Die Blu-ray-Disc-Association präsentiert ihre erste offizielle 3D-Spezifikation

Foto: CBS InteractiveEndlich ist es so weit: Die Blu-ray-Disc-Association (BDA) hat gestern die erste offizielle und finale Spezifikation für den 3D-Blu-ray-Standard veröffentlicht. Somit steht nun genau fest, wie 3D-Filme auf einer Blu-ray-Scheibe gespeichert werden müssen. Damit ist sichergestellt, dass zukünftig alle Geräte problemlos mit dem dreidimensionalen Material zurechtkommen.

Der Standard sieht vor, dass das stereoskopische Verfahren zum Einsatz kommt. Dabei liegen zwei Full-HD-Filme gleichzeitig vor, einer für das rechte und einer für das linke Auge. Beide sind aus einem geringfügig anderen Winkel aufgenommen. Daraus errechnet das menschliche Gehirn beim Zusammenfügen der Bilder die für den Effekt notwendigen Tiefeninformationen. Die Entscheidung, stereoskopisches Material zu nutzen, hat einen großen Vorteil: Um einen Film in 3D zu erleben, ist zwar neue Hardware notwendig, allerdings sind die Discs abwärtskompatibel. Alte Player und Fernseher spielen sie einfach in 2D ab.

Es ist jedoch nichtmal immer zwingend neue Hardware zum 3D-Genuss nötig. Sonys Playstation 3 ist Teil der neuen Spezifikation. Zudem verspricht der Hersteller bis Ende nächsten Jahres auch TV-Geräte und Blu-ray-Player mit 3D-Unterstützung. Auch Panasonic arbeitet bereits eifrig an 3D-Heimkinoausrüstung. Die Bildergalerie hält mehr Informationen zum Thema 3D bereit.

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