Der Test des 1499 Euro teuren Acer Aspire 8940G beginnt mit einer Enttäuschung: Mit seinem hochglanzlackierten Deckel ähnelt das Gerät den hauseigenen Aspire-One-Netbooks, die zu einem Fünftel des Preises zu haben sind. Weitere Vergleiche verbieten sich aber, steckt doch im 8940G Intels neuester Quad-Core-Chip Core i7 720 QM.

18,4-Zoll-Widescreen, 4,35 Kilo Gewicht und Abmessungen von 44 mal 29,5 mal 4,4 Zentimeter – das Acer ist eindeutig ein Desktop-Ersatz und für den mobilen Einsatz weniger geeignet. Im zugeklappten Zustand sieht das Gerät relativ unspektakulär aus, und der schwarze Deckel zieht Fingerabdrücke an. Immerhin, der Bereich um die Tastatur macht etwas mehr her: Ein geriffelter Kunststoff in Karbon-Optik und blaue Leisten verleihen dem Gerät die gewünschte und erwartete Wertigkeit.

Neben dem Keyboard ist ein Ziffernblock untergebracht. Am Layout des Tastenfelds sind eigentlich nur die zu kleinen Pfeiltasten zu bemängeln. Wie bei anderen Notebooks des Herstellers haben die Tasten wenig Abstand und scheinen zu schweben. Der Komfort beim Tippen überzeugt aufgrund eines sauber definierten Anschlags und eines satten Geräuschs. Erfreulicherweise hat die Tastatur eine Hintergrundbeleuchtung. Das angenehm große Touchpad beherrscht Multitouch: Ein Streichen mit zwei Finger scrollt, ein Spreizen zoomt. Zwischen den Maustasten ist ein Fingerabdruckscanner untergebracht.

Ganz rechts befindet sich ein Steuerfeld mit berührungsempfindlichen Tasten für die Medienwiedergabe (Vor, Zurück, Stop). Nettes Detail: Die Lautstärke lässt sich per Drehrad verstellen.

Schnittstellen und Display

Auf der rechten Seite des Gehäuses sind zwei USB-Ports und das Blu-ray-Laufwerk zu finden, links zwei weitere USB-Anschlüsse. Einer davon ist ausgeführt als USB/eSATA-Kombination, dazu gesellen sich Firewire, Audio-Ein- und Ausgänge sowie S/PDIF. Für Erweiterungsmöglichkeiten sorgt ein Expresscard-34/54-Slot. Externe Monitore verbinden sich analog per VGA oder digital per HDMI oder DisplayPort.

Der 18,4-Zoll-Widescreen im 16:9-Format löst 1920 mal 1080 Pixel auf und trägt damit das Siegel Full-HD. Die Darstellung ist erwartungsgemäß scharf. Texte dürften manchen Anwendern aber etwas zu klein sein. Für diesen Fall lässt sich die Windows-Oberfläche etwas größer skalieren, was aber bei manchen Programmen zu Darstellungsfehlern führt.

Leider ist der Screen mit einer Hochglanzbeschichtung versehen. Damit gehen wie üblich störende Reflexionen einher, die schon bei maximaler Hintergrundbeleuchtung deutlich sichtbar sind. Ist sie stark gedimmt, beispielsweise um Strom zu sparen, lassen sich Inhalte nur noch schwer ablesen.

Im oberen Displayrahmen steckt eine Webcam, die Videokonferenzen in HD-Auflösung (720p) erlaubt. Sie bietet auch unter nicht optimalen Lichtverhältnissen eine ordentliche Qualität.

Neueste Kommentare 

4 Kommentare zu Vollgas-Notebook Acer 8940G: Core i7 mit vier Kernen

  • Am 25. November 2009 um 18:21 von Jonas

    Frage
    ich hab da mal eine frage. ist dieses testgerät das aspire 8940G mit 2x320GB festplatten? (also die Saturn/Gamestar Edition?). Ich bin nämlich ein bischen verwirrt welches betriebssystem nun auf der Sonderedition drauf installiert ist. Es wäre nett um eine PM an meine e-mail.

  • Am 26. November 2009 um 12:28 von Daniel Schraeder

    Re: Frage
    Hallo Jonas,

    unser Testgerät war wie folgt ausgestattet:

    18,4" Full-HD ACC LED / Core i7 720QM / NV GeForce GTS250M 1024MB DDR3 / 4GB DDR3 / 320GB / 320GB / Blu-Ray ROM + DVD SM / 802.11abgN / 8CELL2.4 / BT / Fingerprint / – / – / HD Webcam / schwarz (Premium Design) / W7HP64

    Also mit 2 x 320 GByte.

    Beste Grüße
    Daniel Schraeder, CNET.de

  • Am 1. Dezember 2009 um 17:15 von Hannes

    Frage
    Hallo, sagt mal, sind die 1499€ ein einheitspreis? oder kann man den auch bei bestimmten händlern günstiger bekommen? oder gibt es den nur bei saturn?

  • Am 26. Dezember 2009 um 20:21 von KNORR

    Acer Aspire 8940G-724G64Bn Lack
    Hallo wie ist der Lack ist der auch so Empfindlich wie bei dem 8930g904g32bn ? der hatte ja Kratzer bekommen sobald mann da mit ein Microfasser Tuch rüber ginn oder mit dem Finger (MICRO KRATZER).Ist da Schutzfolie schon drauf vom Hersteller auf alle Lackierten Teile im Tastatur Bereich ?

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