In früheren Zeiten saßen die Menschen mit einer großen Tastatur vor einem kleinen Bildschirm. Der Blick auf den iMac mit 27-Zoll-Display zeigt: Heute ist es umgekehrt. Ein 27 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 2560 mal 1440 Pixel hat kein anderer Hersteller im Angebot. Weder ein All-In-One-Gerät noch ein Monitor sind mit dieser Auflösung erhältlich. Lediglich 30-Zoll-LCDs mit 2560 mal 1600 Bildpunkten bieten eine noch größere Arbeitsfläche. Allerdings kosten solche Monitore teilweise mehr als der iMac 27, der ab circa 1500 Euro erhältlich ist.

Das von LEDs gleichmäßig und hell ausgeleuchtete SIPS-Display (375 cd/m2) stellt knapp 3,7 Millionen Pixel dar und bietet damit eine doppelt so große Auflösung wie ein 20-Zoll-iMac. Mit gut 60 Prozent mehr Bildpunkten stellt es auch das bisherige 24-Zoll-Modell deutlich in den Schatten. Das bedeutet mehr Raum zur Fensteranordnung: Anwender sparen sich dadurch häufiges Hin- und Herschalten zwischen einzelnen Fenstern. Dank der SIPS-Technik bleibt auch bei hohen vertikalen und horizontalen Blickwinkeln die Darstellungsqualität sehr gut. Angenehm ist ebenfalls das kaum zu hörende Betriebsgeräusch des All-in-One-Geräts.

Mit voller Bildschirmhelligkeit benötigt der iMac 143 Watt im Leerlauf. Zum Vergleich: Mit gleichen Einstellungen liegt der Energiebedarf des 2,4 GHz schnellen 20-Zoll-Modells bei 92 Watt. Hohe CPU-Belastung sorgt für einen Anstieg der Leistungsaufnahme auf 185 Watt. Wird zusätzlich die 3D-Einheit der Grafikkarte genutzt, steigt der Energiebedarf auf 202 Watt. Apple gibt eine maximale Leistungsaufnahme von 365 Watt an. Allerdings könnte sich dieser Wert auf das Modell mit Core i7 beziehen.

Ausstattung

Nicht nur das imposanten Display, auch die innere Ausstattung ist üppig: Ein Core-2-Duo mit 3,06 GHz, 4 GByte Arbeitsspeicher und eine 1 Terabyte große Festplatte dürften die Ansprüche der meisten Anwender zufrieden stellen. In der Standardausführung stattet Apple den iMac 27 Zoll mit einer ATI Radeon HD 4670 Mobility aus. Damit ist das Gerät für 2D- und zahlreiche 3D-Anwendungen gut gerüstet. Moderne 3D-Spielen überfordern die Grafikeinheit allerdings – vor allem, wenn das Spiel die native Auflösung von 2560 mal 1440 Bildpunkten darstellen soll. Höhere 3D-Performance erzielt man mit niedrigerer Auflösung. Allerdings sinkt dadurch die Darstellungsqualität.

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