Widescreen-Monitore mit 16:9-Bildformat sind im Kommen. Denn im Gegensatz zu 16:10-Displays zeigen sie Full-HD-Filme ohne Verzerrungen oder schwarze Balken an. Allerdings waren die Displays vor kurzem noch vergleichsweise teuer. Umso erstaunlicher ist es, dass ViewSonics 24-Zoll-Bildschirm VX2433wm mit 16:9-Panel schon ab 180 Euro erhältlich ist.

Design und Ausstattung

Der 23,6 Zoll große Monitor VX2433wm besitzt einen klavierlackschwarzen Displayrahmen. Zum Panel hin fällt dieser leicht nach Innen ab. Unten platziert der Hersteller sein Logo. Darunter sitzen eine blaue LED und der Einschaltknopf. Die Oberfläche des Screens ist matt gehalten und mit einer nicht reflektierenden Beschichtung versehen. Die Rückseite des Gehäuses besteht aus mattschwarzem Plastik. Oben findet sich wieder der ViewSonic-Schriftzug. Dort sind auch die integrierten Lautsprecher verbaut.

Leider besitzt der Bildschirm keine Höhenverstellung. Auch ein Drehen oder Schwenken des Displays ist nicht möglich, wodurch ein Betrieb im Portrait-Modus entfällt. Die einzige Ergonomie-Einstellung ist ein Neigmechanismus, der ein Kippen des Screens um 20 Grad nach hinten erlaubt.

An Eingängen bietet der Monitor HDMI, DVI und VGA. Zusätzlich sind Audio-Ein- und -Ausgänge vorhanden. Alle Ports sitzen unten rechts auf der Rückseite des Displays. Die meisten Anschlüsse sind einfach zu erreichen. Lediglich der HDMI-Port, der direkt über dem Gelenk des Standbeins sitzt, verlangt beim Anstecken etwas Fummelarbeit.

Die Tasten für die Bedienung des Onscreen-Menüs finden sich unten an der rechten Seite des Bildschirms. Insgesamt gibt es vier untereinander angeordnete Knöpfe. Dabei ist ausreichend Platz zwischen den einzelnen Tasten, was das Navigieren durch die Optionen erleichtert. Leider sind die Beschriftungen der Knöpfe an der Vorderseite des des Displayrahmens schlecht zu erkennen – sogar bei heller Beleuchtung. Nach einem Druck auf die 1-Taste erscheint das Onscreen-Display (OSD). Dort dienen die Hoch– und Runter-Knöpfe zur Navigation. Die Taste mit der Aufschrift 2 fungiert als Enter-Knopf und als Quellenwahl.

Im OSD finden sich die Standard-Optionen Helligkeit, Kontrast sowie zahlreiche Farbeinstellungen. Anstatt verschiedener Presets stehen vier Farbtemperaturen zur Auswahl: 5000K; 6500K, 7500K und 9300K. Zusätzlich gibt es eine sRGB-Option und einen manuellen Modus zum Regeln der Farben Rot, Grün und Blau. Außerdem finden sich im Menü ein Punkt zum Wiederherstellen der Werkseinstellungen, eine Option dynamischer Kontrast sowie ein Display-Modus, in dem man zwischen RGB und YUV wählen kann. Zudem verfügt das Gerät über eine dreistufige Regelung der Reaktionszeit mit den Einstellungen Standard, Advanced und Ultra Fast. Allerdings stellen wir beim Wechseln zwischen den Optionen keinerlei Veränderung fest. Auch ein Eco-Modus fehlt dem ViewSonic nicht. Er ist ebenfalls dreistufig und bietet die Optionen Standard, Optimiert und Sparsam, die die Helligkeit regeln. Bei geringerer Intensität der Hintergrundbeleuchtung sinkt der Energieverbrauch. Auch die Anzeigedauer des OSDs ist einstellbar. Die maximale Verweildauer des Menüs beträgt eine Minute. Das ist besonders für Anwender praktisch, die sich beim Kalibrieren des Screens viel Zeit lassen.

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