Apple veräppelt Microsoft: neue MacBooks, iMacs, Mac Minis und Multitouch-Maus

Apple MacBook, Multitouch-Maus, iMac, Mac MiniMan könnte fast meinen, Apple macht sich über seinen Konkurrenten aus Redmond lustig. Einen Tag vor der großen Windows-7-Premiere stiehlt der Konzern mit dem angebissenen Apfel Microsoft mit einer Reihe neuer Produkte die Show. So erhält beispielsweise die iMac-Reihe eine Überarbeitung. Die Desktop-PCs wird es zukünftig mit 21,5 und 27 Zoll Bilddiagonale geben – im 16:9-Format mit Auflösungen von 1920 mal 1080 respektive 2560 mal 1440 Pixeln.

Die 21,5-Zoll-Variante des All-in-One-PCs ist in zwei verschiedenen Versionen verfügbar. Eine setzt auf einen Nvidia-Grafikchip vom Typ GeForce 9400M und auf eine 500-GByte-Festplatte, die andere bringt die dedizierte ATI-Grafikkarte Radeon HD 4670 und 1 TByte Speicherkapazität mit. Die beiden kleinen iMacs kommen mit 3,06 GHz schnellen Intel-Core-2-Duo-CPUs und belasten die Haushaltskasse mit 1099 beziehungsweise 1349 Euro.

Bei den 27-Zoll-Varianten müssen Käufer tiefer in die Tasche greifen. Mit 3,06-GHz-Zweikern-Prozessor wechselt der 27-Zoll-iMac für 1499 Euro den Besitzer. Schlägt ein auf 2,66 GHz getakteter Quad-Core-i5 von Intel im Inneren, so reißt der iMac ein 1799 Euro großes Loch ins Budget. In der Highend-Version kommt dafür allerdings auch anstelle der Radeon HD 4670 eine ATI-Grafikkarte vom Typ Radeon HD 4850 zum Einsatz. Die Speicherkapazitäten betragen 1 beziehungsweise 2 TByte.

Alle neuen iMacs bringen standardmäßig 4 GByte DDR3-Arbeitsspeicher mit, der sich auf bis zu 16 GByte erweitern lässt. WLAN nach 802.11n, Bluetooth, Netzwerk- und Firewireanschluss sowie Webcam und SD-Kartenleser sind ebenfalls mit von der Partie.

Damit nicht genug: Apple verpasst auch seinem Bestseller-Laptop, dem 13-Zoll-MacBook, ein Feintuning. Kein Wunder, denn gegen die ganzen großen Pro-Boliden wirkte das Nesthäkchen schon fast veraltet. Wie seine Pro-Brüder verfügt das kleinste MacBook nun auch über ein Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung, ein großes, von einer Glasscheibe geschütztes Touchpad sowie einen Unibody – der besteht allerdings nach wie vor aus Polycarbonat und nicht aus Aluminium. Alle Infos und einen Vorabtest des neuen MacBooks mit Unibody-Kunststoffgehäuse gibt es hier.

Das Feld der Mac Minis erhält ebenfalls ein Facelift. Die Winz-Desktops bringen ab sofort eine schnellere CPU, mehr Arbeitsspeicher und eine Server-Version von Mac OS X Snow Leopard mit. Das Betriebssystem ermöglich dadurch Sharen von Kalendereinträgen, Bereitstellen eigener Podcasts, Aufsetzen eines Wikis und so weiter.

Zu guter Letzt gibt es noch ein paar Neuerungen im Bereich der Peripherie. Gähn, langweilig? Von wegen! Apple bringt eine Multitouch-Maus auf den Markt. Genau, mechanische Tasten sucht man bei der Magic Mouse vergebens. Stattdessen ist die gesamte Oberseite des Eingabegeräts ein berührungsempfindlicher Bereich. Ziehen eines Fingers nach unten scrollt durch Dokumente und Webseiten, horizonaltes Wischen mit zwei Fingern springt im Browser vor und zurück – ganz ähnlich wie auf den MacBook-Touchpads eben. Mehr Details zur Magic Mouse gibt es hier. (Fotos: CBS Interactive)


Wieder einmal eine Apple-Maus ohne sichtbare Tasten. Doch bei der Magic Mouse ist die gesamte Oberfläche berührungsempfindlich – inklusive Multitouch-Unterstützung.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Apple veräppelt Microsoft: neue MacBooks, iMacs, Mac Minis und Multitouch-Maus

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *