen Freitagabends, der mir und meinem WG-Mitbewohner bei drei Flaschen Bier eine Menge Kreativität, Bastelspaß und Freunde bereitet hat.

    Danke dafür und weiter so!!

    Gruß aus dem münsterländischen Coesfeld!
    Guido

  • Am 13. Februar 2010 um 00:39 von wildworms

    Nachtrag zur Wagner-Variante
    Ach ja, ich habe keine Ahnung von Antennentechnik und mich nur hier reingelesen. Mir ist beim Rumbasteln jedoch aufgefallen, dass dieser provisorische Reflektor nur eine Positive Wirkung auf diesen Kabel-Dipol hatte, wenn er nur den halben Dipol abdeckte. Also so, dass die obere Kante des Reflektors maximal bis zur Mitte des Dipols, also bis zu der Kante reichte, an der das Geflecht des Antennenkabels über die Isolation gestülpt ist.

    Sobald ich den Reflektor in den oberen Bereich (also Richtung der Seele, des dünnen, inneren Kupferdrahtes) bewegte, war der Empfang quasi komplett weg. Die Profis unter euch haben wahrscheinlich direkt eine Erklärung für diesen Effekt oder schütteln immer noch den Kopf, dass ich einen Alu-Folien-Reflektor an einem Dipol verwende…aber sagt was ihr wollt – das Ding funktioniert grad auf meinem Balkon als ziemlich beeindruckende Richtantenne!

    Besten Gruß!
    Guido

    • Am 15. Februar 2010 um 11:47 von Pascal Poschenrieder

      AW: Nachtrag zur Wagner-Variante
      Hallo Guido,

      es freut uns, dass sie mit Ihrem Eigenbau so großen Erfolg haben. Warum die Positionierung des Reflektors bei der Dipol nicht zu hoch liegen darf, kann ich Ihnen leider nicht sagen. Ich habe bis dato nur Doppelquads mit Reflektor ausgestattet. Aber egal – Hauptsache es funktioniert.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 13. Februar 2010 um 01:54 von bumbam

    nachbauen aber
    da ich den kanal arte einfach nicht rienbekomme obwohl ich in berlin wohne wollt ich ma den refflektor dazu bauen
    nu rechne ich mir das für berlin alex aus

    und da steht Minimalhöhe Alublech (in cm) 31,3
    Minimalbreite Alublech (in cm) 52,6

    das kann doch net stimmen soll ich da wirklich eine 32,3 cm dicke alu platte kaufe ???

    • Am 15. Februar 2010 um 12:08 von Pascal Poschenrieder

      AW: nachbauen aber
      Hallo,

      mit Höhe ist die Breite und nicht die Dicke der Platte gemeint.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 17. Februar 2010 um 20:22 von Xavy

    Antenne an Gigaswitch 9/8?
    Hallo,

    ich, als Laie auf diesem Gebiet, möchte die Antenne – wegen ORF – an den terrestrischen Eingang eines Gigaswitch 9/8 anschließen.

    Ist das möglich oder kommt am Fernseher nichts mehr an?

    Gruß
    Xavy

    • Am 18. Februar 2010 um 18:39 von Pascal Poschenrieder

      AW: Antenne an Gigaswitch 9/8?
      Hallo Xavy,

      eigentlich sollte das wunderbar funktionieren. Allerdings sollten Sie unbedingt den im Artikel erwähnten Kondensator einlöten, um Kurzschlüsse zu verhindern.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 24. Februar 2010 um 06:44 von Joe Herrmann

    Aluminum Stange 2,5mm Durchmesser
    Hallo Herr Poschenrieder,

    bin mit der Antenne sehr zufrieden, aber wenn man sie aufs Dach stellt; das habe ich getan und mit sehr gutem Resultat, sieht man das das Kupfer über die Zeit doch sehr stark vom Wetter mitgenommen wird.

    Daher möchte ich nun versuchen diese Antenne mit Alustangen zu bauen. Alu ist zum einen wesentlich stabiler und auch korrosions-beständiger. Aber leider habe ich im Internet nirgendwo den Verkürzungsfaktor für Alu finden können.

    Nun kann ich natürlich anfangen lange Testreihen mit diversen Antennen-Grössen in Alu anzufertigen und auszuprobieren um einen ca. Verkürzungsfaktor zu ermitteln, aber wenn Sie oder jemand anders hier rein zufällig den Wert schon kennen würde, wäre das für mich eine gewaltige Zeitersparniss.

    Bei der Gelegenheit noch ein Hinweis: Ich habe mir eine Kupferstange von 4,5mm auf 2,5 mm herunter ZIEHEN lassen. Das Material wird daruch viel härter und stabiler. Die Verarbeitung ist wesentlich besser, insbesonders wenn man Lambda/2 Quads damit bauen will, ist das sehr sinnvoll.

    Gruss, Joe

    • Am 1. März 2010 um 12:34 von Pascal Poschenrieder

      AW: Aluminum Stange 2,5mm Durchmesser
      Hallo Joe,

      vielen Dank für den Tipp mit dem gezogenen Kupferdraht.
      Nun zur Aluminiumlösung: Ich würde Ihnen hier kein Alu empfehlen, da der induktive Widerstand nicht stimmt, was zu einem schlechten Empfang führt. Stattdessen würde ich die Kupfer-Variante einfach mit Klarlack aus der Sprühdose überziehen. So ist die Antenne gut geschützt.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 27. Februar 2010 um 01:19 von rob m aus Holland

    Viereckig? Oder auch rund?
    Hallo herr Poschenrieder,

    Ich lese dass der doppel-quad auch manchmal schief aufgehängt werden soll, für das beste resultat. Frage daher: Können die beide seiten auch genau so effectiv RUND sein statt viereckig, und dann doch gerade aufgehängt werden? Ist dann rund vielleicht auch besser?
    Mir wundert namentlich auch, dass in normalen hängezustand kein einziger teil der kupferdraht horizontal oder vertikal hängt, also nicht gemäss die polarisation. Ist es daher, dass der normale doppelquad schief aufgehängt werden soll?

    Und, übrigens, wieviel dB verbessert der doppelquad wenn er in grösse lambda/2 gemacht wird statt lambda/4? Ich möchte versuchen aus mitte Holland Belgiën zu empfangen, einen 20kW sender, 150km distanz. Oder ist das unmöglich?

    MfG, Rob

    • Am 1. März 2010 um 12:38 von Pascal Poschenrieder

      AW: Viereckig? Oder auch rund?
      Hallo Rob,

      wir haben noch nicht versucht, eine runde Doppelquad-Antenne zu bauen. Es ist aber richtig, dass die Antenne oft bei schiefem Aufhängen besseren Empfang bietet. Falls Sie es probieren, würde ich mich freuen, wenn Sie Ihre Resultate hier veröffentlichen. Der Empfang der belgischen Sender sollte theoretisch schon möglich sein.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 1. März 2010 um 11:41 von user77

    Bau
    Also ich habe mir die doppel quad antenne gebaut und sie is gut aber bekommt nicht alles ordentlich 4 der weiter hinteren sendern sind immer fehlerhaft

    nun möcht ich den reflektor bauen finde aber nirgens so eine große aluminium platte was kann man noch nutzen??
    mein problem ist das die im baumarkt für 6 euro 2 cm zu klein sind und die nächst größere kostet satte 25 euro

    nun hab ich noch eine frage die antenne nutzt 1,5mm kupferdraht aus ner starkstromleitung ich habe gelesen das es reicht und es geht ja auch. aber wenn ich mir schon die mühe mache und noch eine antenne mit reflektor baue sollte man lieber ein kabel mit 2mm durchschnitt nehmen???

    • Am 1. März 2010 um 14:23 von Pascal Poschenrieder

      AW: Bau
      Hallo user77,

      ich vermute, dass Sie die Baumarkt-Platte schon nehmen können. Es macht nichts, wenn sie 2 Zentimeter schmaler ist, solange sie trotzdem noch über die Antenne heraussteht. Sie können ruhig den 1,5-Millimeter-Draht nutzen. Der 2-Millimeter-Draht bietet keinen besseren Empfang.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 1. März 2010 um 11:55 von Joe

    Viereckig oder rund !?
    Hallo Rob,

    ich habe die Doppel-Quad sowohl als Lambda/4, als auch als Lambda /2 gebaut. Lambda /2 war spürbar besser in meinem Fall. Bei mir sind die Frequenzen 650 & 706 Mhz; also relativ hoch und dicht bei einander. Also ist die Lambda/2 Antenne relativ klein. Trotzdem musste ich sie in der Mitte und an den beiden äusseren Ecken mechanisch stützen (2mm Kupfer). Bau deine Lambda/2 besser gleich mit Reflektor und wenn du im tieferen Frequenzbereich arbeiten musst (grosse Antenne), unterstütze die DoppelQuad an jeder Ecke. Grosser Plastikstrohhalm mit einem langen Kabelbinder funktioniert wunderbar …

    Joe

  • Am 1. März 2010 um 20:03 von Gerhard Rueß

    Antennenverstärker
    Hallo Herr Poschenrieder,

    danke für Ihre Tipps, die Antenne funktioniert, bekomme sämtliche Schweizer Sender auf Kanal 34 vom Säntis, brauche dazu einen vorhandenen Haus-Antennenverstärker mit 28 dB. Frage dazu: Ich kann nichts von einem Kurzschluss des Verstärkers feststellen, muss ich einen Kondensator in die Antenne einbauen, oder nicht? Die Antennenspeisung am Receiver ist ausgeschaltet. Danke für Ihre Antwort.

    • Am 3. März 2010 um 10:06 von Pascal Poschenrieder

      AW: Antennenverstärker
      Hallo Gerhard,

      viele Verstärker besitzen bereits intern den zum Verhindern des Kurzschlusses notwendigen Kondensator. Vermutlich ist das bei Ihnen der Fall. Andernfalls hätten Sie wohl keinen Empfang. Daher können Sie sich den Kondensator sparen.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 3. März 2010 um 15:06 von Fabian

    Kupferdraht
    Ich suche überall nach Kupferdraht,
    aber irgendwie finde ich den niergens welchen…

    Vllt hab ich ja aber etwas Falsch verstanden. Aber ein Kupferdraht der stärke 2,5mm^2, ist ein Draht dessen Durchmesser 1,77mm ist Richtig?

    Sämtliche Baumärkte hier hatten meist nur Draht mit nem Durchmesser von maximal 1mm.

    Daher, welcher Baumarkt ist zu empfehlen?

    Gruß, Fabian

    • Am 3. März 2010 um 17:55 von Pascal Poschenrieder

      AW: Kupferdraht
      Hallo Fabian,

      kaufen Sie einfach im Baumarkt ein normales dreiadriges Stromkabel für die Unterputzverlegung. Dies hat jeder gute Baumarkt im Sortiment. Achten Sie aber darauf, dass es sich bei den drei Einzelleitungen im Kabel nicht um Litze, sondern um massiven Kupferdraht handelt. Anschließend müssen Sie den Draht nur noch abisolieren.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 5. März 2010 um 08:09 von Oliver

    Abdeckung
    Hallo,

    Wirkt sich eine Abdeckung der Antenne (mit Reflektor) z.B. in Form eines Plastikkastens/deckel stark negativ auf den Empfang aus?

    Hintergrund:
    A möchte ich die Antenne (Aussenmontage Erdgeschoss Mietwohnung) vor Witterungseinflüssen schützen und
    B mit dem Kasten optisch ansprechender gestalten.

    Würde ein Plastikkasten/deckel eigentlich einen wirksamen Schutz gegen Blitzschlag darstellen?

    Greetz
    Oli

    • Am 5. März 2010 um 10:45 von Pascal Poschenrieder

      AW: Abdeckung
      Hallo Oliver,

      der Plastikkasten sollte keine große Auswirkung auf den Empfang haben. Einen effektiven Blitzschutz stellt er allerdings nicht dar.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 7. März 2010 um 22:42 von Thomas

    Reflektorblech lackiert?
    Hallo,

    erst einmal vielen herzlichen Dank für diese super Anleitung und die rege Aktivität hier.

    Ich habe eine Frage bezüglich des Reflektorblechs.
    Muss es blank sein oder kann es lackiert sein (Strukturlack)?

    Liebe Grüße an alle und vielen Dank im Voraus.
    Thomas

    • Am 9. März 2010 um 12:18 von Pascal Poschenrieder

      AW: Reflektorblech lackiert?
      Hallo Thomas,

      wenn der Lack nicht leitend ist, können Sie das Blech problemlos lackieren.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 9. März 2010 um 21:54 von Axel

    Berechnungsfaktor für Reflektor
    Hallo ihr alle,

    die bauanleitung der Doppelquad ist sehr efektiv und funktionstüchtig. Dank an die Autoren.

    Was ich gern wissen würde wäre der Berechnungsfaktor des Reflektorabstandes, da ich meine Antennen mit Excel berechne und der Faktor nirgens erwäht wird und aus dem Sript nicht (für mich) erkenntlich ist.

    Dank im Vorraus für die Antwort.

    MfG. Axel

  • Am 10. März 2010 um 10:30 von Axel

    Berechnungsfaktor für Reflektor
    Hallo,
    ich würde gerne den Reflektorabstand für eine Doppelquad mit λ/2 berechnen.
    Da das Script für λ/4 ausgerichtet ist bräuchte ich die Formel für die Berechnung der Reflektorabstandes wenn es möglich wäre.

    mit freundlichen Grüßen und Dank für die Mühe,

    Axel

    • Am 10. März 2010 um 18:22 von Pascal Poschenrieder

      AW: Berechnungsfaktor für Reflektor
      Hallo Axel,

      der Abstand zwischen Antenne und Reflektor beträgt Lambda/8.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 10. März 2010 um 16:56 von rob m aus Holland

    RE: Berechnungsfaktor für Reflektor
    Hallo Axel,

    Wenn man mehrere werte in dem skript einführt kan man berechnen:
    Reflektorabstand ist genau die Hälfte der lambda/4-abstand!

    gruss,
    Rob

  • Am 11. März 2010 um 16:08 von Axel

    Berechnungsfaktor für Reflektor
    Hallo

    und erstmal danke für die Antworten. ;)

    Wenn der Abstand bei der Antennenberechnung mit Lambda/4 auf Lambda/8 liegt so müßte also bei der Antennenberechnung mit Lambda/2 der Abstand auf Lambda/4 liegen.
    Oder liegt der Abstand immer auf Lambda/8?

    Mit freundlichen Güßen,

    Axel

    • Am 12. März 2010 um 17:15 von Pascal Poschenrieder

      AW: Berechnungsfaktor für Reflektor
      Hallo Axel,

      der Abstand beträgt immer Lambda/8.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 12. März 2010 um 23:11 von Axel

    re: aw: Berechnungsfaktor für Reflektor
    Hallo Pascal,

    Danke für Deine Antwort.

    Ich werde es gleich testen.

    Für alle, was ich zum antennen testen entdeckt habe. Ladet, wenn ihr wollt das Prog
    http://www.mce-community.de/forum/index.php?act=attach&type=post&id=7087
    aus diesem Link herunter. Es testet den Empfang und zeig Euch die zu empfangenen Sender an. Mir hats schon geholfen, vor allem beim ausrichten der Antenne.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Axel

  • Am 12. März 2010 um 23:29 von kalli

    PCB-Antenne
    Sehr geehrter Herr Poschenrieder,

    wäre es möglich die DoppelQuad als PCB-Antenne auszulegen und wie wären hier
    die Berechnungen dazu ???

    lg
    kalli

    • Am 15. März 2010 um 11:29 von Pascal Poschenrieder

      AW: PCB-Antenne
      Hallo Kalli,

      das ist theoretisch schon möglich. Sie können die gleichen Werte nutzen, die auch für die normale Antenne gelten.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 15. März 2010 um 16:38 von henne

    Empfang
    Was für Sender empfange ich in Coesfeld (NRW)?

    • Am 15. März 2010 um 17:07 von Pascal Poschenrieder

      AW: Empfang
      Hallo henne,

      Ihr nächstgelegenster Sender ist Wesel mit einer Entfernung von rund 60 Kilometern. Er sendet RTL, RTL II, Super RTL, VOX, ZDF, 3sat, KiKa, ZDF neo, ZDFinfokanal, WDR-Düsseldorf, MDR/WDR-Duisburg, NDR/WDR-Wuppertal, SWR, Das Erste, arte, Phoenix, EinsFestival, CNN, Eurosport, Tele5, VIVA, Pro7, Sat.1, Kabel1 und N24.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

    • Am 16. Juni 2010 um 23:57 von Guido

      AW: Empfang
      Hallo Henne! Meld dich mal bei mir, bin auch in Coesfeld und habe mit einer etwas abgewandelten Version der einfachsten hier beschriebenen Antenne (ein Stab-Dipol, bestehend einfach nur aus einem passend bearbeiteten Antennenkabel) super Ergebnisse erzielt. Inklusive der Privatsender aus Wesel.

      Wenn es dich interessiert, wie, dann suche mal hier in den Beiträgen nach "Wagner" – ziemlich verrückte Idee, eine Pizza-Schachtel mit einem Reflektor auf Alu-Frischhaltefolie an ein Stabdipol anzubringen…aber ergibt eine unfassbar gute Richtantenne für DVB-T.

      Gruß,
      Guido (g-worms@versanet.de)

  • Am 16. März 2010 um 15:42 von Alex

    Österreich
    Hallo Herr Poschenrieder,

    ich habe die Antenne mit Reflektor gebaut für folgende Frequenzen: 474 Mhz – 578 Mhz. Geplant war damit ORF etc. und die Schweizer Sender zu empfangen. Ich wohne in 87719 Mindelheim und wollte den Pfänder in Bregenz anpeilen. Jedoch empfange ich nur die öffentlich rechtlichen Sender, vermutlich vom Grünten (Sonthofen), oder einen Teil aus Augsburg. Eigentlich dürfte ich die Hälfte davon ja gar nicht empfangen, da die Frequenzen überhalb dessen liegen für die die Antenne ausgelegt ist?!

    Mein eigentliches Problem ist aber, dass die Antenne zwar funktioniert, und ich auch überall nahezu 100% Empfang habe, jedoch nicht auf den Sendern, die ich sehen wollte ;-)

    Da ich die Schweizer nicht unbedingt brauchen würde, würde es sich rentieren, nur eine Antenne für 474 und 498 MHz zu bauen, damit die genau auf die Österreicher abgestimmt ist? Oder habe ich dann dasselbe Phänomen, das ich jetzt schon habe, dass mir ein anderer Sender quasi die Sender überstrahlt?

    Was mich auch noch mehr verwundert ist, dass ich dieselben Sender, die ich mit der Reflektor-Quad Antenne empfange auch mit unserem uralt-popligen Radiokreuz empfange, das auf dem Dach unter der SAT-Schüssel hängt. (Im Prinzip nur 2 Stangen als "Kreuz" zusammengebaut).
    Kann das sein? Oder würden Sie mir einen anderen Sender für die Österreicher empfehlen?

    Viele Grüße,
    Alex

    • Am 16. März 2010 um 19:14 von Pascal Poschenrieder

      AW: Österreich
      Hallo Alex,

      vermutlich überstrahlen die lokalen Sender einfach die gewünschten Frequenzen. Gerade wenn Sie mit einer schlechten Antenne guten Empfang haben, deutet das darauf hin, dass die lokalen Sender einfach zu starken Empfang haben und nichts mehr vom schwachen Signal von ORF1 & Co. übrig lassen. Wir werden allerdings in Kürze eine Bauanleitung für eine DVB-T-Richtantenne veröffentlichen. Diese sollte Ihre Probleme lösen.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 17. März 2010 um 09:21 von schnongs

    DVB-T-Antennen im Eigenbau: bester Empfang dank Reflektor
    lt. eurer Messung schafft die Doppelquad 12 dB. Ich kenne eine offene Quad-Kontruktion aus UHF-Zeiten, die angeblich 12-16 dB bringen soll. Das hat den Vorteil, daß auch von hinten Reflektionen aufgenommen werden.
    Für Kanal 21-60 (470-790 MHz): Reflektor 270×165 mm, Dipol 160x135mm (in der Mitte vom Dipol zwei Stege- von links und rechts zur Mitte- F-F =20 mm, für den Antennen-Kabelanschluß), Dipol-Abstand zum Reflektor 95 mm, Material: 8×4 mm Streifen-Alu.
    Müßte in den Maßen für DVB-T angepaßt werden – bei mir wären es 482-586 MHz-Bereich und ausprobiert werden.
    Brachte in den 80ziger Jahren aus über 100 km -Entfernung oft Super-ZDF-Bild
    auf Kanal 23 (je nach Wetterlage).

    Die Befestigung des Dipols erfolgt mit gleichem Material in der Mitte oben und unten jeweils am Reflektor. Fußpunktwiderstand ca. 120 Ohm, mit Lambda/halbe Umwegschleife Impedanz anpassen. Antenne am Reflektor, z.B. an Plastrohr Dm. ca. 30 mm, befestigen.
    befestigen.

  • Am 17. März 2010 um 16:53 von Alex

    Österreich v2
    Hallo,

    habe heute mal die Antenne noch umgebaut, um vielleicht von der Zugspitze etwas zu empfangen, da ein Bekannter in einem Dorf nebenan (ca. 5 km entfernt und etwas höher gelegen) dort mit einer alten Dachantenne ORF noch empfängt.
    Leider habe ich hier ebenfalls keinen Erfolg gehabt, maximal 20% Empfang (laut Anzeige am Laptop). Bis wann kommt ungefähr die Bauanleitung für die Richtantenne?

    Viele Grüße,
    Alex

  • Am 17. März 2010 um 18:22 von Pascal Poschenrieder

    Re: DVB-T-Antennen im Eigenbau: bester Empfang dank Reflektor
    Hallo schnongs,

    vielen Dank für Ihre Anregung. Wir werden versuchen, die Antenne nachzubauen und deren Empfang zu testen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 18. März 2010 um 13:02 von Pascal Poschenrieder

    Re: Österreich v2
    Hallo Alex,

    die Bauanleitung für die DVB-T-Richtantenne wird Anfang April online gehen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 19. März 2010 um 18:46 von Enrico

    Doppelquad-Antenne mit Reflektor in Leipzig
    Hallo,

    aufgrund des doch recht dürftigen Programmangebotes hier in Leipzig wollte ich mal fragen ob ich es mit dieser Antenne auch schaffe die "guten" Sender aus (meiner Meinung nach am nächsten gelegen mit der Programmvielfalt) Braunschweig zu Empfangen.
    Ich muss dazu sagen ich wohne in der Stadt und habe halt genau die Fenster in Richtung Westen, muss ich die Antenne nach den Frequenzen von Braunschweig bauen und dann hoffen das zum Beispiel Halle und was noch an Sendern dazwischen liegt mienen Empfang nicht stört oder habe ich keine Chance diese Sender zu Empfangen?

    Woran erkenne ich die Sendeleistung der einzelnen Sationen? ist in der Tabelle von überall Fernsehen nicht ausgewiesen.

    Wäre sehr froh über hilfreiche Infos.
    Danke

  • Am 21. März 2010 um 13:17 von Enrico

    Doppelquad-Antenne mit Reflektor in Leipzig
    Hallo nochmal,

    also ich habe jetzt mal diese Antenne gebaut aaaaber leider gar keine Verbesserung des Empfangs, ob sie nun dran ist oder nicht ist egal, nur beim an und abstecken schwankt der Empfang, auch nicht beim bewegen im Raum.

    Woran kann dies liegen? was mache ich falsch? baue jetzt noch den Antenneverstärker und dann gebe ich das Projekt wohl auf, schade das es anderswo in Deutschland so einfach möglich ist und hier scheinbar mal wieder nicht.

  • Am 22. März 2010 um 02:14 von Fabian

    Material
    Hallo, da ich derzeit eine Digiflex TT2- Antenne habe und mir diese ohne Netzteil verkauft wurde kriege ich damit kein Emfang… ohne Netzteil funktioniert sie einfach nicht und ich weiß nicht wo ich ein 6v 100mA Netzteil günstiger bekomme als den Preis der gesamten Antenne + Netzteil..

    Daher habe ich lust mir eine solche Reflektor-Antenne zu bauen.

    Nun zu meiner Frage – wo kann ich so Aluplatten kaufen? Gibt es die im Baumarkt? Wenn nicht geht nicht auch vllt. zb. eine Holzplatte die man mit mehrschichtiger Alufolie auskleidet?

    mfg,

    Fabian

  • Am 22. März 2010 um 18:34 von Pascal Poschenrieder

    Re: Doppelquad-Antenne mit Reflektor in Leipzig
    Hallo Enrico,

    die Sendeleistung findet sich in der Tabelle von ueberallfernsehen.de in der ganz rechten Spalte. Vermutlich ist der Sender aber einfach zu schwach. Allerdings planen wir, innerhalb der nächsten 2 Wochen eine Bauanleitung für eine DVB-T-Richtantenne zu veröffentlichen. Damit haben Sie vermutlich deutlich mehr Glück.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 22. März 2010 um 18:36 von Pascal Poschenrieder

    Re: Material
    Hallo Fabian,

    die Aluplatten gibt es im Baumarkt. Zur Not tut es aber auch ein Holzbrett mit Alufolie.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 25. März 2010 um 14:49 von Markus C.

    Lambda/8-Doppelquadantenne
    Hallo cnet-Team und Leser(innen),

    ich möchte mir gerne eine mobile Varinte der Antenne bauen.
    Die Lambda/4 ist mir unterwegs im Koffer zu groß. Hat schon jemand Erfahrung mit einer Lambda/8-Doppelquadantenne gemacht.
    Hierzu hätte ich ein paar Fragen:
    1. Um wieviel dB verringert sich dann der Antennengewinn im Vergleich zur Lambda/4-Antenne?
    2. Welchen Verkürzungsfaktor muss ich bei einem 1,5mm²-Antennenstab verwenden.
    3. Kann ich alle Maße aus dem Berechnungsscript einfach halbieren, oder bleibt der Reflektorabstand Lambda/8?
    4: Ich würde gerne 3 Reflektorstäbe anstelle der Reflektorplatte nehmen und diese entsprechend der berechneten minimalen Plattengröße anordnen (links, Mitte, rechts). Liege ich da richtig, dass dies keine nennenswerte Verluste im Vergleich zu einer Platte gibt, da die Abstände zwischen den Stäben kleiner der Wellenlänge ist?

    mit freundlichen Grüßen und vielen Dank im voraus,

    Markus

    • Am 25. März 2010 um 18:29 von Pascal Poschenrieder

      AW: Lambda/8-Doppelquadantenne
      Hallo Markus,

      unser Berechnungstool im Artikel spuckt die Lambda/8-Werte direkt mit aus. Der Antennengewinn verringert sich nur um ein bis zwei Dezibel. Wenn Ihr Antennenmaterial Kupfer ist, bleiben die Verkürzungsfaktoren gleich. Der Reflektorabstand kann auch Lambda/16 betragen. Allerdings müssen sie dann sehr genau arbeiten, da in diesem Fall schon kleine Abweichungen zu starken Störungen führen. Wenn Sie Stäbe als Reflektor benutzen möchten, müssen Sie anders vorgehen, da sich aus den Stäben ein für die entsprechenden Wellenlängen undurchlässiges Gitter ergeben muss.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

      • Am 28. März 2010 um 15:52 von Fabian Drywa

        Empfangsprognose
        Moin,
        Ich habe die Antenne derzeit Provisorisch fertig gemacht.
        Es ist keine Einzige Stelle gelötet Aber trotzdem bekomme ich vom nächsten Sendemast alle Sender in sehr guter Qualität.

        Von daher Klasse :)

        Jedoch habe dennoch Fragen, denn ich möchte eigentlich sogar Signale aus Frankfurt Empfangen. (Selber sitze ich im Odenwald aber das wird sicherlich nicht jedem was sagen)

        Um dies zu schaffen werden ich sicherlich versuchen erstmal alle Stellen zu löten.

        Aber ist es Wichtig das der 90° Winkel möglichst scharf ist?
        Bei mir macht er einen kleinen Bogen da sich der Draht händisch nicht so leicht hat biegen lassen. Sprich nicht so wie auf dem Bild.

        Desweiteren kommt es bei der Länge jeder Seite und der Entfernung zum Reflektor auf jeden mm an oder ist da schon so 2-3 mm Toleranz ohne große Auswirkungen auf das Signal zu haben.

        Und da ich bereits Frage.. Muss zwischen dem Sendemast und der Antenne "Blickkontakt" bestehen?

        Ich Frage weil zwischen mir und dem Frankfurter Mast mindestens ein Hügel (in ca 2km Entfernung) steht mit etwa der Höhe von 100m.

        Gruß, Fabian

        • Am 29. März 2010 um 10:49 von Pascal Poschenrieder

          AW: Empfangsprognose
          Hallo Fabian,

          die Ecken sollten schon möglichst spitz sein. Am besten klappt das Biegen, wenn sie den Draht in einen Schraubstock einklemmen und dann mit einem Hammer einen sauberen Knick hineinschlagen.
          Der Abstand zum Reflektor sollte ebenfalls möglichst genau stimmen. Allerdings lässt sich eine Abweichung von 1-2 Millimetern meist nicht vermeiden.
          Wenn Sie keinen Blickkontakt zum Sender haben, könnte es Probleme geben. Versuchen Sie einmal, die Antenne etwas Richtung Himmel zu richten. Vielleicht empfangen Sie dann ein Signal.

          Mit freundlichen Grüßen,
          Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 29. März 2010 um 17:12 von Ralf R.

    Größerer Abstand zum Reflektor
    Hallo,
    ein etwas unhandlicher Bastelaufbau der Antenne funktioniert schon wunderbar bei mir – vielen Dank dafür. Für eine dauerhafte Installation möchte ich eine vorhandene Metallfläche am der Fassade als Reflektor nutzen. Dann bekomme ich den Biquad aber nicht so dicht an die Fassade – mindestens 4 cm Abstand sind nötig.

    Kann ich den Abstand (1,9 cm) einfach verdoppeln auf 3,8 cm? Für den umgekehrten Fall (Lambda/4 zu Lambda/8) habe ich viele Kommentare gefunden, aber ich brauch´s etwas größer…

    Falls es einen Unterschied macht: Den Biquad wollte ich von Lambda/4 auf Lambda/2 verdoppeln – Platz habe ich genug.

    Danke und viele Grüße
    Ralf R.

    • Am 30. März 2010 um 17:42 von Pascal Poschenrieder

      AW: Größerer Abstand zum Reflektor
      Hallo Ralf,

      die Verdoppelung der Doppelquad-Größe auf Lambda/2 empfehle ich nicht. In unseren Test haben wir festgestellt, dass sich der Empfang dadurch verschlechtert. Eine Verdoppelung des Abstands zum Reflektor haben wir noch nicht ausprobiert. Theoretisch sollte sich der Empfang dadurch aber nicht verschlechtern. Ich würde es einfach einmal ausprobieren.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 31. März 2010 um 05:32 von Uwe

    Antennenumschalter
    Hallo,
    ich möchte eine selbst gebaute DVB-T-Antenne alternativ bzw. parallel zum DVB-C-Kabelanschluss an die Antennenbuchse meines TV anschließen. Leider hat mein TV nur eine F-Buchse für SAT und eine IEC-Buchse für Antennenempfang. Der im TV eingebaute DVB-T-Receiver liefert kein 5V-Signal an die Antennenbuchse. Also scheidet ein entsprechendes Umschaltrelais aus. Gibt es eine andere Möglichkeit diese Umschaltung ohne viel Aufwand zu realisieren?

    Vielen Dank für alle hilfreichen Antworten.

    LG Uwe

    • Am 31. März 2010 um 16:19 von Pascal Poschenrieder

      AW: Antennenumschalter
      Hallo Uwe,

      wenn ich Sie richtig verstanden habe, möchten Sie also Kabel- und DVB-T-Signal über die eine IEC-Buchse einspeisen. Das könnte in der Tat zum Problem werden, da sich die Frequenzbereiche überlagern. Dementsprechend bleibt vermutlich nur ein manuelles Umschalten. Was haben Sie für ein TV-Modell?

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

      • Am 31. März 2010 um 18:08 von Uwe

        AW: AW: Antennenumschalter
        Hallo Pascal,

        nachdem ich eben auf Ihren Kommentar geantwortet habe, bekam ich eine Fehlermeldung. Es kann also sein, dass meine Antwort zwei Mal erscheint.

        Zunächst möchte ich Ihnen für die prompte Antwort danken.
        Ich benutze den Panasonic TX-L37V10E mit eingebautem Multituner für DVB-S, DVB-C und DVB-T. Leider hat der Hersteller bei den Antennenbuchsen gespart, weshalb sich DVB-C und DVB-T eine Buchse teilen müssen.
        Ich habe schon darüber nachgedacht mir selbst einen Umschalter zu bauen, der die Umschaltung zwischen DVB-C und DVB-T bewerkstelligt. Allerdings habe ich noch ein paar Fragen dazu:
        Benötigt man für diese Aufgabe ein HF-taugliches Relais oder kann man stumpf jeden x-beliebigen Schalter benutzen?
        Soll die Umschaltung allpolig erfolgen oder reicht es aus, nur den Innenleiter umzuschalten und die Masse von Antennendose, DVB-T-Antenne und TV-Eingang permanent zu verbinden?
        Sind für DVB-T-Verstärker bzw. -Umschalter Metallgehäuse besser geeignet als Plastikgehäuse (Abschirmung) oder spielt das keine Rolle?

        Ich möchte Ihnen zu den bisherigen Antennenprojekten und dem Support gratulieren!
        Meine selbst gebaute Multiquadantenne hat fast perfekt funktioniert. Ich freue mich schon auf die Anleitung für die DVB-T-Richtantenne.
        Freuen würde ich mich, wenn Sie die Funktionsweise von Schaltungen wie z.B. beim DVB-T-Verstärker erklären würden. Für den Nachbau spielt das zwar keine Rolle, aber interessieren würde es mich trotzdem.

        LG Uwe

        • Am 1. April 2010 um 15:23 von Pascal Poschenrieder

          AW: AW: AW: Antennenumschalter
          Hallo Uwe,

          vermutlich funktioniert der Umschalter mit einem normalen Relais und ohne Masseumschaltung. Allerdings kommt es sicher zu geringen Verlusten. Ideal ist ein HF-Relais mit einer Impedanz von 75 Ohm. Ich würde es einfach einmal mit einem normalen Relais versuchen. Falls der Empfang dann zu schlecht ist, würde ich mir ein geeignetes Relais besorgen. Ich würde alles in ein Metallgehäuse bauen, da eine gute Schirmung das Ergebnis entscheidend verbessert.

          Die Funktionsweise des Antennenverstärkers ist recht komplex. Für das Verständnis sind weiterführende Elektrotechnik- und Physik-Kenntnisse notwendig sowie eine lange Erklärung notwendig. Daher kann ich Ihnen die Funktionsweise nicht genauer erklären. Es gibt aber reichlich Fachliteratur, die sich ausführlich mit dem Thema befasst.

          Mit freundlichen Grüßen,
          Pascal Poschenrieder, CNET.de

          • Am 14. April 2010 um 17:35 von Dieter Getzke

            AW: AW: AW: AW: DVB-T Mehrbereichsantenne
            Hallo Pascal,
            hast du eine Bauanleitung für eine Mehrbereichsantenne in kompakter Bauweise, die ich für mein Wohnmobil nutzen kann.
            Denn wie ich so in deinen Kommentaren lese, brauche ich nach jeden Standortwechsel eine andere Antenne.

          • Am 15. April 2010 um 10:44 von Pascal Poschenrieder

            AW: AW: AW: AW: AW: DVB-T Mehrbereichsantenne
            Hallo Dieter,

            Sie benötigen in der Tat für jeden Standort eine andere Antenne – zumindest theoretisch. Ich würde Ihnen empfehlen, eine Lambda/8-Doppelquad mit Reflektor für 500 oder 600 MHz zu bauen. Sie sollte in sehr vielen Regionen guten Empfang bieten.

            Mit freundlichen Grüßen,
            Pascal Poschenrieder, CNET.de

          • Am 20. April 2010 um 21:23 von Dieter Getzke

            AW: AW: AW: AW: AW: AW: DVB-T Mehrbereichsantenne
            Hallo Pascal,
            vielen Dank für die umgehende Antwort zu meiner Frage
            DVB-T Mehrbereichsantenne.
            Leider bin ich technisch nicht so fit, daß ich die Maße ermitteln kann.
            Daher meine Frage, können Sie mir die Maße der Lambda/8-Doppelquadantenne, des Reflecktors für 500-600 MHz, sowie den Abstand zwischen Antenne und Reflecktor mitteilen, ich wäre Ihnen sehr Dankbar.

            Mit freundlichen Grüßen
            Dieter Getzke

          • Am 22. Mai 2010 um 22:58 von Dieter Getzke

            AW: AW: AW: AW: AW: AW: AW: DVB-T Mehrbereichsantenne
            Da meine Anfrage vom 20.April 2010 und etwas spätere E-Mail, bis heute nicht beantwortet ist, möchte ich nochmals um Beantwortung bitten.
            Mit freundlichen Grüßen
            Dieter

          • Am 26. Juli 2010 um 22:17 von Dieter Getzke

            AW: AW: AW: AW: AW: AW: AW: AW: DVB-T Mehrbereichsantenne
            Hallo Pascal,
            keine Antwort ist auch eine Antwort.
            D A N K E !!!
            Dieter

          • Am 27. Juli 2010 um 10:25 von Pascal Poschenrieder

            AW: AW: AW: AW: AW: AW: AW: AW: AW: DVB-T Mehrbereichsantenne
            Hallo Dieter,

            um die Werte für eine Lambda/8-Antenne zu bestimmen, müssen Sie die Werte, die das Berechnungstool auf Seite 2 des Artikels ausspuckt, einfach halbieren (Kantenlänge, Abstand zum Reflektor, Drahtlänge, …).

            Mit freundlichen Grüßen,
            Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 14. April 2010 um 20:47 von Shahin

    Isolierung
    hi,

    danke erst mal für diese super anleitung! zumfuniert super. die einzigen probleme die ich hatte war, dass mein lötkolben ausgefallen ist und die ausrichtung der antenne.

    alle sender laufen jetzt auf 100%!

    aber trotzdem habe ich eine frage:

    zwar ist kupfer witterungsbeständig, ich wollt aber nochmal auf nummer sicher gehen. kann ich die kupferantenne einfach mit isolierband einfach isolieren, damit es nicht oxidiert oder verwittert, ohne signalstärkenverlust?

    danke nochmals!

    • Am 15. April 2010 um 10:28 von Pascal Poschenrieder

      AW: Isolierung
      Hallo Shahin,

      das Isolieren ist kein Problem. Sie können die Antenne auch in eine Kunststoffbox einbauen.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 16. April 2010 um 19:05 von Lukas

    Positionierung und Stromeinspeisung?
    Hallo,

    also erst mal super danke für die super Anleitung.

    Was ich jetzt aber noch nicht verstehe wie ich die Antenne positionieren soll? Soll sie so positioniert werden dass die Flächen der beiden Quadrate paralell zum Boden sind, also auch quasi auf dem Boden liegen könnte oder so das sie senkrecht zum Boden steht man sie also wie ein Bild aufhängen könnte und sollte Sie dann horizontal oder vertikal hängen?

    Bringt sowas http://krz.ch/vxKx eine Signalverbesserung bei der Antenne?

    Kann man auch zur Stromeinspeisung für eine Signalverbesserung auch so ein Verstärker http://krz.ch/vxKs nehmen als deine Eigenbaulösung oder ist die Eigenbaulösung besser?

    Gibt es inzwischen eine bessere Antenne? Gibt es besser kaufbare Antennen?

    Danke schon mal.

    Gruß

    Lukas

    • Am 19. April 2010 um 12:16 von Pascal Poschenrieder

      AW: Positionierung und Stromeinspeisung?
      Hallo Lukas,

      Kaufantennen haben immer noch das gleiche Problem mit der Anpassung an die lokalen Frequenzen, weshalb bisher kein von uns getestetes Modell gut funktioniert hat. Der Verstärker bringt vermutlich nicht sonderlich viel.

      Sie müssen die Antenne so ausrichten, dass der Sender zwei Rauten sieht. Bei horizontal polarisierten Sendern muss er zwei übereinanderstehende Rauten sehen, bei vertikaler Polarisation zwei nebeneinanderstehende.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 29. April 2010 um 17:02 von andrea

    Kupferdraht
    Hallo,
    ich habe wahrscheinlich eine ziemlich doofe Frage, aber bevor ich mich im Baumarkt lächerlich mache, lieber hier :)
    Ist Kupferdraht = Kupferlackdraht und welchem Durchmesser entsprechen die 2,5mm²?
    Danke für die Antwort.
    Gruß
    Andrea

    • Am 9. Mai 2010 um 19:36 von Tommi

      AW: Kupferdraht
      Kupferdraht ist nicht gleich Kupferlackdraht.
      Wir haben heute ein Rest Kabel vom Bauen genommen.
      Eine Ader eines 5 x 2,5² Kabels. Diese Ader ab-isoliert, damit Sie schön blank ist und dann nach Anleitung gebogen. Wir haben nicht genau auf den Millimeter geachtet. ca.12,5 cm passen schon. Ob der Kondensator wirklich sein muss haben wir auch nicht feststellen können. Mit oder ohne Kondensator gleich guter Empfang.

    • Am 10. Mai 2010 um 12:42 von Pascal Poschenrieder

      AW: Kupferdraht
      Hallo Andrea,

      Kupferdraht ist Kupferlackdraht nur ohne Lack. Die 2,5 mm² entsprechen einem Durchmesser von etwa 1,8 Millimetern.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 4. Mai 2010 um 14:54 von Stephan H.

    Kondensator bei W-LAN?
    Hallo,

    echt super Anleitung! Ich habe nur eine Frage… Wenn ich die Bi – Quad Antenne gegen meine Antenne des W-LAN Routers tausche benötige ich dort auch den Kondensator???

    Grüsse

    Stephan

    • Am 10. Mai 2010 um 12:43 von Pascal Poschenrieder

      AW: Kondensator bei W-LAN?
      Hallo Stephan,

      vermutlich ist der Kondensator bereits im Router integriert. Allerdings würde ich sicherheitshalber einen Kondensator einlöten.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 9. Mai 2010 um 19:32 von Tommi

    seblstbau dvb-t antenne
    Hallo zusammen,
    habe heute mit meinem 12jährigen Sohn eure Selbstbau Quad DVB-T Antenne in ungefähr einer Stunde aus Rest Kupferdraht 2,55 mm² und einem Stück Holz und einem Kondensator 330 pfarad zusammengebaut und ausprobiert.
    Und ich muss sagen, wir waren erstaunt. Egasl ob Horizontal oder Vertikal , nach Hannover oder nach Braunschweig, super Empfang aus dem Wohnzimmer im Erdgeschoss. Das hat bisher noch nicht einmal eine Teure Indoor Antenne geschafft. Und obwohl wir auf dei genaue Kantenlänge auch nicht soviel Wert gelegt haben. 12,5 cm liegt im Mittel aller DVB-T Frequenzen und funktioniert super. Alle Achtung. Ich zolle meinen respekt.
    mit freundlichem Sonntagsgruß, die Sonntagsbastler.

  • Am 11. Mai 2010 um 17:04 von Manni

    Doppelquad mit Reflektor
    Hallo zusammen,

    habe aus Testzwecken die hier vorgestellte Dopppelquad mit Reflektor sauber nachgebaut und heute getestet.
    Seitenlänge eines Quadrates präzise auf Sender Dortmund berechnet und auch sauber gefertigt.

    Die Entfernung nach Dortmund beträgt ca. 40 Km.
    Leider kommt absolut "0" an meinem Wohnort in
    Lüdenscheid an – schade.
    Die 12 Sender von der Nordhelle (ARD und ZDF) dagegen kommen absolut einwandfrei auf den Bildschirm , sind allerdings auch nur ca. 16 km Entfernung.

    Gruß – Manni

    • Am 11. Mai 2010 um 18:31 von Pascal Poschenrieder

      AW: Doppelquad mit Reflektor
      Hallo Manni,

      ist der Sender in Dortmund vielleicht anders polarisiert (Antennenlage prüfen)?
      Sind Berge oder andere Hindernisse im Weg?

