CES 2010: Ist ein Dual-Screen-Konzept für künftige Ultraportables tauglich?

Foto: MSIMSI hat auf der Consumer Electronics Show das Konzept eines 7-Mini-Notebooks/eBook-Readers vorgestellt, bei dem die Tastatur gegen einen zweiten, Touch-fähigen Bildschirm ausgetauscht ist. Das Gerät kann im unteren Bildschirm eine virtuelle Tastatur oder jede andere Form von Benutzerinterface anzeigen. Oder es kann einfach um 90 Grad auf die Seite gedreht werden und als eBook-Reader genutzt werden, was deutlich eher an ein echtes Buch erinnert als die üblichen einseitigen eBook-Reader.

Die Idee als solche wird bei Nintendos DS ja schon seit Jahren praktisch genutzt. Auch Firmen wie Asus haben bereits damit herumgespielt und das Konzept als solches auf unsere Wunschliste befördert. Und mit Windows 7, das Touch-fähige Geräte auf einer intuitiveren Ebene unterstützt, könnten solche Geräte eine echte Chance haben.

Das Reizvolle ist schlichtweg die Flexibilität des Konzepts: Die Tastaturen von Smart-, Note- und Netbooks erhöhen zwar die Produktivität, benötigen aber Platz und bedingen manchmal einen größeren Formfaktor des Geräts, als eigentlich nötig wäre. Mit einer virtuellen Tastatur könnte das Gerät dagegen in jeder gewünschten Größe gefertigt werden. Ein haptisches Feedback der virtuellen Tasten wäre natürlich ein Muss und sollte echt gut sein, sonst kann man die virtuelle Tastatur vergessen.

Eine Frage an die Leser: Vorausgesetzt, die Akkulaufzeit stimmt – wäre so ein Dual-Screen-Gerät was für Euch? Es ist jedenfalls nicht das erste und sicherlich auch nicht das letzte Mal, dass wir ein Konzept – oder vielleicht auch mal ein Seriengerät – wie dieses gesehen haben. (Foto: MSI)

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu CES 2010: Ist ein Dual-Screen-Konzept für künftige Ultraportables tauglich?

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *