Windows Mobile, Symbian, Android & Co: Handy-Betriebssysteme im Vergleich

Es ist noch gar nicht so lang her, da hat einen das Betriebssystem seines Handys nur wenig interessiert – die meisten der Geräte liefen mit der hauseigenen Software des Herstellers. Inzwischen, zu Zeiten von App-Store, Touchscreen-Bedienung & Co. wird es aber deutlich wichtiger, ob Apple, Google, Microsoft oder ein anderer Anbieter seine Finger im Spiel hat. Wir vergleichen die wichtigen Betriebssysteme für Smartphones mit berührungsempfindlichen Anzeigen.

Das iPhone. Man kann es schon fast nicht mehr hören, aber ja: Es hat den Markt der Handys und Smartphones verändert. In Bezug auf die Bedienung, auf die zur Verfügung stehenden Programme, auf die Gerätevielfalt und -auswahl, auf die Tarife der Provider und sogar auf die Art und Weise, wie wir täglich mit unseren kleinen, allgegenwärtigen, elektronischen Begleitern umgehen. Selbst jetzt, fast zweieinhalb Jahre nach der Einführung des ersten Apple-Handys, ist die Konkurrenz noch nicht da angelangt, wo Apple ist. Oder? Es wird Zeit für einen Schlagabtausch – wir vergleichen das iPhone-Betriebssystem Mac OS X mit den bewährten, seit Jahren weiterentwickelten Smartphonesystemen Symbian und Windows Mobile sowie mit den Neueinsteigern Android und Web OS.

Bedienung

Das wichtigste zuerst: Wie kann man mit den verschiedenen Systemen umgehen? Das iPhone hat Maßstäbe gesetzt – das hören, lesen und schreiben wir immer wieder. Und das hat mit mehr zu tun als damit, dass sich Touchscreens auf einmal mit zwei Fingern bedienen lassen. Sondern auch damit, dass sich Elemente und Schaltflächen da befinden, wo man sie erwartet – und wie flott das Handy auf Nutzereingaben reagiert. Denn: Warten nervt.

Android

Das Google-Betriebssystem ist ähnlich flott wie das iPhone. Die Bedienung ist durchgängig und logisch, und modellabhängig funktioniert selbst Multitouch. Das Motorola Milestone oder der HTC Hero sind zwei Beispiele dafür. Physikalische Tasten für Zurück, Homescreen und programmbezogene Optionen sorgen geräteübergreifend dafür, dass man sich jederzeit zurecht findet. Dafür gibt es einen Pluspunkt.

Mac OS X

Zum iPhone muss gibt es in Puncto Bedienung nicht viel zu sagen. Wer ein Bild öffnet, zoomt mit zwei Fingern hinein, tippt und hält einen Finger auf einen beliebigen Ausschnitt und bewegt das Handy um den Finger: Das Bild „klebt“ förmlich fest. Weniger Tasten gibt es nirgendwo, trotzdem zieht sich ein klares, einheitliches Konzept durch. Menüpunkte finden sich allesamt dort, wo man sie erwartet. Perfekt – und somit ein Pluspunkt.

Symbian

Auch Symbian hat Maßstäbe gesetzt, was die Bedienung angeht. Allerdings vor Jahren, zu Zeiten, in denen Smartphones noch Handys hießen und die Steuerung mittels Joystick oder Vierwege-Pad und Okay-Taste üblich war. Bei den Touchscreen-Geräten hängt Symbian gefühlt Welten hinter dem her, was beim iPhone üblich ist. Zwar lassen sich beispielsweise Bilder inzwischen genau so flott per Fingerzeig von links nach rechts schieben wie bei der Konkurrenz. Multitouch ist aber genauso ein Fremdwort wie durchgängige Bedienung, und vor allem daran hapert es: Man merkt Symbian einfach an, dass es eigentlich für die Tastenbedienung gedacht ist. Der Nutzer flippt problemlos und flott mit einer Fingerbewegung durchs Telefonbuch, ein Druck auf einen Eintrag markiert ihn aber nur – weil es eben „früher mal“ unterhalb des Displays zwei Tasten für weitere Optionen, beispielsweise „Anrufen“ und „Bearbeiten“ gab. Zum Anrufen tippt man doppelt. Das wäre ja nicht weiter schlimm, würden sich alle Optionen mit einem Doppeltipp öffnen – aber im Hauptmenü beispielsweise reicht ein einzelner Fingerdruck. Das ist kompliziert und schlicht nicht zeitgemäß.

Web OS

Dass Palm noch einmal mit einem eigenen Betriebssystem auf den Markt sticht, damit hätte wohl kaum jemand gerechnet. Und dass die Web OS genannte Software begeistert, damit wohl auch nicht. Aber die Programmierer haben eine wahre Glanzleistung hingelegt, ein attraktives, logisches und durchdachtes System entwickelt, das perfekt auf Multitasking und Messaging ausgelegt ist. Optionen finden sich immer oben links, unterhalb der Anzeige gibt es einen berührungsempfindlichen Bereich, der zum Navigieren innerhalb der Anwendungen gedacht ist. Leider scheint die Hardware des bislang einzigen Web-OS-Handys Palm Pre etwas zu langsam zu sein – dementsprechend lange Wartezeiten treten gelegentlich auf.

Windows Mobile

Windows Mobile teilt ein ähnliches Schicksal wie Symbian. Kein Wunder, schließlich gehört es auch zu den „alten“ Betriebssystemen – zu denen, die aus eine anderen Zeit stammen und den Absprung in die Gegenwart schlicht noch nicht geschafft haben. Zwar war das Handy-Windows von Anfang an für die Bedienung per Touchscreen ausgelegt, allerdings noch mit dem Stift und nicht mit dem Finger. Dementsprechend filegran wirken die Menüs, und die Optik erinnert an das von frühen Windows-Versionen für den PC. Die Hersteller der Smartphones versuchen, mit eigenen Oberflächen gegenzusteuern. Bei HTC heißt das beispielsweise TouchFLO, bei Samsung TouchWIZ und so weiter. Doch unterm Strich reicht das noch nicht. In den Tiefen der Menüs stolpert man immer wieder über altbackene Optionen und Dialoge, sei es bei den Netzwerkeinstellungen oder bei so profanen Sachen wie der Weckzeiteinstellung: Selbst bei neuesten Windows-Mobile-6.5-Geräten kommt der Anwender hier ohne Stift nicht weiter. Dazu gesellen sich nervige Kleinigkeiten. So wechselt der virtuelle Zurück- oder Abbrechen-Button von Programm zu Programm oder sogar von Dialog zu Dialog seine Position – das nervt. Microsoft muss dringend seine Hausaufgaben machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Android OS X Symbian Web OS Windows Mobile
Bedienung          

Neueste Kommentare 

29 Kommentare zu Windows Mobile, Symbian, Android & Co: Handy-Betriebssysteme im Vergleich

  • Am 19. November 2009 um 18:07 von Christian

    Unbrauchbar
    Schreibkorrektur ausgefallen?
    Wenn man mal davon absieht, dass die Vergleichspunkte wie auf das iPhone zugeschnitten sind, ist es ein ziemliches Armutszeugnis wenn bei Smartphone-Betriebssystemen in keinem Satz Produktivitäts-Software erwähnt wird.
    Äquivalent zu Office Mobile bei iPhoneOS, Android oder Symbian?
    Geräteverfügbarkeit bei Android ein Pluspunkt obwohl es kaum Android-Geräte gibt und die genannten Handys zum größten Teil angekündigt sind? Ich mein, viele Programme (…und nicht Apps, buzzwords entwerten diesen Artikel nur noch weiter) sind auch im Windows Marketplace angekündigt – das hat an der Bewertung aber nichts geändert. Interessant ist in der Hinsicht übrigens die Bemühung Microsofts zur Kompatibilität, die eingereichte Software durchläuft einen Reihe an Tests um auf möglichst allen aktuellen WM-Geräten zu laufen – so ein bestreben ist positiv zu beurteilen und nicht als negativ abzustempeln.
    Ich würde zu gern wissen, was Apple für diesen Artikel bezahlt hat…

  • Am 20. November 2009 um 20:21 von Michael

    stehe zu
    Tut mir leid aber mich würde auch interessieren was Apple bezahlt hat….

  • Am 25. November 2009 um 13:49 von Daniel Schraeder

    Re: unbrauchbar
    Hallo zusammen,

    danke für die Beiträge. Eines natürlich vorweg: Bezahlt hat selbstverständlich weder Google noch Apple noch sonstirgendwer – ansonsten würde ich ja jetzt hier keinen Kommentar beantworten, sondern mit meinem neuen Porsche auf Hawaii unterwegs sein :-)

    Die Punkte, die wir hier in diesem Beitrag verglichen haben, sind nach den Aufgaben entstanden, die wir hier tagtäglich an unsere eigenen Smartphones und Testgeräte stellen.

    Zugegeben, der Abschnitt Produktivität / Office mag hier durchgerutscht sein – bei uns kommen proprietäre Office-Dokumente im Alltag tatsächlich kaum noch vor. Wir werden das bei einem Update des Artikels berücksichtigen.

    Inzwischen sind mit Galaxy, Magic, G1, Hero, Milestone und Tattoo schon mehr Geräte mit Android verfügbar, als mit Web OS und iPhone OS – dementsprechend gab es auch einen Pluspunkt. Weitere Modelle wie das Liquid von Acer sind nicht nur angekündigt. Wir hatten bereits Vorserienmodelle in den Fingern und die Markteinführung steht unmittelbar bevor.

    Zum Marketplace: Dass Microsoft versucht, eine Kompatibilität zu gewährleisten, ist nichts besonderes, sondern eine Selbstverständlichkeit. Dass bestimmte Programme nicht auf allen Handys mit dem jeweiligen Betriebssystem laufen, gibt es meines Wissens nur bei Microsoft und Symbian – unter Android, Web OS und iPhone OS ist es selbstverständlich, dass alles läuft. Sicher, die genannten Betriebssysteme sind deutlich neuer, aber daran müssen sich die Alteingesessenen nun mal messen lassen.

    Beste Grüße
    Daniel Schraeder, CNET.de

  • Am 27. November 2009 um 21:21 von Patrik

    Android vs Symbian
    Für Android gibt es zur Zeit nur ein Paar Geräte. Für Symbian mehr als 100. Ich glaube es ist ein Irrtum dem Android dafür Grün zu geben und dem Symbian Rot.

