Das „P“ in PC steht heutzutage eher für „Portable“ als für „Personal“ – schließlich stellen günstige Mobilrechner den wohl größten PC-Trend der letzten zwei Jahre dar. Sony hat sich – ebenso wie Apple – bislang allerdings aus dem niedrigpreisigen Netbook-Segment herausgehalten. Die Geräte der P-Serie sind zwar winzig, mit 900 Euro aber alles andere als kostengünstig. Das Vaio W gehört mit 500 Euro jedenfalls preislich ebenfalls eher in die Laptopsparte.

Design und Ausstattung

Dank Kohlefasergehäuse und Solid-State-Festplatte ist das Vaio X unglaublich leicht. Es fühlt sich mit 780 Gramm so schwerelos an, dass uns etliche Kollegen fragen, ob es sich bei dem Testgerät um einen Dummy handelt, als sie es in den Händen halten.


Die Vaio-X-Unterschale ist gerade einmal so dick wie ein gewöhnlicher VGA-Port hoch ist.

Angesichts der vierstelligen Anschaffungskosten darf man allerdings auch eine gehörige Portion Extravaganz erwarten – insbesondere, nachdem „nur“ ein Atom-Prozessor vom Typ Z550 zum Einsatz kommt. Zusammen mit 2 GByte Arbeitsspeicher und Windows 7 liefert die auf 2,0 GHz getaktete CPU nur eine mäßig bessere Leistung als das durchschnittliche 300-Euro-Netbook.

Egal ob wir im Café oder auf der Couch sitzen, das Arbeiten und Surfen macht mit dem Vaio X wirklich Spaß. In einem von Kostenoptimierungen dominierten Markt lässt der Sony-Bolide einen erfrischenden Hauch von Luxus aufkommen. Ein tolles Preisleistungsverhältnis gibt es hier zwar nicht, dafür aber einen echten Hingucker.

Hardwarekonfiguration unseres Sony Vaio X
Display 11,1 Zoll (1366 x 768 Pixel)
Prozessor Intel Atom mit 2,0 GHz
Arbeitsspeicher 2 GByte DDR2-RAM (533 MHz)
Massenspeicher 128 GByte SSD
Chipsatz Intel GMA 500 / US15W
Grafikkarte Mobile Intel GMA 500
Betriebssystem Windows 7 Home Premium
Abmessungen 27,8 x 18,5 x 1,4 cm
Gewicht 780 g

Mit einer Dicke von nicht einmal 1,4 Zentimetern unterbietet das Vaio X zahlreiche Smartphones. Der goldene Anstrich unseres Testgeräts unterstreicht den luxeriösen Eindruck noch einmal. Alternativ gibt es den Netbook-Notebook-Hybriden auch in Schwarz und Carbon-Optik. Wer sich mit schlichtem Schwarz zufriedengibt und auf das UMTS-Modem verzichtet, spart 200 Euro. Mechanische Festplatten stehen für das 780 Gramm schwere Vaio gar nicht zur Verfügung.

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