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

      • Am 12. Mai 2010 um 08:07 von Manni

        AW: AW: Doppelquad mit Reflektor
        Hallo Pascal,

        ob der Sender Dortmund anders polarisiert ist, kann ich leider nicht sagen und ich wüßte leider auch nicht, wie ich als Laie das feststellen kann…

        Aber Hindernisse in Form von Häusern und Bergen sind leider vorhanden …dachte aber, es sind ja nur 40 km

        Die Dachantenne mit Verstärker wurde leider vor Jahren vom Hauseigentümer entfernt, sodaß ich nur die Zimmerantenne verwenden kann.

        Wie kann ich denn die Polarisierung prüfen ?

        Danke für Antwort

        Viele Grüße – Manni

      • Am 12. Mai 2010 um 08:39 von Manni

        AW: AW: Doppelquad mit Reflektor
        Hallo Pascal,

        ich habe vergessen zu erwähnen, daß ich auch versucht habe, außerhalb des Gebäudes Empfang zu bekommen.. auch das Ausrichten der Antenne nach West/Nordwest , also in Richtung Sender Dortmund, habe ich probiert.

        Die Antennenneigung von " liegend" bis "stehend" wurde in jeder Position mal durchgespielt.

        Erstaunt war ich, daß die Antenne, von den Maßen her für DORTMUND erstellt, in jedem Raum und in jeder Lage die 12 Sender des Senders NORDHELLE in einwandfreier Qualität empfängt…super ! So war der Bau auf jeden Fall
        die Sache Wert.

        Vielleicht kannst Du mal schauen, ob Du bei der hier aufgeführten Adresse etwas über die Polarisation von
        Dortmund ersehen kannst ?

        Unseren Standort Lüdenscheid findest Du übrigens am
        äußersten Süd-Östlichen Rand der Karte im grünen Feld (für Dachantenne)…hier die Adresse:

        http://dvb-t.the-media-channel.com/nrw/dvb-t-dortmund.html

        Wäre schön, falls Du mir irgendwie weiterhelfen könntest.

        Danke schon mal für Antwort..

        Frdl. Grüße – Manni

      • Am 12. Mai 2010 um 09:19 von Manni

        AW: AW: Doppelquad mit Reflektor
        Pascal, ich bin `s noch mal…

        habe jetzt gefunden, welche Polarisation der Sender

        Dortmund (Westfalenpark -"Florian) hat.

        Polarisation: Vertikal / rund

        Muß etwas aufgrund dieser Kenntnis an der

        Antenne (Doppelquad -mit Reflektor) geändert werden ?

        Gruß – Manni

      • Am 12. Mai 2010 um 10:48 von Manni

        AW: AW: Doppelquad mit Reflektor
        Pascal, ich könnte verstehen, wenn ich Dir auf die Nerven gehe…da ich gerade Zeit habe, versuche ich Infos zu dem Thema " DBV-T – fernsehen in NRW " zu bekommen.

        Speziell zu diesem Thema und zum Sender Dortmund (vertikale Polarisation) habe ich diesen Absatz gefunden und mal in diesen Kommentar kopiert..

        Wärest Du wohl so freundlich und Dir den letzen Satz aus
        diesem Artikel (benötigte Frequenz) mal anschauen ?

        ) Vertikale Polarisation:
        Da beim digitalen terrestrischen Fernsehen überwiegend mit vertikaler Polarisation gearbeitet wird (Ausnahme: Wuppertal, Bielefeld und Minden arbeiten horizontal), sollte auch die Antenne darauf umgestellt werden. Dies bedeutet bei der bisher waagerecht montierten Antenne eine Drehung um 90 Grad in die vertikale Position. Außerdem muss die Antenne bis 862 MHz (Kanal 66) geeignet sein.

        Wenn der letzte Satz stimmen sollte (?) , hätte ich wohl die falsche Schenkellänge gebogen, entnommen Deiner Sendertabelle für Dortmund – niedrigste Frequenz 506 Mhz
        und HÖCHSTER FREQUENZ 746 Mhz…die Schenkellänge errechnet über Dein Rechentool.

        Bin mal gespannt, wie Du das siehst und ob Du mir evtl.
        weiterhelfen kannst – würde mich sehr freuen.

        Frdl. Grüße – Manni

        • Am 12. Mai 2010 um 17:04 von Pascal Poschenrieder

          AW: AW: AW: Doppelquad mit Reflektor
          Hallo Manni,

          die Angaben, die Sie in der Tabelle in meinem Artikel gefunden haben, stammen von offizieller Stelle und sollten stimmen. Ich vermute also, dass es nicht an den Antennenmaßen liegt. Da Sie die Antenne ja beim Test gedreht haben, wird die Polarisation auch nicht für den fehlenden Empfang verantwortlich sein. Das gleiche gilt für die Form der Antenne.
          Ich vermute, dass Sie schlichtweg in einem Empfangsminimum wohnen und die Zusätzliche Abschirmung durch den Berg den Rest erledigt. Eventuell überlagern sich die Frequenzen von Nordhelle und Dortmund auch. Sie könnten es höchstens noch mit unserer Yagi-Uda-Richtantenne ( http://www.cnet.de/praxis/wochenend/41530178/yagi_uda_richtantenne+im+eigenbau+orf_+mtv+co_+per+dvb_t+empfangen.htm ) versuchen. Wenn auch das nicht klappt, sieht es leider schlecht aus.

          Mit freundlichen Grüßen,
          Pascal Poschenrieder, CNET.de

          • Am 13. Mai 2010 um 13:32 von Manni

            AW: AW: AW: AW: Doppelquad mit Reflektor
            vielen Dank für die Mühe, Pascal, ob ich mir die Yagi – Richtantenne zulege, ..mal sehen.

            Zum Glück können wir die freien Sender über Internet am
            PC bei Bedarf ansehen, ist also nicht ganz so tragisch.

            Vielen Dank noch mal für die klasse Bauanleitung der Antenne – die Empfangsqualität ist erheblich besser
            als unsere zum Reciever mitgelieferte aktive Zimmerantenne.

            Grüße – Manni

  • Am 15. Mai 2010 um 15:23 von Andreas

    Kondensator
    Hallo Pascal,

    ich hab einen integrierten DVB-T Receiver TV ist ein Sony KDL-46X4500 da ich jetzt keinen Kondensator und auch nicht unbedingt grade was bei Conrad bestellen will für paar Cent und ich 4? Versand zahlen müsste ist meine Frage jetzt die 1. gilt es grundsätzlich dass man genau diesen Kondensator verwenden sollte oder könnte man auch einen anderen Kondensator verwenden?
    2. müsst ich bei dem TV der einen DVB-T Receiver integriert hat und denke ich aktiv ist auch einen Kondensator verwenden? Kann es ernsthaft zu einem Defekt meines TVs? bzw meines DVB-T Receivers kommen? Hätte sonst vorübergehend einfach auf den Kondens verzichtet und die Antenne so einfach mal getestet wenn es zu keinem Defekt dabei kommen kann.

    • Am 17. Mai 2010 um 13:07 von Pascal Poschenrieder

      AW: Kondensator
      Hallo Andreas,

      wenn der Verstärker aktiv ist, sollten Sie auf jeden Fall einen Kondensator einlöten. Vermutlich fängt der Fernseher den Kurzschluss zwar über einen im Gerät integrierten Kondensator ab, sicher ist das aber nicht. Eventuell nimmt der Fernseher also Schaden, wenn Sie keinen Kondensator einlöten.
      Ein anderer Kondensator verschlechtert den Empfang. Wenn die Werte allerdings nur leicht abweichen, ist diese Verschlechterung minimal.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 21. Mai 2010 um 12:40 von Ede

    Aufwand umsonst
    Hallo,

    ich hatte mich so auf das Ergebnis gefreut, doch leider mußte ich feststellen, dass meine gekaufte technisat Antenne mit Verstärker doch ein besseres Ergebnis liefert als der Eigenbau mit Reflektor.

    • Am 25. Mai 2010 um 19:35 von Pascal Poschenrieder

      AW: Aufwand umsonst
      Hallo Ede,

      vermutlich haben Sie einen Standort erwischt, für den die Anpassung der Kaufantenne gut passt. Empfangen Sie alle Sender fehlerfrei?

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 28. Mai 2010 um 14:56 von Gerhard

    DVB-T-Empfang Schweizer Fernsehen
    Hallo Herr Poschenrieder,

    habe die Doppelquad-Antenne mit Reflektor im Einsatz. Ich wohne in Süddeutschland, 15 km südlich von Ulm/Donau. auf 530 m Höhe. Die Antenne ist auf der südwestlichen Seite des Hauses installiert, diese ist für Kanal 34 konstruiert und auf den Säntis ausgerichtet. Der DVB-T-Receiver hat die 5 Schweizer Programme gefunden und abgespeichert. Die Signalstärke beträgt ca. 65% und ist somit kein Problem. Die Signalqualität schwankt zwischen 10 und 11 dB (ab und zu 12 dB), das ist zu wenig. Ab 13 dB hätte ich Empfang. Der Wendelstein wird wohl durch mein Haus abgeschirmt und "funkt" wahrscheinlich deshalb nicht dazwischen. Versuche auf dem südöstlichen Balkon des Hauses ergaben schlechtere Ergebnisse, da wird wohl der Wendelstein reinhauen. Angeschlossen ist bereits ein Verstärker mit 20 db, ein zusätzlicher Verstärker mit 28 dB brachte zwar eine Signalstärke von 98 %, aber einen schlechteren dB-Wert (9 dB). Wie kann ich die fehlenden 2 dB’s noch erreichen? Brächte die Selbstbau-Yagi was? Diese wäre immerhin 2,10 m lang! Können Sie mir eine Kaufantenne empfehlen, die ich mir dann zum Testen besorgen könnte? Danke schon mal für Ihre Antwort!

    • Am 28. Mai 2010 um 18:58 von Pascal Poschenrieder

      AW: DVB-T-Empfang Schweizer Fernsehen
      Hallo Gerhard,

      mit der Yagi-Uda-Antenne sollte es auf jeden Fall klappen. Vielleicht genügt aber bereits ein besseres oder kürzeres Kabel (möglichst ohne Zwischenstecker). Jeder Meter Kabel und jede Verbindung kosten ca. 1 dB.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

      • Am 29. Mai 2010 um 21:11 von Gerhard

        AW: AW: DVB-T-Empfang Schweizer Fernsehen
        Hallo Herr Poschenrieder,

        danke für die rasche Antwort. Es gibt nur eine Steckverbindung, und zwar zwischen dem angelöteten Kabel und dem Verstärker. Das Kabel ist insgesamt nur ca. 5 m lang (sehr gutes Digitalkabel). Ich habe die Antenne mit einem 1,5 mm² Kabel gebaut, vielleicht sollte ich mal ein 2,5 mm² probieren?

        Herr Poschenrieder, können Sie mir eine geeignete Yagi-Kaufantenne nennen? Evtl. Kathrein? Danke.

        • Am 31. Mai 2010 um 13:44 von Pascal Poschenrieder

          AW: AW: AW: DVB-T-Empfang Schweizer Fernsehen
          Hallo Gerhard,

          ich würde es in der Tat als erstes einmal mit einem 2,5-mm²-Kabel versuchen. In unseren Test war der Empfang damit deutlich besser.

          Mit freundlichen Grüßen,
          Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 31. Mai 2010 um 07:05 von Volker Hergt

    Doppelquad, Optimierung
    Hallo Herr Poschenrieder,
    jetzt habe ich endlich auch eine Doppelquad mit 12,7 cm Kantenlänge gebaut, "zuständig" ist hier Landshut-Weickmannshöhe (etwa 12 km weg) mit 20 kW. War erst mal erfolgreich, danke. Bei den Sendern auf der Mittenfrequenz liegt die Signalstärke (lt. Receiver, Kathrein) bei rund 30%, die Signalgüte bei rund 50% was meist reicht. Dies ist hinsichtlich der offiziellen Empfangsprognose für PLZ 84174 lautend "Dachantenne am Rand zu Außenantenne" erst mal ziemlich gut.
    Für die außermittigen Frequenzen ist der Empfang etwas mager. Als Optimierungsmöglichkeiten sehe ich: Lamba-Halbe-Antenne, Reflektor dahinter oder Antenne-auf-den-Speicher (habe keine Alufolie im Dach). Wozu raten Sie mir?
    Übrigens finde ich bei DVB-T vor allem den Ton besser als vom Satelliten, detailreicher.
    Ganz chic wäre natürlich, wenn es mir gelänge, München-Olympiaturm reinzukriegen, 65 km, sendet mit 100 kW. Sehen Sie da Chancen?

    Schöne Grüße
    Volker Hergt

    • Am 31. Mai 2010 um 13:46 von Pascal Poschenrieder

      AW: Doppelquad, Optimierung
      Hallo Volker,

      wenn Sie einen Reflektor hinzufügen, dürfte der Empfang stark genug sein. Mit Reflektor könnte auch der Empfang des münchner Senders klappen. Falls nicht, funktioniert es ziemlich sicher mit unserer Yagi-Uda-Richtantenne.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 3. Juni 2010 um 01:15 von andreas

    DVB-T
    Hallo Poschenrieder,
    ich bin Student an der TUBerlin,und ich mache ein Labor wo wir DVB-T als Patch auf eine Platine aufbauen sollen.
    Ich habe in Internet gesucht,wie die schaltung aussieht,aber bis jetzt habe ich nix gefunden.Ich hoffe sie können mir helfen.
    danke im voraus

    • Am 4. Juni 2010 um 11:36 von Pascal Poschenrieder

      AW: DVB-T
      Hallo andreas,

      was benötigen Sie genau?
      Brauchen Sie den Schaltplan einer DVB-T-Antenne, eines Verstärkers, eines Receivers oder eines Senders?

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

      • Am 9. Juni 2010 um 02:23 von andreas

        AW: AW: DVB-T
        Hallo Poschenrieder,
        ich brauche die Schaltung von der DVB-T-Antenne.
        Wenn Sie mir die Werte auch geben können mit einige Merkungen, werde ich dafür sehr dankbar sein.
        Danke im voraus

        • Am 9. Juni 2010 um 11:03 von Pascal Poschenrieder

          AW: AW: AW: DVB-T
          Hallo Andreas,

          da gibt es keine große Schaltung. Die Antenne besteht einfach aus einem Stück Draht, der eine bestimmte Form aufweist und Innenleiter und Masse des Antennenkabels verbindet. Wahlweise sitzt wischen Innenleiter und Draht noch ein Kondensator, um Kurzschlüsse bei aktiven Verstärkern zu verhindern. Das ist alles.

          Mit freundlichen Grüßen,
          Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 3. Juni 2010 um 09:52 von Peter

    Selbstgebaute Antenne an 2 Anschlüssen nutzen
    Hallo!

    Herzlichen Dank für die Super Anleitung zum Bau einer DVB-T Antenne. Steige gerade auf DVB-T um und habe folgende Frage.
    Ist es auch möglich die Antenne für mehrere Anschlüsse zu nutzen.
    Ich habe im Keller unseres Reihenhauses einen Antennenverstärker ( http://www.spaun.de/?lang=de&modul=products&product=811266 ) und einen Verteiler und dachte mir folgenden
    Aufbau. Aufstellort der Antenne im DG. Rückführung des Antennensignals in das KG in den Antennenverstärker und dann in den Verteiler. Könnte das klappen?
    Herzlichen Dank für die Antwort.

    • Am 4. Juni 2010 um 11:44 von Pascal Poschenrieder

      AW: Selbstgebaute Antenne an 2 Anschlüssen nutzen
      Hallo Peter,

      mit der Doppelquad-Antenne mit Reflektor sollte dieser Aufbau funktionieren. Allerdings müssen Sie einige Dinge beachten:
      Löten Sie unbedingt den Kondensator ein, um einen Kurzschluss des Verstärkers zu verhindern.
      Verlegen Sie den Verstärker möglichst ins Dachgeschoss in die Nähe der Antenne, da das Lange Kabel in den Keller einen großen Verlust zur Folge hat.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 11. Juni 2010 um 10:31 von Manfred

    Kondensator
    Hallo Hr. Poschenrieder,

    erstmal vielen Dank für die Anleitung zum Selbstbau für die DVB-T Antenne.
    Ich habe allerdings noch eine Frage zum Kondensator (ich bin leider ein Elektonik-Laie).
    Ich habe bei mir einen Kerko mit der Bezeichnung HR R 221K 2KV79 gefunden. Wenn ich alles richtig verstanden habe, hat er also die richtige Kapazität von 220 pF. Die Spannung beträgt aber 2000 V, oder?
    Kann ich diesen Kondensator für die Antenne verwenden?

    Schon mal vielen Dank!
    Gruß, Manfred

    • Am 11. Juni 2010 um 17:31 von Pascal Poschenrieder

      AW: Kondensator
      Hallo Manfred,

      der sollte es tun. Er hat in der Tat 220 pF und verträgt 2000 V. Ich würde es einfach probieren. Ich denke es klappt.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

      • Am 14. Juni 2010 um 19:23 von ppjon

        AW: AW: Kondensator
        Hallo,
        Ich habe von einem 2.5mm² Stromkabel die innere Kupferleitung abisoliert.

        Leider ist das Geflecht aus Kupfer sehr instabil. Kann ich irgendwie ein Stück Pappe nehmen und darauf das Kupferkabel mittels heißklebePistole fixieren ?

        • Am 15. Juni 2010 um 18:53 von Pascal Poschenrieder

          AW: AW: AW: Kondensator
          Hallo,

          sie haben anscheinend den falschen Kabeltyp erwischt. Die Antenne funktioniert nur, wenn sie ein massives Kupferkabel nutzen und keines aus Litzen. Sie müssen sich also ein Stromkabel suchen, das aus einem Kupferdraht anstatt aus einem Geflecht besteht. Dann ist die Konstruktion auch deutlich stabiler.

          Mit freundlichen Grüßen,
          Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 20. Juni 2010 um 23:09 von Jonas

    Besserer Empfang mit Lamba/2 oder Lambda Antenne?
    Hallo,

    an meinem Wohnort ist der DVB-T Empfang relativ schlecht. Macht es Sinn eine Lamba/2 oder Lambda Antenne statt einer Lamba/4 Antenne für besseren Empfang zu bauen? Oder macht das keinen Sinn? Ich bin mir durchaus bewusst, dass die dann deutlich größer wird. Mit der Lamba/4 Antenne mit Reflektor ist das Signal nicht ausreichend für ein klötzchenfreis Bild.

    Vielen Dank schonmal für die Antwort!

    Jonas

    • Am 21. Juni 2010 um 17:51 von Pascal Poschenrieder

      AW: Besserer Empfang mit Lamba/2 oder Lambda Antenne?
      Hallo Jonas,

      in der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass Lambda/2- oder Lambda-Antennen keinen besseren, sondern einen schlechteren Empfang liefern. Warum das so ist, kann ich Ihnen leider auch nicht genau sagen. Lambda/4 scheint einfach ziemlich optimal zu sein.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 23. Juni 2010 um 12:02 von Andy

    Großes Lob
    gerstern Abend war noch das Große Problem wie wir in der Spätschicht das Spiel anschauen können, Antenne heute morgen in ca. 1h nach Anleitung gebaut, zum ausprobieren aus Kellerfenster gehalten und 12 Programme in guter Qualität vorhanden, Danke und weiter so

  • Am 30. Juni 2010 um 15:27 von Somorowsky Dieter

    Draht für Quad strecken
    Hallo,

    ich vermisse in der Anleitung den Hinweis, wie der Bastler den Draht für das / die Quad/s schön gerade hinbekommt, denn leicht gewellten oder gekrümmten Draht zu sauberen Linien zu verarbeiten ist eine eldne Frickelei.
    Also:
    Den Draht in der Länge für das Quad plus ca 8-10cm blank in einen Schraubstock spannen, am Ende mit einer Zange festhalten und kräftig ziehen bis ein leichter Ruck durch den Draht geht. Dann ist der Draht absolut gerade und kann sauber verarbeitet werden.

    Viel Spass beim Basteln.

    Gruß
    Dieter

  • Am 5. Juli 2010 um 11:30 von Georg

    Symmetrierung?
    Hallo,

    Mal ‘ne theoretische Frage: Die Antenne selbst ist symmetrisch (Dipol, Fußpunkt ~60Ohm), das Kabel (Koax, 75Ohm) ist jedoch asymmetrisch. Wäre es nicht sinnvoll, die Antenne über ‘nen 1:1-Balun zur Asymmetrierung anzuschließen?
    Beim Koppeln mehrerer Antennen: Da dürften Störungen auftreten durch gegenseitige Beeinflussung der Antennen, und weil die Impedanzen nicht mehr stimmen. Genau dafür gibt’s doch Koppler, die das Problem umgehen…

    Gruß, Georg

    • Am 5. Juli 2010 um 16:30 von Pascal Poschenrieder

      AW: Symmetrierung?
      Hallo Georg,

      unsere Test haben gezeigt, dass der Balun bei der Doppelquad-Antenne nur eine minimale Verbesserung bringt und sich daher nicht lohnt. Dennoch haben Sie natürlich Recht, dass diese Anpassung eigentlich notwendig ist.

      Beim Koppeln mehrerer Antennen treten in der Tat Störungen auf. Wir haben in den Kommentaren unserer Multi-Doppelquad-Antenne aus diesem Grund bereits dazu geraten, Koppler zu verwenden, um für besseren Empfang zu sorgen.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 11. Juli 2010 um 19:46 von dietmar

    Multi-Doppelquad-Antenne
    Hallo, ich wohne in Luxemburg und wir können hier DVB-T aus 4 Ländern empfangen (Luxemburg, Deutschland, Frankreich und Belgien). Wie muß ich die Antenne ausrichten, damit ich alle Länder empfangen kann ? Das deutsche und luxemburgische Signal ist sehr stark, während das belgische und französische viel schwächer zu empfangen ist. Die verschiedenen Sender liegen natürlich nicht in einer Linie…
    Vielen Dank,
    dietmar

    • Am 12. Juli 2010 um 14:41 von Pascal Poschenrieder

      AW: Multi-Doppelquad-Antenne
      Hallo dietmar,

      ich würde separate Antennen Doppelquad-Antennen mit Reflektoren empfehlen, die Sie am besten über einen DVB-T-Koppler verbinden.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 13. Juli 2010 um 14:30 von dietmar

    Koppler
    Hallo Pascal,
    vielen Dank für die prompte Antwort. Kann man Koppler im Fachgeschäft kaufen und worauf muß ich achten? Habe leider keine Erfahrung mit Antennenbau.
    Vielen Dank.
    Dietmar

    • Am 13. Juli 2010 um 16:05 von Pascal Poschenrieder

      AW: Koppler
      Hallo Dietmar,

      ein gutes Fachgeschäft sollte einen Koppler auf Lager haben. Achten Sie darauf, dass er sich für die Verschaltung zweier DVB-T-Signale eignet.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

      • Am 14. Juli 2010 um 21:31 von Dietmar

        AW: AW: Koppler
        Hallo pascal,

        vielen Dank. Ich werde es ausprobieren und halte dich auf dem Laufenden, sobald ich die Antenne gebastelt und getestet habe.

  • Am 16. Juli 2010 um 11:02 von Bodo de Graaff

    Kondensator Doppelquat Selbstbauantenne
    Hallo:
    Habe diese Doppelquat-Antenne mit Reflektor nachgebaut und bin erstaunt über die gute Leistung.
    Meine Frage:
    Habe einen Hausantennenverstärker der alle Antennendosen des Hauses versorgt.
    Sollte ich einen Kondensator dazwischen schalten??? ( Kurzschluss ) ???
    Wenn ja dann bitte die genaue Bezeichnung das Keramikkondensators. Danke im Voraus.

    • Am 16. Juli 2010 um 14:56 von Pascal Poschenrieder

      AW: Kondensator Doppelquat Selbstbauantenne
      Hallo Bodo,

      Sie sollten einen Kondensator verwenden. Es eignet sich beispielsweise ein KERKO-500 47P.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

    • Am 18. Juli 2010 um 23:09 von Marcus

      Chancen zum Empfang
      Hallo,

      ich habe mir kürzlich die normale Quad-Version der Antenne gebaut. Eine Multiquad wird aufgrund der Frequenzen m.E. nicht viel bringen: 482 – 564 MHz. Mein Problem ist jedoch, dass ich wohl im Tal der Ahnungslosen wohne und selbst mit der Quad-Antenne keinen Empfangserfolg habe.

      Da viele von Empfangsgeschichten von 50km und mehr schreiben, liegt es bei mir wohl an den Bergen, denn 36km Luftlinie bei 50KW sollte doch funktionieren.

      Ich habe mal mein Höhenprofil von mir (rechts) zum Sender (links) in GoogleEarth erstellt.

      Was meint Ihr? Liegt es wirklich am Tal oder kann man ggf. mit der Reflektorversion der Antenne noch etwas erreichen?

      Link: http://img697.imageshack.us/img697/7880/profilfx.png

      Gruss
      Marcus

      • Am 26. Juli 2010 um 10:48 von Pascal Poschenrieder

        AW: Chancen zum Empfang
        Hallo Marcus,

        ich würde es mit dem Reflektor versuchen. Benutzen Sie testweise am besten einfach etwas Pappe mit Alufolie. Dieser Aufbau lässt sich ohne Kosten realisieren. Falls Sie dann Empfang haben, können Sie auf ein Alublech umsteigen.

        Mit freundlichen Grüßen,
        Pascal Poschenrieder, CNET.de

        • Am 8. August 2010 um 12:46 von Marcus

          AW: AW: Chancen zum Empfang
          Ich habe die Antenne nun mit Reflektor aufgebaut und ich hätte es kaum geglaubt: Ich habe Empfang – leicht grenzwertig, aber dass ich überhaupt etwas reinbekomme, hätte ich nie gedacht.

          Vielen Dank für die tolle Anleitung!

          Anbei noch ein Bild des Aufbaus:

          [img]http://img63.imageshack.us/img63/9655/img0875large.jpg[/img]

          • Am 9. August 2010 um 17:18 von Pascal Poschenrieder

            AW: AW: AW: Chancen zum Empfang
            Hallo Marcus,

            habe mir gerade ihren Nachbau angesehen. Gute Arbeit. Allerdings ist mir etwas aufgefallen. Beim Kabel scheint es sich entweder nicht um ein 75-Ohm-TV-Kabel zu handeln, oder um eines mit sehr geringer Güte. Ich würde es gegen ein hochwertiges tauschen, da sich der Empfang dann sicher noch verbessert.

            Mit freundlichen Grüßen,
            Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 17. Juli 2010 um 19:14 von Bodo de Graaff

    Vertikutale Austrahlung der Sender
    Erst einmal ein ganz großes Lob für diese Superantenne.

    Wir empfangen vom Sendeturm Bremen-Unterweser.
    Dieser strahlt Vertikutal aus.
    Ich habe die Doppelquat-antenne hochkant angebracht, sodas quasi die Quadrate übereinander stehen. Ist das richtig ???

    • Am 26. Juli 2010 um 10:52 von Pascal Poschenrieder

      AW: Vertikutale Austrahlung der Sender
      Hallo Bodo,

      in diesem Fall müssen Sie die Antenne um 90 Grad drehen. Allerdings würde ich ohnehin etwas mit der Ausrichtung experimentieren, da die Antenne oft den besten Empfang bietet, wenn sie komplett schief steht.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 18. Juli 2010 um 22:19 von Bodo de Graaff

    Kondensator – genaue Bezeichnung
    Kondensator Doppelquat Selbstbauantenne
    Hallo:
    Habe diese Doppelquat-Antenne mit Reflektor nachgebaut und bin erstaunt über die gute Leistung. Hut ab:

    Meine Frage:

    Habe einen Hausantennenverstärker der alle 12 Antennendosen des Hauses versorgt. Wenn ich diesen A-Verstärker mit der Selbstbauantenne Doppelquat verbinde, muss ich dann einen Kondensator dazwischen installieren ???
    Wenn ja dann bitte die genaue Bezeichnung .
    Danke im Voraus.

    • Am 26. Juli 2010 um 11:00 von Pascal Poschenrieder

      AW: Kondensator – genaue Bezeichnung
      Hallo Bodo,

      Sie sollten einen Kondensator verwenden. Es eignet sich beispielsweise ein KERKO-500 47P.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 3. August 2010 um 17:01 von Michael Feske

    mehrer Receiver
    Hallo Pascal,
    vielen Dank für diese tolle Anleitung. "Das will ich auch".
    Ich habe vor die Antenne auf oder kurz unter dem Dach zu montieren und ein Kabel in den Keller zu führen, kann ich von dort aus an mehrere Reveiver verteilen, oder benötige ich für jeden eine Antenne und ein eigenes Kabel? Ist es sinnvoll den Verstärker dazwischen zu schalten?
    Gruß
    Micha

    • Am 4. August 2010 um 13:31 von Pascal Poschenrieder

      AW: mehrer Receiver
      Hallo Michael,

      mehrere unserer Leser haben das Signal schon erfolgreich mittels Verteiler mit Verstärker gleichzeitig an mehrere Fernseher weitergeleitet. Ein Leser versorgt sogar zehn Geräte mit einer Antenne. Das Verteilen sollte also klappen, allerdings ist dann ein Verstärker sinnvoll.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 11. August 2010 um 12:53 von Hans D

    Einspeisung ins Hausnetz
    Hallo Herr Poschenrieder,

    ich möchte mit einer Selbstbauantenne mehrere Zimmer meines Einfamilienhauses mit DVB-T Signalen versorgen. Probehalber habe ich mal ein einfaches Doppelquad gebastelt und bei direktem Anschluss an eine Hauppage Hybridkarte (ohne mit der Positionierung zu experimentieren) die öffentlich-rechtlichen Sender gut empfangen können. Für andere Sender gab es keinen Empfang. Mit einer Reflektorlösung wäre ich wohl auf der sicheren Seite, zumal die Antenne dann höher positioniert wird (Dachboden).

    Jetzt meine Fragen:
    1. Ist es sinnvoll, das Signal in den terrestrischen Eingang eines SAT-Multischalters einzuspeisen und dadurch über die SAT-Kabel zu verteilen, oder wäre es besser, für das DVB-T – Signal ein eigenes Kabel zu verwenden? Da ich für die digitale SAT-Umrüstung neue Kabel gezogen habe, die alten aber nicht entfernt habe, wäre beides ohne großen Aufwand möglich.

    2. Die Kabellängen sind bis zu 20 Metern , ich werde also vermutlich einen Verstärker benötigen. Bei Durchsicht meiner Altgeräte fand ich einen Schwaiger 2-Geräte-Verstärker BN 8699 ( 2 x 20 DB Verstärkung / Frequenzbereich 47 – 860 MHZ. Ist dieser Verstärker geeignet?

    3. Ich lese hier öfters, dass ein Kondensator eingebaut werden sollte. Erübrigt sich dies bei Verwendung des Antennenverstärkers?

    Derzeit vorhandene Empfangsgeräte:
    Hauppauge Hybridkarte HVR 1100 für den PC
    Panasonic TX-L 42 V 20 mit DVB-T Tuner

    Standort: ca 15 km westlich vom Sender Nürnberg

    Gruß Hans D

    • Am 12. August 2010 um 12:08 von Pascal Poschenrieder

      AW: Einspeisung ins Hausnetz
      Hallo Hans,

      ich würde das Antennenkabel benutzen, da die zusätzlichen Signale im Sat-Kabel für Störungen sorgen können.
      Der Verstärker ist vermutlich nicht gut geeignet. Ich habe nach kurzer Recherche gelesen, dass es ein Modell für analoge Signale ist. Daher wird er nicht viel bringen. Ich würde einen digitalen DVB-T-Antennenverstärker kaufen und ihn direkt hinter die Antenne hängen. Solche Geräte sind nicht sehr teuer.
      Den Kondensator benötigen Sie, damit die Antenne den Verstärker nicht kurzschließt. Allerdings besitzen viele Verstärker bereits einen integrierten Kondensator, um Kurzschlüsse zu vermeiden. Wenn Sie herausfinden, dass der Verstärker so etwas an Bord hat, verschlechtert ein zusätzlicher Kondensator den Empfang unnötig.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

      • Am 12. August 2010 um 19:24 von Hans D

        AW: AW: Einspeisung ins Hausnetz
        Herzlichen Dank, Herr Poschenrieder,

        ich werde es so machen wie vorgeschlagen. Den Antennenverstärker probiere ich einfach aus (ohne Kondensator). Da er schon sehr alt ist, wäre es nicht so tragisch, wenn er dabei hopsgeht.

        Mit freundlichem Gruß
        Hans D

        • Am 13. August 2010 um 14:47 von verwurster

          AW: AW: AW: Einspeisung ins Hausnetz
          Ein einfacher Trick um einen abisolierten Drat möglichst grade zu bekommen ist, eine Seite des Drates in einem Schraubstock einspannen, und an dem anderen Ende kräftig mit einer Zange ziehen.
          Man bekommt einen perfekt geraden Drat ohne Wellen oder Zacken drin.

          Nicht ganz unwichtig für eine einwandfreie Funktion der Antenne.

  • Am 24. August 2010 um 10:28 von FrankLinke

    Danke für die Anleitung
    Antenne funktionert schon besser als eine 40€ aktive. Werde mir noch den Reflektor bauen. Tolle Sache.

  • Am 31. August 2010 um 15:42 von Ingo

    skeptisch bei Antenne mit Reflektor
    Hallo,

    ich habe mir jetzt alle Kommentare über die DVB-T-Antenne mit Reflektor durchgelesen und bin erstaunt über die meist positiven Berichte.

    Das hat mich nun auch motiviert, diese Antenne zu bauen.

    Allerdings bin ich sehr skeptisch, da niemand in meinem Umfeld einen vernünftigen DVB-T-Empfang hat. Wir wohnen in einer kleinen Schloss-Anlage in der Grafschaft (Nähe Bonn). Den Sendemast in Bonn Venusberg können wir nicht sehen.

    Ich habe mir einen guten DVB-T-Receiver zugelegt (DigiPal 2) und meine DVB-T-Antenne (One for All SV 9360) steht im 2. Stock unseres Hauses und ich direkt mit dem TV im Erdgeschoss verbunden. Dennoch Artefakte und Störungen… vor allem bei Pro7.

    Lohnt es sich überhaupt, die Antenne zu bauen?

    Und noch eine Frage:
    Wie/wo genau löte ich den Kondensator an?

    Danke und schöne Grüße,
    Ingo

    • Am 3. September 2010 um 15:07 von sklaes

      AW: skeptisch bei Antenne mit Reflektor
      Die duchschnittliche DVB-T Frequenz (dafür sind die meisten kommerziellen DVB-T Antennen eingestelt) liegt deutlich niediriger als die duchschnittliche Frequenz in Bonn. Dieses führt dazu, dass du Programme mit hohen Frequenzen nicht (gut) empfangen kannst – Dreimal darfst du raten wer auf dieser Frequenz sendet – Richtig! Pro7

      Eine für Bonn optimierte Antenne sollte also was bringen – probiers mal aus.

    • Am 7. September 2010 um 13:35 von Ingo

      AW: skeptisch bei Antenne mit Reflektor
      Hmmm… komisch.
      Werden diese Kommentare nicht mehr beantwortet?

      Schade, denn ich würde die Antenne gerne bauen.

      Danke und Gruss
      Ingo

      • Am 28. September 2010 um 02:35 von Pascal Poschenrieder

        AW: AW: skeptisch bei Antenne mit Reflektor
        Hallo,

        wie sklaes bereits bemerkt hat, wird die Antenne bei Ihnen definitiv sehr viel bringen. Sie werden vermutlich guten Empfang haben. Der Kondensator muss einfach zwischen Innenleiter des Antennenkabels und Antenne gelötet werden (an den Punkt an der Antenne, wo normalerweise der Innenleiter hängt).

        Mit freundlichen Grüßen,
        Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 6. September 2010 um 12:05 von ThomasV

    Lötstellen und Drahtdicke
    Hallo zusammen,

    habe in einer Nacht und Nebelaktion diese Antenne gebaut. Nach einigen Problemen beim Zusammenlöten und Verbinden des Kabels mit der Antenne, habe ich mir mal Gedanken gemacht, wie das ganze Prozedere vereinfacht werden könnte. Ist es unter Umständen auch möglich den Kupferdraht mittels Lüsterklemme zu verbinden und auch die Verbindung vom Kabel zur Antenne auf diese Art und Weise herzustellen? Ich habe bei meinem ersten Versuch einen 2 mm ( A = 3,14 mm² )dicken Kupferdraht verwendet, kann dieser den Empfang schwächen ?

    Gruß ThomasV

    • Am 28. September 2010 um 02:37 von Pascal Poschenrieder

      AW: Lötstellen und Drahtdicke
      Hallo Thomas,

      wenn sich die Kupferdrähte innerhalb der Lüsterklemme berühren, sollte es keine negative Auswirkung auf den Empfang geben.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 13. September 2010 um 18:53 von Klaatu

    Gehäuse
    Ich habe mir auch die DoQu gebaut, mit besserem Erfolg als alle günstigen Kaufantennen.
    Nur die Caravan-DVB-T-Antenne (kann man mal ergoogeln, so ein weißes Ding – mich würde interessieren was darin verbaut ist) brachte noch einen ca. 150 km entfernten Sender gut rein. Jetzt werde ich noch den Reflektor testen und dann "schaun ma mal".
    Gut wäre es halt, das "Ding" (mit Reflektor hat es ja schon ne
    gute Größe) im Außenbereich zu montieren und auszurichten. Ich überlege ein Holzgehäuse drumrum zu bauen. Wer hat hierzu Ideen?

    • Am 28. September 2010 um 02:39 von Pascal Poschenrieder

      AW: Gehäuse
      Hallo,

      der Reflektor verbessert den Empfang erheblich. Allerdings ist dann eine genaue Ausrichtung nötig.
      Sie können die Antenne in eine Holz- oder Plastikkiste bauen. Nur Metall darf es nicht sein. Außerdem sollte sich das Gehäuse nicht mit Wasser vollsaugen können. Wasser schwächt den Empfang extrem ab. Daher ist auch Holz ungünstiger als Plastik.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 15. September 2010 um 11:00 von Ingo

    Projekt "Antenne mit Reflektor" gescheitert
    Hallo an Alle.

    Tja, nun auch mal ein negativer Bericht.

    Ich habe die Antenne genau nach den Anleitungen gebaut und auch genau mit dem vorgeschlagenen Material. Auch meine Draht-Ecken sind schön eckig und im rechten Winkel.
    Leider habe ich dann beim Test – auch nach langem ausrichten – damit einen schlechteren Empfang, als mir meiner vorherigen Kauf-Antenne.

    Mit der Kauf-Antenne bekomme ich einen Signalpegel von durchschnittlich 57 und mit der Selbstbau-Antenne lediglich 53. Das ist nicht großartig schlechter, aber ich hatte eher mit einer erheblichen!!! Verbesserung gerechnet. Da die Kaufantenne natürlich schöner aussieht, werde ich diese natürlich weiter verwenden und mein Selbstbau liegt jetzt in der Ecke herum…. SCHADE!!

    Hat vielleicht jemand von Euch einen Tipp für mich?

    Danke und schöne Grüße,
    imebro

    • Am 5. Oktober 2010 um 16:16 von Pascal Poschenrieder

      AW: Projekt "Antenne mit Reflektor" gescheitert
      Hallo Ingo,

      haben Sie den Kondensator eingelötet?

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

      • Am 6. Oktober 2010 um 09:35 von Ingo

        AW: AW: Projekt "Antenne mit Reflektor" gescheitert
        Hallo Herr Poschenrieder,

        den Kondensator hatte ich nicht angelötet, da ich diesen nicht benötige. Der war ja nur zur Sicherheit gedacht, soweit ich es richtig verstanden hatte.
        Alles funktioniert ja mit meiner Antenne… nur bekomme ich eben keinen besseren Empfang mit der Selbstbau-Antenne, sondern sogar einen etwas schlechteren.

        Haben Sie noch einen Tipp für mich, was ich testen könnte?

        Danke und schöne Grüße,
        imebro

        • Am 9. Oktober 2010 um 11:32 von Pascal Poschenrieder

          AW: AW: AW: Projekt "Antenne mit Reflektor" gescheitert
          Hallo Ingo,

          lösen Sie während des Betriebs den Kontakt zwischen Abschirmung des Antennenkabels und Doppelquad. Beobachten Sie, ob der Empfang dann besser oder schlechter wird.

          Mit freundlichen Grüßen,
          Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 20. September 2010 um 01:28 von Thomas Irlbeck

    Hervorragend!
    Danke für die wirklich tolle Anleitung. Ich empfange nun Sender, die man offiziell an meinem Wohnort nicht empfangen kann. Selbst bei diesen Sendern erreiche ich eine Signalstärke von 95-100 %, bereits 50 % würden für einen störungsfreien Empfang ausreichen.

  • Am 11. Oktober 2010 um 01:32 von Richard

    Frage wegen der Ausrichtung der Antenne
    Hallo zusammen.

    Durch meinen Umzug bin ich auf DVB-T umgestiegen und aufgrund der schlechten Empfangslage bin ich die Reflektor-antenne am nachbauen. Der nächste Sender in meiner Nähe ist der in Frankfurt. Dieser sender ist vertikal polarisiert. Nun die Frage nach der Ausrichtung. Ich habe dein kleines Bild zwar gefunden Pascal aber nicht daraus schlau geworden. Die Antenne muss mit den Flächen in Richtung des Senders ausgerichtet werden. aber wie dann weiter. Der sender ist vertikal polarisiert, heist dass das ich die Antenne auch vertikal aufhängen muss? also die quads übereinander?

    lg Richard.

    P.S: Danke für eure Antworten

    • Am 11. Oktober 2010 um 17:18 von Pascal Poschenrieder

      AW: Frage wegen der Ausrichtung der Antenne
      Hallo Richard,

      Sie müssen die Antenne bei vertikaler Polarisierung horizontal aufhängen (Quads nebeneinander). Allerdings hat die Praxis gezeigt, dass der Empfang meist bei etwas schief hängender Antenne am besten ist. Am besten drehen Sie die Antenne einfach so lange hin und her, bis der Empfang optimal ist.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

      • Am 13. Oktober 2010 um 22:16 von Richard

        AW: AW: Frage wegen der Ausrichtung der Antenne
        vielen Dank,

        habe es heute auch schon mal ohne reflektor probiert und es läuft super! ich werde sie noch auf den reflektor montieren und mit seilen winkelvariabel aufhängen

  • Am 29. Oktober 2010 um 11:36 von konrad

    hohe frequenzen ?
    sehr gute anleitung, vielen dank.
    bis 794 mhz habe ich mit der doppelquatantenne guten empfang, mit reflektor noch besser. mit kleinerer kantenlänge empfange ich auch noch sender auf 818 mhz, danach ist aber schluß. ich würde gerne sender bis 858 mhz empfangen, der fernseher findet da aber nix mehr (auch mit speziell abgestimmter antenne nicht).
    gibt es da noch irgendeinen trick? (mit doppelter kantenlänge habe ich es auch schon probiert)
    grüße konrad

    • Am 1. November 2010 um 00:23 von Pascal Poschenrieder

      AW: hohe frequenzen ?
      Hallo Konrad,

      eventuell ist Ihr Kabel für das Empfangsproblem bei hohen Frequenzen verantwortlich. Ich würde es mit einem hochwertigeren Kabel versuchen.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

      • Am 2. November 2010 um 11:41 von konrad

        AW: AW: hohe frequenzen ?
        hallo,
        vielen dank für die schnelle antwort,
        das kabel sollte (laut elektriker) wohl nicht das problem sein
        (wisi mk 95 c 7 44).hatte für die versuche auch alle dosen(durchgangsdosen) beiseite gelassen, mit einer dose dazwischen habe ich auch gar keinen empfang mehr.
        sind die höheren frequenzen allgemein kritischer zu empfangen?
        mit freundlichen grüßen
        konrad

        • Am 3. November 2010 um 15:48 von Pascal Poschenrieder

          AW: AW: AW: hohe frequenzen ?
          Hallo Konrad,

          die höheren Frequenzen sind in der Tat allgemein etwas anfälliger. Je höher die Frequenz, desto geringer ist bei gleicher Sendeleistung die Reichweite. Eventuell hilft ein Antennenverstärker, das Signal ausreichend zu verstärken. Wie weit ist der Sender entfernt?

