LG ist für seine preiswerten Plasma-Fernseher bekannt. Der Hersteller verkauft 50-Zoll-Geräte mit Full-HD-Auflösung für weniger als 1000 Euro. Anfangs haben wir daran gezweifelt, dass so günstig gefertigte Panels eine ordentliche Bildqualität bieten. Unser Test des 50PS6000 hat uns dann aber vom Gegenteil überzeugt. Der 50-Zöller geht für 900 Euro an den Mann und liegt qualitativ dennoch nur etwas hinter vergleichbaren aber fast doppelt so teuren Fernsehern von Herstellern wie Panasonic. Umso gespannter sind wir auf das im Vergleich zum 50PS6000 eigentlich höherwertige Modell 50PS7000. Es ist nur etwa 50 Euro teurer als sein kleiner Bruder und bietet ebenfalls Full-HD-Auflösung.

Design und Ausstattung

Obwohl der 50PS7000 nicht ganz so schick aussieht wie einige andere aktuelle LG-Modelle, hat das Gerät mit seinem breiten, klavierlackschwarzen Displayrahmen dennoch einen gewissen Charme. Um den Rahmen verläuft ein durchsichtiger Rand, der auf der Unterseite breiter und bläulich eingefärbt ist. Der bläulich-transparente Touch findet sich auch im Standfuß aus Glas wieder.

Zusätzlich zu seinem hübschen und qualitativ hochwertigen Gehäuse bietet der 50PS7000 eine gute Auswahl an Anschlüssen. Darunter sind vier HDMI-Ports, eine USB-Buchse und ein PC-Eingang. Außerdem verfügt der Fernseher über eine unsichtbare Anschlussmöglichkeit: Der Hersteller verbaut Bluetooth zum Streamen von Fotos und Musik vom Handy oder zum Koppeln von kabellosen Kopfhörern. Wer an den USB-Port ein Speichermedium anschließt, gibt davon DivX-HD-Filme sowie weiteres Material in Standard-Formaten wie JPEG oder MP3 wieder.

Das Menüsystem des 50PS7000 ist exzellent. Es ist vernünftig und logisch aufgebaut und sieht zudem noch äußerst edel aus. Hier sollten sich andere Hersteller ein Beispiel an LG nehmen.


Der 50PS7000 bietet nicht nur ein attraktives Gehäuse, er bringt auch alle notwendigen Anschlüsse und integriertes Bluetooth mit.

Außerdem wäre es sehr erfreulich, wenn sich die Konkurrenz auch am Bildassistenten des 50PS7000 orientieren würde. Es verhilft Anwendern mittels einer Reihe von perfekten Erklärungen und eingebauten Testsignalen zu einem ideal kalibrierten Bild.

Auch die große Flexibilität beim Einstellen des Bildes ist für den Kaufpreis des 50PS7000 beeindruckend. Im Onscreen-Menü (OSD) finden sich unerwartet viele Feineinstellungen. Darunter sind Dynamische Farbe, Kontrast-Optionen, diverse Gamma-Regler, ein Schwarzwert-Booster sowie eine Einstellung für den Prozessor zum Verbessern von Kanten und Ecken.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu LG 50PS7000: günstiger Plasma mit Problemen

  • Am 14. November 2009 um 13:50 von Holger

    Leider wieder nicht der 50PS 8000!?
    Bin etwas entäuscht muß ich sagen!

    Hätte mir als logische Testreihenfolge doch dann den 50 PS8000 vorstellen können, denn der hat ja doch den THX Modus u.s.w. im Vergleich zum 6000er, …hmmm!?!?

    Preislich liegen die ja so eng zusammen das das nicht wirklich ins Gewicht fällt. 6000er bis 8000er je rund 50 bis 80,-€ dazwischen.

    Na ja SCHADE!!

    Gruß
    Holger

  • Am 16. November 2009 um 11:23 von Pascal Poschenrieder

    Re: Leider wieder nicht der 50PS 8000!?
    Hallo Holger,

    derzeit sind wir an den Test der SL-Baureihen von LG. Wann und ob wir den PS8000 testen, steht derzeit noch nicht fest.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

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