CES 2010: Dell kündigt 11,6-Zoll-Gaming-Notebook Alienware M11x an

Alienware M11xAlienware-Notebooks sind zwar leistungsstark, aber nicht wirklich für Ultraportabilität oder einen niedrigen Preis bekannt. Aber auf der CES zeigt Dell mit dem Alienware M11x ein Gerät, das genau diese beiden Aspekte ins Visier nimmt.

Denn das 11,6-zöllige Gaming-Notebook kommt in einem Formfaktor, in dem sich ansonsten schon Netbooks tummeln. Aber das Alienware M11x integriert zusätzlich zur stromsparenden Chipsatzgrafik eine leistungsfähige Nvidia GT335M mit einem Gigabyte dediziertem Videospeicher. Zwischen beiden Graifklösungen kann je nach Bedarf – Office oder Gaming – umgeschaltet werden. Und das Beste: Das kleine Kraftpaket soll weniger als 1000 Dollar (etwa 695 Euro) kosten und im Frühjahr auf den Markt kommen.

Laut Dell soll das M11x bei Nutzung der Chipsatzgrafik eine Akkulaufzeit von sechs Stunden erreichen. Die Umschaltung auf die Nvidia-Grafik soll weniger als zwei Sekunden dauern und erfolgt sofort – also ohne Neustart oder Ausloggen. Mit Nvidia-Grafik soll der Akku bei voller Ladung für rund zwei Stunden „intensives Gameplay“ gut sein.

Das winzige Notebook verbindet sich per DisplayPort, HDMI oder VGA an externe Monitore, wenn man mal auf dem Großbildschirm zocken will. Laut Dell soll es in Call of Duty: Modern Warfare 2 im Full-HD-Modus und mit hohen Qualitätseinstellungen Frame-Raten von 30 fps erreichen. Das ist ziemlich beachtlich. In dem auf dem Messestand gezeigten Gerät arbeitet übrigens ein Intel Core 2 ULV U7300. Dieser Prozessor kommt in vielen hochwertigen Subnotebooks zum Einsatz.

Alienware M11x

Im Vergleich zu anderen Alienware-Geräten ist das M11x überraschend dünn. Ingesamt sind seine Abmessungen mit dem 12,1 Zoll großen Eee-PC-Netbook vergleichbar, den wir vor Ort dabei hatten. Vom Design her ist es zwar ein wenig kantig, aber insgesamt verkörpert das M11x für Alienware-Verhältnisse einen Quantensprung in Richtung echter Portabilität.

Laut Dell soll das Alienware M11x ja „unter 1000 Dollar“ kosten. Zusätzlich war zu erfahren, dass es Modelle geben soll, die bereits für 799 Dollar (etwa 555 Euro) über den Ladentisch gehen sollen. Das ist gerade mal so viel, wie ein günstiges Subnotebook eben kostet. (Foto: Sarah Tew/CBS Interactive

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