Der 18,5 Zoll große Dell-Monitor IN1910N ist im Online-Shop des Herstellers bereits für schlappe 95 Euro erhältlich. Bei diesem Preis wundert es uns nicht, dass einige Features fehlen: Der Bildschirm besitzt keinen digitalen Eingang und auch sonst nur eine äußerst spartanische Ausstattung. Das einzig erwähnenswerte Extra ist eine Unterstützung für VESA-Wandhalterungen. Die Auflösung des Breitbild-Panels liegt bei 1366 mal 768 Pixeln.

Design und Ausstattung

Der IN1910N besitzt ein klavierlackschwarzes Gehäuse. Das Panel besitzt eine matte, entspiegelte Oberfläche und ist 2 Zentimeter dick. Hinter ihm verschlingen Hintergrundbeleuchtung, Anschlüsse und passives Kühlsystem weitere 3,2 Zentimeter, wodurch es das Display auf eine Gesamtdicke von 5,2 Zentimetern bringt. Die sichtbare Bildschirmdiagonale beträgt 45,2 Zentimeter und der Rahmen der Anzeige ist an allen Seiten 1,9 Zentimeter breit. Der flache, rundliche Standfuß misst nur rund 20 Zentimeter im Durchmesser. Erstaunlicherweise wackelt der Bildschirm dennoch nur schwach, wenn wir ihn von der Seite anschubsen.

Eine Höheneinstellung des Displays gibt es nicht. Auch ein Drehen oder Schwenken ist nicht möglich. Die einzige Ergonomie-Funktion ist ein Neigemechanismus. Er erlaubt ein Kippen des Screens um 21 Grad nach hinten und um 4 Grad nach vorne. Der Abstand zwischen unterem Bildschirmrand und Schreibtisch beträgt 7 Zentimeter. Der Standfuß ist abnehmbar, was eine Wandmontage ermöglicht. Bei den Anschlüssen müssen sich Käufer mit dem absoluten Minimum begnügen: Ein einsamer VGA-Port ist alles, was man an der Rückseite des Gehäuses findet.


Trotz seines vergleichsweise kleinen Standfußes steht der IN1910N recht stabil.

Das Onscreen-Display kommt im aktuellen, übersichtlichen Dell-Standard-Design. Rechts unten am Panelrand sitzen vier unbeschriftete Knöpfe für die Bedienung. Nach dem Drücken irgendeiner der Tasten erscheinen das OSD und eine Beschriftung der Knöpfe auf dem Schirm. Wählt der Anwender ein neues Untermenü, ändern sich die Tastenbelegungen. Die oberen beiden Knöpfe dienen in den Optionen zum Hoch- und Runternavigieren. Dank der Beschriftung auf dem Display – anstatt auf den Tasten selbst – ist die Kalibrierung bei abgedunkelter Beleuchtung sehr einfach.

Unter den Option finden sich die Standards wie Helligkeit, Kontrast und diverse Farbeinstellungen. Die Presets sind in die zwei Kategorien VGA Input und Video Input sortiert. Im Grafikmenü VGA Input finden sich folgende Punkte: Standard, Multimedia Mode, Game Mode, Warm, Cool und Custom (R, G, B). Bei den Video-Presets haben Anwender die Wahl zwischen Movie Mode, Game Mode, Sports Mode und Nature Mode. Alle Presets ändern lediglich die Rot-, Grün- und Blauwerte. Daher muss jeder selbst herausfinden, welcher Modus ihm am besten gefällt. Desweiteren gibt es Optionen für Farbton und Sättigung sowie eine Einstellung der OSD-Verweildauer. Letztere erlaubt Werte von bis zu einer Minute, was besonders bei einer ausgiebigen Kalibrierung von Vorteil ist.

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