Die FinePix S200EXR sieht aus wie eine Spiegelreflex für Zwerge. Die Bridgekamera kommt mit einem großzügigen Handgriff, auf dem der Auslöser sitzt, bietet zahlreiche manuelle Einstellungsmöglichkeiten und beansprucht ordentlich Platz im Rucksack. Das Objektiv ist allerdings nicht austauschbar.

Design

Auf der Rückseite steht ordentlich Platz für die Bedienelemente zur Verfügung. Sie besitzen einen ausreichenden Abstand und lassen sich bequem mit dem rechten Daumen erreichen. Auf der Oberseite sitzt der Auslöser, aus dem seitlich ein gut zu bedienender An/Aus-Hebel herausragt. Der Moduswahlschalter befindet sich dahinter und bietet einen ordentlichen Widerstand beim Drehen. Damit ist ein versehentliches Verstellen praktisch ausgeschlossen.


Wie DSLRs bringt die S200EXR einen dicken Handgriff mit.

Links am Gehäuse befindet sich ein Rädchen zum Einstellen von Fokusmodus, Weißabgleich und Serienbildaufnahme. Obwohl sie klar und verständlich beschriftet sind, ist die Positionierung etwas ungewohnt – insbesondere für Einsteiger.

Die Bedienung der Kamera erinnert stark an DSLRs. Zum Zoomen gibt es einen Ring, der das Objektiv umfasst. Näher in Richtung Gehäuse befindet sich ein weiteres Drehelement zur Steuerung des manuellen Fokus. Während uns das Tastenlayout nach etwas Eingewöhnung allgemein gut gefällt, würden wir uns eine übersichtlichere Menüstruktur wünschen. Die Einstellungen für Bildstabilisator und RAW-Aufnahme beispielsweise finden sich nicht im Haupt-, sondern im Setup-Menü.


Praktisch für den Strand: Mit dem elektronischen Sucher stellen auch Fotos bei starker Sonneneinstrahlung kein Problem dar.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Fujifilm FinePix S200EXR: lichtstarke Superzoom-Kamera

  • Am 21. Oktober 2011 um 10:42 von Joerg Dirks

    Eine gute Bridge Digitalkamera
    Diese Kamera ist nichts für Schnappschussknipser. Sie ist anspruchsvoll und bietet vieles.

    Und sie macht gute Bilder! Mit Iso 100 und 200 sind diese fast so gut, wie mit meiner Canon EOS 30D, aber auch nur fast. Aber sie soll meine Canon ja auch nicht ersetzen, sondern für die Gelegenheiten eingesetzt werden, wo ich meine 6 KG Ausrüstung nicht mitschleppen will oder kann oder möchte. Je nachdem.

    Bei Iso 400 sind die Bilder schon leicht angerauscht, aber mit der Rauschkorrektur von Paint Shop Pro X2 gut zu korrigieren. Über die Bilder ab Iso 800 breiten wir lieber den Mantel des Schweigens aus. Ich habe noch keine Digicam gesehen, die ab Iso 800 gute Bilder macht, außer die DSRL. Solange der Pixelwahn bei kleinen Chips andauert, solange wird das so bleiben.

    Der manuelle Zoom ist sehr schön. Ich ziehe den jeder Wippe vor.

    Die Auslöseverzögerung stört mich leider ein wenig. Insbesondere bei schnellen Objekten, wie ins Wasser springen Tiere wie Eisbären sollte man mit der Serienbildfunnktion arbeiten. Dann schafft man es auch, das Tier im Sprung zu erwischen, denn mit der Einzelbildfunktion drückt man beim Absprung ab und fotografiert nur die Landung. In der Serienbildfunktion ist dann der entscheidende Moment im Bild.

    Für einen Tag im Zoo insbesondere mit verfolgenden Autozoom und Bildstabilisator sollte man mindestens zwei, besser drei Akkus dabei haben. Diese Funktion saugt den Akku schneller leer, als das man mit dem Fotografieren nachkommt. Besonders wenn man mit der angeschalteten Kamera in Bewegung ist, denn dann fokussiert die Kamera unaufhörlich, auch wenn man eigentlich gar nicht fotografieren will. Entweder auf Singleshot stellen oder die Kamera ausschalten. Das spart dann Strom.

    Nach einem Tag im Zoo will ich diese Kamera nicht mehr missen. Sie ist fast perfekt.

    Eine bessere Auslöseverzögerung, 800 Iso Rauschfrei, stromsparender bzw. höhere Akkukapazität und die Fujifilm könnte fast meiner Canon EOS 30D gefährlich werden…

    Aber nur fast, denn lichtstarke Telezooms wird keine Bridge wohl jemals bieten. 😉

    Besten Preis für die S200 EXR unter: http://www.amazon.de/Fujifilm-Finepix-Digitalkamera-Megapixel-Bildstabilisator/dp/B002GKC5PA/

    genießen!

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