CES 2010: WLAN-Speicher Iomega iConnect Wireless Data Station

Iomega iConnectHinter dem etwas voluminösen Namen iConnect Wireless Data Station verbirgt sich ein kompaktes Netzwerk-Speicher-Produkt: die in eine Handfläche passende iConnect Wireless Data Station verfügt über keinen internen Speicher. Stattdessen bietet sie vier USB-2.0-Ports, die zum Anschluss externer Festplatten oder Drucker gedacht sind. Danach muss man das Gerät nur noch per Gigabit-LAN-Kabel oder kabellos per WLAN nach 802.11n mit dem Router des heimischen Netzwerks verbinden – und schon hat man einen NAS-Server.

Aufgrund der winzigen Abmessungen und der Einfachheit des Setups dürfte sich das Gerät perfekt für den portablen Einsatz und den schnellen Datenaustausch in der Gruppe eignen. Laut Iomega soll die iConnect Wireless Data Station zudem Funktionen bieten, die man eigentlich nur in ausgewachsenen NAS-Servern findet. Dazu gehört beispielsweise:

  • Fernzugriff: Anwender sollen von jedem beliebigen Internetzugang aus eine sichere Verbindung zur iConnect aufbauen und auf die gespeicherten Daten angeschlossener USB-Laufwerke zugreifen können.
  • Unterstützung für mehrere USB-Geräte: Es können gleichzeitig bis zu vier externe USB-Speicher oder bis zu zwei Drucker angeschlossen werden.
  • Gerät-zu-Gerät-Replikation (Datenschutz): Anwender können Daten von und zu den angeschlossenen Laufwerken kopieren oder sie komplett synchronisieren. Dies soll auch mit allen für die Nutzung freigegebenen anderen Speichern im Netzwerk möglich sein.
  • Time-Machine-Unterstützung: Apple-User sollen unkompliziert Backups von Macs mit OS X (10.5 oder neuer) via Time Machine anfertigen können.
  • UPnP- und DLNA-zertifizierter AV-Media-Server: Die Iomega iConnect soll Fotos, Songs und Videos zu einer Vielzahl kompatibler Endgerätze – beispielsweise Spielkonsolen wie Xbox 360 oder PlayStation 3, iTunes-Player, Netzwerkplayer und viele mehr – streamen können.
  • Foto-Slideshow: Anwender können auf den verbunden USB-Speichern gespeicherte Bilder mit vielfältigen Möglichkeiten auf Endgeräten anschauen.
  • Unterstützung für Torrent-Downloads: iConnect kann eigenständig und ohne die Unterstützung eines dedizierten PCs Torrent-Dateien herunterladen.

Andere NAS-Server-Funktionen wie beispielsweise RAID, die das Vorhandensein interner Laufwerke bedingen, bietet sie natürlich nicht. Dadurch ist sie hinsichtlich der Datensicherheit gegenüber einem großen NAS-Server im Nachteil. Aber letztendlich wäre es unfair, sie damit zu vergleichen, denn sie ist ja für einen völlig anderen Einsatzbereich konzipiert und kann rein von der Konzeption her nicht mit großen NAS-Servern in Konkurrenz gehen.

Iomega legt der iConnect Wireless Data Station seine Protection Suite bei, die aus der Software Iomega QuikProtect für einfache, terminlich planbare File-Level-Backups sowie ECM Retrospect Express oder Express HD für ausgefeiltere Backups.

Die iConnect soll unter Windows, Mac und Linux funktionieren und 100 Dollar (etwa 70 Euro) kosten. Zu diesem Kampfpreis dürfte die iConnect ein cooles Angebot sein. Fraglich ist nur, wie gut die Performance ist. Und das werde wir erst herausfinden, wenn sie im Februar 2010 auch in Deutschland auf den Markt kommt. (Foto: Iomega)

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