ViewSonic VEB612: gute Hardware, grauenhafte Software

Mit seinem VEB612 hat ViewSonic auf der CES 2010 seinen ersten E-Book-Reader vorgestellt. Das Gerät kommt mit 6-Zoll-E-Ink-Display und einem nur 0,9 Zentimeter dickem Gehäuse. Wir haben das rund 250 Euro teure Lesegerät für elektronische Bücher ausführlich getestet.

Es mag noch eine Weile dauern, bis E-Books die gedruckte Zeitung ersetzen, doch zumindest an Lesegeräten fehlt es nicht mehr. Auf der CES 2010 haben Samsung, iRiver, Plasic Logic und viele weiter neue Modelle vorgestellt. Auch der besonders für die Herstellung von Monitoren bekannte Konzern ViewSonic will ein Stück vom Kuchen abhaben und präsentierte seinen Reader VEB612. Mit einem Preis von rund 250 Euro ist er etwas teurer als viele seiner Konkurrenten.

Design

ViewSonic bricht mit dem Design des VEB612 keine geltenden Regeln. Dennoch ist das Gerät relativ schick. Das mattweiße Gehäuse fühlt sich zwar etwas nach billigem Plastik an, verleiht dem Reader aber einen klaren und schlichten Look. Da der VEB612 mit seinen Abmessungen von 20,3 mal 12,7 mal 0,9 Zentimetern vergleichsweise klein ist, liegt er gut in der Hand. Dafür ist auch sein Gewicht von nur 180 Gramm verantwortlich, das bei Flugreisen sicherlich nicht die Grenze des Handgepäcks sprengt – auch nicht bei Flügen mit Air Berlin. Erfreulich ist, dass zum Lieferumfang des ViewSonic eine weiße Lederhülle zählt. Sie besitzt einen magnetischen Halteklip an der Vorderseite und schützt den VEB612 bei der Mitnahme im Rücksack oder in der Aktentasche.


Der VEB612 ist nur schlappe 9 Millimeter dick.

Ausstattung

Wie erwartet findet sich auf der Front des E-Book-Readers ein 6 Zoll großes Display. Dabei kommt die übliche E-Ink-Technologie zum Einsatz. Sie produziert ein stabiles Schwarzweißbild, das dauerhaft angezeigt wird und sich nicht, wie bei einem LC-Display, ständig neu aufbaut. Das schont die Augen und den Akku. Die Auflösung der Anzeige beträgt 800 mal 600 Pixel, wodurch Text, Grafiken und Bilder ordentlich scharf aussehen. Allerdings stellt der Screen nur 8 Graustufen dar. Die meisten Konkurrenten schaffen 16 Graustufen, wodurch besonders Bilder etwas besser aussehen.

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