PURE Digital Evoke Mio: retro, klein, klanggewaltig

Radio hören viele nur noch im Auto. Schuld daran ist unter anderem die als schlecht verschriene Qualität des Sounds aus dem Äther. Doch das muss nicht sein: Das Evoke Mio von PURE Digital empfängt digitales Radio und bietet einen erstklassigen Klang. Wir haben getestet, was der kleine Retro-Kasten sonst noch drauf hat.

Mit seinem Preis von rund 185 Euro ist das DAB-Radio PURE Digital Evoke Mio mit UKW-Tuner nicht gerade ein Schnäppchen, besonders im Vergleich zu anderen Lösungen in den Regalen der Elektronikmärkte. Hinzu kommt, dass das Gerät im Vergleich zu seinen Brüdern Evoke-3 und Evoke Flow nicht gerade mit Features vollgestopft ist. Dafür gibt es beim Mio Qualität: Der Tuner ist leistungsstark, das Gehäuse attraktiv und der eingebaute Lautsprecher liefert für seine Größe einen tollen Klang.

Zeitlose Schönheit

Rein optisch lässt sich nicht sagen, ob das Mio fünf oder 15 Jahre alt ist. Es könnte irgendwann innerhalb der letzten 50 Jahre produziert worden sein. Dennoch sieht es nicht altbacken aus. Mit seinem mit rauem und glatten Leder bezogenen Gehäuse sieht es einfach zeitlos schick aus – vorausgesetzt man ist ein Fan von Tierhaut. Der Handgriff, den der Hersteller oben am Gerät montiert hat, ist ebenfalls mit edler Tierhaut bezogen. Dadurch fühlt er sich zwar gut an, allerdings fungiert er so im Gegensatz zu anderen Modellen der Evoke-Reihe nicht als berührungsempfindlicher Einschalter der Schlummerfunktion.


Schlichte Formen, edle Materialien – genau diese Kombination sorgt dafür, dass man das Mio auch lange nach dem Kauf noch gerne ansieht.

Rein äußerlich könnte das Radio zwar schon alt sein, die Technik unter der Haube gab es damals aber auf gar keinen Fall. Das Radio verfügt über zwei Tuner, einen für UKW und einen für DAB. Beide sind hochwertig und bieten sehr guten Empfang. Sie holen eine beeindruckende Anzahl von Stationen ohne Knistern oder Interferenzen aus dem Äther. Auch mit Positionsänderungen kommen die Tuner gut zurecht. Auf der Rückseite des Geräts finden sich ein Line-In-Eingang und ein Kopfhöreranschluss. Dazu gesellt sich ein Stereo-Audioausgang.

Kinderleichte Bedienung

Das Mio bezieht seinen Strom entweder aus einem mitgelieferten externen Netzteil oder aus dem herstellereigenem Akkupack ChargePAK. Der mobile Energiespeicher ist bei anderen Modellen von PURE Digital als optionales Extra für rund 50 Euro erhältlich. Beim Mio ist er zum ersten Mal serienmäßig dabei. Der Akku hat bei DAB-Nutzung eine Laufzeit von bis zu 24 Stunden. Wer das Radio an den Netzadapter anschließt, lädt den Stromspeicher damit automatisch wieder auf.

Neueste Kommentare 

6 Kommentare zu PURE Digital Evoke Mio: retro, klein, klanggewaltig

  • Am 16. Februar 2010 um 15:10 von Carolin Bleisteiner

    Preis EVOKE mio
    Eben habe ich den an sich sehr hilfreichen und guten Testbericht über EVOKE mio gelesen. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Preis -zumindest was Deutschland angeht- nicht korrekt ist. Die UVP in Deutschland liegt bei 219,99 € (Stand 16.02.2010)

  • Am 17. Februar 2010 um 17:21 von Pascal Poschenrieder

    Re: Preis EVOKE mio
    Hallo Carolin,

    das ist richtig. Die UVP liegt tatsächlich bei 219,99 Euro. Allerdings gibt es das Gerät im Internet schon für 185 Euro.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 21. März 2010 um 16:37 von Ernst Erdle

    Pure Evoke Mio
    Habe mir das Evoke Mio vor 4 Wochen gekauft, aber erst jetzt den Testbericht von cnet gelesen. Ich kann dem Bericht nur in allen Punkten zustimmen – mit Abstand das beste kleine Radio, das ich je in Händen hielt.
    Nie hätte ich diese Klangqualität bei einem so kleinen Gerät für möglich gehalten.
    Besonders erfreulich, selbst bei wirklich geringer Lautstärke genießt man ein unglaubliches Klangvolumen.
    Die Bedienelemente sind präzise und kinderleicht zu handhaben.
    Ich kann das Mio nur wärmstens empfehlen!

  • Am 14. Januar 2011 um 19:41 von Reginald Fessenden

    PURE Evoke Mio Test
    Also der Klang ist dann schon eher mässig. Wenn man ihn mit dem Klang eines guten alten GRUNDIG Satelliten oder NordMende Globetrotters vergleicht, stellt man den PURE schnell beiseite. Irgendwie ergibt der Lautsprecher in Kombination mit dem Gehäuse eine hohlen (dumpfen) Ton ohne Höhen, am besten vergleichbar mit störungsfreier Mittelwellenqualität.

  • Am 14. Januar 2011 um 20:44 von Tut nichts zur sache

    Verarschung des Lesers
    Interessant, wie auf dieser offensichtlichen Werbeseite kritische Berichte verschwinden. Auch hier wird der Leser verarscht.

    • Am 17. Januar 2011 um 10:27 von Stefan Möllenhoff

      AW: Verarschung des Lesers
      Hallo,

      wir sind weder eine Werbeseite noch verschwinden bei uns Kommentare. Allerdings schalten wir alle Beiträge händisch frei, weshalb es in diesem Fall bis zum Montagmorgen gedauert hat, bis der kritische Bericht unter dem Artikel erschienen ist.

      Beste Grüße,
      Stefan Möllenhoff, CNET.de

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