Creative Zen MX: guter und günstiger Mediaplayer

Wer auf der Suche nach einem guten MP3-Player ist, kommt um den Hersteller Creative nicht herum. Die Zen-Modelle des Konzerns überzeugen seit jeher durch gute Qualität. Wir haben getestet, ob das auch auf das neue und sehr preiswerte Gerät Zen MX zutrifft.

Der originale, auf Flash-Speicher basierende MP3-Player Zen wurde 2007 erstmals vorgestellt. Noch im selben Jahr berichtete die Presse über ein 32-GByte-Modell der Baureihe – ein Rekord für den größten Speicher bei einem portablen Flash-Player. Mit dem neuen Zen MX bietet Creative eigenen Angaben zufolge ein tragbares Gerät mit einem genauso stylischen Design, der gleichen Vielfalt an Funktionen und obendrein einem unglaublichen Preisleistungsverhältnis an. Zumindest auf dem Papier wirkt das neue Modell aber eher wie eine etwas zurechtgestutzte Variante des Originals.

Design

Auf den ersten Blick sehen beide Varianten – Zen und Zen MX – absolut identisch aus. Beide haben ein 2,5 Zoll großes Display mit 320 mal 240 Pixeln an Bord. Das Gehäuse ist bei beiden aus glänzendem, schwarzen Plasik. Letzteres gefällt uns nicht so gut, da es etwas billig wirkt und Fingerabdrücke magisch anzieht. Allerdings ist das Geschmackssache.

Bei näherer Betrachtung stellen wir einige Veränderungen an den Details fest. Der auf der rechten Seite des Zen angebrachte Power/Hold-Schalter befindet sich beim Zen MX als Teil der Play-Taste vorne am Gehäuse.

Die Abmessungen des neuen Modells entsprechen denen des Originals. Es ist 83,2 mal 55 Millimeter groß und 11,9 Millimeter dick. Somit ist auch der Zen MX klein genug, um problemlos in jede Hosentasche zu passen. Auch sein Gewicht von nur 66 Gramm steht dem nicht im Weg. Diejenigen, die genug von proprietären Anschlüssen haben, werden sich beim Zen MX über den Mini-USB-Port freuen. Letzterer war auch schon ein Pluspunkt des Zen von 2007.

Ausstattung

Der QVGA-Screen stellt 16,7 Millionen Farben dar und produziert ein schönes, scharfes Bild. Die Farbwiedergabe ist ordentlich. Allerdings erscheint sie bei einigen Fotos etwas übersättigt. In hellen Umgebungen ist es schwer, etwas auf dem Display zu erkennen. Schuld daran ist die glatte Oberfläche der Anzeige, die Licht stark reflektiert. Gänzlich unleserlich ist der Bildschirm aber auch bei direkter Sonneneinstrahlung nicht.

Die Knöpfe des Players fühlen sich solide an. Der MX verfügt über die gleichen Tasten zur Navigation wie der originale Zen. Er hat ein Vierwege-Pad mit Bestätigungstaste in der Mitte an Bord. Darüber sitzen Zurück- sowie Menü-Knopf. Unten bringt Creative eine Verknüpfungs- und die Play/Pause-Taste unter. Letztere dient im Gegensatz zu der des originalen Zen gleichzeitig als Ein- und Ausschalter.

Das Interface ist weitgehend unverändert. Es galt schon beim Zen aus dem Jahr 2007 als Vorteil, woran sich nicht viel geändert hat. Auch beim Zen MX browsen Anwender mittels Fingerzeig durch ihre Musik. Wer den Finger nach links zieht, bekommt eine Suche zu sehen, bei einem Wisch nach rechts zeigt der Player die Lieder in alphabetischer Reihenfolge an. Allerdings fühlt sich der MX bei der Navigation etwas langsamer an als das Original. Außerdem fehlt uns eine dedizierte Lautstärkeregelung. Auch nach einer Eingewöhnungsphase wünschen wir uns diese noch.

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