So günstig war HD noch nie: neun Blu-ray-Player für weniger als 150 Euro

Blu-ray-Player sorgen für echte Kinoqualität im eigenen Wohnzimmer. Sie machen neue Filme zu einem echten Erlebnis und bringen alte Streifen mit ungeahnten Details auf den Schirm. Wir vergleichen neun HD-Spieler für weniger als 150 Euro und erklären, worauf Käufer achten sollten.

Wer schon einmal einen Film in High Definition gesehen hat, weiß, was ihm bei einer normalen DVD entgeht. Zwar macht ein cooler Action-Streifen wie Stirb Langsam auch in Standard-Auflösung Spaß, an das Erlebnis des Blu-ray-Genusses kommt das in die Jahre gekommene Format aber einfach nicht heran. Wer einmal Blut geleckt hat, wird bei SD-Material immer die leuchtenden Farben von Explosionen und die unzähligen Details wie die Fetzen von Bruce Willis‘ zerrissenen Unterhemds vermissen.

Vor etwa einem Jahr war es allerdings noch so, dass sich kaum jemand den HD-Genuss leisten konnte oder wollte. Ein gutes Gerät ging damals für nicht weniger als 300 Euro über die Ladentheke. Doch das hat sich drastisch geändert. Heute kosten selbst hochwertige Modelle kaum mehr als ein ordentlicher DVD-Spieler. Und auch die Discs und Fernseher werden immer günstiger.

Geräte im Vergleich

Insgesamt sind derzeit satte neun HD-Player für weniger als 150 Euro erhältlich. Das günstigste Modell im Vergleich, der Funai B1-M110, kostet sogar lediglich 100 Euro. Der Philips-Player BDP3000 ist ihm mit einem Preis von 110 Euro dicht auf den Fersen. Philips BDP2500 und Samsungs BD-P1580 sind mit 115 Euro nur 5 Euro teurer. Der BD350 von LG wechselt für 120 Euro den Besitzer.


Funais Blu-ray-Player B1-M110 ist mit 100 Euro das günstigste Gerät im Vergleich.

Nun folgt ein etwas größerer Preissprung. Für das Sony-Auslaufmodell BDP-S350 müssen Käufer etwa 135 Euro auf den Tisch legen. Der Nachfolger BDP-S360 ist weitere 10 Euro teurer. LGs BD370 und Samsungs BD-P1600 kratzen an unserer Preisgrenze. Beide Geräte erleichtern den Geldbeutel um knapp 150 Euro.

Wiedergabemedien

Dass ein Blu-ray-Player normale Blu-ray-Discs abspielt, ist klar. Doch wie sieht es mit anderen Formaten aus? Schließlich sollen auch die alten DVDs und die DivX-Filmsammlung keine Probleme bereiten. Und selbst bei Blu-rays gibt es etwas zu beachten.

Wer HD-Filme selbst auf Blu-rays brennt, sollte einen Player mit einer Unterstützung für BD-R und BD-RE auswählen. Da jedoch fast niemand einen Blu-ray-Brenner besitzt, spielt das BD-Live-Format eine größere Rolle. Beherrscht ein Gerät BD-Live, ruft es bei der Wiedergabe von entsprechenden Medien zusätzliche Inhalte zu einem Film aus dem Internet ab. Diese sind meist aktuell, interaktiv und unterhaltsam.

Wer neben Kauf-DVDs viele selbstgebrannte Scheiben besitzt, sollte darauf achten, dass nicht nur die normalen Formate DVD-R und DVD+R, sondern auch doppelschichtige Medien (DL) und haltbare DVD-RAMs in der Kompatibilitätsliste des Players stehen.


Der BDP-S360 von Sony spielt AVCHD-Videos in High-Definition-Auflösung ab.

Ebenso wichtig wie die Medienunterstützung sind die abspielbaren Formate. Wer Filme aus dem Internet herunterlädt, freut sich besonders, wenn der Player SVCDs und DivX-Filme wiedergibt. Um HD-Downloads abzuspielen, benötigt der Player eine Unterstützung für DivX HD, MKV oder AVCHD. Ebenso erfreulich ist ein Support von JPEG- oder PNG-Fotos und MP3- und WMA-Musik.

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