Die fünf besten Tipps für den Kauf eines digitalen Videorekorders

Die Zeit der VHS-Videorekorder liegt zum Glück weit hinter uns. Dank digitaler Aufnahmegeräte stehen Funktionen wie Programmierung mittels elektronischer Programmzeitschrift, Media-Streaming und nahezu unbegrenzter Speicher zur Verfügung. Trotzdem funktioniert nicht immer alles reibungslos. Wir haben fünf Tipps, wie Filmfans Probleme schon vor dem Kauf vermeiden können.

Die besten Filme kommen meist dann im Fernsehen, wenn Zuschauer entweder in der Arbeit sitzen oder im Bett liegen und schlafen. Um die neuste Simpsons-Folge oder TV Total nicht zu verpassen, muss ein Videorekorder her. Allerdings ist es nicht gerade einfach, sich für ein Modell zu entscheiden. Der Markt bietet eine derartige Vielfalt an Geräten mit den unterschiedlichsten Funktionen, dass man leicht die Katze im Sack kauft. Damit das nicht passiert, erklären wir, worauf es ankommt.

Digitale Videorekorder nehmen nicht nur Fernsehen auf. Viele Modelle sind zudem in der Lage, Youtube-Videos zu streamen, kabellos auf MP3-Musik zuzugreifen oder ganze Filme auf Anfrage aus dem Web zu laden. Dank IPTV ist nicht einmal mehr eine Antenne oder ein Kabelanschluss notwendig sein. Allerdings wollen wir uns auf Geräte konzentrieren, die Sendungen noch konventionell beziehen.

Bis zu diesem Tag gibt es drei Arten von Videorekordern: Die einen zeichnen direkt auf optische Discs auf, die andere hat eine Festplatte an Bord, die zahllose Folgen der Lieblingsserie speichert und die letzte ist die Kombination aus beidem.

Neben dem großen Speicher haben Festplatten-Rekorder einen weiteren Vorteil: Während DVD-Modelle eine Aufnahme immer an einem Stück durchführen müssen, können Käufer der Harddisk-Geräte das Live-Fernsehen dank Timeshift anhalten und im laufenden Programm einfach zurückspulen. Dafür wird das TV-Programm dauerhaft während des Ansehens auf Platte aufgezeichnet und dann im Normalfall für rund eine halbe Stunde im Speicher behalten. Viele Rekorder verfügen zudem über zwei TV-Empfänger. Dadurch ist es auch möglich, einen Kanal anzusehen, während ein anderer aufgezeichnet wird, wenn das TV-Gerät nicht mit einem Signal gespeist wird.

Pay-TV oder nicht

Die erste Entscheidung, die Käufer treffen sollten, betrifft Pay-TV. Freies Fernsehen mittels DVB-T oder DVB-S beherrschen fast alle Modelle. Bei kostenpflichtigen Diensten wie Sky sieht es anders aus. Hier kommen nur bestimmte Rekorder in Frage, die mit der jeweiligen Verschlüsselung zurechtkommen.

Wer ein Aufnahmegerät für das Ansehen und Aufzeichnen von kostenlosem Fernsehen kauft, geht davon aus, im Betrieb lediglich die GEZ-Gebühren abdrücken zu müssen. Allerdings ist es häufig so, dass auch für die elektronischen Programmzeitschriften (EPGs) der Geräte Kosten anfallen. Jedoch sind diese meist gering. tvtv verlangt pro Monat beispielsweise nur knapp 2 Euro und erleichtert so durch Bilder das Wiedererkennen von Filmen.

Hinzu kommt, dass das kostenlose Antennenfernsehen DVB-T nicht in allen deutschen Haushalten verfügbar und zum Teil in puncto Sendervielfalt sehr begrenzt ist. Der Satellitenempfang via DVB-S sollte hingegen überall möglich sein. Das gleiche gilt für analoges Kabelfernsehen.


Arena-Sat-Kunden finden auf der Website des Anbieters eine Liste mit kompatiblen Geräten.

Um Pay-TV aufzuzeichnen, muss der digitale Videorekorder in der Lage sein, die Verschlüsselung des Anbieters zu öffnen. Wer also auch Dienste wie Sky, Kabel Digital Home oder Arena aufnehmen möchte, sollte sich zuvor über die dafür notwendigen Voraussetzungen erkundigen.

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