Trexa EV: Jetzt bauen wir unser Traum-Elektroauto einfach selbst

Foto: TrexaElektroautos sind nichts Neues – es gibt sie schon über hundert Jahre. Bereits 1881 stellte Gustave Trouvé auf der Internationalen Elektrizitätsausstellung ein dreirädriges, praxisreifes E-Automobil vor. Eines hat sich aber mit der Jahrtausendwende entscheidend geändert: Moderne Gefährte, die mit Strom anstatt Sprit laufen, sehen nicht mehr aus wie eine unter den LKW gekommene Tupperware. Stattdessen haben Tesla Roadster & Co.einen schicken Sportwagen-Look und obendrein noch reichlich Leistung sowie eine – endlich – brauchbare Reichweite.

Wer trotzdem noch nicht mit dem Design aktueller Modelle zurechtkommt, sollte mal einen Blick auf die Website des Herstellers Trexa werfen. Dort finden Individualisten genau das, wonach sie schon lange suchen: Ein Elektroauto zum Selberbauen. Der Hersteller vertreibt lediglich eine Plattform, die aus Fahrwerk, Antrieb, Akkus und Elektronik besteht. Den Aufbau kann – und muss – jeder Käufer selbst bewerkstelligen.

Das "Fahrzeug" ist mit drei unterschiedlichen Radständen erhältlich: 64, 80 und 96 Zoll. Bei allen drei Varianten wird jedes der vier Räder angetrieben. Beim Akku haben Käufer die Wahl zwischen Kapazitäten von 7 bis 28 kWh für Reichweiten von 40 bis 200 Kilometern. Auf sämtliche Stromspeicher gewährt Trexa satte 160.000 Kilometer Garantie. Die komplette Steuerung von Lenkung bis Akkukontrolle funktioniert elektronisch über eine offene Softwareplattform.

Dadurch haben Bastler beim Bau ihres eigenen Elektroautos auf Trexa-Basis völlig freie Hand. Ob sie nun einen coolen Sportwagen, einen Klein-LKW, einen Bus oder einen Stadtflitzer erschaffen, bleibt ihnen selbst überlassen. Da kann man nur hoffen, dass am Ende nicht doch wieder zerquetschte Tupperware herauskommt. (Foto: Trexa)

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2 Kommentare zu Trexa EV: Jetzt bauen wir unser Traum-Elektroauto einfach selbst

  • Am 22. Januar 2010 um 09:20 von frank

    mehr power
    Hallo
    Aussehen ist ja soweit schon gut, von dem was man sieht. aber die reichweite mit max 200 km is doch eher schlecht. in der lausitzer rundschau stand vorgestern etwas das ein berliner unternehmen eine marktreife technik hat, um akkus zu bauen um eine reichweite von mehr als 500 km zu erreichen.

    • Am 19. Juni 2010 um 11:38 von Sandmaier Melchior

      AW: mehr power
      Ein Elektro – VW Golf mit 500 Kilometer Reichweite, das wär was.
      Tankstelle ADE, Umweltschutz O.K.

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