Sony Playstation 3 mit SSD-Laufwerk aufrüsten – lohnt sich das?

Bei Sony bekommt man was für sein Geld. Die rund 300 Euro teure Playstation 3 bietet Gamern tolle Grafik, anhaltenden Spielspaß und – leider – endlose Ladezeiten. Bis nach dem Auswählen des letzten Speicherstands die Action endlich losgeht, können schon einmal gut und gerne 30 Sekunden verstreichen. Das nervt, und darum wollen wir der PS 3 Beine zu machen. Und zwar mit einer 256 GByte fassenden Solid State Disk von Samsung.

Konsolen differenzieren sich eindeutig von Desktop-PCs. Statt im kastenförmigen, grauen Gehäuse kommen sie in wohnzimmertauglicher Optik und mit schlanken Abmessungen daher. Allerdings bedeutet eine kompakte Bauform Kompromisse: So verbaut Sony in der Playstation 3 ausschließlich 2,5-Zoll-Notebookfestplatten, die mit 5400 Umdrehungen pro Minute recht langsam rotieren. Wir stempeln das Gaspedal nach unten und ersetzen das mechanische Laufwerk durch einen modernen SSD-Speicher.

Klotzen statt kleckern

Wir bohren unsere Playstation 3 mit der Samsung 256GB MLC SSD auf. Neben verkürzten Ladezeiten von Speicherständen erhoffen wir uns ein schnelleres Starten der Spiele sowie zügigere Installationsvorgänge. Doch dazu später mehr, als erstes muss die Solid-State-Platte in der Konsole untergebracht werden.


Diese groß abgebildete Samsung-SSD soll die ab Werk in unserer PS3 verbaute Hitachi-Festplatte ersetzen die links im Hintergrund zu sehen ist.

Der Austausch der alten gegen die neue Platte geht relativ unkompliziert von der Hand. Wer beim Umstieg auf einen SSD-Speicher seine bisherigen Errungenschaften sowie die Musik- und Videosammlung nicht verlieren möchte, sollte die auf der PS3 befindlichen Daten sichern. Die Sony-Konsole verfügt über eine integrierte Backup-Funktion, die sämtliche Inhalte auf ein externes Speichermedium – etwa einen USB-Stick – überträgt. Das Laufwerk muss im FAT32-Dateisystem formatiert sein, damit die Playstation es erkennt.


Zum Sichern der auf der alten Festplatte gespeicherten Daten bringt die Playstation 3 eine Backup-Funktion mit.

Sollte das angeschlossene Speichermedium nicht ausreichend Platz bieten, so lassen sich die zu sichernden Inhalte in der Xross Media Bar (XMB) auf das Nötigste beschränken. Der Playstation-Network-Login und die Systemeinstellungen bleiben von dem Wechel des Massenspeichers übrigens unangetastet. Ist das Backup angelegt, geht es der Hardware an den Kragen.

Neueste Kommentare 

8 Kommentare zu Sony Playstation 3 mit SSD-Laufwerk aufrüsten – lohnt sich das?

  • Am 22. Dezember 2009 um 19:55 von Jan

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    Super Test!
    Gut zu wissen dass es kaum was bringt auf SSD umzurüsten.
    Danke für den interessanten Artikel

  • Am 26. Dezember 2012 um 10:13 von Werner

    Der Test ist jetzt schon ein „wenig“ älter, aber mich würde interessieren, wie sich die Ladezeiten unterscheiden, wenn man Spiele lädt, die nicht von einer BD kommen, sondern komplett über den Online-Shop erworben wurden, da hier ja nur auf die HD zugegriffen wird.
    Außerdem gibt es mittlerweile ja auch Spiele, wie Gran Turismo 5, die es erlauben, einen Großteil auf die Festplatte zu installieren.
    Hier wäre ein Vergleich sehr interessant.

    Vielleicht ließt es ja zufällig jemand mit, der eine SSD verbaut hat und darüber informieren mag?

    • Am 27. September 2013 um 10:35 von SSD-Besitzer

      Habe eine Samsung SSD in meiner PS3 slim, wenn man von BluRay spielt merkt man nicht viel, wenn aber alles von der Platte kommt, dann ist die Leistungssteigerung deutlich zu spüren.
      Besonders für PS+ besitzer lohnt sich das schon, ist aber mehr ein nice to have ^^

    • Am 3. Januar 2016 um 22:48 von Jonas

      Hi,
      ich teste genau das mal am Dienstag, wenn es dich interessiert, melde dich.

      mfG

  • Am 11. April 2015 um 06:33 von Neelix

    „Diese groß abgebildete Samsung-SSD soll die ab Werk in unserer PS3 verbaute Hitachi-Festplatte ersetzen die links im Hintergrund zu sehen ist.“

    Da ist gar nix abgebildet.

  • Am 4. März 2016 um 15:49 von tagesvater

    Danke für den Test, so kann ich mir die Mühe sparen.

  • Am 3. November 2016 um 23:08 von Matthias NRW

    Nein lohnt sich überhaupt nicht, wegen auch fehlender Voraussetzungen! Vorsicht Staubfänger ohne Ende, immer wieder Säuberungsaktionen ist auch viel zu laut, dann bei der Durch sich ist einem echt das Kotzen gekommen Billigteile verbaut und kompliziertes zusammensetzen lose Batteriefach etc. muss man mit Flüssigkleber kurz wieder befestigen.

    Man kann Sie zwar aufmachen und wissen mit sich tragen wie es geht sie wieder zusammen zu bekommen, also Schaltplan vorbereiten und jede Schraube genau markieren, sonst ist sie Schrott Wert, was sie auch so schon ist.

    Denn in der heutigen Technik hätte man mehr an einfache Zusamemnsetzungszüge denken schon können wie vor 10 Jahren es spielend andere Firmen besser im Griff halten als Sony oder Siemens verkomplizierten.. Playstation 3 ist scheiße..

    Mad Elektro NRW

    • Am 29. November 2016 um 10:08 von Die Judäische Volksfront

      Aaaaalles klaaaaaar

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