Dual Kameras – so tituliert Sanyo seine aktuellen Camcorder. Der Xacti VPC-CG10 soll also mehr können, als nur schnöde Videos aufzunehmen. Wenn es nach dem Hersteller geht, dann bleibt die Digicam zu Hause, wenn die Videokamera dabei ist. In der Praxis sieht das leider anders aus, denn während das handliche Gerät schöne Clips aufzeichnet, fällt es bei den fotografischen Fähigkeiten gnadenlos durch.

Design

Im Gegensatz zu den flachen Flip-Camcordern setzt Sanyo auf ein weniger hosentaschenfreundliches Format. Dafür profitieren Sanyo-Kunden von einem fünffachen optischen Zoom und einem hochauflösenden, großen Display. Beim Filmen auf Konzerten oder von Kindern profieren Kameramänner von dem dreh- und schwenkbar aufgehängten 3-Zoll-Display.


Dicht gedrängt: Praktisch alle Bedienelemente quetschen sich auf die Rückseite des kleinen Camcorders.

In die Hosentasche passt der CG10 zwar nicht mehr, größere Jackentaschen fassen ihn aber problemlos. Der Pistolengriff ist relativ dick – Menschen mit kleinen Händen haben mit dem Design unter Umständen Schwierigkeiten. Wer ausreichend lange Finger hat, bedient den Camcorder ohne Weiteres mit der rechten Hand.

Unterhalb des Linse befindet sich ein Blitz, der auch als Videolicht herhält. Der größte Teil des Gehäuses besteht aus glänzendem Kunststoff, der Fingerabdrücke magisch anzieht. Wer sich den CG10 kauft, sieht sich am besten gleich nach einem Mikrofasertuch um. Einzig den inneren Handgriff versieht der Hersteller mit einer Lederimitatbeschichtung.

In der Vertiefung des Bildschirms befinden sich Ein/Aus-Schalter und SDHC-Kartenslot. Auf der Unterseite des CG10 bringt der Hersteller ein Stativgewinde und einen proprietären, kombinierten USB/AV-Port unter. HD-Auflösung zum Trotz befindet sich im Lieferumfang lediglich ein Composite-Kabel. Eine Component-Strippe ist nicht mit dabei.


Für Menschen mit kleinen Händen dürfte der voluminöse Handgriff etwas zu dick sein.

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