Wir sind seit langem Fans von Sonos und dem gleichnamigen Audio-System. Es ermöglicht das Streamen der eigenen Musiksammlung, von Webradiosendern oder Streaming-Diensten wie Napster und Last.fm im gesamten Haus – in hervorragender Qualität und mit erstklassiger Bedienung (Distanzierung: CNET und Last.fm gehören CBS Interactive an). Bislang gab es allerdings noch keinen Streaming-Client mit integrierten Lautsprechern. Die „alten“ ZonePlayer verbinden sich mit Stereo-Anlagen (ZP90) oder direkt mit Lautsprechern (ZP120). Genau das ändert sich jetzt mit dem ZonePlayer S5.

Wer bereits über ein Sonos-System verfügt und lediglich wissen möchte, wie sich der S5 schlägt, kann bis zur Berichterstattung über die Leistung des S5 herunterscrollen. Ansonsten verraten die nächsten Absätze, um was es hier überhaupt geht.

Design

Auf den ersten Blick erinnert der neue ZonePlayer an ein iPod-Dock – nur ohne Dock. Das Gerät ist attraktiv und wirkt wie eine Mischung aus Produkten von Bose und Apple, vielleicht etwas unauffälliger, aber das ist kein Nachteil.

Etwas merkwürdig zu verstehen ist für Sonos-Neulinge die Tatsache, dass der S5 über integriertes WLAN verfügt, sich aber nicht mit einem vorhandenen Wireless LAN verbindet. Stattdessen ist ein Netzwerkkabel nötig, um den Player mit Musik zu versorgen – oder eine optionale, externe Box namens ZoneBridge, die ein eigenes WLAN zur Verfügung stellt. Das wirkt etwas umständlich, ist aber eine tolle Lösung. So gibt es keine Probleme bei der Konfiguration – alles klappt auf Anhieb und ohne Eingabe von WEP- oder WPA-Passwörtern, SSIDs, Gateways und Frequenzen. Wer bereits ein Sonos-System im Einsatz hat, muss sich darum nicht kümmern – man wählt in der Controller genannten Fernbedienung Zone hinzufügen und drückt auf dem ZonePlayer auf Lauter und Stumm gleichzeitig – fertig. Insgesamt können bis zu 32 ZonePlayer gleichzeitig in Betrieb genommen werden.

Wie bei allen anderen ZonePlayer gibt es auch auf der Rückseite des S5 gleich zwei Netzwerkbuchsen. Steht nur ein Kabel zur Verfügung, lässt sich das Gerät einfach „zwischenstecken“, wenn noch ein anderes Endgerät auf LAN angewiesen ist – etwa eine Xbox oder eine Dreambox.

Ansonsten finden sich auf der Rückseite der Stromanschluss, eine Kopfhörerbuchse sowie Cinch-Buchsen als Audio-Eingang. So kann man beispielsweise einen CD-Player anschließen und den Sound an andere Sonos-Player im Haus weiterleiten.

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