Motorola – den letzten großen Erfolg hatte der amerikanische Hersteller mit seinem Klapp-Handy Razr. Seitdem gibt es nicht mehr viele News – hier und da eine Gold-Edition oder das Luxus-Handy Aura, aber das wars. Doch das wird sich ändern, zumindest, wenn es nach Motorola geht: Android-Smartphones sollen das Unternehmen wieder zu früherem Erfolg zurückführen – und das Dext macht den Anfang.

Auf den ersten Blick wird klar: Eine Schönheit haben die Amerikaner hier nicht geschaffen. Aber es ist mit allem ausgestattet, was man braucht, bringt etliche Zusatzfunktionen für diverse Social-Networks mit und eine vollwertige QWERTZ-Tastatur. Es gibt ein paar Haken, etwa die miese Sprachqualität oder verschiedene Widgets, die nicht so recht miteinander klarkommen wollen, aber das innovative Betriebssystem und der tolle Touchscreen machen die Haken wieder wett.

Derzeit ist das Dext noch nicht für den deutschen Markt angekündigt. Nach Europa kommt es aber definitiv: Der britische Netzbetreiber Orange wird es demnächst anbieten. Das lässt uns hoffen.

Sense von Motorola heißt Motoblur

Das Dext ist ein Slider-Handy. Unter dem 3,1 Zoll großen, kapazitiven Touchscreen-Display befindet sich eine mechanische QWERTZ-Tastatur. Nach dem bereits vor einem Jahr erschienenen T-Mobile G1 vom Hersteller HTC ist es der zweite Android mit Tastenfeld. Damit zielt das Gerät klar auf die Masse der Social-Networking-Fans, die über Twitter, Facebook & Co. permanent mit ihrem Freundeskreis in Verbindung stehen. Zu diesem Zweck hat Motorola unter dem Namen Motoblur eine eigene Android-Oberfläche entwickelt. Sie soll die diversen Netze und Kontakte miteinander verknüpfen.

Motorola Dext mit Motoblur
Die Motoblur-Oberfläche bringt Widgets für verschiedene Social Networks mit. So ist der Nutzer immer auf den ersten Blick informiert, was die Freunde gerade treiben.

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