  • Am 29. November 2009 um 00:19 von Hans

    völlig Unbrauchbar
    windows mobile hat bestimmt keine minuspunkte für software verdient. als user ist es mir egal wieviel anwendungen der microsoft marktplace zu bieten hat. es gibt tausende websites mit tausend software für win mobile 5 aufwärts.

    das gleiche gilt für den minuspunkt der kamera, diese ist auch schon mit 8mb pixel erhältlich und wenn die qualität nicht stimmt ist es eher eine frage der hardware als der software.

    wie schon erwähnt wurde das wichtigste, der komplette kompatibilitäts- vorteil unterschlagen, jeder der einen windows pc zu hause hat kann sich ein w-lan netzwerk einrichten und ohne weiteres zutun auf alle daten im pc über das handy zugreifen.

  • Am 1. Dezember 2009 um 14:21 von Daniel Schraeder

    Re: Android vs Symbian
    Hallo Patrik,

    im Vergleich zum iPhone (3 Modelle, davon 2 im Verkauf) und Web OS (1 Modell im Verkauf) gibt es bei Android eine deutlich größere Auswahl – das hat uns dazu bewogen, dem Google-Handybetriebssystem in diesem Punkt eine grüne Bewertung zu geben.

    @Hans

    Das Argumtent ist nachvollziehbar. Allerdings geht es in diesem Beitrag eben explizit nicht um die Softwareauswahl, sondern um den App Store als solchen – denn im Vergleich zu dem Komfort, den der App Store von Apple, der Android Market von Google oder der Marketplace von Microsoft zu bieten haben, wirkt das Suchen von Anwendungen am PC, das Herunterladen und Übertragen von Dateien und die Möglichkeit, dass bestimmte Programme dann doch inkompatibel mit dem jeweiligen Gerät sind, wie aus der Steinzeit.

    Der Zugriff auf die im Heimnetzwerk (oder auf dem Windows-PC) gespeicherten Daten, Kontakte & Co. ist über verschiedene Wege auch mit anderen Smartphones möglich. Das mag zwar tatsächlich mit Windows Mobile einfacher gehen als beispielsweise mit dem iPhone – doch wenn es etwa darum geht, Kontakte, Kalendereinträge usw. zu übertragen, sind die Geräte schon wieder gleichauf. Und an diesem Punkt haben wir sie gemessen.

    Beste Grüße
    Daniel Schraeder, CNET.de

  • Am 31. Dezember 2009 um 12:00 von Dietmar

    Anforderungen
    Ich habe den Artikel und die Kommentare sorgfältig gelesen und möchte das mal aus einer anderen Sicht kommentieren. Ich bin technisch zwar eher fortschrittlich, aber kein Technikfreak. Ich habe seit 2 Jahren ein HTC und mittlerweile von den XDA Developers auf ein "modernes" ROM hochgebeamt, welches fast wie auf den Fotos des HTC HD2 aussieht.
    Was mich an der ganzen +- Bewertung stört, ist der total technische Ansatz. Was stört es, wenn es nur ein Grät mit einem bestimmten Betriebssystem gibt, wenn das aber einfach genial ist für den Anwender. Wo ist das Problem, wenn ich morgens das Ding anmache und 45 Sekunden warten muss, bis alles hochgefahren ist?
    Lasst uns Anwender doch mal lieber die Jungs vom Cnet bitten, eine Umfrage zu starten mit dem Ziel, die wirklichen Wünsche der Nutzer rauszufinden..
    Ich sag euch mal meine:
    mein Idealgerät hat das 4,3 Zoll grosse Display wie der HTC HD2. Am besten wäre es, wenn vielleicht unten drunter nach Slider noch eine echte (möglichst dünne) QWERT Tastatur verborgen wäre. Wenn dann natürlich das nach der Grösse 2. wichtigste Feature dabei wäre, OK: Touchscreen wie bei HTC aber mit den Funktionen und dem Komfort wie beim Iphone.
    Und dann sollte natürlich die Homepagefunktion so etwa aussehen wie z.B. auf der SPB Mobile Shell 3.5 mit seinen Karussellansichten. Dabei muss im Überblick die Möglichkeit, das Wetter, die Zeit, Emails und SMS, Messenger, nächste Termine und was man so will als Widget einzubauen.
    Und was brauch ich technisch? Einfache Einrichtung der Verbindungen. Und zwar aller Verbindungen vom Handyprovider über WLAN und Bluetooth bis zu den MMS Einstellungen. Das ganze natürlich echt schnell, also WLAN und auch 3G und GPRS….
    Wenn das Teil jetzt stabil läuft, Officesoftware drauf hat und ich auch noch Synchronisieren kann mit meinem Laptop und z.B. Google und anderen Accounts wäre es perfekt.
    Jetzt werden einige sagen, und was is mit Kamera? Ja gut, wenn man was dabei hat, mit dem man akzeptable Fotos machen kann, recht es. Wenn ich da mehr will nehm ich eh ne echte Kamera. Und Multimedia? Das, was die meisten können, reicht mir eh.
    Warum baut eigentlich niemand mal so eine Kiste zusammen, wäre bestimmt der Renner (wenn durch so eine Umfrage mal repräsentative Werte rauskämen….)
    Ist wahrscheinlich wieder mal ne dumme Idee, nur als Kunde zu denken…

  • Am 4. Januar 2010 um 00:10 von Klaus

    was mir fehlt…
    Mir fehlt auch der eine oder andere Aspekt.

