Samsung Pixon12 vs. Sony Ericsson Satio: 12-Megapixel-Handys im Vergleich

Samsungs Pixon12 M8910 und das Sony Ericsson Satio sind die Vorreiter einer neuen Welle von Kamera-Handys. In den mit High-Tech vollgestopften, schlanken Smartphones bringen die Hersteller irgendwie noch einen 12-Megapixel-Bildsensor unter. Welches der beiden Kamerahandys eher als Digicam-Ersatz taugt, zeigt dieser Artikel.

Seit dem Erscheinen des Nokia 7650 – dem ersten Kamera-Handy – hat sich viel getan. Während 2002 die integrierte Digicam mit ihren 640 mal 480 Pixeln eine Revolution darstellte, kommen zwei aktuelle Smartphones mit 12 Megapixeln bereits auf Digitalkamera-Niveau. Jedenfalls, was die reine Zahl der Bildpunkte angeht.

Für diesen Vergleich haben wir unter verschiedenen Bedingungen Fotos mit dem Sony Ericsson Satio und dem Samsung Pixon12 geschossen. Um die 4000 mal 3000 Pixel großen Bilder in diesem Artikel unterzubringen, haben wir die Aufnahmen herunterskaliert. Ein Klick auf ein Foto zeigt es in unbearbeiteter Originalgröße. So lange nicht gesondert erwähnt, sind bei den Handys die Standard-Parameter eingestellt.

Benutzeroberfläche


Samsung Pixon12

Sony Ericsson Satio

Die Kamera-Anwendung sieht bei beiden Smartphones frappierend ähnlich aus. Sowohl beim Pixon als auch beim Satio reihen sich die Parameter auf der rechten und linken Seite des Touchscreens auf. Um bei 16:9-Aufnahmen nicht einen Teil des Motivs zu verdecken, sind die beiden Leisten transparent.

Der größte Unterschied besteht darin, dass das Pixon12 Pfeiltasten zum Navigieren durch die Einstellungen nutzt, während beim Satio Scrollbalken zum Einsatz kommen. Subjektiv reagiert das Samsung-Handy etwas flotter.

Die Kamerafunktion selbst aktivieren Anwender beim Pixon12 über einen dedizierten Knopf auf der rechten Seite. Beim Satio dagegen startet ein Öffnen der Kameraabdeckung den Fotomodus. Mit der mechanischen Taste zum Wechseln zwischen Foto- und Videofunktion sammelt das Satio Pluspunkte.

Dynamikbereich

Samsung Pixon12 Sony Ericsson Satio

Der Dynamikbereich bezieht sich darauf, wie gut der lichtempfindliche Sensor in der Lage ist, sowohl dunkle als auch helle Bildbereiche darzustellen. Bei einer schwachen Dynamik fehlen Details in den helleren Bildbereichen, und Schatten lassen Feinheiten vermissen. In beiden Extrema sind die Informationen dann unwiderruflich verloren.

Sowohl das Samsung Pixon12 als auch das Sony Ericsson Satio leisten in dieser Disziplin erstaunlich gute Dienste. Sowohl in schattigen als auch in hellen Bereichen liefern sie ordentlich viele Details. Das Pixon12 setzt standardmäßig eine mittenbetonte Belichtungsmessung ein. Dabei orientiert sich die Belichtung der Aufnahme an einer korrekten Helligkeitseinstellung für die Bildmitte. Alternativ stehen Mehrfeld- und Spotmessung zur Auswahl. Das Satio verfügt hier über keinerlei Einstellungsmöglichkeiten.

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