          Mit freundlichen Grüßen,
          Pascal Poschenrieder, CNET.de

          • Am 20. November 2010 um 17:10 von Miguel

            AW: AW: AW: AW: hohe frequenzen ?
            Bei dem gezeigten Beispiel wird eine einfache Doppel-Quad für den Reflektor verwendet. Ich würde gerne für präzisen Empfang eine Multi-Doppel-Quad bauen und dachte ich könnte das Ganze noch zusätzlich durch einen Reflektor verbessern. Dabei habe ich folgende Fragen noch offen und hoffe auf Beantwortung:

            1.) Wie müsste der Reflektor gebaut werden, damit eine Multi-Doppel-Quad darin angeschlossen werden könnte?

            2.) Wie ist das denn nun mit dem Kondensator? Ich plane nicht, einen Verstärker einzusetzen. Kann ich an jedem DVB-T Receiver einstellen, damit dieses Signal nicht ausgesendet wird, so dass der Kondensator NICHT verbaut werden muss?

            3.) Angenommen ich würde 3 solcher Antennen bauen, um 3 verschiedene Sender anzupeilen. Könnte ich dann einfach die 3 Antennenzuleitungen der einzelnen Antennen miteinander verbinden (Innenleiter miteinander verbinden, und Aussengeflecht jeweils miteinander verbinden) und dann eben zum DVB-T Receiver einspeisen?

          • Am 22. November 2010 um 22:00 von Pascal Poschenrieder

            AW: AW: AW: AW: AW: hohe frequenzen ?
            Hallo,

            es hat sich gezeigt, dass die Multi-Doppelquad keinen besseren Empfang bietet als die einfache Doppelquad-Antenne – auch nicht mit Reflektor. Das Problem ist, dass beim Zusammenschalten der Quads Störungen auftreten, die das Signal stark negativ beeinflussen. Daher rate ich von der Multi-Doppelquad ab. Falls Sie sie dennoch bauen möchten, müssen Sie die Quads alle übereinander geschichtet vor dem Reflektor anbringen und dabei darauf achten, dass jede Quad-Antenne den jeweils korrekten Abstand zum Reflektor aufweist.

            Mit freundlichen Grüßen,
            Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 29. November 2010 um 09:28 von Richard

    Reflektor-Material
    Hallo, zum Material des Reflektors.
    1. Darf das ALU-Blech auch 1mm haben und eloxiert sein?
    2. Spricht was gegen ein 0,8mm Kupferblech?
    Ich frage deshalb, da diese Bleche unser ortsansässiger Schlossser vorrätig hat. Ansonsten müßte ich die extrem überteuerte Baumarktware kaufen.

    • Am 30. November 2010 um 15:16 von Pascal Poschenrieder

      AW: Reflektor-Material
      Hallo Richard,

      Sie können beide Materialien problemlos verwenden.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 1. Dezember 2010 um 14:00 von Richard

    AW. Reflektor-Material.
    Hallo nochmal,
    ich bin hin und weg. Ich hatte schon einmal leihweise eine gekaufte Antenne bei mir im Haus, um zu testen ob sich was tut hinsichtlich Empfang von österreichischen Sendern ORF1 und ORF2 + ATV. Jedoch fast kein Empfang- nur bruchstückhaft und extrem schlecht.
    Nun- die Antenne selber gebaut nach Ihren Angaben. Ich hatte diese gerade einmal zu Testzwecken am Receiver angeschlossen und auf det Tisch gelegt (ich wollte eine Staffelei holen um das Ding an die Vorhangschiene zu hängen- nur zum Test)… da piepte das Empfängersignal am Fernseher schon…. Anzeige am Bildschirm über 50%! Das Ding lag auf dem Tisch!! Nun als ich sie hoch gehoben habe in Position Richtung Sender- sage uns schreibe bis zu 98%!! Was soll man dazu noch sagen? TOP- Beschreibung, Top- Antenne :-)
    VIELEN DANK

  • Am 13. Dezember 2010 um 20:10 von Schmidt-Nose, Martin

    mobiler Empfang
    Hallo, ich möchte Ostern von Lübeck über den Elbe-Seitenkanal, Mitellandkanal,….. nach Neuruppin fahren. Können Sie mir dafür den Bau einer Antenne empfehlen.
    Gruß Martin

    • Am 14. Dezember 2010 um 11:37 von Pascal Poschenrieder

      AW: mobiler Empfang
      Hallo,

      ich würde die Doppelquad mit Reflektor bauen. Bei der Frequenz würde ich mich an der Mittelfrequenz der Mittelfrequenzen der unterschiedlichen Sendemasten auf Ihrem Weg orientieren.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 14. Dezember 2010 um 13:20 von Berndo

    Doppelqadantenne
    Habe mir spasseshalber mal beigemacht und ein Exemplar gebaut.Funktioniert wunderbar.Bekomme fast alle Sender Naehe Alexanderplatz-bis auf Sport 1-trotz optimaler Ausrichtung.Was koennte die Ursache sein?Ohne Reflektor.MfG

    • Am 16. Dezember 2010 um 15:31 von Pascal Poschenrieder

      AW: Doppelqadantenne
      Hallo Berndo,

      vermutlich liegt sport1 recht weit von der Mittelfrequenz entfernt. Es wäre ebenfalls denkbar, dass die Sendeleistung auf der entsprechenden Frequenz gering ist. Ein Reflektor sollte das Problem aber lösen, da er die Empfangsleistung um ein vielfaches erhöht, da die Antenne dann nicht 360 Grad, sondern nur eine Richtung (richtung Sender) abdeckt. Dementsprechend höher ist dann auch die Leistung.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 17. Dezember 2010 um 11:46 von Kalle

    Doppelquadantenne
    Guter Ratschlag, mal versuchsweise nachgebaut. Wohne in Berlin-Hellersdorf, Parterre, Südbalkon. Dort liegt Antenne auf dem Fensterbrett. Empfangsqualität wie mit aktiver "Vivanco"- Außenantenne. Ausrichtung geschätzt etwa in Richtung Fernseh-Turm.
    Habe nicht gelötet sondern Listerklemme verwendet. Antenne mit 4 Reißzwecken auf Sperholzbrett befestigt.

    Will noch Nachbau mit Reflektor (Alu-Folie) durchführen.
    Freundliche Grüße
    Kalle

  • Am 19. Dezember 2010 um 14:23 von sklaes

    Messhilfe
    Hallo zusammen,
    zunächst habe ich mich recht schwer getan den Draht abzumessen, da dieser ständig verrutscht ist bzw. nicht bündig am Lineal lag. Ich habe mir mit einem einfachen Trick das Messen stark vereinfachen können. Und zwar habe ich mir ein normales Holzlineal genommen, da dieses eine gerade Kante besitzt an der man den Draht gut anlegen kann. Als nächstes habe ich den Draht mit Tesafilm an das Lineal geklebt, jedoch habe ich zwischen Draht und Tesafilm einen kleinen Papierstreifen gelegt, so dass man den Draht noch entlang des Lineals verschieben konnte. Man sollte nur darauf achten, dass man nicht abzumessende Maß auf dem Lineal überklebt. Nun kann man den Draht perfekt abmessen und mit einem CD-Marker entsprechende Markierungen auf dem Draht machen.

    Ich hoffe es war einigermaßen verständlich, ansonsten hab ich hier auch noch ein Bild davon gemacht: http://img413.imageshack.us/i/messhilfe.jpg/

    • Am 23. Dezember 2010 um 13:45 von Pascal Poschenrieder

      AW: Messhilfe
      Hallo,

      vielen Dank für den Tipp. Er wird sicher einigen Bastlern das Leben erleichtern.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 20. Dezember 2010 um 15:21 von Florian

    Privatsender
    Hallo,

    erst einmal ein riesiges Kompliment an euere Anleitungen.
    Mit der Doppelquad + Reflektor kann ich alle Österreichischen und öffenlichen Deutschen Sender hervorragend empfangen.

    Nun möchte ich aber auch die Privaten (RTL,…)
    empfangen.

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Wendelstein (Welcher zwar näher wäre, aber sicherlich von einigen Bergen gestört wird) oder den Münchner Olympiaturm (der zwar weiter weg ist, aber eigentlich relativ ungestört einstrahlen kann) anpeilen soll.

    Mein Standort ist Ruhpolding.

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

    Viele Grüße

    • Am 23. Dezember 2010 um 14:20 von Pascal Poschenrieder

      AW: Privatsender
      Hallo Florian,

      ich würde es mit Wendelstein versuchen. Falls das nicht klappt, wäre München die Notlösung. Ob die Signalstärke dort aber für die privaten reicht, ist fraglich.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

      • Am 27. Dezember 2010 um 22:31 von Florian

        AW: AW: Privatsender
        Vielen Dank

  • Am 21. Dezember 2010 um 11:35 von blaufotograph

    Empfang mit der Doppelquadreflektorantenne bleibt hinter den Erwartungen zurück
    Hallo Hr. Poschenrieder,

    vielen Dank für Ihre tolle Artikelreihe. Leider ist der Empfang bei mir in Ehra-Lessien im nicht isolierten Trockendach nicht so, wie ich es auf Grund der Beschreibungen erwartet hätte.

    Ich habe die Antenne exakt nach Ihren Angaben gebaut. Leider ist der Empfang deutlich schlechter, als wenn ich eine handelsübliche Verstärkerantenne (z.B. von Hama) benutze. Beide habe ich im Dachgeschoss montiert und verglichen. Allerdings bringt die von Ihnen gezeigte Reflektorantenne in einem Zimmer bei mir im Haus einen recht guten Empfang. Leider in beiden Fällen jedoch nicht besser als die bereits benutzten Verstärker-Zimmerantennen.

    Könnte das u.U. z.B. noch am fehlenden Kondensator liegen, den ich im Kabel noch nicht mit angeschlossen habe?

    Haben Sie u.U. noch einen weiteren Tipp, was ich noch tun kann um den Empfang mit der Doppelquad-Reflektorantenne zu verbessern? Ein Ausrichten in verschiedene Richtungen brachte nur insofern etwas, als dass der Empfang sich etwas verbesserte. Leider reichte es aber nicht dafür ein vernünftiges Bild zu bekommen.
    Die Auslegung der Antenne habe ich für die folgenden Sendefrequenzen vorgenommen:
    min Freq: 490 – max 786 MHz.

    Vielen Dank im voraus
    mfg A.Birndt

    • Am 23. Dezember 2010 um 14:22 von Pascal Poschenrieder

      AW: Empfang mit der Doppelquadreflektorantenne bleibt hinter den Erwartungen zurück
      Hallo,

      wenn Ihr Receiver eine Speisung besitzt, müssen Sie den Kondensator einlösten. Ansonsten verschlechtert dieser den Empfang eher. Wie lang ist Ihr Kabel? Ein langes Kabel bringt sehr starke Verluste mit sich, die nur mit einem Verstärker korrigiert werden können.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 21. Dezember 2010 um 17:01 von Bernhard Janßen

    Doppelquad ohne Löten mit Lüsterklemme und Stahldraht
    Da man für dicken Draht einen ziemlich großen Lötkolben benötigt, habe ich einfach einen dünnen Stahldraht auf die berechnete Länge millimetergenau abgekniffen, wobei ich die stärksten Sender bei der Berechnung nicht berücksichtigt habe. Den Draht habe ich durch eine (Zweifach-) Lüsterklemme gezogen und die Enden in der zweiten Klemme festgeschraubt. Anschließend habe ich die Schlaufen per Hand geknickt, zuerst die Enden und dann noch jeweils in der Mitte. Das geht ganz prima ohne nachmessen.
    Den Doppelquad habe ich mit der Klebepistole auf das Unterteil einer passenden Plastik-Butterbrotdose befestigt und die Dose auf ein mit Alufolie beklebtem Stück Presspappe. An die Lüsterklemmen kam noch das Antennenkabel.

    Ich bin begeistert von der Empfangsleistung der Antenne. Mit dem mitgeliefertem Dipol des Hama-DVB-T-Bilderrahmens konnte ich keinen einzigen Sender empfangen, mit der gebastelten Zimmerantenne (an der Außenwand hinterm Nachtschrank versteckt) empfange ich sogar die 5 KW-Sender des 85 km entfernten Sendemastes. Alle 28 in meiner Gegend verfügbaren Programme sind ruckelfrei zu empfangen. Super!

    Mit freundlichen Grüßen

    Bernhard

  • Am 3. Januar 2011 um 20:01 von Siggi

    Antenne
    Ich baue gerade die Antenne. Ich bin mal gespannt. Habe einen relativen schlechten DVB-T Empfang.
    Aber warum ich schreibe ist, das die Spannungsfestigkeit eines Kondensators absolut nicht Frequenzabhängig ist.

    • Am 2. Februar 2011 um 14:33 von Pascal Poschenrieder

      AW: Antenne
      Hallo Siggi,

      danke für den Hinweis. Keramikkondensatoren zeigen einen spannungsabhängigen, nichtlinearen Verlauf der Kapazität. Daraus resultiert zum Beispiel bei Anwendungen im Audiobereich ein Klirrfaktor. Um diesen möglichst gering zu halten, haben wir einen Kondensator mit hoher Spannungsfestigkeit gewählt. Hier sind die negativen Einflüsse auf das Signal gering.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 5. Januar 2011 um 18:22 von Christian

    leider immer noch viele Aussetzer
    Hallo,

    vielen Dank zunächst für die tolle Anleitung!

    Ich habe die Antenne mit Reflektor in den letzten Tagen zusammengebastelt und nun in meiner Wohnung ausprobiert. Mein Fenster liegt in direkter Linie zum Fernsehturm (mit DVB-T Sender) nur ca. 1 km entfernt. Mit meiner aktiven Antenne hatte ich zuvor immer wieder größere Aussetzer im Programm. Ich hatte gehofft, dieses durch die selbst gebaute Antenne verbessern zu können.

    Nun habe ich die Antenne an der Wand befestigt und muss leider sagen, dass die Aussetzer im Programm immer noch vorhanden sind. Leider kann ich mir nicht erklären woran dies liegen könnte. Ich ahbe 2,5 mm dicken Draht aus einem Kabel verwendet, die exakten Werte benutzt und gebogen und alles auf eine 0,8 mm dicke Aluplatte geschraubt.

    Da ich nicht sicher war, ob mein Samsung LE40C650 einen Verstärker eingebaut hat, habe ich sicherheitshalber den Kondensator an die Antenne gelötet. War dies eventuell ein Fehler, kanns ich dadurch die Quali verschlechtern?

    Welche Probleme könnte es außerdem geben?

    • Am 2. Februar 2011 um 15:56 von Pascal Poschenrieder

      AW: leider immer noch viele Aussetzer
      Hallo Christian,

      bei einer derart geringen Entfernung zum Sender sollten Sie eigentilch auch mit einem einfachen Stück Draht perfekten Empfang haben. Eventuell hat der Empfänger Ihres Fernsehers einen defekt. Haben Sie schon einmal einen anderen Receiver/TV ausprobiert?
      Der Kondensator verschlechtert den Empfang, allerdings nur minimal.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

    • Am 8. Oktober 2011 um 17:42 von Kalivoda Josef

      Ein Dank-an alle – für diesen "Rat"-Eigenbau !! DVB T
      Bin auch ein "früher" Geborener-Bastler,habe auch eine Teleskop-Antenne,mit Bogen und Verstärker-gekaufte-nich so besonders gut!! Habe nach eueren "Eigenbau-Plan",die "Antenne",mit Reflektor,
      zusammen gebastelt,und war sehr überrascht,mit diesem Ergebnis !!,alle Achtung!,und hatt mir nur 13 € gekostet (das teuerste-die Kupferplatte!10 € ),und meine bischen Zeit und Arbeit!!Also der "Empfang"- Ausgezeichnet sehr gut !!,nochmals ein dankeschön,Josef Kalivoda -Alpen.

  • Am 12. Januar 2011 um 17:31 von Franz

    welche antenne?
    Hallo Pascal!

    Ich lese gerade mit großer Aufmerksamkeit den Bau von den DVB-T Antennen. Allerdings weiß ich nicht so richtig, welche ich bauen soll. Ich wohne ca. 150 km östlich von München (in Österreich) und würde gerne die deutschen privaten empfangen können. Ich hoffe du kannst mit etwas weiterhelfen und mir eine Antenne vorschlagen.

    Mit freundlichen Grüßen, Franz

  • Am 12. Januar 2011 um 21:10 von Svente

    Kupferdraht und andere Dinge
    Hallo,

    aufgrund der vielen positiven Berichte von selbstgebauten Antennen, werde ich mich jetzt auch mal an den Bau einer Doppelquad-Antenne mit Reflektor wagen. Die Teile habe ich auch schon fast alle zusammen, bis auf den Kondensator, sollte aber im laufe der Woche eintreffen.
    Da ich Elektromaschinenbauer bin, habe ich auf Firma genügend Kupferdraht zur verfügung. Allerdings, und jetzt kommt die erste Frage; haben wir nur Kupferlackdraht bzw. mit Glasfaser ummantelt. Ist es sinnvoll, bzw. notwendig den Draht in seiner ganzen Länge abzuisolieren, oder nur an den Lötpunkten? Und als zweite Frage: In der Beschreibung steht, dss ein Draht von 2,5 qmm für den Bau benötigt wird, das wäre dann ein Draht mit 1,80mm Durschschnitt. Leider haben wir bei uns nur Draht mit den Durchschnitten 1,70 mm (2,270 qmm) und 1,90 mm (2,835 qmm). Welche ist für mein Vorhaben besser geeignet? Ich würde auf den 1,70er tippen, da ich meine hier gelesen zu haben, dass dickerer Draht eher zu einer Verschlechterung des Empfangs beiträgt.
    Ich würde ich gerne den "Florianturm" in Dortmund anpeilen, da der nächste Mast im Teutoburger Wald nur die öffentlich rechtlichen sendet. Der Dortmunder Turm müsste so ca. 80-90 km Luftlinie von mir entfernt sein, das sollte mit der Antenne doch zu schaffen sein, oder?

    So, genug geschrieben.
    Grüsse aus Geseke
    Svente

    • Am 15. Januar 2011 um 10:51 von sklaes

      AW: Kupferdraht und andere Dinge
      Hi Svente,
      ich empfang aus Paderborn auch noch die Privaten Sender aus Dortmund – du solltest also in Geseke kein Problem damit haben diese mit einer Doppelquad-Antenne mit Reflektor zu empfangen.
      Unter folgender Adresse kannst du dir ein Hohenprofil erstellen:http://www.dvbtmap.eu/mapdistancepair.html

      Ich hab das schon mal für Geseke gemacht sieht ganz gut aus (zumindestens besser als für Paderborn)!

      Was nutzt du als Reflektor?

      Gruß

      sklaes

      • Am 19. Januar 2011 um 20:04 von Svente

        AW: AW: Kupferdraht und andere Dinge
        Moin,

        Ich nutze als Reflektor ein zugeschnittenes, verzinktes Blech. Ist nicht hübsch, aber funktional. Habe das auch schon bei uns inner Firma in Lippstadt ausprobiert und da funktioniert es, allerdings nur bei geöffnetem Fenster. In Geseke bekomme ich bislang noch kein Signal. Habe jetzt erst mal noch nen Kondensator eingelötet, weil mein neuer Receiver die Antennenspeisung nicht abschalten kann.
        Danke für die Seite mit dem Höhenprofil, werde mir das direkt mal anschauen.
        Falls ich morgen immer noch nix empfangen kann, werde ich mir noch den Verstärker bauen und hoffe, dass ich dann endlich die Privaten rein bekomme!

        Gruss,
        Svente

        • Am 21. Januar 2011 um 20:11 von sklaes

          AW: AW: AW: Kupferdraht und andere Dinge
          Hi Svente,
          so wie ich das gelesen habe gibt es wohl einige Schwierikeiten bei den selbstgebauten Verstärkern. Ich persönlich verwende den "Axing Tvs 6" hab mir den bei dem günstigsten Abieter geholt, welcher so ähnlich klingt wie "Volker" (sorry Webung ist hier nicht erlaubt). Wenn man bei dem Laden per Sofortüberwisung zahlt nehmen die keine Versandkosten und es müste im Internet noch einen 5 Euro Gutschein zufinden sein – andere Shops verlangen z.T. das Doppelte. Ob das ein besonders Guter ist kann ich nicht sagen, aber ich kann damit in Paderbon private Sender empfangen (Die Antenne steht hinter einem kleinen Fenster unterm Dach)

          Gruß

          sklaes

    • Am 2. Februar 2011 um 16:02 von Pascal Poschenrieder

      AW: Kupferdraht und andere Dinge
      Hallo Svente,

      es sollte ausreichen, den Draht an den Lötpunkten abzuisolieren.
      Beim Durchmesser empfehle ich Ihnen die 1,7 Millimeter. Wie sie schon richtig bemerkt haben, scheint ein dickerer Draht für schlechteren Empfang zu sorgen.
      Wenn Sie die berechneten Abmessungen genau umsetzen, sollten Sie guten Empfang haben – auch bei einem Abstand von 90 Kilometern.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 13. Januar 2011 um 17:23 von Marco

    Aluplatte & Kondensator
    Hallo,

    1. Frage: Muss der Kondensator verbaut werden, wenn kein Antennenverstärker verwendet wird und die Antennenversorgung des Receivers nicht aktiv ist?

    2. Frage: Muss man beim Bau des Reflektors eine Aluminiumlatte verwenden oder kann man auch eine Stahlplatte oder sonstiges verwenden?