    – Produktivität
    Wie schon erwähnt, wird nicht auf verfügbare Produktiv-Software eingegangen.
    Aber nicht nur die Software, sondern auch die Möglichkeiten des OS selbst sind dabei wichtig. Zum Beispiel, daß man in den bis zu 32GB des iPhone keine eigenen Dateien speichern kann.
    So etwas betrachte ich als Selbstverständlichkeit. Auf meinem derzeitigen Symbian-Phone habe ich eine komplette Office-Suite drauf, kann problemlos Office-Dateien, PDFs und was auch immer sonst noch auf die Speicherkarte schieben, betrachten und (zumindest die Office-Dateien) nach belieben bearbeiten. Mit dem iPhone geht so etwas nicht. Unglaublich, aber wahr.

    – Systemstabilität
    Keine Ahnung, wie das bei den anderen Plattformen ist, aber Symbian mit all seinen Instabilitäten (salopp ausgedrückt: Hänger, Abstürze, Zerschießereien bis hin zum Reset samt Neuinstallation) geht mir nach gerade mal 3 Monaten dermaßen auf den Senkel, das der nächste OS-Wechsel wohl nicht mehr lange hin ist.

    – Offenheit der Plattform
    Android ist derzeit noch so offen, wie es eigentlich sein sollte (Installation von Programmen nur in den (meist kleinen) internen Speicher und das eine oder andere mehr.
    Doch Apple ist wohl Spitzenreiter, wenn es darum geht, den User möglichst fest an die Leine zu legen. Programme nur aus dem AppStore, der wiederum nur das enthält, was Apple in diktatorisch-zensorischer Manier für bequem befunden hat, feste Bindung an überteuerten Vertrag und und und.
    Außerdem dürfte ruhig mal deutlich erwähnt werden, daß dem iPhone-User das Multitasking verboten wird, nur damit das UI immer schönn flüssig läuft.

    Auf meinem S60-Phone beispielsweise verrichten gleich mehrere Komfort-Programme ihren Dienst im Hintergrund. Die Blacklist, durch die Anrufer ohne Nummer abgewiesen werden. Die alternative Bildschirmtastatur, die der mitgelieferten deutlich überlegen ist (und auch der des iPhone). Ein Tastensperr- und Alarmprogramm, das unüberhörbar laut gibt, wenn mir jemand das Phone aus der Tasche zieht. Ein automatischer Profilumschalter, der Profile z.B. zeit- und standordabhängig wechseln kann. Ein Schnellstartprogramm, das die werkseitige Medienleiste ersetzt. Ein Tastensperrprogramm, das in Abhängigkeit vom aktuellen Profil die Tastatur sperrt (z.B. draußen ja, zuhause nicht).

    – Anrufmanagement
    In Zeiten, wo Handynummern zur Grundausstattung eines Kontaktdatensatzes gehören, entsprechend weit verbreitet sind, sollte es Möglichkeiten geben, selbst zu bestimmen, wer einen wann anrufen darf.
    Mein erstes Handy 1998 war das Nokia 6110. Als sich alles die kleine Schwester 5110 kauften, war für mich schon damals die Kombination aus Anrufergruppen und Klingelprofilen unverzichtbar. Zum Beispiel weil mich ein paar wenige Leute zur Not nachts wecken können müssen, aber eben nicht jeder. Also ein Nacht-Profil erstellt, in dem das Handy Radau macht, aber eben nur bei Anrufern aus dieser einen bestimmten Anrufergruppe. Auch am Wochenende muß mich nicht jeder nerven können, Freunde hingegen sollten mich schon erreichen.
    Das ist etwas, was so maches System auch 11 Jahre später immer noch nicht kann.
    Mit Symbian ist das kein Problem (zumindest nicht bei Nokia), aber wie sieht es mit den anderen aus?

  • Am 4. Januar 2010 um 00:13 von Klaus

    hoppla
    Bei "Offenheit der Plattform" hätte es natürlich heißen müssen:

    Android ist derzeit noch nicht so offen, wie es eigentlich sein sollte (Installation von Programmen nur in den (meist kleinen) internen Speicher und das eine oder andere mehr.

  • Am 4. Januar 2010 um 15:46 von Arne

    Anti Symbian oder wie jetzt?
    Erstmal muss ich meinem Unmut kurz ein Ventil geben: Es werden moderne Systeme verglichen!
    Dann bei Symbian immer wieder veraltete Versionen mit einzubeziehen und dem System gleichzeitig vorzuwerfen veraltet zu sein ist jawohl arm.
    Wenn man heute Symbian zu einem Duell antreten lässt, dann bitte nichts mehr unter der 9er Version!

    Und genau da stimmen einfach viele angebliche Minuspunkte hier im Bericht überhaupt nicht. Genaugenommen steht auf nehazu jeder Seite mindestens ein wenig Schwachsinn und gefährliches Halbwissen…

    Seite1:
    Kann man weitestgehend so stehen lassen, nur wird hier ganz klar auf die Touchscreen-Versionen bezug genommen, was auch gut so ist, aber an anderer Stelle anscheinend dann doch wieder anders gehandhabt wird.

    Seite2:
    "Wer unbedingt ein Symbian-Smartphone mit Touchscreen haben möchte, guckt bei bestimmten Ausstattungsmerkmalen wie einer Tastatur in die Röhre."

    Gehts noch?! Was ist dann bitte das N97 und das N97 mini?
    Etwa kein Touchscreen-Modell mit vollwertiger mechanischer Tastatur?

    Seite3:
    "Der Symbian-Homescreen hat sich in den letzten Jahren ebenso wenig verändert wie die Oberfläche und die Art, sie zu bedienen."

    Aha… habt ihr nur das Nokia 5800XM? Oder evtl. noch das Samsung i8910HD angesehen? Alle anderen aktuellen Touchscreen-Modelle bieten doch Homescreens mit individualisierbaren Widgets und schneller Kalenderansicht sowie E-Maileingang… Okay, es stimmt, dass jeder Hersteller seine eigene Suppe kocht, aber die Aussage es hätte sich nichts getan ist so nicht korrekt!

    Seite4:
    "Hat ein Symbian-Display eine höhere Auflösung als das, für dass das jeweilige Programm entwickelt wurde, passt es eben nicht."

    Was habt ihr denn getestet? Die nahezu 100%ige Abqäerts-Kompatibilität von Symbian-Software ab Betriebssystem Version 9.1 ist doch einer der großen Pluspunkte von Symbian.
    Okay, vieles ist dann eben nicht auf Touchbedienung ausgelegt, aber ist das ein Wunder, wenn Touchunterstützung erst mit v9.4 kam?
    Und ganz nebenbei gibt es inzwischen die meisten Apps sogar mit Touchunterstützung.
    Es ist also eigentlich anders herum: Wurde die Anwendung für eine höhere Auflösung konzipiert, läuft sie nicht auf den älteren Systemnversionen… Alles andere wäre aber stillstand gegen den Fortschritt und ist somit auchg nicht negativ zu behandeln.

    Seite5:
    "Beim Datenabgleich lässt sich Symbian leider ebensowenig vergleichen wie beim App Store: Es gibt keine herstellerübergreifende Lösung."

    Ja, stimmt so…
    Aber ich habe noch kein, wirklich kein Symbian Handy gesehen, was nicht mindestens mit ActiveSync und in 95% der Geräte auch noch mindestens mit Exchange abgleichen kann. Die aktuellen Modelle können sogar mit den meisten Webdiensten umgehen. Hier also keinen Pluspunkt zu vergeben, nur weil unterschiedliche Wege (wohlgemerkt im Hintergrund, also für den User eigentlich völlig egal über welchen Weg) Verwendung finden ist irgendwie mal wieder Anti-Symbian – stellt aber natürlich das iPhone besser dar *fg*

    Seite6:
    Muss man leider wohl so stehenlassen…

    Aber insgesamt ist ja zu sehen, dass hier teilweise wirklich mit gefährlichem Halbwissen jongliert wurde.

  • Am 6. Januar 2010 um 19:45 von Daniel Schraeder

    Re: was mir fehlt… / Anti-Symbian
    Hallo zusammen,

    danke für die tollen Kommentare, Kritik und Anmerkungen. Die Idee, künftig mehr Umfragen auf CNET.de zu integrieren, werden wir auf jeden Fall aufnehmen – und das ganze auch mit dem "idealen Handy" testen.

    Zu Anti-Symbian:

    Stimmt, die Sache mit der Tastatur ist eine falsche Angabe, ich werde den Artikel entsprechend korrigieren. Sorry dafür.

    Beim Homescreen habe ich mich vielleicht etwas unklar ausgedrückt. Samsung hat tatsächlich seine TouchWiz-Oberfläche für Symbian umgesetzt, aber das Interface gibt es so ja auch betriebssystemübergreifend auf diversen Handys des koreanischen Herstellers. Gemeint war eigentlich, dass ein großer Sprung fehlt, also Innovationen wie etwa das Card Deck von Web OS zu bieten hat oder die nachladbaren Widgets, die es für Android gibt.

    Vor einiger Zeit habe ich zuletzt das Problem gehabt, dass diverse Symbian-Games auf einem Gerät mit höherer Auflösung nicht liefen – bzw. eben grafisch extrem fehlerhaft dargestellt wurden. Ich werde das bei nächster Gelegenheit nochmals testen.

    Beste Grüße
    Daniel Schraeder, CNET.de

  • Am 12. Januar 2010 um 10:56 von Arne

    Homescreen
    Erst einmal sorry für meinen letzten agressiv formulierten Kommentar. Auch wenn meine Kritik immer noch etwas ist, wo ich zu 100% hinterstehe, so hätte ich sie auch sachlicher formulieren können.

    "Beim Homescreen habe ich mich vielleicht etwas unklar ausgedrückt. Samsung hat tatsächlich seine TouchWiz-Oberfläche für Symbian umgesetzt, aber das Interface gibt es so ja auch betriebssystemübergreifend auf diversen Handys des koreanischen Herstellers. Gemeint war eigentlich, dass ein großer Sprung fehlt, also Innovationen wie etwa das Card Deck von Web OS zu bieten hat oder die nachladbaren Widgets, die es für Android gibt."

    Dann wäre es meines Erachtens zumindest wichtig, im Artikel auf den Homescreen des N97 hinzuweisen, der sehr wohl nachladbare Widgets bietet…
    Okay, die Auswahl trifft hier nicht immer meinen Geschmack, aber das ist ja bei jeder Software so, dass es subjektiv nicht immer passt.
    Fakt ist aber, dass ich Widgets nachladen kann und mir so eine alternative Kalenderansicht, andere E-Mailkontodarstellung, die neuesten Bundesliga-News und vieles mehr auf den Homescreen holen kann.

    Oft bringen Apps ihre Widgets mit, zum Teil gibt es aber auch reine Widgtes, die man zwar auch aus dem Menü starten kann, die aber ganz klar für die Nutzung des Homescreens ausgelegt sind.

    Ich will nicht sagen, dass Symbian von der Bedineung und Intuitivität nicht ganz klar dem iPhone Os hinterherhängt… Aber mal ganz ehrlich: jedes OS und jede Oberfläche, die kein Multitouch unterstützen hängen dem iPhone hinterher.

    liebe Grüße
    Arne

  • Am 25. Januar 2010 um 08:36 von Tobias

    Business
    Hallo zusammen,

    zuerst einmal vielen Dank für diesen Artikel. Genau nach so etwas habe ich lange gesucht, da eine Neuanschaffung eines Handys kurz bevor steht.

    Allerdings vermisse ich für mich (und ich denke für viele andere auch) einen sehr wichtigen Aspekt. Dieser ist die Businesstauglichkeit der Systeme. Im Artikel wird im Schwerpunkt auf Touchhandys (mit oder ohne Tastatur) eingegangen. Diese Geräte liegen mit Masse alle in einer Preisklasse oberhalb der 400 € (ohne Vertrag). Solche Handys werden also im Schwerpunkt auch nur von Personen gekauft, die das Geld haben, aber viel mehr noch, die einen solche Investition für richtig erachten, um so viele Funktionen wie möglich in einem Gerät zu haben. ALSO Personen, die die Businessfunktionen beruflich benötigen.
    Genau dieser Aspekt wurde meiner Meinung nach völligst ungenügend betrachtet, sondern spielte immer nur eine kleine Rolle am Rande der Bewertung. Also viel zu wenig Einfluss auf die Bewertung.
    Dagegen fließen Multimediaanwendungen seht stark in die Bewertung ein. Den oben beschriebenen Personenkreis werden diese Sektoren des Systems jedoch nur sekundär interessieren. Denn wer sich Handys in dieser Preisklasse zulegt wird seltens Bilder mit diesem Gerät "schießen", da sie eine normale, ordentliche Kamera haben. Und für Schnappschüsse reichen auch 3MP locker aus…

    Diese Gewichtung der Berwertungskriterien sollten evtl. in späteren Tests überdacht werden.

    Für mich persönlich wäre ein Handy ohne jegliche Multimediaanwendungen schon fast ein Segen, solange das Teil alle Businessfunktionen unterstützt, so dass es als vollwertiges Handy wie auch PDA zu betrachten ist und im Notfall den Laptop "ersezten" kann, wenn der mal nicht bei der Hand ist.

    PS: Auch noch vielen Dank an all die anderen Nutzer für deren hilfreichen Kommentaren.

    Gruß
    Tobias

  • Am 25. Januar 2010 um 14:43 von Daniel Schraeder

    Re: Business
    Hallo Tobias,

    vielen Dank für Ihren Beitrag und Ihre Meinung. Ganz offensichtlich haben wir die Bedeutung des Business-Aspekts in dieser Story unterschätzt und werden den Punkt bei einem künftigen Update auf jeden Fall berücksichtigen.

    Beste Grüße
    Daniel Schraeder, CNET.de

  • Am 10. März 2010 um 17:43 von Thomas

    Vergleich
    Schade das in dem Vergleich nicht auch deutlicher auf die zukünftige Abhängigkeit von Google bei dem Android eingegangen wird. Ohne mit allem zu denen umzuziehen klappt bei meinem GT-I5700 gar nichts. NICHT MAL DER KALENDER ODER DER IMPORT VON KONTAKTEN! Toll ist das dann wenn mal wie ein " ooops, versuchen sie es später noch einmal." kommt. Überflüssiger Schrott wie facebook oder googlemail läßt sich auch nicht entfernen. Dadurch habe ich zwar eine schön schnelle Auswahlplattform muß aber immer ewig suchen bis ich das gewünschte unter den ganzen bunten Bildchen gefunden habe. Manchmal ist weniger mehr.

    Beste Grüße von einem doch wieder Windows Mobile Nutzer

  • Am 11. März 2010 um 10:43 von Daniel Schraeder

    Re: Vergleich
    Hallo Thomas,

    vielen Dank für Ihre Meinung. Es ist richtig, dass ein Google-Konto vonnöten ist, um Android zu nutzen – das Übertragen aller Daten an Google aber nicht. So gleichen beispielsweise die HTC-Geräte auf Wunsch Kalender, Kontakte usw. auch mit Exchange ab, ohne, dass Google etwas davon mitbekommt. Für andere Smartphones gibt es entsprechende Programme im Market.

