Der Mini-Projektor WowWee Cinemin Swivel unterscheidet sich von seinen Konkurrenten. Denn im Gegensatz zu normalen Pico-Beamern verfügt er über einen Klappmechanismus. Dadurch ist es möglich, das Bild nicht nur gerade nach vorne, sondern auch in anderen Winkeln – beispielsweise nach Oben – an die Wand zu werfen.

Für alle, die nicht wissen, was ein Pico-Projektor ist: Dabei handelt es sich um eine kleine, handliche Version eines Beamers, der trotz seines winzigen Gehäuses ein vergleichsweise großes Bild erzeugt. Laut WowWee schafft der Cinemin Swivel Diagonalen von 8 bis 50 Zoll. Das Entscheidende an der Pico-Variante ist ihre Lichtquelle. Es kommen LEDs zum Einsatz, die sehr energieeffizient arbeiten und einen Akkubetrieb erlauben.

Pico-Beamer gibt es in verschiedenen Formen und Größen. Die meisten kosten rund 200 und lösen bis zu 640 mal 480 Pixel auf. Der Swivel schafft allerdings nur 480 mal 320 Bildpunkte. Er nutzt die DLP-Technik für die Bilderzeugung, die auch bei vielen Heimkinovarianten und Rückprojektionsfernsehern zum Einsatz kommt.

Der WowWee Cinemin Swivel soll in Kürze in Deutschland erhältlich sein. In den USA kostet er 350 Dollar, was rund 250 Euro entspricht.

Heimkino für die Hosentasche

Der Swivel hat die gleiche Größe wie seine Konkurrenten. Lediglich der MPro120 von 3M ist etwas kleiner und kompakter. Dennoch passt der WowWee mit seinem Gewicht von 181 Gramm und Abmessungen von 11,9 mal 5,1 mal 2,3 Zentimetern problemlos in die Hosentasche. Damit er dort nicht verkratzt, liefert der Hersteller eine Schutztasche mit.


Ein Gelenk in der Mitte des Swivel erlaubt ein vertikales Schwenken des Bildes nach oben. Dadurch ist für die Deckenprojektion kein zusätzliches Dock notwendig.

Das WowWee-Modell ist für den Betrieb auf einer glatten Oberfläche gedacht. Durch das Gelenk in der Mitte des Gehäuses ist Schwenken des Bildes Richtung Decke möglich. Allerdings gibt es wie bei anderen Pico-Geräten keine Trapezkorrektur. Das richtige Ausrichten des Bildes wird so schnell zur Geduldsprobe: Nur bei korrekter Position und richtig eingestelltem Fokus ist das Ergebnis brauchbar.

Der Swivel verbindet sich mit allen Videoquellen per Composite-AV-Ausgang, beispielsweise mit tragbaren DVD-Playern. Wer Geld für den seperat erhältlichen VGA-Adapter ausgibt, kann auch sein Notebook nutzen. iPod– und iPhone-Besitzer haben es leichter. Sie schließen ihren Videoplayer dank mitgeliefertem Adapterkabel direkt an. Der Adapter besteht aus einem 30 Zentimeter langem, absteckbaren AV-Kabel, das den Apple-Player mit dem Beamer verbindet. Zusätzlich enthält der Adapter einen Port, um den iPod oder das iPhone während der Wiedergabe via USB an den PC zu stöpseln und so gleichzeitig den Akku zu laden. Der herausnehmbare Lithium-Ionen-Stromspeicher des Swivel hält im Betrieb rund zwei Stunden durch. Das Laden funktioniert ebenfalls mittels USB-Port am Rechner.

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