Handy-Akku unterwegs laden: mehr Strom für iPhone & Co.

Wer sein iPhone, sein Android-Handy oder andere aktuelle Top-Smartphones intensiv nutzt, muss die portablen Begleiter täglich nachladen – teilweise halten die Akkus nicht einmal einen Tag durch. Wir haben uns nach portablen Stromquellen und Ladegeräten umgesehen, die immer noch irgendwo im Rucksack oder in der Tasche Platz haben – und auch im Flugzeug, in der Bahn oder auf der Hütte in den Bergen für neue Energie sorgen.

Smartphones sind Stromfresser. Dank GPS, WLAN, UMTS und Bluetooth ist man zwar immer und überall informiert über Wetter, Bars, Freunde, Termine und so weiter – aber all diese leckeren Schmankerl saugen an den Akkus von iPhone, Nexus One und anderen Top-Handys. Wer sich permanent mit Qype über Bars und Events in der Umgebung informiert, ununterbrochen via Facebook mit dem Freundeskreis in Verbindung steht, seine Position regelmäßig per Latitude an ausgewählte Kontakte übermittelt und dazu noch telefoniert, im Internet surft und SMS oder Instant Messages verschickt, kennt zumindest eine Meldung seines kommunikativen Begleiters in- und auswendig: Bitte Ladegerät anschließen.

Warum die Akkus nicht mehr so lang durchhalten

Wer von einem „normalen“ Handy auf ein aktuelles Top-Smartphone umsteigt, wundert sich häufig über die vergleichsweise miese Akkulaufzeit. Während ein zehn Jahre altes Nokia mit Nickel-Metallhydrid-Akku locker mal eine Woche durchhält, sind iPhone & Co. trotz topaktueller Lithium-Ionen-Akkus mit deutlich höheren Kapazitäten erheblich schneller leer.

Das „Problem“ sind Features und Nutzerverhalten. WLAN, GPS, 3,5-Zoll-Farbdisplay, Bewegungsmelder, Bluetooth, UMTS – all das braucht eben deutlich mehr Energie als ein simpler GSM-Chip, der gelegentlich Kontakt mit den Sendemasten der Netzbetreiber aufnimmt. Aber auch, wenn der Nutzer die ganzen Zusatzfunktionen nur einschaltet, wenn er sie wirklich braucht, sind die Stromspeicher der Smartphones deutlich schneller leer.

iPhone 3G S
Stromfresser: Sensoren, Funkmodule und das große Display ziehen den Akku leer.

Man benutzt sie eben öfter – zum Surfen auf der Toilette oder in der S-Bahn, zum Spielen von Need for Speed im Wartezimmer, zum Navigieren, Musik hören, Videos betrachten und so weiter. Und das braucht Strom.

Zuhause, bei Freunden oder im Büro laden

Immerhin beziehen quasi alle aktuellen Smartphones ihre Energie über USB. Abgesehen vom iPhone kommen dabei eigentlich immer Standard-Stecker zum Einsatz – Mini- oder Micro-USB sind üblich. Damit reicht schon ein USB-Kabel aus, um überall, wo ein Computer steht, Strom nachzutanken. Entsprechende Strippen, übrigens auch für das iPhone, gibt es für wenig Geld. Achtung: Speziell bei Kabeln sind Media Markt, Saturn und Konsorten extrem teuer. Wer die Leitungen via eBay bezieht, spart – und zwar in diesem Fall nicht einmal am falschen Ende, denn selbst asiatische Billighersteller können an einem Stück Kupfer kaum etwas falsch machen.

Belkin USB Duo Lader
Lädt zwei Geräte auf einmal: Für gut 20 Euro gibt es den USB Duo Charger von Belkin. Netzadapter mit einer USB-Buchse gibt’s bereits für die Hälfte.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Handy-Akku unterwegs laden: mehr Strom für iPhone & Co.

  • Am 2. Januar 2012 um 10:21 von Hendrik

    externe Akkus
    Ich bin gerade auf Euren Artikel gestossen, ist ja schon etwas älter aber mittlerweile sind externe Akkus für das iPhone, iPad etc. ja voll im kommen. Ich denke dass diese Akkus auch einen Kommentar verdient haben. Ich habe mir vor einer weile einen HyperJuice Mini gekauft und bin total happy mit diesem Akku. Ich benutze Ihn häufig bei Flugreisen für mein iPad, ansonsten ist er immer in meiner Laptoptasche für mein iPhone und iPad mit dabei. Eine Sorge weniger wenn man viel unterwegs ist. Diese Akkus sind eine Empfehlung Wert, meinen habe ich bei hyperbatteries.de erstanden. Grüsse Hendrik

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