    Wer Googlemail, Facebook & Co. deinstallieren möchte, kann das mit einem Custom ROM auch tun – zugegebenermaßen allerdings nicht ohne weiteres, denn dafür ist das Unlocken des Smartphones nötig.

    Beste Grüße
    Daniel Schraeder, CNET.de

  • Am 17. März 2010 um 18:49 von hans

    Aufregen = Idioten
    Danke an das Team für die Infos. An alle die sich beschweren, selber besser machen und tschüss. Da Ihr anscheinend besser wisst wies läuft, braucht ihr ja sowas gar nicht zu lesen. Mir als Einsteiger hat dies einiges gebracht.

    Schönen Gruss noch an die vielen Klugscheisser die unser Land hervorgebracht hat.

  • Am 12. April 2010 um 04:43 von tollmar

    flaming 😉
    Hallo,
    Erstmal danke für diesen bericht er ist gut und geht auf die wohl "wichtigsten" kriterien eines betriebssystem ein.
    Da direkt etwas zu "flaming". Jeder hat doch seine eigenen kriterien, und dieser verfasser hatte eben diese. Mansche achten auf Multimedia, andere auf erweiterungsmöglichkeiten und und und, da braucht man doch nicht zu meckern ist doch jedem selbst überlassen.
    Ich muss sagen die Bewertung ist schon stark gegen Windoof und Symbian. Aber wenn man sich mal umhört sind das auch die unbeliebtesten OS. Aber man mus auf die Bewertung doch auch nichts geben solange die Fakten stimmen.
    Aber eins muss ich an den "Fakten" doch "verbessern".
    Ich besitze ein G1 mit Android. Ein kumpel besitzts das Palm. Und ich muss sagen das die geschwindigkeit des Palms deutlich besser ist. Schon nur wenn ich ein programm schliessen will und wieder auf den Homescreen komme, habe ich desöfteren wartezeiten von bis zu 30 sekunden.
    Ansonsten ist der test eben einfach ein wenig veraltet. Mitlerweile gibt es sehr viele Apps für das Palm, und die tendenz ist steigend.
    Aber im großen und ganzen ist der Bericht auf jedenfall klasse und hilft einigen leuten wohl weiter.
    An dieser stelle würde mich mal interessieren ob es möglich ist Web OS auf einem anderen Handy zu installieren, (unlocken vorrausgesetzt)
    grüße tollmar

    • Am 12. April 2010 um 11:20 von Daniel Schraeder

      AW: flaming 😉
      Hallo Tollmar,

      vielen Dank für den Beitrag. Ich habe mich mal etwas in den einschlägigen Foren umgesehen und leider keine Anhaltspunkte dafür, dass es bereits Web-OS-Portierungen für anderen Handys gibt. Theoretisch könnte das wohl funktionieren, da das Palm-Betriebssystem offensichtlich auf einem Linux-Kernel aufbaut, konkrete Lösungen für bestimmte Smartphones habe ich aber wie gesagt nicht entdeckt.

      Beste Grüße
      Daniel Schraeder, CNET.de

      • Am 12. April 2010 um 22:49 von tollmar

        AW: AW: flaming 😉
        okay danke das sie nachgeforscht haben :)
        Selber versuchen würden sie es nicht? 😀
        Ich selbst habe da wenig ahnung auch wenn ich meine handy nach Anleitung uach noch unlocked bekommen hab (kann es vll daran liegen das es langsamer ist?)
        Grüße tollmar

      • Am 13. April 2010 um 10:50 von Daniel Schraeder

        AW: AW: flaming 😉
        Hallo Tollmar,

        ehrlich gesagt habe ich leider keine Erfahrungen mit dem Unlocken des Palm Pre – deswegen kann ich da auch keine Einschätzung zu abgeben. Unabhängig davon werde ich sicherlich immer mal wieder schauen, ob sich in dem Bereich etwas getan hat.

        Beste Grüße
        Daniel Schraeder, CNET.de

  • Am 28. April 2010 um 22:55 von Herr Richter

    Brauch dringend Hilfe
    Hallo, ich habe die neuste Version XDANDROID31310.7z geladen, doch jedesmal wenn ich die haret.exe starte hängt sich mein MDA Compact V auf.
    Welche Startup Config. muss ich für mein Gerät den benutzen um diesen Fehler evtl. ersteinmal auszuschliessen.habs mit DIamond und Ralph schon versucht.
    Wenn ich auf die haret.exe klicke erscheint kurz, “boot linux“ oder so und dann macht er nichts mehr…er loggt sich auch von Active Sync aus und wird von meinem PC auch als neues Smartphone erkannt, aber das wars auch.ich hoffe mir kann jemand helfen, ich sehe darin nämlich meine einzigste CHance eine 11 MB große Exel-Datei zu öffnen.WM 6.5 schafft das mit dem Rom nicht.
    Vielen Dank

    Mfg Herr Richter

    • Am 30. April 2010 um 11:01 von Daniel Schraeder

      AW: Brauch dringend Hilfe
      Hallo,

      ich habe leider so ein Gerät nicht hier, kann den Fehler also nicht nachvollziehen. Aber vielleicht hilft beim Googeln ja die Info, dass das Compact V baugleich mit dem HTC Touch Diamond 2 ist, der auch unter seinem Entwicklungsnamen Topaz bekannt ist. Außerdem würde ich es noch versuchen, die Haret auszuführen, wenn das Gerät nicht per USB mit dem Computer verbunden ist.