    • Am 2. Februar 2011 um 16:03 von Pascal Poschenrieder

      AW: Aluplatte & Kondensator
      Hallo Marco,

      ist kein Verstärker mit Speisung im Spiel, ist kein Kondensator nötig.
      Eine Stahlplatte eignet sich genauso gut wie eine aus Aluminium.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 14. Januar 2011 um 12:30 von Lutz

    Antennenspeisung
    Bei der Antenne handelt es sich um eine gestockte Qaud-Antenne mit symmetrischer Speisung, so wie es früher üblich war (240 Ohm Bandkabel). Da hier die Speisung asymmetrisch ist, müsste ein Anpassungsglied (z.B. eine Halbwellenumwegleitung) verwendet werden.
    Die simple Zusammenschaltung mehrer Quadantennen ist nicht so einfach wie hier dargestellt. Hier sind Abstände und Leitungslängen für die richtige Funktion wichtig. Deshalb bringt diese Zusammenschaltung bei eng beieinanderliegenden Frequenzen eher Nachteile. Aus diesem Grund ist die einfache gestockte Antenne der Beste Kompromiss zwischen Aufwand und Nutzen.
    Hast Du schonmal ein HB9CV Beam probiert?
    Grüße
    Lutz

    • Am 2. Februar 2011 um 16:06 von Pascal Poschenrieder

      AW: Antennenspeisung
      Hallo Lutz,

      vielen Dank für die genaue Erklärung. Wir haben auch schon festgestellt, dass die Zusammenschaltung der vielen Antennen nur bei bestimmten Frequenzen gut funktioniert.
      Die HB9CV Beam haben wir noch nicht getestet. Allerdings haben wir bereits eine Yagi-Uda-Antenne gebaut, die auch hervorragend funktioniert.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 17. Januar 2011 um 02:43 von Harry

    empfang von privaten sendern in BW
    Hallo und ersteinmal ein Lob für das ausführliche Tutorial,

    meine Frage speziell geht an Pascal und zwar ist es für mich möglich Private Sender zu empfangen?

    Hintergrund: ich lebe südlich von Stuttgart nach langer Recherche habe ich herausgefunden dass die nähesten Sendetürme sich in Frankfurt, München und Nürnberg befinden, welche Private Sender senden. Die Enfernungen betragen zwischen 175km bis 200 km werde ich denn Überhaupt etwas empfangen können von diesen Masten?

    Bevor ich mich daran mache eine Antenne zu bauen wäre das interessant zu wissen. Bzw gibt es schon jemanden der Erfolgreich Private Sender empfangen konnte innerhalb von Baden Württemberg und natürlich auch welcher Sendemast wurde da angepeilt. Würde es denn Sinn machen eine Lambda/2 Antenne zu bauen?

    Vielen Dank im Voraus,

    MfG Harry

  • Am 18. Januar 2011 um 07:47 von Jack Hall

    DVB S??
    Ihr Bauplan funktioniert perfekt. Ist es eventuel möglich das mein DVB-T/Analogtuner auch Satelittenprogramme zu empfangen?

    Danke im vorraus.

    • Am 2. Februar 2011 um 16:10 von Pascal Poschenrieder

      AW: DVB S??
      Hallo,

      der Empfang von Satellitenprogrammen ist nur mit einem Sat-Receiver samt Schüssel möglich. Ein Antennentuner ist dafür nicht geeignet.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 11. Februar 2011 um 19:08 von Rob M aus Holland

    Keramik Kondensator / A-symmetrische Bi-Quad?
    Frage: Sie reden immer über eine Keramik Kondensator.
    Ich habe noch eine Metall-film Kondensator für 630 Volt liegen, geht’s auch damit?
    Oder, wenn das nicht geht: wieso sollte es unbedingt eine Keramik Kondensator sein?

    Und noch mal eine ganz andere Frage.
    Sollte man bei zwei weit auseinanderliegenden Frekwenzen immer den Bi-Quad bauen nach dem Mitten-frekwenz? Oder ginge das genau so gut (oder sogar besser?) mit einem a-symmetrischen Bi-Quad, mit einem Quad bemessen für den niedrigen Frekwenz, und einen für den hoheren Frekwenz? Hat jemand das schon versucht…?

    • Am 15. Februar 2011 um 19:55 von Pascal Poschenrieder

      AW: Keramik Kondensator / A-symmetrische Bi-Quad?
      Hallo,

      der Keramikkondensator ist deshalb vorteilhaft, da er eine bessere Frequenzstabilität bietet und den Empfang dadurch weniger stört als ein normaler Metall-Film-Kondensator.

      Den Bau einer asymmetrischen Bi-Quad haben wir noch nicht ausprobiert. Daher empfehle ich eine symmetrische Antenne für die Mittelfrequenz.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 16. Februar 2011 um 11:37 von Lithal

    Bild von Antenne mit Reflektor
    Hallo!

    Können Sie bitte auch ein Bild der Antenne mit Reflektor in die Beschreibung einfügen. Ich bin mir mit der Richtigen Positionierung nicht Sicher.

    Mit Besten Dank

    • Am 20. Februar 2011 um 13:59 von Pascal Poschenrieder

      AW: Bild von Antenne mit Reflektor
      Hallo,

      ein Bild der Antenne mit Reflektor finden Sie auf der zweiten Seite des Artikels.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 16. März 2011 um 00:10 von jean

    Kondi ohne Alu?
    Hey. Ich hab die multi quad (3 doppel quads) nachgebaut und ins fenster geklebt (*g*) der empfang ist genial. Optimiert auf die Frequenzen 380, 535 und 722 MHz (ich nutz allerdings nur 535 und 722 und 474 wäre die niedrigste die man hier wohl empfangen könnte)

    Aber: Wie ist das eigentlich mit dem Kondensator, muss der bei einer Multiquad oder normalen Quad immer, oder nur wenn man mit Alu eine Art Verstärkung baut? Wenn das Ding immer hin muss sobald aktiv gespeist wird, sollte das bei den anderen Artikel ggfls noch ergänzt werden; Bisher nutze ich die multiquad an meiner DVB-T Karte (pcie) problemlos (ohne kondensator) allerdings glaube ich das die aktiv gespeist ist (als ich die selbstgebaute dipol angefasst habe, habe ich leicht eine gewischt bekommen, ungefaehr wie bei stacheldraht zaun)

    Und: Kann mir mal jemand "vernünftig" erklären, warum man nicht mehrere ‘verschiedene’ antenne zusammenschalten kann, beispielsweise eine dipol und eine quad? Uuuund: Kann mir jemand erklären, was mit den Frequenzen passiert, wenn die sich treffen? Also, angenommen ich habe zwei Quads die sich überschneiden (quad 1 freq 300-500, quad 2 freq 400-600 – Was passiert mit 400-500? Löscht sich das signal dann aus?)

    Schonmal vielen Dank für die Antwort(en)!

    • Am 18. März 2011 um 14:30 von Pascal Poschenrieder

      AW: Kondi ohne Alu?
      Hallo Jean,

      der Kondensator hat nichts mit dem Reflektor aus Alu zu tun. Er ist nur notwendig, wenn eine Doppelquad-Antenne aktiv gespeist wird. Dann verhindert er bei den Doppelquads, die Masse- und Signalleitung des Antennenkabels verbinden, einen Kurzschluss indem er die Verbindung trennt. Die Wechselspannungssignale können diese Trennung jedoch überwinden, wodurch trotz Trennung ein Signal beim Empfänger ankommt. Wenn Sie beim Anfassen der Antenne einen leichten Schlag bekommen, sollten Sie den Kondensator eventuell einlösten – obwohl dieses Phänomen vermutlich einen anderen Grund hat. Hier fließt der Strom nämlich von der Antenne über Sie in den Boden, also zur Masse, ab. Eventuell wird in die Antenne auf irgendeinem Weg ein Potential induziert. Ich würde aber einfach den Kondensator einlöten.
      Das mit dem Zusammenlöten der Antennen sollte deshalb vermieden werden, da sich die Signale gegenseitig auslöschen können. Dabei können sich nicht nur überlappende Frequenzen auslöschen. Die hier auftretenden Phänomene sind ziemlich kompliziert. Wenn Sie sich dafür interessieren, empfehle ich Ihnen die Anschaffung von Fachliteratur.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 24. März 2011 um 15:37 von Daniel

    DVB-T Antenne zum Selbstbau – Material des Reflektors
    Hallo,
    kann als Alternative zum Reflektor aus Alublech auch ein nicht leitendes Material genommen werden (Styropor, Spanplatte etc.), das z. B. mit einer Rettungsdecke aus Alufolie kaschiert ist?
    Wenn schon Geiz, dann auch richtig …!

    • Am 27. März 2011 um 13:12 von Pascal Poschenrieder

      AW: DVB-T Antenne zum Selbstbau – Material des Reflektors
      Hallo Daniel,

      eine Holz- oder Styroporplatte mit Alufolie funktioniert genauso gut. Es muss sich lediglich um eine leitende Platte handeln.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

      • Am 28. März 2011 um 18:27 von Manuel

        AW: AW: DVB-T Antenne zum Selbstbau – Material des Reflektors
        Hallo,wollte auch was dazu sagen.Nachdem ich diese seite gefunden hab ,baute ich auch 1 doppelquad da ich nur 1 frequenz benoetige.Und siehe da tatsaechlich guten empfang(muss aber draussen stehen)Aber zum tema reflektor war mein 1 gedanke = satschuessel als hintergrund zu benutzen.Und damit bekomme ich am meisten signal(und auch stabiler)rein.Danke euch sehr!!

        • Am 8. April 2011 um 14:31 von Pascal Poschenrieder

          AW: AW: AW: DVB-T Antenne zum Selbstbau – Material des Reflektors
          Hallo Manuel,

          danke für den Hinweis.

          Mit freundlichen Grüßen,
          Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 26. März 2011 um 21:09 von Florian

    Schweizer Sender im Chiemgau empfangen
    Sehr geehrter Herr Poschenrieder,

    noch einmal ein großes Lob an diese Anleitung, die ist ja wirklich genial.

    Mich würden die Sender aus der Schweiz (DVB-T) reizen, da diese über SAT ja verschlüsselt sind.

    Habe ich überhaupt eine Chance, aus Ruhpolding
    (süd-östlich von Traunstein) diese Sender zu empfangen? (sprich SF1,2,..)

    Wenn ja, auf welchen Frequenzen lägen dann diese Programme? Und mit welcher Antenne hätte ich den besten Empfang?

    Google hat irgendwie nicht weitergeholfen.

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen

    Vielen Dank im Vorraus

    Gruß

    Florian

    • Am 30. März 2011 um 00:14 von Pascal Poschenrieder

      AW: Schweizer Sender im Chiemgau empfangen
      Hallo Florian,

      für diesen Zweck eignet sich unsere Yagi-Uda-Antenne ( http://www.cnet.de/praxis/wochenend/41530178/yagi_uda_richtantenne_im_eigenbau_orf__mtv_co__per_dvb_t_empfangen.htm ) noch am ehesten. Allerdings habe ich bereits versucht in Rosenheim die Schweizer Sender zu empfangen. Bisher hatte ich jedoch noch keinen Erfolg. Daher vermute ich, dass der Empfang in Ruhpolding ebenfalls nicht klappen wird. Falls ich jedoch mit einer anderen Lösung Erfolg haben sollte, poste ich einen Kommentar mit Erklärung. Meines Wissens nach liegen die Schweizer Sender übrigens auf 690 MHz.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

      • Am 5. Juni 2011 um 15:59 von Mike

        AW: AW: Schweizer Sender im Chiemgau empfangen
        Hallo Herr Poschenrieder,
        Hallo Florian

        Ich würde empfehlen den Sender Bregenz1 (Pfänder) oder Konstanz anzupeilen (je nach dazwischenliegender Geografie)

        Auf http://www.broadcast.ch/map.aspx finden sich die Senderstandorte (am besten Ortssuche St. Gallen wählen, "Sendestandorte anzeigen"); DVB-T nutzt in der Ostschweiz durchwegs Kanal 34 auf 578 Mhz (vertikale Polarisation)…

        Sollte es mit der Yagi oder der Reflektor-Quad nicht hinhauen, gibt es von "DL9HCG" eine sehr gute (für Anfänger leicht verständliche) Bauanleitung für eine logarithmisch-periodische Dipol-Antenne (Anleitung für 400Mhz Amateurfunk ausgelegt, Tools & Anleitung passen aber auch für DVB-T), die nochmal etwas mehr Gewinn bringt als die Yagi (durch den Selbstbau kann man die Elementezahl erhöhen, was zu einer Empfangsverstärkung führt)

        Bez. verschlüsselte Sendungen: reine Eigenproduktionen (ohne lizenzpflichtiges Fremdmaterial) des SF sind auf SFinfo über Hotbird unverschlüsselt, auf 3Sat werden auch viele Sendungen übernommen…

        Gruss aus der Schweiz,
        Mike

        • Am 9. Juni 2011 um 19:11 von Pascal Poschenrieder

          AW: AW: AW: Schweizer Sender im Chiemgau empfangen
          Hallo Mike,

          vielen Dank für diesen tollen Hinweis.

          Mit freundlichen Grüßen,
          Pascal Poschenrieder, CNET.de

        • Am 25. Juni 2011 um 14:06 von Florian

          AW: AW: AW: Schweizer Sender im Chiemgau empfangen
          Hallo Mike,
          danke für die Antwort.
          Aber ich glaube, dass ich die Schweizer Sender vergessen kann. Wie Sie geschrieben haben, sind die Sender auf dem Kanal 34 (was ich vorher nicht wusste). Da der dvb t Kanal 34 vertikal schon vom Wendelstein und vom Münchner Olympiaturm benutzt wird, kommt der K34 aus der Schweiz zu mir ins Chiemgau nicht durch. Der Wendelstein "brennt" richtig herein

          Aber dafür sehe ich den ORF über Antenne :-)

          Viele Grüße an Sie und an Herrn Poschenrieder

          Florian

  • Am 27. April 2011 um 00:29 von Peter

    auch für LTE 800 Mhz?
    Hat schon jemand Erfahrungen im Eigenbau von LTE-Antennen für 800 Mhz gesammelt?

    Die müssten sich doch eigentlich genau so bauen lassen wie die für DVB-T, nur mit festem Frequenzbereich (z.B. bei Vodafone 805 Mhz), oder?

    • Am 29. April 2011 um 00:25 von Torsten

      AW: auch für LTE 800 Mhz?
      Genau das würde mich auch interessieren!
      Aber ich denke das geht, nur müsste das Kabel dann wohl eine Impedanz von 50 Ohm aufweisen.

      Bin auf die Antwort vom Fachmann gespannt ;)

    • Am 3. Mai 2011 um 17:55 von Pascal Poschenrieder

      AW: auch für LTE 800 Mhz?
      Hallo Peter,

      die Antenne sollte sich auch problemlos für LTE eignen. Nur die Impedanz des Kabels sollte hier 50 Ohm betragen.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 1. Mai 2011 um 19:59 von Mathias

    Frequenzbreite
    hallo, ich plane den Bau einer Antenne nach ihrer Anleitung. Verstehe ich richtig,dass diese in den Ausmessungen nur für einen bestimmten Standort geeignet sein wird? oder liesse sich sinnvollerweise eine bauen, die auch auf der Reise verwendbar wäre (mit dem USB-stick zB)?
    mfG, besten Dank,
    Mathias

    • Am 3. Mai 2011 um 18:01 von Pascal Poschenrieder

      AW: Frequenzbreite
      Hallo Mathias,

      die Anpassung der Abmessungen auf den Standort ist das Geheimnis des guten Empfangs dieser Antenne. Allerdings können Sie die Antenne auch für 600 MHz berechnen. Dann ist der Empfang zwar nicht mehr so stark, dafür sollten Sie überall einigermaßen Empfang haben.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 12. Mai 2011 um 22:20 von Heinz-Peter Giersch

    DVB-T Großantenne
    Hallo,
    Habe vor eine Antenne mit der exakten Kantenlänge
    der Wellenlänge aus 6mm Kupferrohr zu bauen,
    habe aber noch einige Fragen.
    Bleibt bei dieser Größe der Abstand (6cm)
    zum Reflektor gleich ?
    Kann ich als Reflektor auch ein Lochblech nehmen,
    wegen der Windlast ?
    Welche Empfangsleistung ist bei dieser Größe
    zu erwarten ?
    MfG
    Heinz-Peter

    • Am 20. Mai 2011 um 12:56 von Pascal Poschenrieder

      AW: DVB-T Großantenne
      Hallo Heinz-Peter,

      wir haben bisher noch keine Experimente mit einer unskalierten Antenne gemacht. Allerdings spricht nichts dagegen. Vermutich verbessert sich der Empfang wegen der größeren Fläche – vermutlich sogar deutlich. Beim Abstand zum Reflektor können sie statt der 6 cm auch 24 cm wählen. Allerdings kann ich Ihnen auch hier nicht sagen, welche Auswirkung diese Veränderung genau hat. Ich würde an Ihrer stelle einfach etwas herumprobieren. Es wäre natürlich toll, wenn Sie hier einen Erfahrungsbericht bezüglich des Reflektorabstands posten würden.
      Für den Reflektor können Sie auch ein Lochblech benutzen. Allerdings dürfen die Löcher natürlich nicht zu groß werden. Sie sollten einen Durchmesser von weniger als 10 Millimetern aufweisen.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

      • Am 6. Juni 2011 um 19:28 von Dennis

        AW: AW: DVB-T Großantenne
        Mal ein fettes große "Danke" an Euch,
        prima simple und gute Erklärungen bei welchem man dann auch so manches zuvorerlehsendes "wiki etc." besser erklären kann.

        Hab eure Doppelquadantenne übrigens nicht genutzt um mein DVBT-Signal besser zu bekommen sondern meine mobile Internetverbindung zu verbessern. Zuvor mustte draussen im Garten rumhüpfen um eine einiger maßen stabiele EDGE-Verbindung hin zu bekommen bei welcher man sich aber spätestens nach 5 min wieder einwählen musste das das netzt doch verlohren gegangen war.

        Nun kann ich auch überal in meiner Wohnung damit surfen und ausser ein paar kleineren Aussetzern bei Biltz und Donner hab ich bisher damit keine Probleme mehr.

        werd mich bei gelegenheit noch mal an den bau des antennenverstärkers und antenne mit Reflektor machen, bin mal gespannt ob man nicht vllt. sogar UMTS irgendwie hier reinbekommt. Wenn werd ichs mal berichten.

        • Am 9. Juni 2011 um 19:18 von Pascal Poschenrieder

          AW: AW: AW: DVB-T Großantenne
          Hallo Dennis,

          vielen Dank für das Lob.
          Der Bau der Antenne mit Reflektor könnte in der Tat ein noch stärkeres Signal bringen. Der von uns für DVB-T vorgestellte Antennenverstärker eignet sich jedoch für die UMTS/Egde nicht.

          Mit freundlichen Grüßen,
          Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 8. Juni 2011 um 16:27 von Fabian

    Top!
    Ich habe diese Antenne vor mehreren Monaten mal gebaut und bin einfach begeistert! Sie erfüllt vollkommen ihren Zweck!
    Letzte woche wollte ich sie durch eine Aktive 40db Antenne ersetzen, diese Selbstbauantenne lieferte bessere Ergebnisse als dieses Fertigprodukt!

    Als nächstes will ich mal der Bastelfreude wegen versuchen eine Multi (3Fach) Doppelquad Antenne mit Reflektor zu bauen. (Frequenz 400, 600 und 700).

    Mal gucken ob es gelingt^^

    • Am 9. Juni 2011 um 19:19 von Pascal Poschenrieder

      AW: Top!
      Hallo Fabian,

      vielen Dank für das Lob und viel Spaß beim Basteln.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

      • Am 4. Januar 2014 um 17:37 von Eberhard

        Hallo Herr Poschenrieder!

        1.) Erste Bauanleitung für die einfache Dipolantenne. Wo finde ich die?

        2.) Ich kann die Seite http://www.cnet.de/i/c/praxis/weekend/0909_dvb-t-antennen/doppelquad-ausrichtung.jpg nicht finden. Was mache ich verkehrt?

        3.) Gibt es eine Konvention für die Verwendung von TV- und Sat- Steckern und Kupplungen.

        4.) Versilberter Draht: Sollte theoretisch eigentlich etwas besser sein als Cu-Draht, da die Stromleitung wegen des Skin-Effektes bei HF praktisch nur an der Drahtoberfläche erfolgt. Deshalb ist das darunter liegende Material auch weitgehend unbedeutend (z.B. kupfergemantelter Schweißdraht bei Jürgen – 10. 02 2010). Das ist auch der Grund warum massiver Silberdraht keinen Gewinn bringt. Um versilberten Draht ansehnlich zu erhalten, kann man ihn mit Zaponlack anpinseln.

        Gruß Eberhard

    • Am 10. Juni 2011 um 00:10 von Jörg

      Quad Antennen
      Hallo zusammen,

      allen Antennenbauern sei hier eine sehr gute Literatur aus dem Amateurfunkbereich empfohlen.
      Das Rothammel Antennenbuch, erklärt viele der Fragen und hilft weiter. Leider stark Technik lastig da für" Fachpublikum" gemacht. Trotzdem ermpfehlenswert als Nachschlage Lektüre.

  • Am 19. Juli 2011 um 21:32 von Ulrich Müller

    Abstand Antenne- Reflektor
    Habe ich das überlesen? Mir fehlt die Angabe des Abstandes zwischen Antennendipol und Metallreflektor in der Baubeschreibung.

  • Am 22. Juli 2011 um 01:34 von Bruno Evers

    Doppequadantenne
    Guten Tag,
    ich habe für meinen Stabdort in Lübeck -Kücknitz einen sehr schlechten DVB-T Empfang. Ihre o.a. Anleitung zum Bau einer Doppelquadantenne hat das Problem überraschenderweise gelöst. Die funktioniert sehr viel besser als alle mehrer gekauften Verstärkerantennen. Meine optimale Variante ist eine Multiquadantenne mit zwei Doppelqadantennen. Die habe ich zusammengelötet und bekomme nun 36 Sender in bester Qualität rein. Nochmals vielen Dank für die perfekte Anleitung. Bin natürlich gerne bereit meine Variante an andere Interessenten auf Anfrage weiterzugeben. Nochmals Vielen Dank und weiter so…

    Bruno Evers, Lübeck

  • Am 8. August 2011 um 14:34 von Georg

    Antennenkabel
    Hallo,
    baue gerade die Antenne und habe eine Frage zum Antennenkabel. Lt. Beschreibung muss es 75 Ohm haben. Da die Ohmzahl nicht auf den Kabeln (3 verschiede Ausführungen) steht, laut Internet haben aber alle Antennenkabel 75 Ohm. Richtig?

