Das JooJoo löst auf den ersten Blick ein Haben-Wollen-Gefühl aus. Mit dem gigantischen Touchscreen und dem flachen Gehäuse erinnert der Tablet-PC an einen überdimensionalen iPod Touch. Aber findet die Surf-Flunder ihren Platz zwischen Smartphones und Netbooks? Angesichts des mit 499 US-Dollar nicht gerade niedrigen Preises haben wir unsere Zweifel.

Design und Ausstattung

Das 12,1 Zoll große Display vereinnahmt praktisch die gesamte Front des JooJoo. Die Anzeige löst 1366 mal 768 Pixel auf und verlässt sich bei der Eingabe auf einen kapazitiven Touchscreen. An Videotelefonie denkt Fusion Garage offensichtlich auch: Kamera, Mikrofon und Lautsprecher sind an Bord. Dazu gesellen sich ein USB-Port sowie ein Kartenleser.

Welcher Prozessor kommt zum Einsatz? Darauf erhalten wir vom Fusion-Garage-CEO Chandra Rathakrishnan leider keine Antwort. Wer den Touchscreen herstellt, wird ebenfalls nicht verraten. Immerhin erfahren wir, dass der JooJoo über 4 GByte Speicherkapazität verfügt.

Das Gehäuse ist sehr schlank und liegt mit der sanft abgerundeten Rückseite gut in der Hand. Die riesige Anzeige sieht toll aus. Abgesehen von dem An/Aus-Schalter gibt es auf dem Gerät, das übrigens dünner ist als das MacBook Air, keine mechanischen Bedienelemente.


Der Homescreen des JooJoo hält jede Menge Verknüpfungen aus den Bereichen „contact“, „have fun“ und „be informed“ bereit.

Auf dem JooJoo läuft ein proprietäres Betriebssystem, das auf Linux basiert und als einzige Anwendung einen Browser bietet. Die Surfsoftware basiert zwar auf Webkit, ist aber ebenfalls eine Eigenentwicklung. Der Browser unterstützt Flash und diverse Erweiterungen – andere Anwendungen laufen allerdings nicht. Skype? Fehlanzeige.

Was ebenfalls fehlt, sind Zugriff auf das Dateisystem sowie Unterstützung von Druckern. Wie gesagt: Webbrowser – das ist alles. Allerdings macht das JooJoo in dieser Hinsicht einen vielversprechenden Eindruck. Zwar läuft auf dem uns vorliegenden Gerät noch eine unfertige Software, doch trotzdem macht der Tablet einen stimmigen Eindruck. Das Interface ist übersichtlich strukturiert. Allerdings kann sich hier noch einiges ändern, wenn die fertige Software mit mehr Funktionen auf dem Gerät läuft.

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