Günstigere E-Book-Reader oder kleineres Angebot: die Folgen des iPad

Verdrängt das iPad normale E-Book-Reader wie den Amazon Kindle? (Foto: CBS Interactive)Das iPad wird im Februar auf den Markt kommen. Ab diesem Zeitpunkt wird sich in der Produktsparte der E-Books einiges ändern. Denn wer kauft schon einen Kindle DX, wenn er für etwas mehr Geld bereits eines der schicken und vielseitig einsetzbaren Apple-Tablets bekommt? Klar, das iPad  hat auch Nachteile. Es hat beispielsweise kein stromsparende E-Ink-, sondern ein gewöhnliches LC-Display an Bord. Die Folge ist eine maximale Akkulaufzeit von etwa 10 Stunden. E-Books halten da schon deutlich länger durch und laufen mehrere Tage oder sogar Wochen mit einer Ladung.

Doch dafür hat das Tablet von Apple andere Vorzüge, die die gewöhnlicher Lesegeräte für elektronische Bücher bei weitem in den Schatten stellen. Besitzer können Programme aus dem App Store herunterladen, mit dem hervorragenden Safari-Webbrowser im Internet stöbern und ihre Fotos bequem und intuitiv mittels Multitouch-Gesten durchstöbern. Auch der iPod ist gleich mit drin, genauso wie bis zu 64 GByte Platz für Musik und Filme. Es gibt also jede Menge Gründe, sich keinen Amazon Kindle oder Sony Reader zu holen, und das Geld stattdessen in ein iPad zu investieren.

Für E-Book-Reader-Hersteller gibt es da eigentlich nur einen Ausweg: Sie müssen kräftig an der Preisschraube drehen – oder sie verschwinden nach und nach vom Markt. Wir haben uns die besonders gefährdeten Modelle angesehen und erklären in unserer Galerie, warum es ausgerechnet diese Geräte so hart treffen wird. (Foto: CBS Interactive)

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