    2.Frage:
    Brauche zum Anschluß der Antenne an das USB Empfänger-Gerät für Laptop keinen Antennenstecker sondern einen 3,5 Klinkenstecker. Dafür ist das Antennenkabel etwas dick/schlecht geeignet. Gibt es auch dünnere Kabel mit 75 Ohm wie z.B. die bei Radios mitgelieferten Wurfantennen die sich genauso gut wie eine Antennenkabel eignen?
    Viele Grüße
    Georg

  • Am 6. September 2011 um 22:10 von Hans

    Antennen zusammenschalten / Kondensator
    Nachdem ich mehrere Kaufantennen mit mittelmäßiger Leistung probiert habe möchte ich die Doppelquad-Antenne bauen in der Hoffnung damit den Münchner und Salzburger Sender in guter Qualität zu empfangen.
    Dazu brauch ich wahrscheinlich mindestens 2 Doppelquads wegen der unterschiedlichen Frequenzen und Polarisation der 2 Sender.

    Wie verbinde ich die 2 Antennen am besten, zusammenlöten oder einfaches T-Stück ist da wenn ich das richtig verstanden habe nicht optimal.
    Ich hab was von Koppler und Weichen gelesen, als Laie weiß ich aber nicht was ich da genau brauche.
    Vielleicht kann mir jemand ein konkretes Produkt mit genauer Bezeichnung und evtl. Bezugsquelle empfehlen.

    Den Kondensator brauche ich nicht wenn ich einen Verstärker benutze der seinen Strom von der Steckdose bezieht, oder?

  • Am 19. September 2011 um 21:17 von Brockel

    antenne
    Sau gute idee bester empfang Dankeeee

  • Am 26. September 2011 um 00:10 von Ernst

    Viertelwellen-Antenne!??
    Hallo,

    wo habt ihr denn den Abschnitt "Kleine Antennen" her!? Eine Viertelwellenantenne ist ein vertikal polarisierter Strahler der Länge Lambda/4, der im einfachsten Fall aus einem Stück Rohr oder Draht besteht (senkrecht nach oben). Das sind die Stummelchen, die mit den meisten DVB-T sticks ausgeliefert werden (oft auch noch verkürzt). Falls die Platzverhältnisse es zulassen, gibt man dem dann noch Lambda/4 Radiale hinzu, womit die Lambda/4 Groundplane entsteht.

    Die Doppelquad dahingegen besteht im Prinzip aus zwei horizontal (bzw. vertikal) gestockten Ganzwellenschleifen (4/4 = 1). Sie hat einen deutlichen Gewinn gegenüber der Lambda/4-Antenne. Die Schleifen haben übrigens den besten Wirkungsgrad, wenn sie nicht als Quadrat, sondern (bei gleicher Drahtlänge) als Kreis ausgeführt werden. Die Quadratform hat historischen Ursprung, als man die Dinger für viel größere Wellenlängen gebaut hat. Also am Besten um irgendeine Dose herumwickeln (die fertige Antenne hat dann zwei Kreise anstatt zweier Quadrate).

    Ob sich der Gewinn (die Richtwirkung) bei Verwendung eines doppelt so langen Drahtes (2 gestockte Schleifen mit je 2 Lambda Länge) verbessert, wage ich zu bezweifeln.

    Und dass die Antenne bei gleicher Dimensionierung mit isoliertem Draht nicht so gut funktioniert, ist leicht zu erklären: Wegen des den Draht umgebenden Dielektrikums verschiebt sich die Resonanzfrequenz ("Verkürzungsfaktor" des Drahtes). Der Draht muss dann halt je nach Verkürzungsfaktor entsprechend kürzer berechnet werden.
    Alles nachzulesen in einschlägiger Antennenliteratur, z. B. Rothammels Antennenbuch.

    Auf jeden Fall aber danke für die Anleitung, es ist immer schön, auch praktische Dinge im Netz zu finden.

    Schöne Grüße
    Ernst

  • Am 18. Oktober 2011 um 10:55 von tango-romeo

    Kondensator f. DVB-T-Antenne i. Eigenbau?
    An alle "Wissenden",

    von Pascal Poschenrieder war i. d. Erläuterung z. Bau einer "Doppelquad-Antenne" geschrieben worden: "Wer einen aktiven DVB-T-Empfänger mit Speisung besitzt, muss zwischen Innenleiter und Antenne einen Keramikkondensator anbringen. Er sollte eine Kapazität von 220 Pikofarad und eine Spannungsfestigkeit von 500 Volt besitzen."
    Ich habe eine Hauppauge-TV-Karte in meinem Desktop-PC.
    Gilt das nun als ein "aktiver DVB-T-Empfänger m. Speisung"?
    Dank im Voraus für Eure Hilfe!

    Grüße

    Thomas

  • Am 25. Oktober 2011 um 22:37 von Andreas

    Antenne
    Da in Berlin die Frequenzen umgestellt wurden und ich auf den schwachen Kanälen gelegentlich leichte Störungen hatte, wollte ich mir eine neue Antenne bauen. Aber irgendwie liefern die neuen Antennen ein schlechteres SIgnal als die Alte. Ich habe es auch mit Kreisen statt Quads probiert, das macht es aber auch nicht besser. Hat einer eine Idee woran das liegen könnte. Die Lötstellen sehen eigentlich ok aus, hab mich auch an die Tips gehalten. Kann es sein, dass dünner Draht sich besser eignet. Die erste Antenne habe ich nämlich aus der Kupferader eines Koaxkabels gebaut. Der hat so 0,7 mm Durchmesser. Für die neuen Antennen habe ich 1,5 mm^2 Draht verwendet.

    • Am 27. Oktober 2011 um 18:48 von Andreas

      AW: Antenne
      OK, ich habe jetzt eine Vermutung woran es liegen könnte. Die neue Mittelfrequenz für Berlin ist deutlich höher als die Alte und damit ist die Antenne deutlich kleiner. Ich vermute das die neue Antenne dadurch den Kanal 25 (506 MHz) nicht ausreichend verstärken kann und da dieser nur mit 20 kW ausgestrahlt wird leidet sie Signalqualität.
      Da ich mir momentan kein Alublech leisten kann wollte ich es mit einer besser angepassten Antenne versuchen. Mit einer asymmetrischen "Doppelkreisantenne" (Kreise statt Quadrate) habe ich schon etwas bessere Ergebnisse erzielt, aber ich habe immernoch gelegentliche Störungen.
      Hat schonmal jemand versucht unterschiedlich große Doppelquads ineinander zu löten? Das müsste doch eine einfachere Lösung der Multiquad sein oder?

  • Am 29. Oktober 2011 um 21:26 von stg

    Berechnung der Frequenz aus der Kanalnummer
    http://de.wikipedia.org/wiki/DVB-T#Technik

  • Am 31. Oktober 2011 um 09:58 von franksche

    Gar kein Empfang
    Hallo,
    nachdem ich die tolle Beschreibung gelesen hatte,habe ich erstmals verstanden warum bei uns im Rhein-Main-Gebiet der DVB-T Empfang von einigen Sendern toll ist und andere fast gar nicht geschaut werden können.
    Am Wochenende habe ich jetzt die "normale" DVB-T Antenne zusammengebaut und angeschlossen und…. bin total enttäuscht. Der Emfpang ist jetzt nicht mehr vorhanden, es kommt kein Signal an (die Signalstärke schwankt um die 3-5%), obwohl die Antenne jetzt sogar direkt am Fenster ist.
    Jetzt bin ich am rätseln woran dies liegt, kann es daran liegen, daß mein Antennenkabel mit ca 4m zu lang ist? oder muss der Zusammenbau falsch sein? Wie kann ich den Fehler finden?

    Vielen Dank

    • Am 6. November 2011 um 11:55 von Manuel

      AW: Gar kein Empfang
      Mensch !!wenn du worher mit zimmerantenne empfang hattestund jetzt mit die doppelquad nicht mehr ,DANN!!!! sind die 4 m kabel (ich hab 20m zuhause)EHER hast was falsch gemacht.Moegliche ursachen -kabel ist kurzgeschlossen oder verbindungslos-antennenbuchse nicht in ordnung-nicht ordnungsgemaess geloetet.

  • Am 2. November 2011 um 17:24 von Bernd Burchartz

    Eigenbau DVB-T Doppelquad-Antenne
    Hallo,
    die Idee zum Eigenbau finde ich sehr gut.
    Ich wohne auch in einem Gebiet, wo die Sender mit den meisten TV-Kanälen etwa 35 km entfernt liegen.
    Meine Frage ist :
    Was muss ich machen, um solch eine Doppelquad-Antenne an einem digitalen Sat-Multischalter anzuschließen.
    Mit bestem Dank im Voraus
    und mit freundlichem Gruß
    Bernd Burchartz

  • Am 15. November 2011 um 12:41 von Hardy

    Bezugsquelle fuer Kupferdraht?!
    Hallo,

    kann mir jemand sagen wo ich Kupferdraht beziehen kann? Ich habe schon alle Baumaerkte durch. Wenn ich ueberhaupt etwas finde, dann flexiblen Draht (gebuendelt) oder Haendler, die nicht an privat verkaufen. Aber Kupferdraht mit 2 bzw. 4mm Durchmesser finde ich nirgends im Einzelhandel. Ich danke fuer jeden Tipp.

  • Am 1. Dezember 2011 um 22:26 von Thomas Reuss

    DVBT antenne im Eigenbau
    Ich habe mir die Doppelquad-Antenne mit "alufolie" gebaut, Danke für die Anleiung. der Empfang ist gut aber noch nict optimal. Ich habe als Rreflector nur eine Alufolie verwendet die nicht wirklich eine Verbessuerung gebracht hat. Nun habe ich in der Senderliste 2 Daten entdeckt,haben diese Eineneinfluss,auf den Empfang ? 1. ) die Modulation die meisten Sender in meiner Region habe eine Modulation von 16 QAM nur ein Kanal hat 64 QAM.
    2.) FEC überwiegend 2/3 und einer 1/2.

  • Am 8. Dezember 2011 um 14:00 von Stourm

    Kondensator
    Hallo, mein Receiver ist der skymaster dt 44. Der hat eine speisespannung von Volt fuer aktive Antennen. Brauche ich nun einen kondensator ?

  • Am 20. Dezember 2011 um 16:23 von Joschi

    DVB-T Antenne mit Reflektor
    Ich, 16, habe heute innerhalb einer Stunde diese Antenne mit nur 1,5mm Kupferdraht (normales Stromkabel) und einem Reflektor aus Pappe und alufolie gebaut, weil meine mitgelieferte miniantenne mit magnetfuß und 3dB Verstärkung hier auf dem Dorf kein vernünftiges Bild geliefert hatte. Es war relativ einfach und hat mich nichts gekostet, da wir alles im Haus hatten. Das Bild ist nun Top, alle 27 Sender statt vorher 0 von 20!!! Demnächst muss ich deshalb wohl noch weitere Antennen für den Rest meiner familie bauen, da wir noch teilweise analogen Empfang haben und der ja im nächsten Jahr abgestellt wird. Ich kann es nur jedem empfelen es einfach auszuprobieren.
    Vielen dank cnet!!!

  • Am 27. Dezember 2011 um 18:11 von Hans von Sperling

    Variation der Antenne
    Hallo!
    Ich habe auf der Basis ihres Designs meine persönliche DVB T Antenne entwickelt.
    Es gelang mir die Breitbandigkeit und vor allem die Empfindlichkeit im oberen Frequenzbereich soweit meinen Verhältnissen anzupassen, dass mein Player jetzt Sender bei 754Mhz, die vorher nicht feststellbar waren mit 60% Signalqualität empfängt, was bei meiner DVB-t Kiste absolut störungsfreies Bild bedeutet.

    Zunächst mal war ich ja schon überrascht, was der Doppelquad mit Blech im Vergleich zu einem einfachen Draht kann.
    Aber die Verbesserung bedeutete, mehr Sender zu empfangen, aber eben nicht alle gleich gut.Und die schwachen wollte ich jetzt auch gut haben.
    Dünner Draht ist unbedingt zu empfehlen, schon deshalb, weil man ihn leicht in beliebige Formen biegen kann.
    Die Ecken einen Zentimeter weiter weg, vom Reflektorblech,
    und noch ein par 2cm lange Mauseöhrchen angelötet-schon verbesserte sich der Empfang im unteren Frequenzbereich, ohne, dass der untere sich verschlechterte.
    Ein Loch in der Mitte des Bleches unter der Ankoppelstelle, und den Aussenleiter dort durchgesteckt und leitend befestigt! brachte auch schon wieder ein bischen.
    einen 10dB Antennen-Verstärker direkt hinter dem Loch auf der Rückseite angeschlossen. brachte mehr als weiter unten am Kabel.
    Und sogar einen Direktor wollte ich anbringen (ein in der Mitte kurzgeschlossener weiterer Doppelquad einige Zentimeter vor dem eigentlichen Quad.
    Der Direktor brachte auch einen kleinen Gewinn bei den oberen Frequenzen- — als ich die oberen Ecken widersinnigerweise bis fast in den Hauptquad hineinbog.–dünner Draht ist eben empfehlenswert. Obwohl man meiner Meinung nach bei dickerem bessere Ergebnisse haben müßte, wenn man ihn etwwas kürzer macht.
    Und da ich die Antenne flach an die Wand montiert habe, die beiden zu empfangenden Sender Köln und Bonn aber auf 40 Grad links liegen,habe ich versucht, ob die Anfügung von zwei halben Quads an den Ecken rechts und links die Charakteristik nicht auch quer zur Polariationsrichtung aufbiegt, wie sonst bei einem 2-Lambda Dipol, was wohl funktioniert hat, denn es brachte noch eine deutliche Verbesserung.
    Dringend empfehlen würde ich vor allem das Loch in der Mitte des Antennenblechs und das dortige leitende Befestigen des
    Kabelmantels.Einen Kupferdraht am Alublech anschrauben (direkt neben dem Durchtrittsloch) und um den abisolierten Aussenleiter wickeln und (wenn man das kann, ohne das Kabel total zu zerstören) auch noch anlöten.
    Ein dünnes Einsprühen mit Lack in den Farben der Ziegelmauer die hinter der Antenne ist, hat auf den Empfang keinen merklichen Einfluss gehabt.

    Gruß, Hans von Sperling, Neuss

    • Am 10. Januar 2012 um 13:52 von Mike

      AW: Variation der Antenne
      Hallo Herr von Sperling

      Ihre Antenne klingt sehr interessant (ich hab das Antennenbasteln für mich entdeckt, seit der ersten Reflektorquad – ich will (Westufer Untersee) die Österreichischen Sender empfangen können)…

      Wie stark würden Sie den Gewinn von ihrer Variation gegenüber der herkömmlichen Doppelquad einschätzen?

      (könnten Sie allenfalls Bilder und eine Skizze/Bauanleitung ihrer Antenne online stellen?)

      Gruss,
      Mike

    • Am 22. Januar 2012 um 18:14 von Christian

      AW: Variation der Antenne
      wollte nur wissen was du unter par 2cm lange Mauseöhrchen
      verstehst, vielleicht kannst du mir ein bild zumailen, denn ich würde gerne deine antenne nachbauen
      christian100r frennet.de

  • Am 30. Dezember 2011 um 13:39 von Emre

    Welche Kabelstärke?
    Hey,

    da steht was von 1,5mm² oder 2mm². Kann ich auch ein Kabel der Stärke 2.5mm² nehmen ?

    Danke

    • Am 5. Februar 2012 um 20:46 von Dirk in Schweden

      AW: Welche Kabelstärke?
      Wurde mehrfach erwähnt. Standard NYM 2,5 mm² Leitung aus dem Baumarkt nehmen und entmanteln.
      Eignet sich ideal.
      Für alle in Schweden: Die Seite mit dem jeweils für die Lage am besten geeigneten Antennenmast sowie einer Auflistung der Sender samt zugehöriger Frequenz gibt es hier:
      http://www.teracom.se/Sandarinformation/Hitta_ratt_tv_mast/

  • Am 5. Januar 2012 um 15:12 von Christian

    Antennenoptimierung
    Vielen Dank für die gute anleitung ich wohne in Berlin und empfehle die antenne nach den schwächsten sendern zu dimensionieren, denn die stärkeren sender empfängt man ja eh.
    In Berlin kommt man dann auf eine Quadrahtkanntenlänge von 9,5cm wenn ich die antenne doppelt so groß mache kann auch noch mein antennenkabel 10 meter lang sein und das signal ist immer noch starkt. aber wenn das antennenkabel nur 2 meter lang ist sollte das antennenkabel nicht zu lang sein ansonsten hat man keine Vorteile durch größere antennen.

    um den Kuperdraht an der Abschirmung zu befestigen baue ich die antenne so dass ich das Dratgeflecht nach hinten klappe.
    dann wird das ganze Kabelende samt Abschirmung mit Stahldraht oder dickem Kuperdraht dicht umwickelt.
    an das ganze wird dann mit Instalationslot und Lötwasser alles sauber verlötet.
    Zum bau der Antenne mit Refelktor eignet sich auch gut ein stück Gewinderohr (Elektroabteilung von Lampen).
    in dem Gewinderohr liegt das antennenkabel und es wird fest mit dem Reflektor verschraubt.
    Der Reflektor brachte eine leichte Verbesserung. Gerne schicke ich auch bilder meiner antenne.
    Kann der Reflektor auch aus verzinktem Stahlblech gebaut werden?

  • Am 18. Januar 2012 um 19:21 von Jörg

    DVBT
    Suuuuper, vielen Dank für die Anleitung. Habe die Antenne aus einem Kleiderbügel gebogen. Hab super Empfang !!!!

  • Am 31. Januar 2012 um 09:23 von Christoph

    aktiver und passiver Receiver gleichzeitig?
    Hallo,

    erst einmal vielen Dank für die super Anleitung, benutze die Antenne schon einige Zeit und bin sehr zufrieden.
    Nun meine Frage….

    Ich habe jetzt 2 Receiver:
    – Samsung LE40C650 (LCD-TV)
    – Terratec Airstar 2 (PCI-Karte)

    Diese beiden Receiver würde ich gerne per T-Stück an meine Doppelquad mit Reflektor (bisher ohne Kondensator) zusammen betreiben, geht das ohne Kurzschluss? Auf der Airstar2 steht extra auf der Rückseite 5V Versorgungsspannung am Eingang".
    Kann dadurch der TV kaputt gehen? Was kann ich wie anschließen?

    Vielen Dank

  • Am 2. Februar 2012 um 12:03 von Gerd

    auch nutzbar bei keinem empfang?
    Hallo,
    ich hab mal eine Frage zu dieser Antenne…bisher wird immer gesagt, dass dadurch der Empfang verbessert wird….wie siehts denn aus, wenn man vorher gar keinen Empfang hatte? Wohne hier im hügelligen Saarland und bekomme mit der einfachsten Antenne Marke Eigenbau gar keinen einzigen Sender rein….

    Also würde sich der Aufwand lohnen, eine komplexere zu bauen?

  • Am 5. Februar 2012 um 20:36 von Dirk in Schweden

    Antennenbauanleitung
    Hej Leute,

    bin neulich auf Eure seite gestoßen und habe die Antenne nun fertig gestellt und in Betrieb genommen. A.G. der ungünstigen Lage mit Lambda 1/2 statt 1/4. Habe mich für die Antenne mit Reflektor entschieden. Muß sagen, alle empfangbaren sender kommen sauber rein. Wie stark das Signal selbst am TV ankommt, vermag ich nicht zu sagen. Aber beim Empfang sind bisher keine Störungen zu verzeichnen. Besten Dank für diese Super Anleitung!

  • Am 14. Februar 2012 um 16:03 von Jules

    Zwei Reflektoren?
    Hallo,

    ich wohne in Augsburg, und möchte versuchen, von der Zugspitze aus ORF zu empfangen. Sind etwa 125km Luftlinie.
    Den Doppelquad für die 698MHz habe ich schon gebastelt. Damit empfange ich sogar im Zimmer den Sender aus Welden – die 1m Stabantenne musste ich da schon ausen am Fenster positionieren.
    ORF bekomme ich aber noch nicht rein, deswegen habe ich nun den Reflektor vorbereitet. Dazu meine Frage: würde ein zweiter Reflektor eine weitere Verstärkung bringen? Also dass der Biquad von beiden Seiten jeweils einen Reflektor hat? Oder kann ich mir den Aufwand sparen?

    • Am 20. Februar 2012 um 18:35 von Jules

      AW: Zwei Reflektoren?
      Alles klar, is Blödsinn. ich hatte die Sache mit der Ausrichtung nicht ganz verstanden.

      Dafür kann ich nun einen Erfolg verbuchen. Antenne auf dem Dach (4. Stock) und ich empfange ORF auf Kanal 49. Allerdings ist bei dieser Entfernung die Ausrichtung wichtig. Mit der falschen Polarisation (liegende 8, also als oo) kam überhaupt nichts rein, den Quad hochkant als 8 habe ich ausreichenden Empfang.

      Ich danke für diese gute Anleitung

  • Am 4. April 2012 um 12:34 von Patrick

    Empfangsproblem
    Hallo,

    ich habe die Antenne genaustens für den nächsten Sender (ca. 49 km Luftline, Leistung 100 kw) angefertigt, empfange aber wenn ich sie auch perfekt darauf Ausrichte empfange ich von ihm nichts.
    Ich hoffe ihr könnt mir helfen

  • Am 25. April 2012 um 13:16 von achim

    Reflektorantenne
    Funktioniert hervorragend.
    Mitgelieferte Stabantenne ==> 4 Sender
    Reflektorantenne ==>45 Sender

    Vielen Dank für die Anleitung

  • Am 26. April 2012 um 17:00 von Tim

    DVB-T Antenne
    Vielen lieben Dank für dieses super Tutorial!

    Habe mir heute einen neuen Fehrnseher gekauft, jedoch hatte ich keinen Satelliten-Anschluss in meinem Zimmer. Hatte DVB-T schon einmal vor ca. 2 Jahren mit einer kleinen Antenne ausprobiert, jedoch nur 2 Kanäle empfangen mit wirklich schlechtem Bild! ( wohnen im Dorf).
    Mit der selbstgebauten Antenne empfange ich nun alle Sender die auch in unserer Region ausgestrahlt werden! Kein Ruckeln und auch keine Störungen !