      Beste Grüße und viel Erfolg
      Daniel Schraeder, CNET.de

  • Am 21. Juni 2010 um 14:04 von Dilbert

    Was nun?
    Erstmal vielen Dank für den Artikel und auch die Mehrzahl der Kommentare, auch wenn er jetzt schon ein halbes Jahr alt ist. Ich stehe jetzt (Juni 2010) vor der Entscheidung WM 6.5 oder Android 2.1. und weiß immer noch nicht was ich nehmen soll.
    Synchronisation mit Outlook ist für mich sehr wichtig. Für beide OS gibt es mittlerweile tolle Hardware (HTC HD mini oder HTC legend).
    Gibt es zum jetztigen Zeitpunkt noch weitere Informationen, die die Entscheidung leichter machen?

    • Am 22. Juni 2010 um 11:27 von Daniel Schraeder

      AW: Was nun?
      Hallo Dilbert,

      definitiv bekommt Android langsam den verdienten Lohn – der Marktanteil steigt stetig, während Windows Mobile im direkten Vergleich inzwischen "noch altertümlicher" wirkt. Wir werden sehen, ob Microsoft das Ruder mit Windows Phone 7 noch mal rumreißen kann. Stand heute ist meiner Meinung nach Windows auf dem Handy bei den meisten Punkten nicht mehr konkurrenzfähig, obwohl beispielsweise HTC mit seiner eigenentwickelten Oberfläche und Punkten wie dem Multitouch-Zoom noch einmal alles aus dem Betriebssystem herauskitzelt.

      Die größte Stärke von Windows Mobile ist aber genau der Punkt, der Ihnen besonders wichtig ist: Der Datenabgleich mit Outlook. Für Android gibt es da zwar inzwischen einige Lösungen, etwa HTC Sync, Aufgaben und Notizen beispielsweise werden aber nicht mitsynchronisiert. Generell funktioniert das Synchronisieren hier am besten "over the air", also über die Internetverbindung. Wer sich darauf einlässt, seine Kontakte bei Google oder auf einem Exchange-Server zu speichern, bekommt hier das Rund-um-Sorglos-Paket. Wer hingegen auf den Abgleich mit Outlook nicht verzichten will, muss auf jeden Fall Abstriche hinnehmen.

      Beste Grüße
      Daniel Schraeder, CNET.de

  • Am 6. Juli 2010 um 15:29 von Michael

    Android MS-Office fähig?
    Hallo, mich würde mal interessieren, ob man mit Android auch Office Dateien öffnen und bearbeiten kann & ob man diese dann auch mit seinem laptop synchronisieren kann. Gibt es vielleich ein App dazu? Oder hat Android ein vergleichbares Programm auf Lager das wiederum auf einem Laptop mit Windows funktioniert?

    beste Grüße Michael

    • Am 8. Juli 2010 um 11:36 von Daniel Schraeder

      AW: Android MS-Office fähig?
      Hallo Michael,

      es gibt diverse Applikationen, die das Betrachten von Office-Dateien ermöglichen. Auch Bearbeiten ist möglich, im Moment fallen mir da aber nur kommerzielle Programme ein – beispielsweise Quick Office.

      Da bei Android der direkte Zugriff auf den Speicher über USB und E-Mail-Client möglich ist, habe ich nicht nach einer Möglichkeit zum Synchonisieren gesucht. Möglich, dass es etwas derartiges gibt – für meine Fälle hat bislang einfaches Kopieren ausgereicht.

      Beste Grüße
      Daniel Schraeder, CNET.de

      • Am 11. Oktober 2010 um 00:35 von Marcel

        windows mobile is doof
        also ich bin schwer enttäuscht von windows mobile 6.5
        wenn ich im vergleich smartphones mit android sehe
        allein die animationen sind dermaßen unflüssig bei windows mobile. es gibt kaum nützliche apps und die performance is auch nit so das wahre. am meisten stört mich das browsen.. ich habe ein omnia i8000 und aufwendige seiten oder flash seiten sind kaum nutzbar ausser mit skyfire welcher sehr performance lastig ist.
        auch das der streamplayer von windoof nicht ma im browser integriert ist.
        ein Beispiel :
        ich öffne eine seite und drücke auf ein video link.
        der stream player öffnet sich und spielt das video ab, gleichzeitig schließt sich opera (hab schon versucht das zu unterbinden) und ruckzuck muss ich über die chronik die seite wieder aufrufen was ziemlich nervig ist
        ich hab richtigen frust winmo gegenüber und ich werde mein phone wieder verkaufen und mir ein htc zu legen.

        sorry wollte nur mal eben mein saft ablassen ^^

  • Am 28. November 2010 um 15:42 von Roger

    ALT
    Wie wärs mal mit rausschmeissen der alten Tests und dafür neue an den Start bringen!!!

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