Wer keinen Wert legt auf die absolute Vollausstattung, auf Touchscreen und coole Oberflächen, sondern sich mit einem klassischen Slider-Handy wohl fühlt, macht bei Nokia traditionell nichts falsch. Das gilt nicht nur für Technik und Bedienung, sondern auch für Fertigungsqualität und Materialwahl. So überzeugen die bereits schon etwas angegrauten Slider 6500 und 6600i mit metallischem Oberflächenfinish, das für das gewisse Extra und einen Hauch Premium sorgt – S-Klasse statt Polo eben. In diese Fußstapfen möchte das kürzlich vorgestellte 6700 Side treten. Wir wagen einen ersten Ausblick.

Stärken

Einer der größten Unterschiede zu den Vorgängermodellen bleibt unter der Haube verborgen: Zum Einsatz kommt das Handybetriebssystem Symbian S60 in der dritten Edition. Während die Software in Vergleichen mit iPhone und Android bei Oberklasse-Touchscreen-Smartphones nicht völlig überzeugt, gefällt sie uns auf einem klassischen Handy richtig gut. Die Bedienung lässt keine Fragen und Wünsche offen, die Anpassbarkeit ist hervorragend und sogar der Download von weiteren Applikationen über den Nokia-eigenen Ovi-Store ist möglich. Die Vorgänger sind mit dem deutlich eingeschränkteren Symbian S40 ausgestattet.

Auf den ersten Blick hingegen wird klar: Das 6700 Slide ist ein Handy für Individualisten. Insgesamt sechs knallige Farben wird es geben, die deutsche Nokia-Homepage listet derzeit allerdings nur drei. Ob wir hierzulande neben Petrol Blue, Pink und Raw Aluminium auch in den Genuss der weiteren Farben Lila, Froschgrün und Rot kommen, steht noch nicht fest. Unabhängig davon passt das Gerät mit seinen 9,5 mal 4,6 Zentimetern bei einer Bauhöhe von knapp 16 Millimetern hervorragend in die Hosentasche. Und dank des mit 110 Gramm durchaus vertretbaren Gewichts zieht es die Hose auch nicht nach unten.

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