UMTS-Nachfolger LTE sorgt für Highspeed-Internet im Auto

Der UMTS-Nachfolger LTE steht in den Startlöchern – aber keiner will ihn. Obwohl die Technik eigentlich bereit wäre, um aufgebaut zu werden, zögern die Netzbetreiber noch: Zu hoch sind die Investitionen in die neue Technik – und die 3. Mobilfunkgeneration UMTS ist noch längst nicht ausgereizt. Mit etwas Tuning lassen sich bei UMTS Datenraten von bis zu 42 MBit/s erreichen, zumindest in der Theorie. In der Praxis sind Werte zwischen 2 und 4 MBit/s deutlich realistischer. 4G, also LTE, verspricht hingegen bis zu 100 MBit/s – was unterm Strich nutzbare 20 MBit/s ergeben könnte.

LTE im Auto

Nun ist es also an der Zeit, die Notwendigkeit für hohe Datenraten „on the Road“ zu schaffen, damit bei Entwicklung und Netzaufbau etwas passiert. Zu diesem Zweck haben der Netzausrüster Alcatel Lucent, Toyota und die Softwareschmiere QNX in einen Toyota Prius den Protoypen eines Internet-Infoterminals auf LTE-Basis eingebaut. Jeder Passagier im Fahrzeug profitiert auf unterschiedliche Weise vom schnellen Netzzugang. So ist beispielsweise das Streamen von Filmen in HD-Qualität, das Surfen im Netz oder das Spielen gegen Passagiere in anderen Fahrzeugen bis zu einer Geschwindigkeit von 120 km/h möglich – und zwar gleichzeitig.

Unsere Kollegen von ZDNet Frankreich haben sich den Prototypen näher angesehen. Weitere Details verrät die Bildergalerie.

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