TV-Kaufempfehlungen: Das sind die besten drei Geräte von 32 bis 50 Zoll

LCD, LED oder Plasma? 200-Hz-Bildverarbeitung, dynamischer Kontrast und Digitaltuner? So verwirrend wie momentan war die Vielfalt an Funktionen und Technologien bei TV-Geräten noch nie. Wir haben die besten Kaufempfehlungen für die Displaygrößen 32, 42 und 50 Zoll aus der Masse herausgepickt und erklären, warum Käufer sich genau für diese Modelle entscheiden sollten.

Es vergeht kein Tag, an dem in unserer Redaktion nicht zahlreiche Fragen zu TV-Kaufempfehlungen eingehen. Soll ich nun einen Plasma oder einen LCD kaufen? Ist dieses oder jedes Gerät besser? Wo bekomme ich mehr für mein Geld? Wer sich die Kommentare zu unseren Fernsehertest durchliest, findet genau diese und noch weitere Fragen. Kein Wunder – schließlich ist das Angebot derart zahlreich, dass selbst Experten leicht den Überblick verlieren. Hinzu kommen falsche Empfehlungen, hartnäckige Vorurteile und verwirrende Gerüchte zu TV-Technologien und Geräteeigenschaften.

Aus diesem Grund haben wir uns noch einmal genau auf dem Markt umgesehen und die Modelle herausgesucht, die nicht nur in Sachen Ausstattung und Bildqualität überzeugen, sondern auch besonders preiswert zu haben sind. Das Ergebnis ist jeweils ein Gerät für die gefragtesten Bildgrößen von 32, 42 und 50 Zoll.

Geräteauswahl

In der Kategorie der 32-Zöller sollten Heimkinofans derzeit auf das rund 580 Euro teure Modell LG 32SL8000 setzen. Die 42-Zoll-Variante erreicht in unserem Test die hervorragende Note 9,0 und ist bis auf die Panelgröße absolut baugleich zur kleinen Version mit 32-Zoll-Bilddiagonale.

Wer einen 42-Zoll-Fernseher sucht, ist momentan mit dem Panasonic-Plasma TX-P42S10E am Besten beraten. Der Fernseher überzeugt besonders durch seine Bildqualität und schafft im CNET-Test mit 8,7 ein exzellentes Ergebnis. Auch der Preis ist ein entscheidendes Argument für das Gerät. Im Internet ist es schon für schlappe 600 Euro zu haben.

Für Käufer mit viel Platz ist Samsungs PS50B550 genau das Richtige. Der nur etwa 880 Euro teure Plasma-TV bietet eine hervorragende Bildqualität, gepaart mit einem schicken Design. In unserem Test erzielt er die Note 8,5.

Entscheidungsgründe

An vorderste Stelle steht bei unserer Geräte-Auswahl das Preisleistungsverhältnis. Allerdings haben wir dabei nicht auf ausgezeichnete Bildqualität und wichtige Ausstattungsmerkmale verzichtet und versucht, den besten Kompromiss zu finden. Wir haben alle Modelle ausgesucht, die wir in unseren Test mit Exzellent bewertet haben. Die derzeit günstigsten dieser Geräte haben letztendlich das Rennen für sich entschieden.

Hinzu kommt eine Vorauswahl durch die Paneltechnologie. Bei vergleichsweise kleinen Bildgrößen wie 32 Zoll ist die LCD-Technik überlegen – sowohl beim Preis, als auch beim Bild. Ab Displaydiagonalen von 40 Zoll siegen Plasma-TVs. Sie liefern nicht nur eine kontrastreicheres und realistischer wirkendes Bild, sondern sind auch deutlich günstiger. Genauere Informationen über die Unterschiede zwischen LCD und Plasma erkläutert unser Artikel „Plasma versus LCD: Welche TV-Technologie ist die bessere?„.

Die Bildqualität ist natürlich mit das wichtigste Entscheidungskriterium. Wir verlassen uns dabei hauptsächlich auf unsere Erfahrungswerte. Außerdem setzen wir einige Grundvoraussetzungen. Alle Fernseher in unserer Auswahl besitzen eine Bildwiederholrate von mindestens 100 Hz und berechnen Zwischenbilder, wodurch sie vor allem schnelle Bewegungen schärfer und ruckelfrei darstellen. Außerdem müssen alle Modelle Full-HD auflösen, um beim Spielen mit der PS3 und der Xbox 360 oder beim Ansehen von Blu-rays sowie HD-Fernsehen ein bestmögliches, verlustfreies Ergebnis auf den Schirm zu bringen.

Welche Bildgröße ist die richtige?

Für die Auswahl der passenden Display-Diagonale spielt natürlich das Budget eine wichtige Rolle. Je kleiner ein Fernseher ist, desto weniger kostet er. Neben dem Preis ist es entscheidend, dass das Display beim jeweiligen Abstand des Sofas zum Fernseher nicht zu groß und nicht zu klein ist. Natürlich spielt hier der subjektive Eindruck eine große Rolle. Manche TV-Besitzer wollen, dass ihr gesamtes Blickfeld abgedeckt ist. Andere empfinden das als störend und wünschen sich ein Gerät, dass nicht zu riesig ist.

Dennoch gibt es gewisse Entscheidungsrichtlinien, anhand derer Käufer ein grobe Vorauswahl treffen können. Zur Errechnung der optimalen Sitzposition, also der Entfernung zum Gerät, hat es sich bewährt, die Bildschirmdiagonale mit 2,5 und 4 multipliziert. Daraus ergeben sich empfohlener Mindest- und Höchstabstand. Ein 42-Zöller besitzt beispielsweise eine Bilddiagonale von knapp 107 Zentimetern. Daraus errechnen sich ein Minimalwert von 2,7 Metern und ein Maximalabstand von 4,3 Metern.

Wer sich trotzdem nicht sicher ist, welche TV-Größe für ihn das Richtige ist, sollte sich zum nächsten Eletronikfachgeschäft begeben und sich dort selbst ein Bild machen.

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