Die G-Serie hat bei Canon Tradition. Bereits im Jahr 2000 kam mit der G1 das erste Modell auf den Markt. Heute wie damals richten sich die kompakten Kameras mit ihren zahlreichen manuellen Einstellungsmöglichkeiten und der ausgezeichneten Bildqualität an anspruchsvolle Hobbyfotografen, die nicht ständig eine digitale Spiegelreflexkamera mit sich herumschleppen möchten.

Design

Mit demselben Gehäuse, einem ähnlich dimensionierten Bildsensor und der gleichen Linse fühlt sich die PowerShot G11 fast identisch wie die G10 an. Die aus Metall gefertigte Hülle macht einen sehr soliden Eindruck. Wie auch beim letztjährigen Modell würden wir uns allerdings wünschen, dass der Handgriff einen Tick größer wäre. Die Daumenablage wirkt etwas rutschig, und wir fühlen uns beim einhändigen Fotografieren nie richtig sicher.

Die PowerShot G11 ist nicht ganz so schlank wie das Gros der Kompaktkameras für Anspruchsvolle – etwa Canons eigene S90 oder die Panasonics Lumix DMC-LX3. Doch die Gehäusegröße erlaubt dafür das Unterbringen eines optischen Suchers sowie einer ganzen Reihe von mechanischen Bedienelementen, beispielsweise für ISO-Empfindlichkeiten und Belichtungsausgleich.


Auf der Oberseite der Canon PowerShot G11 finden sich Drehschalter für ISO-Empfindlichkeit und Belichtungskorrektur.

Nichtsdestotrotz fühlt sich die G11 beim Fotografieren so schnell, geschmeidig und angenehm an, wie man es in dieser Klasse nur erwarten kann. Das Vier-Wege-Pad samt mittiger Set-Taste und dem umfassenden Scrollrädchen hat Canon beibehalten. Nach wie vor gefällt uns das Bedienelement sehr gut, allerdings erwischen wir immer noch gelegentlich aus Versehen einen der vier Knöpfe auf dem Pad (Manueller Fokus, Makro, Aufnahmemodus und Blitz), wenn wir eigentlich den Set-Button drücken wollen. Zudem hat Canon das Drehrädchen um das Pad herum etwas verändert. Mit kalten Fingern treffen wir beim Scrollen ebenfalls ab und zu eine der vier Tasten.

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