Der Unterschied zwischen Schnickschnack und Innovation besteht darin, ob die Neuerung tatsächlich ein bestehendes Problem löst. Mit ihrem zweiten Display auf der Vorderseite, dem reaktiven Touchscreen-Interface und den zahlreichen Automatikmodi packen wir die ST550 in die Innovationsschublade. Allerdings eignet sich die Kamera nicht für jeden. Wer sich selbst furchtbar unfotogen findet und eine Abneigung gegen berührungsempfindliche Displays hat, sollte die Samsung besser weiträumig umschiffen.

Design

Abgesehen von dem Touchscreen, der bei Kameras sicherlich ein Hate-it-or-Love-it-Feature darstellt, gibt es am Design der ST550 kaum etwas, das man nicht mögen kann. Auf der Vorderseite befindet sich die 27-Millimeter-Weitwinkellinse mit 4,6-fachem Zoom. Direkt links daneben verbaut Samsung ein 1,5 Zoll großes LC-Display. Die mechanischen Bedienelemente beschränken sich auf Ein/Aus-Schalter, Auslöser, Zoomwippe und Play-Taste auf der Oberseite.


Aufgeräumt: Die einzigen mechanischen Bedienelemente der Samsung ST550 befinden sich auf ihrer Oberseite.

Der Zugriff auf alle weiteren Funktionen erfolgt über den außergewöhnlich hellen und hochauflösenden 3,5-Zoll-Touchscreen auf der Rückseite. Da das Display praktisch die gesamte Rückseite der Kamera vereinnahmt, bleibt kein Platz für eine Daumenablage. Damit ist einhändiges Fotografieren etwas schwierig.

Das berührungsempfindliche Interface gehört mit Sicherheit zu den reaktivsten, die wir bislang getestet haben. Zudem integriert Samsung ein haptisches Feedback: Die Kamera vibriert leicht, sobald es eine Eingabe registriert. Angesichts der endlos vielen Menüs und Einstellungen ist das Ansprechverhalten der Oberfläche sehr wichtig – sie sorgt definitiv für Lust statt Frust.

In der linken oberen Ecke zeigt das Display einen Knopf zur Auswahl des Aufnahmemodus an. Ein Druck holt die verfügbaren Optionen auf den Bildschirm. Darunter sitzen Buttons für Blitzeinstellungen, Makromodus, Selbstauslöser und Displaykonfiguration.

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