PrintBrush: Hosentaschendrucker pinselt Text aufs Papier

Foto: printdreams.co.ukHeute noch über Drucker zu reden, ist schon fast ein schlechter Witz. Denn eigentlich haben digitale Anzeigen das klassische Papier schon längst abgelöst. Ich habe zwar selbst auch noch einen Tintenstrahler zu Hause stehen, seit ich einen digitalen Bilderrahmen besitze, nutze ich ihn aber höchsten noch fünf Mal im Jahr. Dann funktionieren entweder die Treiber wieder einmal nicht, oder die Tinte ist eingetrocknet.

Der Hersteller PrintDreams hat ein Produkt vorgestellt, dass den sperrigen Drucker überflüssig macht und für Platz auf dem Schreibtisch sorgt. Wie das funktionieren soll? In den PrintBrush legen Anwender kein Papier ein. Stattdessen kommt eine Technik namens Random Movement Printing Technology (RMPT) zum Einsatz. Dabei wird der Drucker einfach wie eine Art Pinsel mit der Hand über das Papier bewegt. Er erkennt die Kanten des Blattes, druckt an der richtigen Stelle los und orientiert sich dann mittels optischem Sensor am bereits gedruckten Text. Somit sind klobige Gehäuse sowie laute Motoren für das Befördern des Papiers und des Druckkopfes überflüssig – und außerdem deutlich größere Ausgabeformate möglich. Die Sache hat noch einen Vorteil: PrintBrush ist portabel. Ein integrierter Akku sorgt für Strom, die Daten wandern via USB, Bluetooth oder Infrarot zum Gerät.

Die maximale Auflösung des Schwarzweißdruck-Pinsels liegt bei ordentlichen 600 dpi. Allerdings ist auch er noch nicht perfekt: Es kommt gewöhnliche, teure Tinte zum Einsatz, die eintrocknen kann. Daher hätten wir uns lieber eine Thermo-Drucktechnik gewünscht. Der PrintBrush soll um den Jahreswechsel für knapp 200 Dollar auf den Markt kommen. (Foto: printdreams.co.uk)

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