Der erste BlackBerry Storm sorgte bei uns für Begeisterung. Jedenfalls, bis wir ein Exemplar in den Händen hielten. Dann machte sich Ernüchterung breit: Das Interface der ersten Version nervt mit haufenweise Bugs, die fehlende Tastensperre sorgt während des Telefonierens für abgebrochene Gespräche, und WLAN fehlt komplett. Der Storm 2 soll alles besser machen.

Im Herzen ein BlackBerry

Vor zehn Jahren erblickte der erste BlackBerry das Licht der Welt. Seitdem hat RIM die Kommunikationsfähigkeiten seiner Smartphones nach und nach perfektioniert. Einen nicht unerheblichen Teil tragen auch die ausgezeichneten QWERTZ-Tastaturen der Geräte dazu bei. Dem anhaltenden Trend zu berührungsempfindlichen Displays kann sich allerdings auch der kanadische Hersteller nicht entziehen.

Den ersten Schritten im Touchscreen-Neuland zum Trotz bringt der Storm 2 alle E-Mail-Features mit, die wir von anderen BlackBerrys kennen. Dank BlackBerry-Server gelangen E-Mails per Push in Echtzeit in den Posteingang. Für hohe Sicherheit sorgt dabei eine verschlüsselte Kommunikation. Allerdings sind dafür bestimmte Handytarife nötig.


Wenig neues: Das Interface hat sich im Gegensatz zum Vorgänger kaum verändert und wirkt im Vergleich zu Android & Co. etwas antiquiert.

Zudem bietet der Storm 2 ein ausgezeichnetes Management der Kontakte. Es stehen etwa separate Posteingänge für jeden E-Mail-Account zur Verfügung sowie eine Sammel-Inbox, die alle Adressen miteinander vereint. Wer die Facebook-App installiert, sieht dort beispielsweise auch die Nachrichten aus dem Social Network. Darüber hinaus integriert der BlackBerry die FaceBook-Kontakte in das Adressbuch. Ebenso einfach funktioniert das zum Beispiel auch mit Gmail-Accounts.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Mit SurePress und WLAN: RIM BlackBerry Storm 2 (9520) im Test

  • Am 21. Januar 2010 um 14:20 von seltersonal

    Fast richtig
    Das die Tastatur keine Ersatz fuer eine echte ist mag richtig sein, dennoch ist es nicht so schlimm wie es in dem Artikel den Anschein hat. Es ist eine kleine umgewoehnung jedoch kann man dennoch schnell tippen (mit Uebung schneller als auf einem normalen touch screen da die Fehlerrate wesentlich geringer ist).

    Die Aussage mit dem Altmodischen Display muss ich zurueckweisen da man hier nach Wahl seine eigene Optik anpassen kann oder bereits vorhandene Oberflaechen einbinden kann von denen es bereits viele kostenfrei gibt.

    Auf wichtige Funktionen wie Multitasking oder einen, im Vergleich zu anderen Phones, guten Akku wird hier leider nicht eingegangen. Eigentlich schade weil das Handy rundherum ein sehr solides und stabiles (Software und Hardware) Geraet ist.

  • Am 30. Januar 2010 um 16:21 von hansolo

    familienerbe?!
    ich finde es schade, dass sich das storm 2 in punkto texteingabe mit seinen ausschließlich für den zweck konzipierten brüdern messen muss. ich hatte das storm2 aufgrund seiner allgemein mittelmäßigen bewertungen nicht wirklich auf dem schirm. letzte woche habe ich das gerät dann erstmals bei vodafone in die finger bekommen und war hellauf begeistert! das touchscreen (kapazitiv!!!) reagiert super flüssig, die surepress technologie vermeidet dabei allerdings ein versehentliches anwählen von menüpunkten. und das stört mich bei anderen touchphones wirklich am meisten! das feedback der aktuatoren fühlt sich sehr mechanisch an, so als würde man wirklich eine taste drücken. für mich ist das storm 2 derzeit das einzig vernünftige touchscreen smartphone, da RIM sich wirklich gedanken über die nachteile von touchscreens gemacht hat und zudem die alten tugenden wie akkulaufzeit, verarbeitung und sprachqualität nicht vergessen hat! nächsten monat verlängert sich mein vertrag bei vodafone. meine handywahl ist jetzt schon gefallen!

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