    Doch habe ich noch eine Frage bezüglich des Kondensators:
    Ich habe nun KEINEN Kondensator mit in die Antenne eingebaut, empfange aber dennoch perfektes Bild !
    Heißt dies nun, dass ich keinen Kondensator benötige und ich Glück hatte, dass es keinen Kurzschluss gab? Oder wirkt sich dies auf längere Sicht aus? Also könnte es sein, dass mein DVB-T-Tuner nach 1-2 wochen defekt geht?

    Vielen Dank im vorraus,

    Tim

  • Am 6. Mai 2012 um 17:53 von tomy

    Erhöhung der Signalstärke
    Hallo
    Ich habe schon 2 Antennen gebaut und bin begeistert. !!!!
    Sie sind für den Bereich 200 – 860 MHz konstuiert.
    Ist zwar nur 30% Signalstärke aber OK.
    Leider empfange ich nicht alle Sender ( NDR WRD ) sie werden aber bei uns ausgestrahlt.
    Jetzt dachte ich baue eine Antenne für den Frequenzbereich ( 600-700 Mhz) und schalte sie parallel zur 1. Antenne .
    Doch leider kein Erfolg :-(((

    Was kann ich machen um die Signalstärke der Antenne zu erhöhen??
    2 gleiche Parallel
    eine bauen die genau doppelt so groß ist ?
    Auch ein Antennenvertärker brauchte keinen erfolg.

    Hilfe !!

    Danke tomy

    • Am 14. Mai 2012 um 23:39 von Manuel

      AW: Erhöhung der Signalstärke
      Versucht habe ich es noch nie ,trotzdem..WAS bei deinem fall helfen wuerde ist 1 verstaerker mit 2 oder 3 uhf (oder vhf-uhf;;je nach frequenz-bedarf) eingaenge.SO kannst die antennen separat drehen(H oder V).,oder auch nach sender ausrichten..Lass von dir hoeren.

    • Am 14. Mai 2012 um 23:55 von Manuel

      AW: Erhöhung der Signalstärke
      Hab was wichtiges vergessen es soll 1 pfosten verstaerker sein und so nah wie moeglich an die antennen verbunden werden.

    • Am 6. Juli 2012 um 14:45 von Theodor Fabian

      AW: Erhöhung der Signalstärke
      Hallo Tommy
      Ja, das ist nicht so einfach, da die Signale in der Phase nicht gelich sind, ist der Verlust vorprogrammiert. Man braucht einen Kombinator, d. H. es geht um einen Koppler der sehr aufwendig ist um die Signale Phasen glich zu stellen, am besten ist Du schaltest ein Antennenverstärkes am Ausgang der eine Antenne. Ein paar Vorschläge sind im Raum.

      Grüße Theodor Fabian.

  • Am 11. Mai 2012 um 08:53 von Burchartz

    Multi-Doppelquad-Antenne Eigenbau
    Hallo,
    ich habe bereits eine selbstgebaute Multi-Doppelquad-Antenne im Einsatz.
    Die Empfangsqualität ist gut.
    2 Fragen habe ich:
    1. Was muss gemacht werden, um diese Antenne an einen Multischalter anzuschließen.
    2. Bei dieser Antenne sind die Doppelquads in Reihe auf einem Brett angebracht.
    Ist es auch möglich, diese Doppelquads voreinander anzubringen bei gleicher Empfangsleistung ?
    Mit bestem Dank im Voraus
    und mit freundlichen Grüßen
    Bernd Burchartz

  • Am 19. Mai 2012 um 07:39 von Michael

    Multiquad
    Hallo, ich habe die antenne geanu nach anleitung gefertigt aber habe leider keinen emfang mit der antenne. was mache ich falsch.
    Ich benutze einen pilips fernseher ohne speisung, ist hier das Problem.

  • Am 25. Mai 2012 um 10:17 von Lukas

    Anschluss für 3,5mm-Klinkenstecker
    Hallo,

    bevor ich mit dem Bau meiner Multi-Doppelquad-Antenne beginne, würde ich mich gern versichern, wie ich vorgehen soll, wenn die Antenne via 3,5mm-Klinken-Stecker an einen USB-DVB-T-Stick am Notebook betrieben werden soll. Sollte dazu die Antenne wie angegeben konstruiert und später "nur" ein Adapter auf 3,5mm-Klinke zurechtgelötet werden, oder müssten dann für die komplette Verdrahtung andere Kabel verwendet werden? Wenn ja, was für Kabel müssten das dann sein?

    Vielen Dank im voraus,
    Lukas

  • Am 26. Mai 2012 um 22:13 von Martin

    Funktioniert!!!
    Hallo Patrick,

    gratuliere zu dieser Anleitung – eine Stunde später konnte ich in Österreich (nahe Laufen in Oberbayern) RTL, etc. aus München fehlerfrei schaun – super!

    Material (für den proof of concept): 1x PC Gehäuseblech, 1x Joghurtbecher, Heißkleber und 1,5mm Kupferdraht

    Martin

  • Am 21. Juni 2012 um 15:44 von Franz-Josef Hansen

    Outdoor DVB-T Antenne Eigenbau
    Wie würdet ihr die Doppelquard Antenne vor Regen , Wind und Wetter schützen , da der höchste trockene Standort noch nicht hoch genug ist. Erst wenn das Doppelquard etwas höher als der Dachgiebel platziert ist sind Explosionsartig weitere Kanäle (51) möglich.

  • Am 21. Juni 2012 um 20:47 von Thomas S

    waaaahnsinn
    Endlich kregen wir alle Sender rein! TOP!

  • Am 6. Juli 2012 um 14:39 von Theodor Fabian

    Bauanleitung für DVB-T Antenne
    Hallo Pascal

    Ja, ich finde deine Antenne sehr gut, vorallem, dass alle frequenzen abgedekt sind. Habe voe einiger Zeit so ne Antenne bei Conrad gekauft und bin sehr unzufrieden damit, weil wie gesagt die Frequenzen aus den Empfang rausrutschen. Habe die Bauanleitung runtergeladen und bevor ich anfange mit den berechnen der Dipole, möchte ich Dich fragen ob Du mir die Zahlen geben kanns, da die Fenstern leer sind in die Bauanleitung.

    M. f. G. Theodor Fabian.

  • Am 6. Juli 2012 um 14:59 von Theodor Fabian

    Antenne DVB-T
    Hallo im Blog

    Ja, ich finde deine Antenne sehr gut, vor allem, dass alle Frequenzen abgedeckt sind. Habe vor einiger Zeit so ne’ Antenne bei Conrad gekauft und bin sehr unzufrieden damit, weil wie gesagt die Frequenzen aus den Empfangs Lambda raus rutschen entweder unten oder oben.
    Habe die Bauanleitung heruntergeladen und bevor ich anfange mit den berechnen der Dipole, möchte ich fragen ob jemand mir die Zahlen geben kann, da die Fenstern leer sind in die Bauanleitung.

    M. f. G. Theodor Fabian.

    • Am 25. Juli 2012 um 19:49 von Andreas

      Doppel-Bi-Quad
      Ich habe auf WLAN-Antennen Selbstbauseiten sogenannte Doppel-Bi-Quad-Antennen gesehen. Diese sollen einen um 2-3 dBi höheren Antennengewinn haben. Hat einer von euch so eine Antenne schonmal für DVB-T ausprobiert und wenn ja wie macht sie sich dabei?

      • Am 2. September 2012 um 12:34 von Marvin Ehrkorn

        Dipol oder Doppelquad?
        Hallo,
        ich hatte bisher auf dem Land Kabel-Empfang und kriege hier mit DVB-T nur sehr wenige Sender rein.

        Demnächst ziehe ich um, und bin dann ca 7km von dem nächsten DVB-T Sendemasten entfernt. Ich hätte gerne besten TV-Empfang, auch bei Regen und Sturm.

        Reicht mir für die Entfernung eine einfache Dipol Antenne?
        Oder wäre ich mit einer 1/4 Wellenlängen Doppelquad mit Reflektor immer auf der sicheren Seite?

        Mit Reflektor wird das Teil leider recht groß, und lässt sich nicht mehr so gut in den Raum integrieren.

        Wäre bei der Entfernung eine 1/8 Wellenlängen Doppelquad auch noch ausreichend?
        Bzw. wäre dies bei Regen immernoch besser als eine einfache Dipol Antenne?

        Nochwas:
        Was ist von den billigen manuellen Antennen-Umschaltern zu halten? Also um von Kabel auf DVB–T zu wechseln, wenn man am TV nur einen Antennen-Eingang hat.
        Oder sind die Teile so billig gefertigt, dass man mehr Einsteuung und Verluste hat….

        Danke schonmal im vorraus.

        • Am 24. Oktober 2012 um 12:49 von Malte

          Dosenantenne
          hab mir gestern die Dosenantenne nach dem Kommentar von Jan am 14. November 2009, 11:57 Uhr gebaut.
          Die Antenne musste nicht ausgerichtet werden und liegt jetzt im Schrank, da sie nicht besonders schön aussieht und der Empfang ist bestens. Bauzeit ca. 5 Min, Kosten 1,40Euro.

  • Am 27. Dezember 2012 um 19:55 von Jessica

    Hallo Herr Poschenrieder,

    gerne würde ich eine Doppelquad mit Reflektor bauen, nur finde ich keinen Browser der tatsächlich Werte aus dem Berechnungstool ausgibt. Erst glaubte ich es würde daran liegen, dass ich Linux verwende und mein Firefox es nicht hinbekommt (unter Linux), aber auch Versuche mit Opera und dem alten IE unter WINE schlugen fehl. Nun habe ich es unter Windows 7 mit dem IE, Firefox und Opera versucht, aber anstatt Werten erhalte ich nur “,,,”.

    Bin nun mit allen meinen Browsern am Ende, bevor ich angefangen habe. Gibt es das Antennenberechnungstool noch in anderer Form. Ich kann kaum glauben, dass nur mein Rechner Probleme hat.

    Grüße
    Jessica

    • Am 28. Dezember 2012 um 18:51 von Jessica

      Hallo,

      nachdem ich heute lange gesucht habe und feststellen musste, dass auch andere das Problem haben, dass das Berechnungstool nicht geht, habe ich mich selbst daran gemacht ein Tool zu erstellen (Excel, OpenOffice, LibreOffice). Dieses berechnet alle oben angegebenen Werte und zusätzlich auch den Wert für den Kondensator. Dieser sollte von daher zur Frequenz passen, da der Blindwiderstand, welcher von der Frequenz und der Kapazität abhängt ansonsten die Empfangsleistung auch negativ beeinflussen kann. Der verwendete Keramikkondensator mit 220 pF passt natürlich, hat aber unterhalb von 700 MHz einen Blindwiderstand von > 1 Ohm steigend. Des Weiteren habe ich eine Zeichnung gemacht, aus welcher hervorgeht, wie der Kondensator reingehört, da dies oft Thema war : ) Wer Interesse an den Files hat kann mir gerne mailen “jeana78 at arcor.de”.

      Grüße Jessica

    • Am 29. Dezember 2012 um 12:35 von Stephen Friedrich

      Hatte das gleiche Problem und habe jetzt die Berechnung aus dem Code der Web-Seite gefischt:
      Mit
      min =
      und
      max =
      dann
      avg = (min + max) / 2
      c = 299.792458 / avg

      quadratKantenlänge = c * 97 * 0.25
      antennenBreite = c * 97 * 0.35
      antennenHöhe = c * 97 * 0.7
      laengeDraht = c * 97 * 0.25 * 8
      abstandReflektor = c * 100 * 0.125
      minHöheAlublech = antennenBreite + 10
      minBreiteAlublech = antennenHoehe + 10

  • Am 30. Dezember 2012 um 21:34 von j conradt

    Hallo,

    Das Berechnungstool funktioniert leider nicht.

    Und der Link auf das Excel führt ins Nichts.

    Vielen Dank,
    JC

    • Am 1. Januar 2013 um 08:52 von Jessica

      Hallo Conrad,

      es gibt keinen Link zu meinem Excel Tool. Schreib mir einfach eine Mail an “jeana78 at arcor.de”, dann sende ich es Dir : )

      VG
      Jessica

  • Am 2. Januar 2013 um 20:11 von Jan

    Hallo,

    die Berechnungsdatei funktioniert nicht. Wie komme ich nun zu meinen Ergebnis?

    Gruß

  • Am 3. Januar 2013 um 15:50 von otsonic

    Hi, ich kann beim Tool zur Antennenberechnung für die Doppelquad-Antenne mit Reflektor die beiden Frequenzen eingeben aber unten stehen nur noch Kommatas und keine Zahlen. Bräuchte nur noch den Antennen Reflektor Abstand. Neulich gings noch oder mache ich was falsch?

    • Am 3. Januar 2013 um 18:27 von Christian Schartel

      Hallo,

      vielen Dank für Ihre Kommentare. Das Tool zur Berechnung der notwendigen Längen funktioniert derzeit nicht. Wir versuchen den Fehler schnellstmöglich zu beheben.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Christian Schartel, CNET.de

      • Am 14. Januar 2013 um 13:03 von Lippert

        Hallo zusammen,

        ich möchte eigentlich heute noch die Komponenten kaufen und benötige die Größe des Blechs und den Abstand zwischen Blech und Antenne für eine Mittenfrequenz von 642Mhz.
        Für eine Antwort wäre ich dankbar.

  • Am 25. August 2013 um 19:48 von thomas

    HILFE zum Kondensator bzw. DC-Blocker:

    Also ich habe die Doppelquad jetzt am weekend mit vollem Erfolg und tollem Empfang hier in Berlin gebaut, nach einem Sat-LNB-Ausfall… – Teile hatte ich alle da, bis auf Kondensator oder DC-Block, von denen ich erst später las.
    Es funktioniert alles bestens und ich hatte bis jetzt nach mehrstündigem Fernsehen an zwei Tagen auch keinen Kurzschluss OHNE diesen Kondensator/DC-Block.

    FRAGE: Muss ich “diesen” jetzt sicherheitshalber trotzdem noch zwischenbauen, d.h. muss ich mit “Spätfolgen” rechnen?

    Oder hat sich das Thema für mich erledigt, da mein TV nach wie vor noch lebt, so nach dem Motto “wer heilt, hat recht getan”?

    Bitte schnell antworten, denn das Thema lässt mir keine Ruhe!
    Danke im voraus, und nochmals Danke für die tolle Selbstbau-Idee!
    Thomas

  • Am 6. September 2013 um 11:03 von Martin H.

    Hallo zusammen

    Extrem nützlicher Artikel, auch wenn ich im Untergeschoss auch mit dieser Antenne noch keinen Erfolg hatte (aber ich versuche es mal im Freien :)).
    Der Kondensator hat hier im Beispiel 220 pF bei 500V Spannungsfestigkeit, wie verhält es sich bei anderen Frequenzbereichen? Hier fallen mir UKW (87,5-108 MHz), DAB/VHF III (174–230 MHz) oder auch WLAN (2412-2472 MHz) ein, gibt es da eine Formel?

    VG,
    Martin

  • Am 27. März 2014 um 16:59 von sarah

    haha das is todeswitzig, funktioniert ja wirklich :D mit der normalen Antenne nur ein paar Sender reinbekommen, diese funktioniert schon besser.
    Empfang schwankt nur manchmal ganz runter, liegt das daran, dass ich nicht gelötet habe? Wenn das so ist, würde ich sie mir nochmal in schön und katzensicher bauen…und mit nem hübscheren Blech, hab eben das genommen was ich zur Hand hatte, nur so zum ausprobieren

    http://www.pic-upload.de/view-22684454/dvb-t-empf–nger-by-pee.jpg.html

  • Am 3. Juni 2014 um 12:55 von Günter

    Wenn man die Antenne genau so baut wie angegeben, ist eine riesengroße Überraschung fällig: Sie schlägt sowohl eine verstärkende Zimmerantenne (rechteckig, handelsüblich) als auch eine verstärkende parabolspiegel-gestylte Zimmerantenne (handelsüblich), gemessen an den Balken des Fernsehers. 20% mehr Qualität und Feldstärke ohne Stromverbrauch. Hervorragend, unglaublich! Abgesehen vom Zeitaufwand für Teile kaufen und Werkzeug zusammensuchen, dauert der Bau keine Fußballhalbzeit (Löterfahrung sollte man allerdings mitbringen). Ich habe das biegeempfindliche Alu-Blech (Baumarktgröße 25cm x 50cm x 0,8mm) links und rechts mit dünnen, aufgeklebten Latten (2cm x 0,5cm) stabilisiert, und das Kabel führe ich durch eine 6mm-Bohrung durch das untere Abstandsrundholz (2,5cm Durchmesser), so, dass sie nicht mit der Befestigungsschraube von unten kollidiert. Das war’s dann schon. Wunderbare Idee, vielen Dank an alle, die sich daran beteiligt haben! Jetzt baue ich mir eine zweite für den Küchenfernseher.
    Günter in Tübingen

  • Am 3. Juni 2014 um 13:01 von Günter

    Nachtrag:
    Ich habe keinen Kondensator verbaut.
    Das Berechnungstool auf der Website von CNET.de funktioniert mit Google Chrome anstandslos.
    Günter

  • Am 8. Juni 2014 um 20:33 von Stefan

    Hallo,
    2 fragen habe ich.
    1. Bei der Anleitung zu der Quad Antenne ohne Reflektor steht jetzt nichts wegen einem Kontensator bei DVB-T Empfänger mit Einspeisung ?
    2. Ebenfalls bei der ersten Anleitung ohne Reflektor steht 1,5 – 2mm Kupferkabel, hier jetzt 2,5mm ?
    Hat dies beides mit dem Reflektor zutun ?
    Ansosnten Super Anleitung !!
    Viele Grüße

  • Am 9. Juli 2014 um 17:44 von Johannes

    Hallo & danke!

    Die Doppelquadantenne ist super , dennoch ist es für mich sinnvoll sie mit Reflektor zu erweitern.
    Dazu habe ich ein paar Fragen:

    1. ist es wichtig dass das Kabel 75 Ohm hat oder darf es auch ein hochwertig abgeschirmtes Kabel sein?

    2. Macht es einen Unterschied ob der Reflektor lackiert oder natur ist?

    3. Kann ich ein Loch in den Reflektor bohren und das Kabel von hinten durchführen?

    4. Bezüglich Kondensator: Wie finde ich heraus ob der integrierte Reciever des Fernsehers verstärkt ist?

    5. Beim manuellen Suchlauf finde ih Kanäle auf Frequenzen die aber nicht auf der Tabelle für den Florianturm Dortmund stehen sonder für den weiter entfernten in Münster, soll ich diese beim berechnen berücksichtigen oder nicht? Denn der Fernseher erkennt und verwendet diese Kanäle ja automatisch.

    Vielen Dank!

    • Am 26. August 2014 um 00:18 von Udo Kreuss

      Hallo,

      habe die 4/Quad ohne Reflektor gebaut. Wohne in Berlin Erdgeschoss / Hinterhof. Die gekaufte aktive Antenne funktionierte bei Aussenmontage am Fenster gerade mal so, manchmal aber auch nicht. Die Quad mit 11,5 cm Kantenlänge aus verkupferten Autogen-Schweissdraht hängt einfach mal so am Fenstergriff innen, und alle angebotene Sender sind zu empfangen. Allerdings habe ich noch einen externen Antennenverstärker 40 – 862 MHz drangehängt. Ich werde versuchen mit einem Reflektorblech diesen Verstärker noch einzusparen. Was ich sagen will, ist, dass selbst bei schlechten Empfangsverhältnissen diese Antenne die gekauften Antennen alt aussehen lässt. Sollte jemand bei seinem Selbstbau keinen Empfang haben, so wäre der Fehler beim Kabel, den Steckern ( versteckte Kurzschlüsse ), dem Empfänger oder bei der Lötarbeit an der Antenne selbst zu suchen. Das Teil funktioniert!!!!! Ich habe 2 mm starken Schweissdraht ( verkupfert) für autogenes Schweißen ( Schutzgas Schweißen) im Baumarkt gekauft. Der ist schön gerade ( 50 cm Stäbe ) und lässt sich im Schraubstock eingespannt schön biegen und ist trotzdem sehr stabil. Habe den Elektronik-Lötkolben auf 400 Grad eingestellt und konnte die Stäbe gut löten, ohne einen riesigen Monsterlötkolben zu benutzen. Auf Grund des Erfolges habe ich gleich noch eine Antenne für jemand anderen gebaut, welche dort im Stadtgebiet / Erdgeschoss/ Hinterhof auch aussergewöhnlich gut funktioniert. Es werden noch welche für den Wohnwagen in ländlichem Gebiet mit schlechter Versorgung gebaut, wo bisher die gekaufte aktiv Antenne nur mit Verrenkungen einen unsicheren Empfang gebracht hat. Es lohnt sich, sich mit dieser Bauanleitung zu beschäftigen und mit den verschiedenen Größen/Frequenzen zu experimentieren. Ich bin gespannt wie die Reflektor Antenne sich verhält. Dank an den Autor dieser Bauanleitung.

  • Am 23. Oktober 2014 um 18:19 von Werner

    Hallo liebes Team,

    da MHz eingegeben werden können ist die Antenne auch für UKW Radioempfang geeignet?
    Meine Eltern wohnen etwas im Tal und müssen die Stabantenne am alten Radio dauernd hin und her drehen. Dann könnte der gewünschte Sender empfangen werden dafür aber ein anderer nicht mehr. Mit einem neuen Gerät war es noch schlimmer. Ich habe dann einen Wurfdipol verwendet und auch da ist der Empfang noch nicht optimal. Ist ein Ringdipol besser geeignet? Ich würde die Antenne draussen am Balkon befestigen. Ausrichtung nach Süden (Grünten) dazwischen Memmingen. Die Postleitzahl ist 87770 Oberschönegg jedoch im Tal der eingemeindete Ort: Dietershofen.

    Viele Grüße
    Werner

  • Am 10. November 2014 um 23:36 von Vico

    Die Berichte hören sich ja echt vielversprechend an. Ist eine der Antennen auch geeignet, den Empfang eines DAB+ Radios (Sony SBT300WB) zu verbessern, das nur eine ungeschirmte Wurfantenne an einem nur auf einem Pin belegten 3-Pinanschluss aufweist?
    Und wenn ja, welche Frequenzen verwendet man für die Berechnung der Längen?
    Vielen Dank schon mal für hilfreiche Info und freundliche Grüße!

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