iPad: Fotos, Fakten und Daten rund um das Apple-Tablet

Das Apple-Tablet ist da – und hört auf den Namen iPad. Auf den ersten Blick sieht es wie ein übergroßes iPhone aus – mit 10-Zoll-Display, WLAN und UMTS. Unsere Kollegen von CNET.com waren bei der Vorstellung in San Francisco vor Ort. Wir haben hier alle Bilder, Informationen und Daten zusammengefasst, die sie in Erfahrung bringen konnten.

Schon vor Monaten gab es erste Spekulationen zu einem Tablet-PC von Apple. Er sollte angeblich iSlate oder iTablet heißen und wie ein übergroßes iPhone aussehen. Und damit lagen die diversen Blogger, die die ersten Gerüchte in Umlauf gebracht haben, gar nicht so falsch.

Gestern Abend hat Apple ein Gerät vorgestellt, das – zumindest auf den ersten Blick – wie ein übergroßes Smartphone aussieht. Steve Jobs enthüllte auf seiner Keynote in San Francisco tatsächlich den lange erwarteten Tablet-PC. Beim Namen haben sich allerdings alle geirrt: Das nur 1,3 Zentimeter flache Gerät hört nicht auf iSlate, sondern heißt iPad.

Fakten zur Hardware

Der Apple-Tablet-PC ist in insgesamt sechs verschiedenen Versionen erhältlich. Es gibt ihn mit 16, 32 und 64 GByte Speicher und jeweils mit und ohne UMTS. Alle Varianten messen 24,3 mal 19 Zentimeter. Ohne UMTS bringt das iPad 680, mit 730 Gramm auf die Waage.


iPad 16 GByte 32 GByte 64 GByte
WLAN 499 Dollar 599 Dollar 699 Dollar
WLAN & UMTS 629 Dollar 729 Dollar 829 Dollar

Die Vorderseite des Geräts beherrscht ein 9,7 Zoll großes Multitouch-Display. Die LC-Anzeige löst 1024 mal 768 Pixel auf und nutzt die IPS-Technologie, wodurch die maximalen Blickwinkel bei beeindruckenden 178 Grad liegen sollen. Ein Helligkeitssensor passt die Hintergrundbeleuchtung des Screens automatisch an das Umgebungslicht an.

Eine Verbindung mit der Außenwelt stellen alle iPad-Modelle via WLAN her. Dank 802.11n-Unterstützung funktioniert die Kommunikation mit bis zu 300 MBit pro Sekunde. Zudem verfügen alle Varianten über Bluetooth 2.1 inklusive EDR. Das 3G-iPad verfügt zusätzlich über UMTS inklusive des Datenturbos HSDPA. GSM und EDGE sind bei allen Modellen an Bord.


Die UMTS-Version des iPad ist an dem schwarzen Akzent an der Rückseite des Gehäuses zu erkennen.

Außerdem integriert Apple einen digitalen Kompass und ein A-GPS-Modul. Als Kartenapplikation kommt eine auf Google-Maps basierende App zum Einsatz. Ein Lagesensor ist ebenfalls an Bord. Er sorgt dafür, dass sich der Bildschirminhalt automatisch mitdreht, wenn der Anwender vom Portrait- in den Breitbildmodus wechselt. Außerdem dient er – wie auch beim iPhone – zur Steuerung von Spielen und anderen Applikationen.

Damit dem iPad bei Games wie Need for Speed: Shift und anderen ressourcenfressenden Anwendungen nicht die Puste ausgeht, verbaut Apple einen eigens entwickelten Prozessor namens Apple A4. Er besitzt eine Taktrate von 1 GHz und soll besonders wenig Energie verbrauchen. Laut Apple liegt die Laufzeit mit dem integrierten 25-Wattstunden-Akku bei normaler Nutzung bei satten 10 Stunden. Das Aufladen funktioniert mittels des bereits bekannten Dock-Steckers an der Unterseite des Geräts. Den Saft bezieht der Tablet-PC dabei wahlweise via USB aus dem Rechner oder über einen Netzadapter.

Neben dem Dock-Connector verfügt das iPad auch über einen 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss zum Anstöpseln von Standard-Kopfhörern oder eines Soundsystems. Letzteres ist aber nicht unbedingt nötig, das unten rechts im iPad ein – laut Steve Jobs – besonders leistungsfähiger Lautsprecher sitzt. Ein Mikrofon ist ebenfalls mit von der Partie. Außerdem verfügen beide iPad-Varianten über einen SIM-Karten-Slot.

Die Bedienung des flachen Geräts funktioniert vorwiegend via Touchscreen. Mechanische Tasten sind hier genauso eine Seltenheit wie beim iPhone. Es gibt lediglich den bekannten runden Home-Knopf an der Vorderseite, den Einschalter oben sowie einen Wippschalter zur Lautstärkeregelung und einen Mute-Schalter rechts am Gehäuse. Letzteres ist übrigens aus massivem Aluminium.

Wer dennoch Angst vor Kratzern hat, kauft sich das iPad Case, eine Schutzhülle, die gleichzeitig als Standfuß agiert. Auch eine vollwertige Tastatur namens iPad Keyboard-Dock soll es geben. Natürlich hat der Apple-Store auch ein normales Dock auf Lager. Fotografen, die ihre Bilder direkt auf den Tablet-PC übertragen möchten, benötigen den iPad Camera Connection Kit. Er besteht aus zwei Dock-Adapter. Einer bietet einen USB-Anschluss, der andere hat einen SD-Kartenleser an Bord.

Technische Daten Apple iPad

Hersteller Apple
Produkt iPad
Abmessungen 24,3 x 19,0 x 1,3 Zentimeter
Gewicht 680 Gramm; 730 Gramm mit 3G-Modul
Display-Auflösung 1024 x 768 Pixel
Display-Größe 9,7 Zoll
CPU 1GHz Apple A4
Speicher 16, 32 oder 64 Gbyte
WLAN ja; 802.11 a/b/g/n
UMTS gegen Aufpreis (130 Dollar)
Bluetooth ja, Bluetooth 2.1 + EDR
Beschleunigungssensor ja
Helligkeitssensor ja
GPS A-GPS
Kamera nein
Musikformate AAC, Protected AAC, MP3, MP3 VBR, Audible, Apple Lossless, AIFF, WAV
Videoformate H264, m4v, mp4, mov, MPEG-4
Unterstützte Mailanhänge jpg, tiff, gif, doc, docx, htm, html, key, numbers, pages, pdf, ppt, pptx, txt, rtf, vcf, xls, xlsx
Akkulaufzeit bis 10 Stunden (Betrieb), bis 30 Tage (Standby)
Anschlüsse Doc-Connector, 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu iPad: Fotos, Fakten und Daten rund um das Apple-Tablet

  • Am 28. Januar 2010 um 21:50 von Sinclair

    iPad
    was kann nach dieser Review das iPad denn mehr, als das HTC HD2 Smartphone,
    von der LCD-Größe natürlich mal abgesehen ?

  • Am 29. Januar 2010 um 14:47 von Pascal Poschenrieder

    Re: iPad
    Hallo Sinclair,

    das iPad greift auf den App-Store zu, der mit massenhaft toller Software gefüllt ist. Außerdem bietet es eine längere Akkulaufzeit und einen E-Book-Reader. Hinzu kommt, dass es sich beim iPad um einen Computer und nicht um ein Smartphone handelt. So gibt es beispielsweise Zubehör wie eine normale Tastatur.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Poschenrieder, CNET.de

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