Auf den ersten Blick gleichen sich E-P1 und E-P2 wie ein Ei dem anderen. Lediglich die Gehäusefarbe hat sich verändert – statt in Weiß und in Silber gibt es die neue Pen-Kamera nur noch in dezentem Schwarz.


E-P1 in Schwarz: Die Olympus E-P2 ist, was die Bedienung angeht, mit ihrem Vorgänger nahezu identisch.

Anstelle des optischen Suchers steht nun auch eine elektronische Sehhilfe mit hochauflösendem Mini-Display zur Verfügung. Fans von Olympus‘ Art-Filter-Effekten freuen sich über eine ganze Reihe von neuen Spielereien, die das Bild bereits in der Kamera verfremden. Wer mehr über die Bedienung und das Design der neuen Olympus wissen möchte, findet in unserem Testbericht der E-P1 zahlreiche Details. Wir konzentrieren uns an dieser Stelle auf die neu hinzugekommenen Features.

1,44-Megapixel-Sucher

Eines des Highlights der E-P2 ist der kleine Stecker unterhalb des Blitzschuhs, der eine breitere Unterstützung für aufsteckbares Zubehör ermöglicht. Der elektronische Sucher VF-2 EVF ist eines davon. Das kleine Display in der aufsteckbaren Sehhilfe löst 1,44 Megapixel auf und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt. Zum Vergleich: Panasonics Sucher für die GF1 löst lediglich 0,23 Megapixel auf. Damit macht Olympus ordentlich Boden gut.

In Panasonics größeren Micro-Four-Thirds-Modellen G1 und GH1 kommt übrigens ebenfalls ein 1,44-Megapixel-Sucher zum Einsatz. Allerdings gefällt uns die Olympus-Sehhilfe besser, da sie ein größeres Bildfeld bietet. Wir können auch ohne zusammengekniffene Augen noch etwas erkennen.

Die Bildwiederholrate ist ebenfalls ausgezeichnet, Ruckler treten praktisch nicht auf. Allerdings liegen die Farben etwas daneben: Im Sucher wirkt alles etwas wärmer als auf dem Bildschirm auf der Rückseite. In den meisten Situationen sollte das kein Problem darstellen. Einen akkuraten Weißabgleich bekommt man mit der Sehhilfe allerdings nicht hin.


Die Aufstecksucher von Olympus und Panasonic sind aufgrund verschiedener Stecker nicht untereinander austauschbar.

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