Auf den ersten Blick sieht die Lumix DMC-FP8 wie eine ganz gewöhnliche ultrakompake Digicam aus. Allerdings verspricht der Hersteller, einem typischen Problem dieser Kameraklasse zu Leibe zu rücken: der niedrigen Geschwindigkeit. Und das klappt gut – jedenfalls was Serienbildmodus, Startzeit und Auslöseverzögerung bei guten Lichtverhältnissen angeht. Zudem überzeugt die kleine Panasonic mit überragender Akkulaufzeit und einfacher Bedienung.

Design

Die FP8 ist in Rot, Schwarz und Silber erhältlich. Abgesehen von der poppigen Version in Rot fällt das Design eher unauffällig, aber edel aus. Mit einem Kampfgewicht von 153 Gramm und einer Dicke von lediglich zwei Zentimetern passt die Kamera problemlos in die Hosentasche. Die Optik ist vollständig im Gehäuse integriert und fährt weder beim Einschalten noch beim Zoomen aus der Digicam heraus. Durch die Positionierung der Linse weit auf der Seite der Kamera passiert es allerdings schnell, dass auf den Aufnahmen Finger des Fotografen zu sehen sind.

Die Bedienelemente sind so einfach aufgebaut, dass sie jeder, der schon einmal eine Digitalkamera in den Händen hatte, sofort verstehen dürfte. Auf der Oberseite befinden sich Ein/Aus-Schalter, Auslöser und Zoomring. Zudem gibt es einen kleinen Knopf, der vom aktuellen Aufnahmemodus direkt zu Panasonics intelligenter Automatik (iA) wechselt. Diese Funktion nimmt dem Fotografen den Großteil der Arbeit ab, indem sie selbsttätig das passendste Szenenprogramm auswählt. Verwacklungen, Fokus und Belichtung korrigiert der Modus ebenfalls.

Ein erneuter Druck auf die iA-Taste im Automatikmodus wechselt zum vorherigen Aufnahmeprogramm zurück. So lässt es sich beispielsweise mit einem Knopfdruck zwischen Videomodus und intelligenter Automatik hin- und herwechseln.


Die iA-Taste auf der Oberseite der FP8 versetzt die Kamera in den intelligenten Automatikmodus.

Das 2,7 Zoll große LC-Display dominiert die Rückseite der Kamera. Neben der rechten oberen Ecke der Anzeige sitzt ein Schieber zum Wechseln zwischen Wiedergabe und Aufnahme. Darunter befinden sich Modus-Knopf und Menü/Set-Taste. Rechts unten am Gehäuse bringt Panasonic einen Q.Menu-Button an, der die wichtigsten Aufnahmeparameter in einer vertikalen Leiste auf den Bildschirm holt. Tiefgreifendere Einstellungen finden sich im Hauptmenü, das ein Druck auf den Menü/Set-Knopf öffnet.

Oberhalb der Q.Menu-Taste gibt es das obligatorische Vier-Wege-Navigationskreuz, das außerdem einen direkten Zugriff auf die Einstellungen für Belichtung, Blitz, Makro und Selbstauslöser gewährt. Bei Betätigung leuchten die Bedienelemente bläulich. Das sieht zwar schick aus, für Nachteulen wäre allerdings eine dauerhafte Beleuchtung sinnvoller.

Auf der rechten Seite des Gehäuses befindet sich eine kleine Klappe, die drei Ports verbirgt: Netzstecker, Komponentenausgang und kombinierten AV/USB-Port. Im Lieferumfang befinden sich allerdings nur USB- und AV-Kabel. Alles andere gibt es gegen Bezahlung im Zubehörsortiment des Herstellers.

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